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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Wasserleitung für Bad welche Rohre verwenden
Benjamin Schäfer
(Mailadresse bestätigt)

  22.09.2007

Hallo zusammen, Ich will für mein Bad eine Wasserleitung legen und sie dann verteilen, zu Toilette,Dusche,Waschbecken. Da mir Kupferrohre ein wenig zu teur sind gibt es doch auch andere möglichkeiten. Welche Rohre kann mann dafür noch verwenden?? Welchen durchmesser muss dass Rohr haben??

Für eure Antworten bedanke Ich mich schonmal im Vorraus



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 18
Gast (johann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.10.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 22.09.2007!  Zum Bezugstext

Warum nimst Du nicht einfach 16 Rohre von Viega sanfix und dazu Verbindungen mit Klemmringverschraubungen.
1. Billig
2. Eine Pumpenzange und ein Taschenmesser ist Dein Spezialwerkzeug.
Kein Mensch braucht heute noch einen Druckspüler      ( Lärm und immer Kaputt) Geberitspülkasten Aufputz oder Unterputz egal.
So viele Vorschriften und Vertrgsbedingungen für so ein kleines Bad braucht die Welt nicht.
Gutes Gelingen
Johann
Gast (appeman)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von KIM ALEXANDER Aufmerksamer Gast vom 25.09.2007!  Zum Bezugstext

hinbekommen sollte das wohl jeder der etwas handwerkliches Geschick hat (Den Pressfittings und Klebeverbindungen sei dank)...Hab auch kein Problem damit dass sich das die Leute selbst machen, nur sollte dazu wenigstens ein Systamtrenner (min. CA) direkt hinter dem Wasserzähler vorhanden sein.
Das schlimmste ist nämlich immer noch wenn sich bei solch kleinen Änderungen die möglichen Installationsfehler aufs Netz übertragen und andere dann den Schaden davon tragen müssen.
Gast (KIM ALEXANDER Aufmerksamer Gast)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von appeman vom 25.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo appeman,

ein "kleiner" Einwand sei gestattet:

Benjamin muss doch ein in ein Installateurverzeichnis eines Wasserversorgungsunternehmens eingetragenes Installationsunternehmen beauftragen, also keinen Lehrling! Meinst Du wirklich, der Fachmann braucht unsere Hilfe. Es handelt sich hier nur um ein "kleines" Bad, das sollte der Meister doch noch hinbekommen. ;-)

Gruß

KIM ALEXANDER ein "Aufmerksamer Gast"
Gast (appeman)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 24.09.2007!  Zum Bezugstext

...genau um eine Abschätzung ging es hier (3 Zahlen zusammen zählen und danach in der Tabelle nachschauen) sind keine hochtragende Berechnung.

Und wenn ich genannte Arbeiten ganz genau ausführen will kann "...dass ein Installateur für diese kleine Erweiterung seinen PC einschaltet, eine Rohrnetzberechnung nach DIN 1988 durchführt, ausdruckt und womöglich noch in einer Bauakte dokumentiert" nicht als Argument zählen.
Nach DIN 18 381 bin ich sogar dazu verplichtet eine Berechnung durchzuführen und sie den Revisionsunterlagen zuzufügen.

aber wie schon mal gesagt...darum geht es hier nicht. Es ging um ne Abschätzung der Dimension und um diverse verschiedene Rohrmaterialien.

Als erstes hängt deine DImensionierung davon ab ob du einen Spülkasten oder einen Drickspüler an der Toilette hast. Macht in deinem Fall schon mal eine Dimension mehr oder weniger aus. Des weiteren hängt es vom gewählten Rohrmaterial ab.
Bei einer verzinketn KW-Leitung bräuchte ich im Gegensatz zu einer PE-HD Leitung auch eine Dimension weniger. Des weiteren steht zur Debatte wie du dein Warmwasser im Bad erzeigen willst. Zentral, sprich KW und WW inkl. Zirkulation getrennt verlegen oder das WW erst im Bad per Durchlauferhitzer erzeugen. Liegt in deinem Fall auch knapp an der Grenze um eventuell eine Rohrdimension größer zu wählen.
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  24.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von appeman vom 24.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo appemann,

nur zur Erinnerung an Deine eigenen Worte:

"Und um die Dimension abzuschätzen, da würde ich dir generell ne kleine Berechnung empfehlen. Einfach mal nach DIN 1988 googeln...da findest du bestimmt was."

Solche abstrusen Ratschläge machen nur Arbeit (...)

Beste Grüße
Wilfried
Gast (appeman)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 24.09.2007!  Zum Bezugstext

ja wie ich schon sagte...bei so kleinen Dingen wird das schon "pi mal Daumen" gemacht. Sollte ja wohl klar sein was für eine Rohrdimension für ein Bad mit 3 Verbrauchern zu wählen ist.
Nur wenn für Gebäude mit mehreren Wohnungen über mehrere Stockwerke keine Berechnungen "gebraucht" werden zeugt das nicht gerade von guter Planung.
Sag nur 3" KW-Leitung wo nach Berechnung 1 1/2" ausreichen.
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  24.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von appeman vom 24.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo appemann,

"Hab da schon so einiges auf der Baustelle erlebt."

Ich auch, aber noch nie, dass ein Installateur für diese kleine Erweiterung seinen PC einschaltet, eine Rohrnetzberechnung nach DIN 1988 durchführt, ausdruckt und womöglich noch in einer Bauakte dokumentiert ;-))

Beste Grüße
Wilfried
Gast (appeman)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von KIM ALEXANDER Aufmerksamer Gast vom 24.09.2007!  Zum Bezugstext

ich weis schon was in der AVBWasserV und in der DIN 1988 stehen. Aber ich bin bewusst nicht darauf eingegangen weil dieses Thema immer heiß diskutiert wird. Würde jeder Hausanschluß einen Systemtrenner (min. CA) besitzen, könnte meiner Meinung nach jeder dahinter sein Schindluder betreiben wie er will. Schließlich wird nur er krank bei falscher Installation (1-Fam-Haus). Dass er es generell nicht darf ist klar, aber so setzt sich die fehlerhafte Installation nicht ins öffentliche Netz fort.

Aber ich glaub darum ging es hier in der Frage gar nicht, sondern nur darum welche Rohwerkstoffe geeignet wären und welche Dimension von nöten wären.
Denn nicht jede Installationsfirma ist in der Lage ne ordentlich Rohrnetzberechnung auf die Beine zu stellen. Meistens werden gerade im Ein-,Mehrfamilienwohnhäusern die Berechnungen gar nicht erst angefertigt sondern die Leitungen wie immer nach Erfahrung verlegt. Hab da schon so einiges auf der Baustelle erlebt.
Gast (KIM ALEXANDER Aufmerksamer Gast)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von appeman vom 24.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo appeman,

was heißt hier, Installateur hin oder her?
Fakt ist, die AVBWasserV ist Bestandteil des Versorgungsvertrages, der von BEIDEN Vertragspartnern eingehalten werden muss, d. h. auch § 12 Abs. 2 AVBWasserV und deshalb darf Benjamin diese Arbeiten nicht ausführen!


@ Ernster Regulator

Ich habe Brunnenbaumeister lediglich auf die AVBWasserV hingewiesen, da er die Verordnung scheinbar nicht kannte. Dies verwundert, zeigt aber auch, es ist noch Aufklärungsarbeit vonnöten.

Von Straftaten war keine Rede, aber trotzdem sollten Verträge von allen Parteien eingehalten werden, zumindest handhabe ich das so, i.d.F. ist es besonders wichtig, da eine Nichtbeachtung das öffentliche Trinkwasser gefährden könnte.

Deshalb noch ein Verweis auf § 33 Abs. 1 AVBWasserV - vielleicht ist das die Strafandrohung, die manche Vertragspartner brauchen:

"Einstellung der Versorgung, fristlose Kündigung

(1) Das Wasserversorgungsunternehmen ist berechtigt, die Versorgung fristlos einzustellen, wenn der Kunde den allgemeinen Versorgungsbedingungen zuwiderhandelt und die Einstellungen erforderlich ist, um

1. eine unmittelbare Gefahr für die Sicherheit oder Anlagen abzuwenden,
2. den Verbrauch von Wasser unter Umgehung, Beeinflussung oder vor Anbringung der Messeinrichtungen zu verhindern oder
3. zu gewährleisten, dass Störungen anderer Kunden, störende Rückwirkungen auf Einrichtungen des Unternehmens oder Dritter oder Rückwirkungen auf die Güte des Trinkwassers ausgeschlossen sind."


Gruß

KIM ALEXANDER ein "Aufmerksamer Gast"
Gast (appeman)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.09.2007

Installateur hin oder her lassen wir jetzt mal im Raum stehen.
Fakt ist das hier keine Mischinstallation betrieben werden soll und auf jeden Fall die Fließrichtung beachtet werden muss. Sonst bekommt deine Trinkwasserleitung schneller Lochkorrosion wie du dein Badezimmer fertig "geheimwerkelt" hast.
Ansonsten muss jeder wissen was für ihn der Beste Rohrwerkstoff ist, jeder hat Vor- und Nachteile und sollte auf die vorhandenen Begebenheiten abgestimmt sein.
Und um die Dimension abzuschätzen, da würde ich dir generell ne kleine Berechnung empfehlen. Einfach mal nach DIN 1988 googeln...da findest du bestimmt was. Und wenn du Probleme damit hast, bleibt dir wohl nur der Weg zum Installateur übrig. Denn mit ner falsch dimensionierten Trinkwasserleitung hast du keinen Spaß, ganz zu schweigen von den gesundheitlichen Aspekten wie Stagnation, Legionellen usw.
Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von KIM ALEXANDER Aufmerksamer Gast vom 23.09.2007!  Zum Bezugstext

Guten Morgen!

Die AVB ist kein Gesetz. Sie wurde geschaffen, um das Geschäftsverhältnis zwischen Wasserversorger und Kunde in sauberen Bahnen abzuwickeln. Das bedeutet, dass der Verstoß gegen die Regelungen zunächst nicht strafbar ist. Trotzdem steht der Hinweis auf den Fachmann durchaus nicht nur auf dem Papier, aus der nicht untypischen Frage von Benjamin kann man schon erahnen, dass er nicht wirklich etwas von den verborgenen Geheimnissen der Trinkwasserinstallation versteht. In solchen Fällen muss man es sich schon gut überlegen, an die Rohrleitungen heranzugehen. Passieren kann so allerlei, das Wasser tritt womöglich ungewollt aus, und schon ist der Schaden weitaus größer als das zuvor eingesparte Geld.

Das bedeutet, dass für ein EFH niemand vom Staat oder Versorger bestraft wird, wenn er sich nicht an diese Regeln hält. In einem Mehrfamiilienhaus ist das schon etwas anderes, da kommen die Betreiberpflichten hinzu.
Bestraft wird er aber vielleicht durch unbewusst gemachte Fehler. Das kann von hydraulischen Problemen über Korrosion bis hin zu einem kapitalen Wasserschaden gehen. Von der teilweise fragwürdigen Bauteilqualität aus den Baumärkten wollen wir mal lieber schweigen.

Auch der geübtere Heimwerker fährt am Besten, wenn er zumindest die Hilfe und Teileversorgung des Profis nutzt, dazu sind viele Installateure durchaus bereit. Und so lässt sichj schon etwas sparen und eine regelgerechte Installation erstellen.

E. Regulator
Gast (KIM ALEXANDER Aufmerksamer Gast)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 23.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister,

lese Dir bitte die AVBWasserV durch, hier
http://www.wasser.de/weitere-inhalte/richt-vero/avbwasserv/index.htm

Der § 12 macht nähere Angaben zur Kundenanlage, die der Besitzer (z.B. Eigentümer, Pächter, Mieter) einer Trinkwasseranlage bei Anschluss an eine zentrale Wasserversorgung beachten muss.

Gruß

KIM ALEXANDER ein "Aufmerksamer Gast"

Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  23.09.2007

Ist es wirklich Gesetz das profisionelle Installateure die Wasserleitungen auf seinem eigenen Grundstück verlegen müssen? Ich dachte das gilt nur für die Gründstücke der Stadt, also bis zum Zaun.
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  23.09.2007

Hallo Benjamin,

ich möchte die Ausführungen von Kim Alexander ergänzen, denn womöglich suchst Du nur eine Information zu einem Gespräch mit zumeist überlasteten Installateuren. Überdies bauen Installateure gerne das ein, was ihnen selbst am gefälligsten ist - aus welchen Gründen auch immer.

Bei Deinem Vorhaben scheint es mir ratsam die kleine Erweiterung der vorhandenen Installation anzupassen, also Kupfer an Kupfer, Kunststoff an Kunststoff oder auch Stahlrohr.

Der Durchmesser der Leitungen sollte mindestens 15 mm bzw. 1/2" betragen - einen Wasserdruck von > 3 bar vorausgesetzt. Ist eine exquisite Duschkabine mit Massageköpfen und anderen netten Spielereien geplant, dann sollten hier min. 3/4" ankommen und auch weiter verlegt werden.

Soweit eine kurze Vorabinfo.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (KIM ALEXANDER Aufmerksamer Gast)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.09.2007

Hallo Benjamin,

wenn Du an ein öffentliches Wasserversorgungsnetz angeschlossen bist, musst Du diese Arbeiten von ein in ein Installateurverzeichnis eines Wasserversorgungsunternehmens eingetragenes Installationsunternehmen ausführen lassen, s. hierzu auch § 12 AVBWasserV Kundenanlage.

Deshalb verstehe ich Deine Frage nicht so ganz und sie zeigt uns auch, Du scheinst kein Fachmann zu sein. Diesen solltest Du aber unbedingt einschalten, es handelt sich immerhin um Arbeiten an  Trinkwasserleitungen, d.h. Dein Trinkwasser (Lebensmittel Nr. 1) ist davon betroffen.


Gruß

KIM ALEXANDER ein "Aufmerksamer Gast"
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  22.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Gerd Volland vom 22.09.2007!  Zum Bezugstext

20mm ist vollkommen ausreichend.
Gast (Gerd Volland)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 22.09.2007!  Zum Bezugstext

Welchen durchmesser nimmt mann dafür?? 20mm, 50mm ???


MfG Gerd Volland
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  22.09.2007

Also ich habe bei mir 1/2" PE-HD verlegt. Die arbeit geht sehr schnell und man muss nichts kleben oder löten. Es ist auserdem billig. Man muss nur darauf achten das die Rohre auch für warmes Wasser zugelassen sind.



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