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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Enteisenungsanlage zum Nachrüsten unter 100 Euro
Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  11.03.2010

Ich stelle hier mal eine Enteisenungsanlage zum selber bauen vor, die fast keinen Platz benötigt. Zum Verständnis der Funktion bitte hier im Forum suchen nach "unterirdische Enteisenung"

Ich setze eine vorhandene Wasserversorgung mit Pumpe und Druckkessel ab 300l voraus.

An Material wird benötigt:

1. Wasserstrahlpumpe als Injektor á(16Ç)
2. Nachlaufrelais (Treppenlichtschalter) (18Ç)
3. Magnetventil stromlos geschlossen (ca 40 Ç)
4. Luftfilter
4. Schlauch und Verbinder

Die Unterwasserpumpe im Bild unten sollte möglichst dicht über dem Filter hängen, damit möglichst wenig belüftetes Wasser benötigt wird.

Die Wasserstrahlpumpe wird am Brunnenkopf installiert. Das Nachlaufrelais wird an den freien Kontakten des Druckschalters angeschlossen, so dass es anzieht, wenn die Pumpe abschaltet. Die Nachlaufzeit wird so eingestellt, dass ungefähr 1/3 des zuvor hochgepumpten Wassers zurückläuft.

Es ist zu empfehlen, das alte, über der Unterwasserpumpe stehende Wasser aus hygienischen Gründen vor der Inbetriebnahme abzupumpen.

Fragen sind willkommen!

Bernhard Janßen





Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 46
Renrew
(Mailadresse bestätigt)

  11.11.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Minimichy vom 18.10.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Minimichy,
wie häufig bei solch allgemeinen Fragen:
 es kommt darauf an.
Hier natürlich unter anderem auf das Rohwasser. Ohne weitere Daten kann man ja mal mit der Rückführung von 50% des geförderten und belüfteten Wassers anfangen. Sollte  nach einigen Tagen die Enteisenung einsetzen, so sollte in dem dann geförderten Wasser noch ein Sauerstoffüberschuß von mehr als 2 mg/L feststellbar sein, da außer Eisen auch noch andere Stoffe wie zum Beispiel Mangan einen Sauerstoffbedarf haben. Hier dauert die Einarbeitung häufig sehr viel länger. Wenn sich nach mehreren Wochen zufriedenstellende Ergebnisse zeigen, so kann man schrittweise die Rückführung belüfteten Wassers verringern.
Viel Erfolg
Renrew  
Minimichy
(Mailadresse bestätigt)

  18.10.2017

Hallo Herr Janßen,
ich habe ihren Beitrag gelesen und mir auch schon überlegt wie ich das bei mir technisch unsetzen kann. Dabei ist mir aufgefallen das ich "nur" einen 50l Druckbehälter habe. Wieviel Liter müssen / sollen denn ca. zurückgeleitet werden?
Gruß Minimichy
cubowner
(Mailadresse bestätigt)

  16.09.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Jan▀en vom 14.09.2012!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,
vielen Dank für Deine fachliche Anmerkung. Da der Brunnen für mich leider nicht mehr zugänglich ist (liegt jetzt unter einer Betondecke) kann ich nur mit dem Prinzip der Saugpumpe mit Windkessel weiterarbeiten. Hast Du hiermit Erfahrungen bzw. praktikable Tips?

Besten Dank

Helmuth
Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  14.09.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von cubowner vom 26.08.2012!  Zum Bezugstext

Das wird so nicht funktionieren. Voraussetzung ist ein Brunnen mit Schlitzfilter als Ansaugfilter. Wenn man Luft in den Filter einbringt, gelangt sie ja nicht ins Grundwasser. Die Enteisenung würde im Filterrohr stattfinden und oben würde braunes Wasser ankommen.
cubowner
(Mailadresse bestätigt)

  26.08.2012

Hallo Bernhard,
ich bin neu im Forum und hoffe, dass Du meine Frage noch "zu Gesicht" bekommst. Ich richte sie deswegen an Dich, da Du diese Belüftungsanlage konzipiert hast und offensichtlich mit der Enteisenung auf "Du und Du" stehst.
Mein Brunnen hat stark eisenhaltiges Wasser (wurde noch nicht analysiert!) das mittels einer im Keller installierten SAUGPUMPE einen Windkessel auffüllt.
Da ich mich in der Wasserschutzzone 2 befinde, möchte ich kein - mit Luftsauerstoff - angereichertes Wasser zurückspülen, sondern "minimalinvasiv" einen dünnen Pneumatikschlauch - durch das Saugrohr - in den Brunnen schieben und gefilterte Luft in das Brunnenwasser "pressen". Der Effekt müßte aus meiner Sicht der gleiche sein, oder übersehe ich da etwas??
Ich wäre Dir (dem Forum) sehr dankbar, wenn ich darauf eine kompetente Antwort bekäme.

Cubowner
Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  16.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Schukiss vom 16.02.2012!  Zum Bezugstext

Hallo Uwe,

das Problem ist bei deinem Brunnen ja offenbar, dass das zurücklaufende Wasser nicht oder kaum in deinem Brunnen versickert, sonst würde ja nichts überlaufen. Das angesaugte Wasser kommt ja wohl von unten, sozusagen aus dem Brunnenboden. Beim einem Schlitzfilter wird das Wasser dagegen seitlich angesaugt. Das Ansaugen durch die Pumpe ist ja anscheinend kein Problem, aber wenn Wasser zurücklaufen soll, setzen sich die beim Ansaugen aufgewirbelten feinen Sand- oder Eisenschlammteilchen schnell auf dem Boden ab und lassen kein Wasser zurücklaufen, da hilft dann vermutlich auch kein höherer Druck. Ich fürchte, dass dein Brunnen für eine Enteisenung nach dem Fermanox-Prinzip nicht geeignet ist!

Mit freundlichem Gruß

Bernhard
Dietmar Klein
(Mailadresse bestätigt)

  16.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Schukiss vom 16.02.2012!  Zum Bezugstext

Hallo Uwe,

also ich habe das bei mir so gelöst, indem ich das belüftete Wasser direkt über ein T-Stück in die Saugleitung laufen lasse, wenn der Behälter voll ist. Das wäre dann eine Art geschlossenes System. Ich habe unten in 10 m ein geschlitztes Filterrohr mit 0,5 er Schlitzweite, und es dauert ca 1 Stunde bis der Tank (300l) leergelaufen ist. Deswegen mache ich das nur Nachts, Gott sei Dank automatisiert, wie bei dir mit Schwimmerschaltern, Schützen und Zeitrelais. Nur das Ablaufmagnetventil habe ich abgebaut und gegen einen elektrischen Kugelhahn getauscht. Funzt besser!
Schukiss
(Mailadresse bestätigt)

  16.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Janßen vom 16.02.2012!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,
das Rohr ist unten offen, es ist einfach nur ein Rohr ohne Filter und ohne Schlitze. Ich hatte eben unseren Hofklempner da, für die Heizung, und der meinte es würde nur helfen, das Standrohr dicht zu machen und über den obersten Wasserspiegel zu entlüften, damit die Pumpe kein Vakuum im Standrohr ziehen kann. Für diesen Fall würde das zurücklaufende Wasser quasi durch die Wassersäule im Belüftungstank ins Erdreich gedrückt. Die Steuerung könnte weiterhin über die Schwimmerschalter im Belüftungsbehälter laufen. Um einen Wasserkurzschluss zu verhindern darf einfach das Rücklaufventil nicht öffnen, wenn die Pumpe Wasser ansaugt.
Ich danke vorerst allen die sich an meinem Problem beteiligt und sich darüber Gedanken gemacht haben. Ich werde nun die erforderlichen Umbauten vornehmen und dann die Erfahrungen hier berichten.
Was mich ewas wundert ist, dass ich offenbar der erste mit einem solchen Problem bin in den Jahren dieses Forums.
Liebe Gruße   Uwe
Gast (Bernhard Janßen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Schukiss vom 16.02.2012!  Zum Bezugstext

Hallo Uwe,

Wie erfolgt die Filterung des Wassers im Erdreich? Hat das 100er KG-Rohr im unteren Bereich Schlitze? Ist das Rohr unten geschlossen? Oder ist es nur ein einfaches KG-Rohr, dass unten offen ist? In dem Fall könntest Du vielleicht genügend Wasser ansaugen bei nur einem Meter Grundwasserstand. Das Wasser kann dann aber wohl nicht zurück laufen, weil die feineren Sandanteile, die beim Ansaugen etwas angehoben werden, das Rohr unten wie ein Rückschlagventil verschließen.

Mit freundlichem Gruß

Bernhard Janßen
Schukiss
(Mailadresse bestätigt)

  16.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 15.02.2012!  Zum Bezugstext

Mit meiner Frau zusammen betreiben wir in Bergkamen einen Geflügelhof mit einer kleinen EU Geflügelschlachterei und benötigen reichlich billiges Wasser. Da unser Grundwasser eisenbelastet ist, treten die üblichen Probleme damit auf, insbesondere schadet das dem Hochdruckreiniger und seinen filigranen Ventilen.......... Daher das Interesse an Fermanox........ zum selber bauen;)

Ich habe alle möglichen Postings und Foren schon gelesen und würde mich eigentlich nicht so dringend an Euch wenden, wenn da nicht einige Kleinigkeiten wären, die mich als ausgebildeten Elektriker verzweifeln lassen, denn Strom fliesst auch bergauf.......:D.

Ich beschreibe nun kurz meine Anlage.

Bohrbrunnen mit Bohrtiefe 11m, Standrohr (Brunnenrohr) KG100mm bis 10cm über Boden, 40mm PE Ansaugrohr bis auf 9m Tiefe, Waserstand ca. 1m uterhalb des Brunnenkopfes, Grobfilter vor Rückschlagventil, Loewe Wasserknecht Kolbenpumpe 3500L/h, Rückschlagventil, Schieber 1", 500L Druckbehälter, 32mm PE Rohr in's "Netz" (Stall Tränken, Schlachterei). Über ein T-Stück und 32mm PE Rohr, 3/4" Schieber, Magnetventil, Wasserstrahlpumpe aus Aquaristik, 90Grad Bogen von oben in einen weiteren 500L Druckbehälter, unten über 90Grad Bogen 32mm PE Rohr, Feststoffilter, 1" Schieber, Magnetventil, 32mm PE Rohr bis zum Brunnenkopf in ein T-Stück. Dort ein weiteres 32mm PE Rohr nach oben (2,5m) zur Entlüftung und über ein weiteres 32mm PE Rohr zurück in den Brunnen (Standrohr) ca 9M tief. Das Standrohr ist oben offen, nur abgedeckt ggen Staub usw.

Die Steuerung der Anlage läuft über die Magnetventile, zwei Schaltuhren, ein Hilfsschütz und zwei Schwimmerschalter im Sammelbehälter (einer oben einer unten).

Der erste Fehler war der, dass der Sammelbehälter quasi dicht war und somit ungewollt als Druckbehälter funktionierte. Dies führte zur Fehlfunktion der Venturidüse (Wasserstrahlpumpe), die ja nur Gegendruckfrei funktioniert. Hier kam nämlich mit zunehmenden Wasserstand Wasser aus dem Ansaugrohr, weil sich ja der Druck im Inneren des Sammlbehälters erhöhte. Ich habe vorerst die Wasserstrahlpumpe entfernt und den Behälter oben geöfnet und einen dünnen Schlauch zu einem großen Sprudelstein und einer mächtigen Luftpumpe mit 5W Leistung geführt. Das ging also gut. Nach der ersten Befüllung wollte ich nun den Tank leer laufen lassen. Das scheiterte an zwei Dingen: 1. war die Ablaufleitung in den Brunnen nicht entlüftet und die Luftblase verhinderte den Rücklauf. 2. Das Ablaufventil benötigte einen zu großen Differenzdruck, so dass es nur aus dem Auslass tropfte.

Nun habe ich vorerst das Magnetventil aus gebaut und die Sache über den Schieber geregelt.

Das Wasser kann nun ungehindert ablaufen und seit dem Entlütungsrohr am Brunnenkopf tut es das auch. Und wie!!! Weil der Brunnenkopf nicht Druckdicht ist läuft das Standrohr über und alles in den Hofladen. Nachdem ich dann das Entlüftungsrohr am Brunnenkopf wieder veschlossen habe, läuft das Standrohr erst später über.

Der Brunnenkopf befindet sich ca. 2m unterhalb des oberen Wasserspiegels des Sammelbehälters, das bedeutet einen Druck von bis zu 2Bar in der Ablaufleitung. Wie sich das mit dem Druck noch weiter unten im Rücklaufrohr verhält weiß ich nicht.

Meine Frage an Euch: "Muss der Brunnenkopf quasi Druckdicht verschlossen werden?" Das würde natürlich die Verteilung des belüfteten Wassers begünstigen, falls es überhaupt zurück fliesst.

Ich habe leider keinen Anhaltspunkt in den ganzen Beiträgen gefunden, der dieses Problem behadelt. Oder habe ich einen anderen grundlegenden Fehler gemacht. Es hört sich im Forum so einfach an. Villeicht ist es ja auch so, dass ich es zu kompliziert mache.

Mit freundlichem Gruß

Uwe
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  15.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Schukiss vom 15.02.2012!  Zum Bezugstext

Einen kleinen Hoffnungsschimmer habe ich noch: Bist du sicher , daß da unten kein Rückschlagventil das Abfließen behindert ?
Schukiss
(Mailadresse bestätigt)

  15.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Uwe Schulze-Kissing vom 15.02.2012!  Zum Bezugstext

Also ergänzend hinzugfügt: Rücklaufrohr (23mmPe) bis zum Brunnengrund verlängert. Standrohr läuft trotzdem über. Der Behälter steht nicht unter Druck, der ist oben offen. Sind denn Euere Standrohre oben offen oder dicht? Oder reguliert Ihr irgentwie den Rückfluss? Mit Standrohr meine ich natürlich den "Brunnenkopf" sorry
Gast (Uwe Schulze-Kissing)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dietmar Klein vom 15.02.2012!  Zum Bezugstext

Hallo, und vielen dank für die Reanimation des Themas:
Ich habe folgenden Fehler gemacht: Das Rücklaufrohr hatte eine Mächtige Luftblase!! Um diese zu entfernen habe ich direkt über dem Standrohr in die Rücklaufleitung ein T-Stück anstatt eines 90 Grad Bogens eingebaut und die Entlüftung ca. 2,5m hochgeführt. Dann kam's ;) die Luftblase war natürlich weg aber jetzt drückten die 500 Literchen direkt ins Standrohr, welches sofort mächtig über lief. Ich versuche gleich mal, das Rücklaufrohr bis unten hin (ca. 11m) zu verlängern. Die Wassersäule des Standrohres könnte dann genügend Gegendruck besitzen. Aber davon ab, ist mir noch immer nicht klar, wohin das Wasser soll, denn das Standrohr ist bei meinem Brunnen ständig fast voll (1-2m unter Oberkante bei 11m Bohrtiefe. Mein Eigenbau entspricht in etwa der Fermanox Einbrunnenanlage. Ich habe mir eine Steuerung gebaut, mit der ich eigentlich jede Schaltituation darstellen kann. Wenn nun das Ablaufventil öffnet und das belüftete Wasser zurückläuft (was es ja bei mir nicht macht, denn das Standrohr läuft ja über) müsste es ja das vorhandene Grundwasser verdrängen?? Nehmen wir an, die Pumpe fördert nun sagen wir 300l Wasser ins "Netz", so saugt doch das Ansaugrohr das frisch belüftete Wasser aus dem Standrohr und wenn der Belüftungsbehälter nicht ganz leer ist, dann müsste die Pumpe über den Rücklauf auch den Behälter leer saugen. Somit wäre fast kein belüftetes Wasser mit dem Erdreich in Kontakt gekommen? Das Schemabild von Fermanox fonktioniert ja sogar über die Ansaugleitung als Rückführung???? Da gibts doch noch das Rückschlagventil, damit die Pumpe keine Luft ansaugt bleibt also die angesaugte Wassersäule im Ansaugrohr stehen, wie soll denn da das belüftete Wasser zurücklaufen??
Ich lasse mich nicht beirren, denn es funzt ja wohl bei Anderen. Ich vermute einen Fundamentalen Denkfehler in meiner Hirnrinde :-) Falls einer von euch lieben Lesern lust hat mich aufzuklären wäre ich sehr dankbar. Vorerst freundliche Grüße aus Bergkamen
Dietmar Klein
(Mailadresse bestätigt)

  15.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Uwe Schulze-Kissing vom 14.02.2012!  Zum Bezugstext

Hallo, steht der Tank unter Druck? Wenn nicht, in  welcher Höhe über dem Grundwasserspiegel steht er? Steht er z.B. im Keller und der Grundwasserspiegel liegt bei 2m, dann kann die Wassersäule nur sehr wenig Druck aufbauen. Das Wasser fließt sehr langsam ab.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  15.02.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Uwe Schulze-Kissing vom 14.02.2012!  Zum Bezugstext

Kann es vielleicht sein, daß du den Vorratsbehälter noch mit einer definierten Belüftung versehen mußt.???
Gast (Uwe Schulze-Kissing)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.02.2012

Hallo,
ich habe meine selbstgebaute Anlage gestern in Betrieb genommen. Alles klappt prima, bis auf die Tatsache, dass das Wasser aus meinem 500 Liter Tank nicht zurück in den Brunnen laufen will. Über Nacht sind bestenfalls 150 Liter Zurückgelaufen. Habe dann mal das Auslassventil entfernt und direkt mit dem 1" Rohr zurück in den Brunnen und ............. Genau das gleiche. Der Brunnen hat eine Bohrtiefe von 12m, das Ansaugrohr eine Eintauchtiefe von 10m und das Auslaufrohr eine Einlasstiefe von 2m. Das Wasser steht auch bei ca. 2m, denn wenn man in das Auslassrohr hinein bläst, spürt man deutlich den Wassergegendruck.
Wie lange rechnet Ihr denn mit einm Umlaufzyklusvon 500 Liter?
Gast (Bernhard Janßen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rico G. vom 05.05.2011!  Zum Bezugstext


Hallo Rico,

da kann was nicht stimmen: wenn die Bohrung 20 Meter tief ist und 6 Meter Filter eingebaut wurden und die Pumpe über dem Filter angebracht ist, dann muss schon bei mindestens 13 Meter Tiefe Wasser sein und nicht erst bei 17 Meter, wie du schreibst. Vielleicht hast du ja noch eine Rechnung vom Brunnenbauer wo die Bohrtiefe und die installierten Rohrlängen drinstehen. Sonst musst du mit einem Lot (Bindfaden mit Gewicht dran) die Maße selbst bestimmen.


Als Injektor kannst du eine Wasserstrahlpumpe aus Kunststoff benutzen, wie sie zum Entleeren und Befüllen von Aquarien verwendet wird. Als Luftfilter kannst du jeden beliebigen günstigen Motor-Luftfilter benützen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Janßen
Gast (Rico G.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Janßen vom 12.04.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard, mit grossem Interesse habe ich deine Bauanleitung gelesen. Ich habe einen neuen Brunnen bohren lassen, nach ca. 17m gab es Wasser und gebohrt haben wir auf 20m. Der Ausbau erfolgte Trinkwassermässig (blaues Rohr ungefähr 80 mm Durchmesser). Unten ist eine Pumpe wo ein blaues Rohr, 1 1/4 Zoll nach oben geht. Nach 2 bis 3 Tagen war die Tontrübung weg und scheinbar klares Wasser da. Ich habe ein ca. 1 m│ durchsichtiges PVC Fass im Garten befüllt und nach paar Stunden war alles braun. Also, viel Eisen. Eigentlich habe ich vor, eine Leitung ins Haus zu legen und den Vorhanden Druckkessel (200 l) mit benutzen (Kreisepunpe demontieren). Da würde sich ja dein Schema gut anbieten.
Was hast du als Injektorpumpe benutzt? Oder wo bekommt man sowas her? Und als Luftfilter?  Die Elektrik ist kein Problem. Habe ich mal gelernt :-).
Vieviel Wasser müsste ich Rückführen? Wie merke ich, das die Pumpe relativ oben am Filter hängt? Ich gesehen, das ca. 3 Rohre (je 2m) als Filter eingesetzt wurden.
Über eine AW würde ich mich freuen.
Gast (Bernhard Janßen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.04.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Holger F vom 12.04.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Holger,

zunächst einmal freut es mich sehr, dass auch deine Enteisenungs-Anlage so gut funktioniert. Um den pH-Wert und die Härte etwas anzuheben, würde ich einfach Calciumkarbonat in einen engmaschigen Sack (z.B aus Gardinenstoff) füllen und diesen in den Wasserbehälter legen. Das Calciumcarbonat gibt es in 25kg-Säcken im Handel für Schwimmbad-Zubehör. Um wie viel der pH-Wert dadurch angehoben wird, müsste man ausprobieren, aber ich denke mal, dass eine Anhebung auf über 6,5 pH damit möglich ist. Dein Wasser hätte dann Trinkwasserqualität, falls auch die Keimbelastung unterhalb der Grenzwerte liegt.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Janßen
Gast (Holger F)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.04.2011

Ich besitze ein Wochenendgrundstück, auf dem sich ein 12m tiefer Bohrbrunnen DN100 befindet. Das geförderte Wasser wird als Brauchwasser genutzt. Leider war offensichtlich der Eisengehalt zu hoch und es müssen auch Schwefelverbindungen vorhanden gewesen sein, da das Wasser vor allem beim Erwärmen einen leichten "faule Eier"-geruch verströmte. Eine einfache Brunnenwasseranalyse ergab dann (unter anderen) einen Eisengehalt von 0,59 mg/l und einen PH-Wert von 5,83 bei 3,5░ Gesamthärte.
Nach vielen Hin und Her überlegungen und einigen versuchen mit Kerzenfiltern (die sich in kürzester zeit zugesetzt haben) bin ich dann Hier im Forum auf die unterirdische Enteisenung gestoßen. Um das ganze zu testen habe ich mir ein 200l Plastefaß, eine Aquarium-Injektorpumpe und 2 (vorhandene)Gardena- Bewässerungszeituhren besorgt. Im Brunnen habe ich zusätzlich zum DN25 PE-Druckrohr von der Tiefbrunnenpumpe ein DN20 PE-Rohr bis kurz über den Wasserspiegel eingeschoben und das ganze mit dem Ablauf des Plastefasses verbunden. Die Bewässerungsuhren hab ich so eingestellt, das das Faß täglich 01:00 über die Injektorpumpe befüllt wird (dauert 10 min) und um 2:00 öffnet die Bewässerungsuhr am Ablauf des Fasses für 1 h, um das belüftete Wasser in den Brunnen zu leiten. Da in der Woche kein Wasser verbraucht wird sperre ich die Wasserzufuhr in der Woche derzeit manuell durch einen Wasserhahn.
Bereits nach dem 1. Zyklus war meine Wasserqualtät spürbar besser und das trotz des niedrigen PH-Wertes. in der Zwischenzeit (nach etwa 20 Zyklen)ist das Wasser glasklar, setzt sich auch nicht mehr bräunlich ab und der leichte Schwefelgeruch bei erwärmten Wasser ist auch völlig verschwunden. Eine neue Analyse habe ich noch nicht machen lassen, diese steht aber demnächst an.
Eine Frage habe ich an die Erfahrenen unter euch: ich möchte den PH-Wert etwas anheben und würde dazu in den Zulauf des Vorratsfasses ein 10" Filtergehäuse mit Marmorkies befüllen und einbauen. Welche PH-Wert Anhebung wäre denn dadurch real zu erreichen? Wäre schön, wenn sich einer der erfahrenen "unterirdischen Enteisener" dazu äußern könnte.

Gruß Holger
Gast (Andreas Hagemann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.11.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 13.10.2010!  Zum Bezugstext

Ich habe meine Anlage ähnlich nach dem Fermanox-Prinzip nachgebaut. Bereits nach 1 Woche bin ich mit dem Eisengehalt von vorher 7,25 mg/l auf 0,25 mg/l heruntergekommen. Sonst hatte ich immer nach ca. 7 Tagen richtig Schlamm auf er Kiesschicht meiner offenen Kiesfilteranlage. Jetzt beim zurückspülen nur noch leicht braunes Wasser. Die Zuleitung aus dem Brunnen musste bisher jedes Jahr gespült werden. Ich hoffe das entfällt demnächst. Und ich hoffe, dass die restlichen 0,25 mg/l Eisen demnächst auch noch verschwinden, wenn die Anlage mal mehere Wochen nach dem Prinzip gelaufen hat und sich die jetzigen noch vorhandenen Ablagerungen in der Förderleitung abgebaut haben.
Schauen wir mal wie es weiter geht.


Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  14.10.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 13.10.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Tröpfchen,

wenn Du geschrieben hättest, dass Du die unterirdische Enteisenung skeptisch oder kritisch siehst, dann hätte ich das ja akzeptiert, aber das Wörtchen "suspekt" empfinde ich als sehr viel negativer.

Es ist ja ein Unterschied, ob man sauerstoffhaltiges Wasser gezielt in das Grundwasser bringt, damit dort in einiger Entfernung (!) vom Brunnenfilter die Enteisenung stattfindet, oder ob unkontrolliert Sauerstoff in die Zuleitung oder in den Filter gelangt und sich dann dort unlösliches Eisen bildet, das dann den Filter oder die Saugleitung mit der Zeit verstopft (Verockerung). Das besondere an der unterirdischen Enteisenung ist ja (wenn man es richtig macht), das das ganze Filtersystem einschließlich Pumpe weder mit gelöstem noch mit ungelöstem Eisen (im Wasser) in Berührung kommt und somit sauber bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Janßen
Gast (sepps)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.10.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 13.10.2010!  Zum Bezugstext

Hallo ganz klar ist es mir nicht wie etwa in einem Brunnen zu einer enteisenung kommen  soll. Schließlich  fließt ja  das   Wasser  ständig zu und wieder ab.vom  Wasser  welches so enteisnet wurde ist  ja in Kürze überhaupt nichts mehr im  Brunnen.Wo liege ich da falsch?anders wäre es wen dieses in einer Zysterne gelagert  würde .
mfg sepp
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.10.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Jan▀en vom 12.10.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,

ich wüßte nicht, "Kritik" bez. der unterirdischen Enteisenung geäußert zu haben, allerdings Skepsis (oder sollte mein Verständnis der deutschen Sprache auch schon gelitten haben?). Und diese Skepsis gilt - wie zu lesen war - nicht der Funktionsweise des Verfahrens, sondern der Standzeit der Brunnen.

Mir ist bekannt, dass Betreiber von Förderbrunnen peinlichst darauf achten, dass sich im Zulaufbereich zum Brunnen nicht mehrere Wasserqualitäten (beispielsweise O2-haltiges, Fe-armes und O2-armes, Fe-reiches Wasser) mischen, da es ansonsten zu Verockerungen im Untergrund kommt. Die wiederum führen zu deutlichen Leistungseinbußen und zur Notwendigkeit aufwändiger Brunnenregenerationen.

Ähnlich ergeht es Betreibern von Schluckbrunnen, die eisenhaltiges Wasser in den Untergrund zurückleiten und einen Sauerstoffeinfluss nicht ausschließen können.

Ich frage mich daher, was machen die oben genannten Betreiber falsch, wenn das Fermanox-Verfahren derart gut funktioniert, dass es dabei innerhalb der Standzeiten konventioneller Brunnen, d.h. mehrer Jahrzehnte, zu keinen Leistungsverlusten der Fermanox-Brunnen kommt und keine irgendwie gearteten Maßnahmen zur Brunnenregeneration erforderlich sind?

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen  
Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  12.10.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 12.10.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Tröpfchen,

die unterirdische Enteisenung wird seit ca. 30 Jahren in vielen tausend Anlagen erfolgreich betrieben, siehe System Fermanox. Das Wasserwerk Boker Heide ( www.Boker-Heide.de ) entfernt das Eisen auch auf diese Weise aus dem Wasser. Deiner Kritik kann ich nicht ganz folgen.

Hallo Bernhard,

Für die Reaktion und die Ausfällung des Eisens wird eine gewisse Zeit benötigt. Auch darf der ph-Wert des Wassers nicht zu niedrig sein und das Wasser muss eine gewisse Mindesthärte haben. Wenn Du in deinem Garten auch Leitungswasser vom Wasserwerk zur Verfügung hast, würde ich zunächst folgendes ausprobieren: Leitungswasser über einen (mechanischen) Bewässerungsautomaten aus dem Baumarkt in den Brunnen leiten und mindestens einen Tag warten. Dann solltest Du am nächsten Tag ungefähr die dreifache Menge des zuvor eingeleiteten Wassers aus dem Brunnen eisenfrei fördern können, wobei die unterirdische Enteisenung im Laufe der Zeit immer besser funktioniert.

Ansonsten muss das belüftete (Brunnen-)Wasser vor dem Zurückfließen eventuell zunächst mit CaCO3 aufgehärtet werden, so wie ich es hier im Forum schon beschrieben habe. Die Pumpe sollte dabei möglichst tief knapp über dem Filter hängen, da sonst ein Teil des belüfteten Wassers wieder abgepumpt wird, bevor es ins Grundwasser gelangt und dort wirken kann.

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Janßen
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.10.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard vom 12.10.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,

zu deiner Frage nach dem Eisenausfall nach Belüftung des Wassers. Das funktioniert nicht immer schnell und vollständig.

Eisen fällt dann aus, wenn es von der 2-wertigen Form in die 3-wertige überführt, also oxidiert wird und sich Eisen-III-hydroxide bilden. Diese Reaktion wird jedoch vielfach gestört. Grund hierfür sind beispielsweise im Wasser natürlicherweise vorhandene Huminstoffe, die das Eisen komplexieren, das heißt, die Eisenhydroxidbildung blockieren. In der Wasseraufbereitung macht man daher zunächst Flockungsversuche und setzt dann gegebenenfalls stärkere Oxidationsmittel als den Luftsauerstoff ein (beispielsweise Chlor oder Ozon), die in der Lage sind, die Huminsäure-Eisen-Komplexe aufzubrechen oder gar die Huminstoffe selbst zu zerstören. Für den Hausgebrauch sind diese Verfahren allerdings in der Regel zu aufwändig.

Bezüglich deiner technischen Fragen wirst du sicher von anderen Forumsteilnehmern Antworten bekommen. Ich muss allerdings gestehen, dass mir die unterirdische Enteisenung suspekt ist. Mir ist auch weder ein großer Wasserversorger noch ein namhaftes Industrieunternehmen bekannt, der/das diese Technik erfolgreich (das heißt mit Standzeiten über mehrere Jahrzehnte, wie es für konventionelle Brunnen und Enteisenungsanlagen "über Tage" üblich ist) einsetzt. Aber dies ist mein persönlicher Standpunkt.

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen  
Bernhard
forum_bartonlinehome.de
(Mailadresse bestätigt)

  12.10.2010

Hallo Bernhard,

nach längerem stöbern im www bin ich auf dieses Forum und Deinen Beitrag über die unterirdische Enteisenung zum selbstbau gestoßen.

Wir haben einen Brunnen, den wir nur zur Bewässerung unseres Gartens nutzen, er ist 39m tief und mit einer Unterwasserpumpe ausgestattet.
Das Wasser, das gefördert wird, ist im ersten Moment klar und wenn es dann ein paar Tage im Wasserfass steht rostbraun - also eisenhaltig.
Nun wurde uns schon der Tipp gegeben, die Pumpe etwas nach oben zu ziehen. Gesagt, getan. Die Pumpe hängt jetzt auf ungefähr 20m und es hat sich nichts verändert.
Als ich Deinen Beitrag gelesen hatte habe ich natürlich gleich einen Versuch mit einer Wasserstrahlpumpe gemacht.

Ich habe das Wasser in zwei Eimer gefüllt. Einen mit und einen ohne Wasserstrahlpumpe.

Da ich bei meinen Recherchen auch irgendwo gelesen habe, daß das Eisen in belüftetem Wasser relativ schnell (also zumindest über Nacht) ausfällt war ich nach meinem Versuch etwas enttäuscht. Es war zwar ein Unterschied in den beiden Eimern zu erkennen, aber richtig abgesetzt hatte sich das Eisen auch in dem belüftetem Wasser erst nach ein paar Tagen.

Mache ich da was falsch oder ist das Wasser nicht ausreichend belüftet?

Außerdem stellt sich bei mir auch ein anderes Problem:

Da ich eine Unterwasserpumpe habe scheidet bei mir die Rohr in Rohr Methode aus, um das belüftete Wasser in den Brunnen zu bringen. Nun habe ich mit gedacht einfach ein zweites Rohr neben dem bestehenden Rohr nach unten bis zur Pumpe zu schieben um das belüftetete Wasser nach unten zu bringen.

Nun meine Frage: Bleibt das belüftete Wasser dann auch in Pumpennähe oder wandert es nach unten bzw. nach oben ab, da wie bereits erwähnt, mein Brunnen 39m tief ist und die Pumpe auf 20m hängt.

Fragen über Fragen..... und ich bedanke mich schon jetzt für Eure Hilfe!

Gruß
Bernhard
Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  13.09.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 13.09.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Sepps,

wenn Du Bedenken hast, kannst Du natürlich auch einen extra Schlauch vom Injektor bis zum Filter hinunter führen.

Gruß Bernhard
Gast (sepps)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.09.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Janßen vom 10.09.2010!  Zum Bezugstext

Hallo  Bernhard  wie müsste das bei einem Schachtbrunnen  gemacht werden,schließlich  könnte  es passieren dass auch die Schachtwand  dadurch besprüht wird und dann dieses Wasser in den Brunnen zurückfließt was auch nicht unbedingt  hygienisch  ist.
mfg sepp
Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  10.09.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 09.09.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar, Hallo Olli,

Bild anhängen geht wohl nur, wenn man im Forum angemeldet ist und sich eingeloggt hat.

Gruß Bernhard
Gast (Bernhard Janßen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  10.09.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Olli vom 09.09.2010!  Zum Bezugstext

Hallo olli,

das freut mich sehr, dass auch deine Anlage so gut funktioniert!

Gruß Bernhard Janßen
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  09.09.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Olli vom 09.09.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Olli,

nach dem Abschicken des Beitrages findest du unter deinem Beitrag eine Ikone mit dem Namen >>Bild einfügen<<. da einfach draufklicken. Der Rest sollte selbsterklärend sein. Das sollte ein jpg sein áund nicht größer als 500 KB.
Ich hänge hier spasshalber mal etwas an.

Gruß Lothar

um das Bild groß zu sehen einfach draufklicken


Gast (Olli)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.09.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Jan▀en vom 06.07.2010!  Zum Bezugstext

Hallo,

wollte mich nochmal bei Dir bedanken. Anlage läuft Super und funktioniert einwandfrei. Vorher hatte ich nach einem Tag fast Apfelschorle in einem Glas, soviel Eisen hatten wir. Nun ist und bleibt es klar !!!
Habe mir jetzt noch eine kleine Steuerung gebastelt, um alles zu automatisieren. Drücke nur auf einen Taster und die Anlage fängt an .... Nach 30 Minuten löst dann ein Zeitrelai aus und lässt das Wasser zurücklaufen.... Den Taster will ich noch nicht durch eine Uhr ersetzen, da ich gern am Anfang die Anlage im Blick haben möchte ^^^...

Würde ja gern mein Elektroplan usw. mal zeigen, aber keine Ahnung wie ich hier etwas hochladen kann :-)

Danke und Gruß Olli


Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  15.07.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Reinhard vom 15.07.2010!  Zum Bezugstext

Ja, meine Anlage mit Kolbenpumpe und Spülfilter habe ich hier beschrieben:

http://www.wasser.de/aktuell/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000004045

Ein T-Stück vor den Sauganschluss der Pumpe montieren, seitlich ansaugen, einen entsprechend dünnes PE-Rohr von oben durch das T-Stück bis zum Filter hinunterführen. An den dünnen Schlauch ein Magnetventil über Treppenlichtschalter gesteuert anschließen wie hier beschrieben. Die Durchführung am T-Stück gut abdichten, damit die Pumpe keine Luft ansaugt (z.B. mit Klebeband umwickeln). Die benötigte Luft für die Enteisenung kommt über das Schnüffelventil der Kolbenpumpe. Ein zusätzlicher Injektor ist nicht notwendig.

Gruß Bernhard
Reinhard
(Mailadresse bestätigt)

  15.07.2010

Hallo!
diese Enteisungsanlage zum nachbauen ist eine gute Idee.
Wir haben eisenhaltiges Brunnenwasser was nur zu Gartenbewässeerung genutzt wird. Steine und Platten werden braun. Gefördert wird das Wasser aus eimem gespülten Brunnen mit angeschloßener Onsa LN1 Kolbenpumpe mit 300L Boiler. Kann ich diese Anlage oder etwas anderes bei mir einbauen um das Wasser zu enteisen?
Vielen Dank für ein paar Tips

Speike
Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  06.07.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Olli vom 05.07.2010!  Zum Bezugstext

Bei 11m Rohr DN40 hast du nur 13 Liter "Verlust" im Rohr. Das müsste mit T-Stück und Magnetventil so funktionieren.

Gruß Bernhard
Gast (Olli)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.07.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Jan▀en vom 29.03.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,

ich möchte mir unbedingt so eine Anlage nachbauen.
Auch alles Verstanden, bis auf die Sache mit dem Rückfließen. Ich habe einen 11m tiefen eingespülten Brunnen in DN40. Kann ich das belüftete Wasser einfach zurücklaufen lassen, oder muss ich ein zweites Rohr bis zum Filter schieben ? Also Rohr in Rohr ?

Für eine Antwort wäre ich sehr Dankbar !!

Gruß Olli
Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  29.03.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von heinzl vom 28.03.2010!  Zum Bezugstext

Hab ich dir doch schon in einem anderen Thread geschrieben: Ausprobiern! (mit Risiko). Ich würde dabei die Fließrichtung des Grundwassers beachten, sodaß das rückfließende Wasser auch zum Entnahmefilter gelangt. Falls sich dieser dann doch zusetzt, kannst du ja immer noch den ersten Filter verwenden mit der bewährten Methode.
heinzl
(Mailadresse bestätigt)

  28.03.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von heinzl vom 21.03.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Jung`s!
Wollte mich nur mal melden.
Eure Gedanken zu meiner Idee wären mir wichtg!!!
(Betrifft: meinen Beitrag vom 21.03.2010)

Herzliche Grüße, Heinz.
heinzl
(Mailadresse bestätigt)

  21.03.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Jan▀en vom 20.03.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Janßen, hallo an Alle!
Mit großen Interesse verfolge ich die Beiträge in den Themen: "Fermanox Prinzip modifizieren", sowie diesen hier!
Mein Problem: MANGAN mit 1,6 mg/L (Fe=0,042 mg/L), pH Wert 7,5. Wasserbedarf, 100 bis max 500 L pro Tag.
Dieser Mangananteil dürfte mit Luft gut oxidieren, da nach einer Sommersaison, die neu verlegten Waschbetonplatten, durch Gartenbewässerung, alle rostbraun sind.
Grundsätzlich wird der vorhandene, 5/4" Schlagbrunnen gezogen, und in das gleiche Loch, ein Neuer geschlagen. Ein "Zwillingsrohr", ebenfalls mit Spitz und Innentresse 300Á, wird, ca. 40 cm daneben, neu geschlagen. Die Nirorohre sind in einem Stück, mit angemufftem Spitz.
Die 7m Rohre enden in einer 2m tiefen Brunnenstube, in welcher sich auch die Pumpe mit Sedimentfilter,... befinden werden.

Meine angedachten Belüftungsvarianten:

1.) Ein 2500L Erdtank wird neben der Brunnenstube eingegraben, und mit den notwendigen Verbindungen in die Brunnenstube versehen. das belüftete Wasser würde ich über das zweite Brunnenrohr in das Grundwasser zurück leiten.

2.)Direkte Anreicherung mittels Pressluft???
Der Beitrag von KHammann, Zitat:"...einfach einen Aquarium Belüftungsstein in den Brunnen einbringen der das Wasser anreichert...", finde ich bestechend!
2a.)Pressluftanschluß am zweiten Rohr, Luft muß beim Spitz in das Grundwasser austreten.
2b.)ODER benötigt man einen "Belüftungsstein" im Grundwasser, welcher die Luft, feinst verteilt, einbläst(bin leider kein Aquarist)?
Dann wäre es wohl eine "Filterfrage", die technisch sicher lösbar wäre.
In beiden Fällen muß man natürlich, während des Belüftens, eine entsprechende Wassermenge in das Brunnenrohr leiten, damit das belüftete Wasser durch den Brunnenspitz in den Untergrund gelangt???

Würde mir das einbuddeln des Erdtank`s ersparen.

Bitte um Eure Meinungen, herzliche Grüße, Heinz.
Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  20.03.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolder vom 19.03.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Wolder,
OK, man kann es auch anders ausdrücken: Sollte ungelöstes Eisen im Wasser erscheinen, sofort die Rücklaufmenge erhöhen. Ich hab es bei meinem Brunnen so gemacht ohne Konsequenzen.
Gast (wolder)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.03.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Jan▀en vom 19.03.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,

ich würde mit der zurückfliessende Menge an Wasser etwas vorsichtig sein. Ziel ist es ja eine Sauerstoffreiche Zone rund um den Brunnen zu erzeugen, sodass das Eisenreiche Wasser schon weit vor dem Brunnen ausfällt und durch den Boden gefiltert wird.

Wenn das Wasser wieder braun gefördert wird, dann hast du keine Sauerstoffreiche Zone um den Brunnen. Wenn du jetzt die Meng nur etwas erhöhst, dann ist deine Zone sehr eng um den Brunnen rum, sodass die Gefahr der verockerung steigt. Das Eisen fällt also in unmittelbarer Nähe deines Brunnens aus.

In diesem Fall würde ich zu mehr ist besser tendieren.

So hab ich das Prinzip zumindest verstanden.
Es kommt aber immer auf die Bodenbeschaffenheit an.

Gruß wolder
Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  19.03.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von KHammann vom 18.03.2010!  Zum Bezugstext

Bei 20 m3 täglicher Entnahme würde ich ungefähr 6 bis 7 m3 zurückfließen lassen. Wenn das Wasser eisenfrei ist kann man die Rücklaufmenge eventuell verringern. Sollte das hochgepumpte Wasser wieder leicht braun werden, erhöht man den Anteil der zurückfließenden Wassers eben wieder.

Belüftungsstein:
Das sollte auch funktionieren, man muss dann natürlich während des Belüftens eine entsprechende Wassermenge in das Brunnenrohr leiten, damit das belüftete Wasser durch die Filterschlitze in den Untergrund gelangt.

Wenn man am Wasserversorgungsnetz angeschlossen ist, kann man auch normales Leitungswasser zurückfließen lassen ohne zusätzliche Belüftung, weil darin genügend gelöster Sauerstoff enthalten sein sollte.
KHammann
(Mailadresse bestätigt)

  18.03.2010

Hallo
das hört sich ja recht einfach an. Welsche mengen an Wasser muss denn bei einer entnahmen von Täglich max 20m3 wieder zurück fliessen? Ich habe eine WW Wärmepumpe die schon seit 3 Jahrenproblemlos lief und nin setzt sich der Filter ständig mit
isenflocken zu. Denke mal mit deiner Lösung wäre das zu machen oder.

Mal na Frage, ich hab einen 4Zoll Brunnen, 9m tief, könnte man nicht da einfach einen Aqarium Belüftungsstein in den Brunnen einbringe der das darin stehende Wasser dort anreichert? Oder reicht da die Menge nicht. Als Druckbehälter habe ich 750Litter zur Verfügung und auch eine zweiten Brunnen, (zZ reserve) wenn nötig.
Schöne Grüße Klaus
Bernhard Jan▀en
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  11.03.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Santos vom 11.03.2010!  Zum Bezugstext

Wasserstrahlpumpen sind nichts anderes als Injektoren und dienen normalerweise zum Ansaugen von Wasser oder Chemikalien, z.B. im Labor. Günstige Wasserstrahlpumpen aus Kunstoff zum Entleeren von Aquarien gibt es bei ebay ab 16 Ç einschließlich Versand. Statt Wasser kann man damit natürlich auch prima Luft ansaugen, die dann intensiv mit dem Wasser vermischt wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstrahlpumpe
Lothar Santos
(Mailadresse bestätigt)

  11.03.2010

Hllo Bernahrd Janßen,

sehr gute Idee, wird ja immer günstiger die Sache und vor allem einfacher und damit Betriebssicherer.

Ich habe noch ein wenig Probleme mit der Funktionsweise der Wasserstrahlpumpe. Kenne sowas nicht und hier gibt es das sicher nicht.
Wenn ich das richtig verstehe ist es eigentlich keine Pumpe, sondern ein passives Teil, das wie eine Spritzpisole funktioniert und in Deinem Beispiel durch den Wasserdruck des Druckkessels betrieben wird.

Gruß aus der Sonne!



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