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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Küchenabfluß-Leitung - Dauerthema... nervt und kostet
Honigtau-Bunsenbrenner
(Mailadresse bestätigt)

  25.01.2015

Hallo werte Forumsgemeinschaft,

irgendwie habe ich nie mitbekommen, daß es euch gibt !?
Da ich das Forum jetzt aber entdeckt habe, will ich gerne auch gleich mit der Tür ins Haus fallen.

Es gibt ein seit 19 Jahren bestehendes Problem mit einer Küchenablaufleitung, seit Fertigstellung des Gebäudes war es immer so.
Nach Reinigung ist die Leitung nach etwa Ein- bis Eineinhalb Jahren wieder zugesetzt.
Es wird extrem darauf geachtet, daß so wenig wie möglich Rückstände auf dem Geschirr bleiben, alles wird abgewischt vor dem Spülen bzw. dem Einbringen in die Spülmaschine.
Trotzdem reichen die natürlich immer noch vorhandenen minimalen Verschmutzungen aus, um im Laufe der Zeit die Leitung wieder zuzusetzen.

Wahrscheinliche Ursache dürfte sein :
Die Wohnung liegt in der zweiten Etage.
Die darunterliegenden Wohnungen haben den Küchenablauf so, daß die Leitung in einem Stich gerade nach unten läuft, von dort aus, wo der Küchenabluß sitzt.

Bei mir ist es aber so, daß die Küche nicht überhalb der anderen Küchen sitzt, daher die Abluß-Leitung waagerecht quer durch die Wohnung verläuft, bevor sie in diesen Stich nach unten abzweigt.

Also ich nehme an, daß das Gefälle wohl nicht gut angelegt ist, so daß sich die Leitung eben unvermeidlich zusetzt.

Jedenfalls muß dann eine Firma kommen, die mit der Spirale wieder freiräumt.
Ich müßte einen Weg finden, das selber durchführen zu können, damit diese Kosten endlich mal nicht mehr anfallen.

Ich habe mal mit einer 5-Meter Spirale einen Versuch gemacht.
So ein Teil, das man von Hand dreht.
Ich kann nicht mehr erinneren, wie weit genau ich sie reinbekommen habe.
Es gab ein, zwei-mal einen Moment, wo ich dachte, jetzt hängt sie fest und geht nicht mehr vor und zurück.
Das ist nicht passiert, aber die Leitung wurde auch nicht frei.

Vielleicht bin ich da ja auch zu übervorsichtig.
Jedenfalls habe ich es auf diese Art nicht geschafft.

Die Firma war glaube ich schon mal bis zu 10 Meter in der Leitung.
Das Gebäude ist Mitte Neunziger fertiggestellt worden, es dürfte also eine Leitung sein, die zu dieser Zeit so üblich war.
Ich denke es ist eine Kunststoffleitung, vielleicht fünf Zentimeter, könnte ich nachschauen.

Meine Frage ist - was wäre denn eine empfehlenswerte Anschaffung, um die Reinigung künftig selber durchführen zu können ?
Handwerklich bin ich ok, aber ich sollte schon wissen, was man benutzen kann, ohne etwas zu zerstören.
Ich habe so etwas wie die "Mini-Kobra" gesehen, ist das etwas ?

Eine langsam drehende Metabo-Bohrmaschine hätte ich.

Der Kasten, den die Firma immer dabei hat, wirkt dagegen natürlich viel wuchtiger.


Vielen Dank und beste Grüße



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 8
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  01.02.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Honigtau-Bunsenbrenner vom 01.02.2015!  Zum Bezugstext

Hallo Honigtau-Bunsenbrenner so etwas kann man auch mit einer Spirale  ohne Bohrmaschine machen dazu  haben diese ja eine Kurbel an der Spirale .Außerdem hat man da mehr  Gefühl  beim eindrehen.Solche gibt es in  den  Baumärkten günstig.  zum  eindrehen benötigt man  eine weitere Person .
mfg sepp
Honigtau-Bunsenbrenner
(Mailadresse bestätigt)

  01.02.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp-s vom 31.01.2015!  Zum Bezugstext

Guten Morgen und vielen Dank,

Siphon zerlegen ist kein Problem, ich würde sowieso erst ab der Leitung zur Wand hin anfangen.

Aber ok, daß ich mit der Düse eventuell Muffen auseinander drücken könnte, das ist ein zu hohes Risiko.
Wenn das einer Firma passiert, dann sind die versichert oder jedenfalls für die hohen Folgekosten zuständig, wenn es mir passiert, dann wäre das finanziell schlimm.

Also ich würde dann lieber mit einer Spirale vorgehen, dann ist wahrscheinlich das Risiko daß was passiert gering - hoffe ich.

Welche wäre denn gut für meine Zwecke ?

Gibt es sinnvolles für die Bohrmaschine ?
Kennt jemand diese "Mini-Kobra" oder gibt es da etwas Besseres ?
Kaufen oder Ausleihen ?

Wenn die Kosten überschaubar sind, würde ich auch einmal etwas investieren, ich brauche es ja regelmäßig.

Ich will halt von den Dauerkosten wegkommen.

*** Grüße und Danke ***
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  31.01.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Honigtau-Bunsenbrenner vom 31.01.2015!  Zum Bezugstext

Hallo Honigtau-Bunsenbrenner dazu brauchst du unbedingt einen  Hochdruckreiniger   mit Hochdruckschlauch auf dem die genannte Düse montiert ist. Gibt es fertig zu kaufen meist in 5-10 m Länge. Auch kan es Probleme geben  wen die Abflussrohre  nicht eingemauert bzw. frei verlegt sind dann  können diese  durch den hohen Druck bei den Muffen auseinander  gedrückt werden.  Ein Hochdruckreiniger ab 100€ reicht  dazu. Ob du durch den Siphon zum Abflussrohr hineinkommst glaube ich nicht du musst dazu  wahrscheinlich den Siphon  zerlegen.
Bei diesen Arbeiten kann auch ein ziemlicher "Saustall" entstehen.
Ich würde dazu aber Ätznatron nehmen. Gibt es in 1 KG  
Packungen .Bei Google schauen,
mfg Sepp
Honigtau-Bunsenbrenner
(Mailadresse bestätigt)

  31.01.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von gnagflow vom 29.01.2015!  Zum Bezugstext

Vielen Dank für eure Vorschläge !

Als mögliche Ursache bin ich noch auf einen Hinweis gestoßen bezüglich waagerechte Abflußleitungen, daß es auch an dem Übergang zur Fallleitung liegen könnte, der mit der Zeit verkruste und verkalke.

Jetzt zu den Tips  -  ich bin noch etwas zurückhaltend mit der Verwendung der Mittel...
Die Abflußreiniger wie Grano Powergel, Mr.Muscle, und so weiter, da habe ich den Eindruck (von den Dosierungsangaben und der Beschreibung her) die sind mehr für verstopfte Syphons geeignet ?

Und bei dem Sigoli habe ich mir das Datenblatt angeschaut, das ist natürlich schon fast reine Schwefelsäure, bei der man wissen sollte was man tut, da traue ich mich nicht ran.
Soll zwar angeblich Kunststoffleitungen und Dichtungen nichts ausmachen, aber trotzdem, das würde ich nur einen Profi machen lassen.


Jetzt habe ich von Kärcher diese Rohrreinigungs-Düsen gesehen.

Hat da jemand Erfahrung damit ?

Ich habe nur einen Link mit den Düsen selbst gesehen, was braucht man denn da alles dazu ?
gnagflow
(Mailadresse bestätigt)

  29.01.2015

Hallo Honigtau-Bunsenbrenner,
habe auch eine waagrechte Ableitung die allerdings erst nach 15 Jahren verstopft war. Mein Installateur hat eine kleine Motorspirale und 1 Ltr. ANTIBLOCK PLUS Totalreiniger Singoli verwendet. (Kosten 122.00€) Nach 4 Wochen war wieder dicht. Dann kam der Kanalreiniger und hat die Leitung mit dem großen Klöppel durchfahren. Seiner Aussage nach liegt das Problem in der Regel am Übergang von der Küchenableitung ins Fallrohr. Dieser Übergang verkalke-verkruste im laufe der Zeit. Das genannte Mittel kann übers Internet bezogen werden.
mfg gnagflow
sepp-s
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Honigtau-Bunsenbrenner vom 28.01.2015!  Zum Bezugstext

Hallo da es wie schon geschrieben wurde hilft  bei Fett keine Zitronensäure, dazu helfen  nur stark   alkalische möglichst warme Reiniger.  Kunststoffabflussrohre sind ziemlich hitzebeständig  meist findet man auf  der Muffe bis zu welcher Temp.  diese geeignet sind. Es werden auch Reiniger wie Abfluss frei angeboten.Bei einer Anwendung solcher Mittel  die Gebrauchsanweisung unbedingt einhalten .Ich habe Jahrzentlang mit Ätznatron gearbeitet,  welches für solche Arbeiten gut geeignet ist. Vielleicht kennst du jemand  welcher in einer Brauerei Fleischhauerei arbeitet und dir dort etwas Ätznatron besorgen kann.Bei solchen  arbeiten immer Schutzhandschuhe und  Schutz -Brillen tragen!!!!!

mfg Sepp
Honigtau-Bunsenbrenner
(Mailadresse bestätigt)

  28.01.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Janßen vom 26.01.2015!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,

vielen Dank für die Info.
Also das was ich versucht habe, war Zitronensäure / bzw. Konzentrat (z.B. 10 "Fläschchen in Zitronenform" aus dem Supermarkt), einwirken lassen und dann mit Pömpel nachgespült.
Hat aber nichts gebracht.
Ansonsten kann die Verstopfung mit regelmäßigem Einsatz des Pömpels anscheinend hinausgezögert werden.

Dann wenn irgendwann die Leitung immer mehr zusetzt, wird das Luft reinpumpen mit dem "Pömpel" kontraproduktiv, dadurch wird es dann plötzlich mit einem Mal deutlich schlimmer.
Das ist jetzt wieder der Fall.

Mit den Mitteln die heiß werden, also das Granulat wie Rohrfrei etc., war ich zurückhaltend, da ich mehrfach gelesen habe, daß diese Schaden anrichten können.
Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber es hieß diese Mittel könnten die Kunststoffleitungen beschädigen und sind gefährlich.

Ist das zutreffend ?
Oder eine falsche Info, die immer nur wiederholt wird ?

Wenn dem nicht so ist, würde ich es schon versuchen.

Könnte sein, daß ich es vor Jahren vielleicht einmal so versucht habe, aber ich weiß es nicht mehr genau.

Ansonsten wäre ich auch sehr daran interessiert, ob diese - noch bezahlbaren - Spiralen, wie eben die genannte "Mini-Kobra" oder ähnliche, bedenkenlos eingesetzt werden können ?

***Besten Dank und Grüße ***
Bernhard Janßen
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  26.01.2015

Hallo Honigtau-Bunsenbrenner,

Das Problem bei Küchenabflüssen ist das Fett, das sich in heißem Wasser löst, das sich dann aber in der Abflussleitung abkühlt und wieder absetzt. Dabei können richtige Klumpen entstehen, die sich dann an den Abzweigungen bzw. Bögen festsetzen.

Möglicherweise könnte eine größere Menge kochendes Wasser mit Fettlöser alle paar Monate in den Abfluss geschüttet helfen. Aber nicht erst dann, wenn der Abfluss komplett dicht sitzt.

Mittel wie "Abflussfrei" bringen das Wasser in der Abflussleitung auch zum Kochen. Schon Probiert?

Gruß Bernhard




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