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Kategorie: > Wissenschaft > Hydrologie / Analytik
Weißer Staub im Bad
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  11.02.2016

Wir bewohnen ein Schwörer – Haus mit Wärmegewinntechnik (Luft/Luft) im Bungalowstil. (Keller und Erdgeschoss). Seit über einem Jahr tritt bei uns ein Phänomen auf, für das bisher noch niemand eine Erklärung gefunden hat.
Jeden Tag haben wir im gesamten Bad verteil einen leichten, feinen, weißen Staub. (Wie Staubzucker) Der Staub tritt nicht auf, wenn wir nicht duschen.
Schwörer – Haus war mit mehreren Experten mehrere Tage vor Ort, ohne die Ursache des Staubes finden zu können. Eine Labor- Untersuchung ergab, dass es sich bei dem Staub … „wahrscheinlich um waschmittelartige Rückstände handelt.“ Der Staub riecht auch wie Waschmittel, wobei unsere Waschmaschine im Keller steht.
Eine von Schwörer – Haus in Auftrag gegebene Laboruntersuchung des Wassers ergab, dass das Wasser in Ordnung sei und keinen Hinweis auf den Staub enthalte. Eine Verteilung über / durch das Wasser sei physikalisch auch gar nicht möglich. Ich kann den Staub allerdings direkt riechen, wenn die Dusche läuft. Sobald die Dusche trocken ist, liegt auch dort auf dem Boden der Staub.
Schwörer – Haus sieht sich außerhalb der Verantwortung. Wir sind ratlos und verzweifelt. Gibt es irgendjemand, der uns helfen kann?



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 51
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  01.03.2018
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 11.02.2016!  Zum Bezugstext

Hallo ihr "staubigen Brüder",

Hiermit seile ich mich aus diesem Thema ab.
Erstens ist niemand meiner Hypothese gefolgt und zweitens hat es in unserem neuen Domizil keinen Staub im Bad.
Last not least ist mir das auch nicht mehr interessant genug.

LG aus GR Lothar
tinus
(Mailadresse bestätigt)

  11.02.2018

Hallo, gerade bin ich auf diese Disskussion gestoßen, da ich auch mit dem Problem zu tun habe. Ich habe so ziemlich alle Beiträge mit den "abenteuerlichsten" Lösungsvorschlägen und Erklärungen gelesen. Wir wohne nun in einer Altbauwohnung und machen unser Warmwasser mit einem Gasdurchlauferhitzer. Klimaanlage, Belüftung,Haar- oder andere Sprays, Wäschetrockner u.ä. gibt es bei uns nicht. Unser einziger Erklärungsversuch ist, dass es der Kalk aus dem Wasser ist, der sich in der Wohnung verteilt. Das Phänomen tritt eigentlich nur in der Heizperiode auf und wir haben auf den Heizkörpern Schalen mit Wasser stehen, um die Luft etwas anzufeuchten. Bekanntermaßen ist das Wasser in München ja sehr kalkhaltig.
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  15.05.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 05.04.2016!  Zum Bezugstext

Naja, jetzt bin ich so schlau wie zuvor. Der weiße Staub ist mir geblieben und niemand weiß, wie ich ihn los werde. Heizung abstellen? Zimmerbrunnen aufstellen? Bad abreißen? Nicht mehr duschen? Oder nur noch bei geöffnetem Fenster? Wie sagte meine Oma?: Beten hilft immer! Ich war übrigens neulich in einem Hotel. Die hatten auch den gleichen Staub im Bad. Ein Virus?
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  05.04.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 05.04.2016!  Zum Bezugstext

Ja den Eindruck könnte man bekommen, wenn man das liest:

.. Lothar hat sich mit dem Staub aus dem Staub gemacht  ;-)
     
Habe derzeit ein vordringliches Projekt und bin bis auf beiläufiges Beobachten noch nicht weiter gekommen. So wie es bei mir aussieht, gibt nicht jeder Duschvorgsng Staub ab, zumindest nicht in wahrnehmbaren Mengen.

Aber ich bin da wohl die nächsten Monate nebenher dabei.

LG Lothar
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  05.04.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Schmitt vom 05.04.2016!  Zum Bezugstext

... Lothar hat sich mit dem Staub aus dem Staub gemacht  ;-)
Bernhard Schmitt
berndschmitt1aol.com
(Mailadresse bestätigt)

  05.04.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 10.03.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

hast du da was feststellen können?
MarinaK
(Mailadresse bestätigt)

  23.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 11.02.2016!  Zum Bezugstext

Der Tipp ist gut...
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  18.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 07.03.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,
ich wollte nur noch feststellen, dass die Feuchtigkeit bei uns im Bad ca.42 Grad beträgt und die Temperatur so um die 23-25° liegt. Bei geöffneter Badtür konnte ich keinen weißen Staub im Flur feststellen. Das könnte aber daran liegen, dass die Absaugöffnung an der Decke in der Nähe der Tür ist. Übrigens, ich war am Wochenende in einem Hotel, das das gleiche Problem im Bad hat.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  10.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Viktor vom 08.03.2016!  Zum Bezugstext

Danke Viktor,

dein staubiges Brieflein ist wohlbehalten eingetroffen und fürs erste sieht der Staub aus wie unserer.

Ich werde soweit möglich der Geschichte auf den Grund gehen und entsprechend gackern, wenn ich da eine klare Lösung finde. Aber so wie es aussieht sprechen wir von einer weitgehend unbekannten aber häufiger auftretenden Plage.
Ich werde das Vögelchen noch direkt ansprechen, ob sie an einer Zusammenarbeit interessiert ist?

LG Lothar
Vogel
(Mailadresse bestätigt)

  09.03.2016

Hallo Viktor,
wenn man ein wenig googelt, merkt man, daß sich derweil viele Leute über Staub im Bad beschweren. Manche bringen es in Verbindung mit der Lüftung, andere mit Haarspray. Letztere beschweren sich auch über klebrigen Staub.
Von Deinen Putzmitteln konnte ich nur eines eindeutig identifizieren (bitte überprüfen):
Das Sicherheitsdatenblatt von Sagrotan Badreiniger findet man z.B. hier:
http://www.bueroshop24.de/clp_sicherheitsdatenblatt/688416.pdf
Auf Seite drei ist die Zusammensetzung angegeben. Dort findet sich der Stoff Oxirane, 2-methyl-, polymer with oxirane, mono(2-propylheptyl) ether. Dieser Stoff wird eingesetzt, um Oberflächen wasserabweisend, also hydrophob zu machen. D.h. Wasser perlt ab und hinterläßt keine Flecken. Physikalisch funktioniert das so, daß Oberflächen mit einer unpolaren Beschichtung versehen werden, an denen die polaren Wassermoleküle schlecht haften können. (Bei polaren Molekülen sind die Ladungen ungleich verteilt, bei Wasser ist sozusagen der Sauerstoff negativer, der Wasserstoff positiv geladen.) Auch Oberflächen von Feststoffen tragen Ladungen. Verdunstet Wasser auf den mit Sagrotan geputzten Flächen müssen definitiv die gelösten Ionen zu Feststoffen ausfallen (Kalk, Gips und zum Schluß der Rest wild durcheinander, weil in die Luft verdunsten kann es ja nicht).

So, jetzt komme ich ins spekulieren: Da diese Feststoffe ebenfalls freie Ladungen tragen, müßten sie wie Wasser von der Oberfläche abgestoßen werden, bilden dann keine Flecken, sondern kleineste Körnchen, sprich Staub. Man könnte das experimentell prüfen, indem man mit einer Sprühflasche mal die Innenwände der Dusche besprüht und guckt, ob da was passiert, wenn es trocknet. Evtl. kann man dem Wasser auch etwas Salz beifügen.

Die typischen Zutaten für Haarspray gibt die Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Haarspray#Chemische_Inhaltsstoffe

Interessant erscheinen mit zwei Stoffe: Vinylpyrrolidon und Vinylacetat. Das erstere ict hydrophil, das zweite hydrophob.
Vinylpyrrolidon kondensiert bei 13 °, dürfte sich also an Wänden gut absetzen. Es ist chemisch sehr reaktiv und neigt zur spontanen Polymerisation. Dabei entstehen Polyvinylpyrrolidone (PVP). „PVP ist ein hygroskopisches, amorphes Pulver mit weißer bis hellgelber Farbe.“ Und es ist wasserlöslich. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Polyvinylpyrrolidon

„Vinylacetat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbonsäureester. Sie liegt in Form einer farblosen Flüssigkeit mit süßlichem Geruch vor. Vinylacetat ist lichtempfindlich, es neigt dann dazu, spontan zu polymerisieren.“ Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Vinylacetat
Die Polymere von Vinylacetat sind schlecht in Wasser löslich

Da hätten wir folgende Stichworte: weißes Pulver, wasserlöslich, süßlicher Geruch, schlecht löslich (vgl. die Schwörer-Analyse zum Staub, dort wird die Lösung als unvollständig und milchig beschrieben).
Es handelt sich um organische Verbindungen, die fast rückstandsfrei verbrennen.

Warum es bei Euch staubt und bei anderen klebt, liegt villeicht am Sagrotan, an dem das alles schlecht haftet und die Luftfeuchte nach dem Duschen, läßt die Beläge von den Wänden rieseln ...

Aber das ist alles Spekulation – Eure Mittelchen kenne ich nicht alle, müßt Ihr selber überprüfen. Spätestens auf dem Sicherheitsdatenblatt stehen die Zutaten. Gibt’s das nicht im Netz – der Handel sollte es haben, spätestens der Hersteller. Weitere wichtige Informationen liefert das Netz.

Mein Rat: Weniger ist mehr!
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  08.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 07.03.2016!  Zum Bezugstext

Wenn das zutreffen würde, was wäre die Konsequenz? Einen Raumbefeuchter ins Bad stellen? Die Entkalkungsanlage abschalten? Habe ich schon gemacht, aber ohne Erfolg. Oder müssen wir damit leben? -Ungern! Hat die Technik dafür noch keine Lösung gefunden?
Die Straubprobe ist unterwegs zu Ihnen.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  07.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 07.03.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Claus,

nachdem ich feststelle, dass so gut wie niemand auf meine lösungsverdächtigen Ideen eingeht, habe ich beschlossen, diesen Fall als gelöst zu betrachten.

"Aerosolbasierte Anreicherung der Luftfeuchte" in Wässern mit zeitweilig hohem NaCl Anteil habe ich das erst mal genannt. Dürfte überall dort, wo entsprechende chemische Wasseraufbereiter im Einsatz sind zeitweilig vorkommen können. Bei uns sitzt ein solcher vor der Warmwasseraufbereitung.(Mietwohnung 2 x 1000 ltr.mit Wärmetauscher für das gesamte Haus Fernwärme)

Danach spielt die Form des Duschkopfes fast keine Rolle. Viel mehr ist trockene Luft, welche viel Feuchte aufnehmen kann, von Bedeutung.

Die Staub-oder Ausscheidungsphase hinterlässt nun einen Teil der gespeicherten Mineralien in Form von Staub während sich die allgemeine Luftfeuchte wieder normalisiert. Hier in unseren Räumen erlebe ich das zum ersten mal. Es gilt nun zu klären, wer sind besagte Mineralien und in welchem Sättigungsverhältnis müsen diese zueinander stehen ? Bei mir ist die Raumluft mit 35% LF bei 23°C relativ trocken. Dies und die Raumtemperatur sind wahrscheinlich mit entscheidende Parameter für das "Abwerfen" von Staub.

Momentan hätte ich für Viktor nur einen Experimentiervorschlag: Ein mal die Badetür offen zu Lassen und das Fenster zu zu lassen. Finden wir eine leichte Staubschicht im Flur?

LG Lothar
Claus
(Mailadresse bestätigt)

  07.03.2016

Hallo,
ich hoffe, dass ich nichts bei der langen Diskussion überlesen habe und mein folgender Vorschlag bereits geprüft wurde.
In einer solchen Situation, die anscheinend logisch analysierend nicht zu lösen ist, führt meiner Meinung nach nur noch einfach Trial and Error vielleicht zu einem Ergebnis.
Mein Vorschlag:
Bad putzen, Duschkopf abmontieren und ein paar Tage ohne Duschkopf duschen, soweit dies möglich ist. Es wird mehr an einen Kneipp-Guss erinnern, aber egal, ich würde es mal ausprobieren.
Wenn dabei kein Staub auftritt, ist zumindest die Ursache eindeutig festgestellt, allerdings noch nicht die Quelle des Staubs.
Wenn kein Staub auftreten sollte, Duschkopf wieder montieren.
Mit Kaltwasser die Dusche betätigen (man muss ja nicht unbedingt drunter stehen).
Sollte dabei wieder Staub auftreten, die Dusche mit einem Schlauch irgendwo in der Nähe des Wasserleitungseintritts (also hinter dem Wasserzähler) anschliessen. Das könnte z.B. beim Wasserfilter erfolgen.
Duschtest wiederholen.
Tritt wieder Staub auf, so kommt er mit dem Wasser von aussen ins Haus. Tritt kein Staub auf, so liegt die Ursache im Haus.
Ich bin mir bewusst, dass damit noch nicht alle Kombinationen durchgeprüft sind. Z.B. könnte der Staub nur bei heissem Wasser auftreten, weil dann Stoffe besser gelöst sein können, aber ich würde einfach mal alles ausprobieren.
Falls die Benutzung ohne Duschkopf staublos war, könnte vielleicht auch einfach ein Modellwechsel des Duschkopfes helfen.
Viel Erfolg beim Experimentieren!
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  07.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 03.03.2016!  Zum Bezugstext

Hallo, hier noch ein paar Bilder vom Bad und von meiner Hand, wenn ich durch die Badewanne gefahren bin.



Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  07.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Viktor vom 07.03.2016!  Zum Bezugstext

... wenn abgedichtet war und auch ansonsten keinen Öffnungen im Bad sind (außer vermutlich im Waschbecken), so sind wir doch wieder beim Wasser angelangt.

Sprays - insbesondere Haarsprays hinterlassen ganz ordentlich Partikel im ganzen Raum.
Hatte mal eine farbige Alu-Jalousie im Bad montiert, welche nach kurzer Zeit ziemlich staubig aussah - das waren eindeutig die schön gleichmäßig verteilten Reste des Haarsprays.

Aber da ja Duschen und Haarsprayangriff bestimmt nicht immer aufeinander folgen, denke ich, dass man es als Ursache wohl ausschließen kann.

Seid nicht zu beneiden.

Danke für die Einladung - ist aber von mir zu weit weg und in nächster Zeit bin ich eher nicht in der Nähe vom Bodensee.

Vielleicht bringen die Fotos ja jemanden auf eine Idee, ansonsten den Test im Garten mit dem Duschwasser usw. ... dann kommt man in Bezug auf das Wasser evtl. ein Stück  weiter.

Gruß
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  07.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Renrew vom 06.03.2016!  Zum Bezugstext

Danke für dein "Mitdenken". Aber haben wir natürlich auch schon ausprobiert. Schwörer Haus sagt, es wird nur abgesaugt -sei technisch gar nicht anders möglich. Dafür spricht, dass wir letzten Sommer eine Woche die Lüftung abgestellt und die Öffnung zugeklebt haben. Der Staub war trotzdem da. Aber ich such weiter.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  06.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Viktor vom 06.03.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Victor,

ich habe hier auch weißen Staub aber in der gesamten Wohnung und war bis jetzt voll der Meinung, das ist eine Folge unserer Wohnungskatze. Unser Bad öffnet zum Flur und alle Türen stehen offen wegen der Katze. Heute habe ich einen kleinen Kunststoffcontainer knapp unter der Decke aus dem Regal geholt.(2,9m bei 3 m Deckenhöhe) Da ist der Staub in der gleichen Intensität wie auf den restlichen Flächen. Nun gerate ich in Versuchung Vergleiche herzustellen. Da das Bad keine Öffnung ins Freie hat und das Katzenklo auch drinn steht, wird grob gesagt in den Flur gelüftet. Nur anrücherige Aktivitäten laufen über eine elektrische Absaugung.
Mit anderen Worten eine zeitweilige Anreicherung der Luftfeuchte verteilt sich auf die ganze Wohnung und hinterläßt den Staub sehr  fein und gleichmäßig überall.
Kannst du mir vielleicht etwas von deinem Staub in ein winziges PE_Tütchen tun und per Brief schicken. Ich maile dir meine Postadresse.Würde auch mal versuchen den Staub optisch zu vergleichen.

LG Lothar
Renrew
(Mailadresse bestätigt)

  06.03.2016

Hallo Viktor,
mein posting vom vom 26.2.:

"... ist mal daran gedacht worden, dass der ominöse Staub auch aus der Lüftungstechnik kommen kann. Bei Wärmegewinntechnik kann ja sowohl Wärme aus Abwasser als auch aus Abluft für das Haus zurück gewonnen werden. Das erfordert ein nicht ganz einfaches System von Zu- und Abluftkanälen, Wärmetauschern und Pumpen die möglicherweise verstärkt beim Duschen in Aktion treten und dabei Ablagerungen aus diesem System in das Bad blasen...."

Ventilatoren in der Lüftungsanlage können, wenn sie elektrisch falsch angeschlossen sind, auch  blasen statt saugen und umgekehrt. Also vielleicht mal die Sicherung für die Be- bzw. Entlüftung rausschrauben.

Nur so eine Idee.
Gruß, Renrew
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  06.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 03.03.2016!  Zum Bezugstext

Noch eine Information, ich weiß nicht, ob sie Gutes oder sonst was bedeutet: Ich habe warmes und kaltes Wasser abgefüllt,geschüttelt aber nichts gerochen. Kein Waschmittelgeruch! Obwohl, wenn ich die Dusche laufen lasse, kurz nach Beginn ich (meine?) den Geruch in der Nase zu haben. Hört dann allerdings auf. Abends, nachdem wir geduscht haben, haben wir halt den Staub im ganzen Bad.
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  04.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 03.03.2016!  Zum Bezugstext

Hallo, ich muss ab und zu etwas arbeiten, darum kann ich nicht immer gleich antworten. Eure Anregungen werde ich aufnehmen, ggf. mal eine Installateur holen, der mir hilft. Zu Euren Fragen vom 03.03.:
1.Das Bad ist zu zweidrittel gefliest - normale Badfliesen- Rest Vinyltapete - keine Farbe. Fotos mache ich in den nächsten Tagen.
2.Das Wasser läuft gut ab mit Tröpfchen an der Duschkabine.
3. Reinigungsmittel - verwenden wie 1-2x pro Woche
Blink Allzweckreiniger, Kalk und Schmutzreiniger und Sagrotan -Badreiniger.
4.Meine Frau verwendet jeden Tag Haarspray und Deo. Ich bevorzuge ein Rolldeo.
5. Duschgel haben wir von Fa - aber auch schon mal unterschiedliche Sorten. Shampoo von ALPICIN- Haare fallen trotzdem aus.
6.Badtür ist aus Holz, wurde auch nichts abgesägt.Es gibt im Bad auch keine Öffnungen, bis auf die Absaugdüse an der Decke.
7. Die Frage des Ansaugens vom Flur haben wir mit Schwörer schon untersucht- negativ. Wir putzen ja auch jeden Tag den Flur, da tritt der Staub nicht auf. Im Flur gibt es auch nur am Eingang einen kleinen Teppich.
8.Ob, wo welche Entlüftungsrohre laufen, weiß ich nicht. Im Bad gibt es dazu keinen Zugang. Ich meine das Rohr läuft hinter der Wand im Flur, aber Schwörer hat das geprüft. Es gibt nicht mal eine Öffnung/ Schlitz in der Wand, der Zugang dazu hätte.
9.Der Geschirrspüler steht in der Küche, also ganz zu Beginn des Hauses. Die Abwasserleitung geht direkt in den Keller und von dort in die Abwasserzuleitung nach vorn weg.
10. Die Waschmaschine steht im Keller, genau entgegengesetzt an der hintersten Wand. Ihr Ablauf kommt nicht am Ablauf des Geschirrspülers vorbei.
11. Das Wasser in der Dusche habe ich getrunken und bisher keinen Salzgehalt festgestellt.
12. Es ist zermürbend - ich weiß, aber auch eine echte Herausforderung für einen Ingenieur, etc. Ich weiß nur nicht, ob sich das Problem extern lösen lässt. Am liebsten würde ich Sie in die Nähe des Bodensees auf meine Kosten einladen, um vor Ort eine Klärung herbeiführen zu können. Ich habe schon so viel Geld ausgegeben für das Haus und das Problem, da komt es darauf auch nicht mehr an, zumal meine Frau am liebsten das ganze Bad herausreißen möchte. Ich fürchte nur, dass dies das Problem auch nicht löst. Schönes Wochenende.
.

H2O
(gute Seele des Forums)

  03.03.2016

Sehr spannend,

Vogel hat ja schon sehr schön die Wasseranalyse kommentiert. Was mich wundert ist, dass trotz des Staubgeruchs nach Waschmittel der Gehalt an Phosphat im Wasser nicht höher ist. Daraus schließe ich, dass der Staub nicht aus dem Wasser stammt das aus der Leitung kommt. Natürlich wären Werte wie DOC, TOC, CSB schön gewesen sind aber leider nicht bestimmt worden.

Um das weiter auszuschließen hätte ich neben der geschacklichen Prüfung und der LF-Messung des Wassers mal eine geruchliche Prüfung durchgeführt. Dazu das Wasser mal in ein penibel sauberes verschließbares Gefäß geben und stark schütteln. Beim Öffnen dann sofort die Nase drüberhalten. Das ganze auch mal mit erwärmten Wasser wiederholen. Ein Waschmittelgehalt müsste so feststellbar sein.

Ich habe immer noch Bestandteile der Körperpflegemittel im Verdacht die z.B. beim Duschen ins Wasser gelangen und sich mit dem Wasserdampf verteilen. Das kann in Form von Aerosolen oder noch weiter hergeholt in Form wasserdampflüchtiger Verbindungen passieren (Tenside, Geruchsstoffe sind teils wasserdampfflüchtig)riecht man ja auch im Kondensat des Wäschetrockners. Noch interessanter wäre freilich eine chemische Analyse des Staubs, was aber wohl recht aufwändig und teuer wäre.  

Ebenfalls wäre interessant zu wissen ob es einen Zusammenhang der Wasser-Temperatur beim Duschen mit der Staubmenge gibt. :-) Nicht unbedingt bei den kalten Wintertemperaturen ausprobieren.

Ich bleibe also bei der Empfehlung Duschgel und Shampoo mal versuchsweise auszutauschen.

Gruß
H2O  



Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  03.03.2016

Was haben wir als Ausgangslage:

• Staub gleichmäßig verteilt, tritt nach dem Benutzen der Dusche auf
• Luftströmungen hervorgerufen durch die Verwirbelungen beim Duschen oder durch Lüftung

Mögliche Ursache Wasser:

• Zusammensetzung des Wassers allgemein (scheidet anscheinend aus)
• Zusätze / Ausfällungen bei  der Wasseraufbereitung (Warmwasser) Kessel o.ä. (scheidet anscheinend aus)
• Zusätze beim Duschen (Duschbad o.ä.)
• Ansaugen von Abwasser aus Waschmaschine bzw. Geschirrspüler durch falsche Installation bzw. Defekt eines Rückflussverhinderers bzw. Rückschlagventils
• Lösen von Bestandteilen der Wandbeschichtung / Deckenverkleidung (scheidet anscheinend aus)

Mögliche Ursache Luftströmungen:

• Ansaugen od. Eintreten von Luft aus dem Abwasserentlüftungsrohr
• Ansaugen od. Eintreten von Luft aus Hinterwandverkleidungen bzw. Revisionschächten
Aus was könnte der Staub herrühren / Stoffzusammensetzung
• Bestandteile des Wassers beim Duschen schön fein als Aerosol verteilt  
• Waschmittelrückstände, welche aus dem Abwasserrohr / -entlüftung stammen
• Nicht beseitigter Staub vom Bau oder der sich zwischenzeitlich gebildet hat durch Zersetzung von verwendetem Material und sich in Hinterwandverkleidung, Schächten, Zwischendecken ö.ä. bildet / befindet und  irgendwie einen Weg ins Bad gefunden hat  - hier die Ursache vermutlich in der beim Duschen entstehenden Luftströmung / Unterdruck durch die Lüftung

• Mal  richtig abwegig denken – genauso abwegig wie die Situation sich darstellt…
…  z.B. Badtür hat eine Gipsfüllung  wurde unten abgesägt und nicht abgedichtet, jetzt rieselt es schön kontinuierlich raus.

Also alles einmal öffnen – Revisionsklappen, die Hinterwandinstallation, falls abgehangene Decke u.ä.

Ggf. wären auch Fotos vom kompletten Bad zielführend. Wände, Boden, Decke, Dusche, Armaturen – ja einfach alles. Könnten ja später wieder gelöscht werden.

Noch ein paar Fragen:
• wird oft Haar- oder Deo Spray verwendet?
• Das Bad hat eine Lüftung – könnte es sein, dass der Staub beim / nach dem Duschen durch die laufende Lüftung von außerhalb des Bades unter der Tür angesaugt wird und nur im Bad dann gehäuft und gut zu sehen auftritt? Vielleicht ist die Lüftung einfach zu stark und funktioniert wie ein großer Staubsauger – anderseits Staub ist normal … aber weiß…
• habt ihr evtl. nebenan oder im Flur Auslegware? Es gibt die Möglichkeit, dass sich der Schaumstoff langsam auflöst und fein "sandet"
…  wie schon gesagt – bei so einer schrägen Sache muss man vermutlich bei der Ursachensuche  auch genauso schräg rangehen.
Vogel
(Mailadresse bestätigt)

  03.03.2016

Ich habe auch noch eine Frage.

Benutzt Ihr in Eurem Bad Reinigungsmittel die eine hydrophobierende Wirkung haben, umgangssprechlich die eine wasserabweisende Wirkung erzeugen. Oder sind sonstige wasserabweisende hydrophobe Baustoffe (z.B. Fliesen) im Bad verbaut?
Als Test: läuft das Wasser in Waschbecken, Dusche ziemlich perfekt ab und bilden sich dabei maximal kleine Tröpfchen, die an der Kabinenwand haften. Oder bildet sich ein Wasserfilm, sprich die Duschkabinenwand wird schön gleichmäßig naß?
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  02.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Schmitt vom 02.03.2016!  Zum Bezugstext

Danke Viktor für die klare Aussage.Das bestätigt meine These,

Aber NIX da mit am Ende ! Wir stehen erst am Anfang einer wunderbaren Entdeckungsgeschichte.
Den Staub findet man vermutlich ab und zu, nur nicht so intensiv. Auch lüften viele wegen der hohen Feuchtigkeit in das Haus und so verteilt sich der auch auf Flure.

Für mich ergeben sich Verständnisprobleme beim Wasser und der Erhöhung von Luftfeuchte. Es ist verdammt schwer sich das ohne den Umweg über Dampf vorzustellen. Also in einem Aerosol sozusagen einen oder mehrere Wirkstoffe unterzubringen ist nicht so das Problem durch mischen und dann versprühen. Es kann also nur so sein, dass wir von einem Vorgang sprechen, der sich unseren Augen entzieht. Echte Aerosole entstehen, indem Tröpfchen ins Wasser oder auf Gegenstände fallen und sich dabei bis ins ultrafeine zerkleinern. Das ist eine physikalische Trennung, wo die gesamten Mineralien samt neu dazukommenden wie zum Beispiel Duschgel an Bord der feinen Partikel sich in der Umgebungsluft anreichern und dann beim Austrocknen
Ausfallen. Dann wäre das ein dauernd und überall vorkommender Fall, der bisher nur nicht in dem Maße auffiel.

Na ja ich wiederhole mich zwischenzeitlich. Dass bei dem Auftreffen eines Tropfens auf Wasser kleinere Tröpfchen wegfliegen ist bekannt. Dass das gleiche wieder passiert, wenn diese kleinen auf Wasser auftreffen muß man sich vorstellen, gefilmt oder fotografiert hat das meines Wissens noch niemand. Ich stelle mal ein zwei Fotos ein vom Ursprungstropfen wie er bei meinem Experimentierapparat für die Teisendorfer-Wassertropfenkollisionsmorphologie leicht Machbar sind. Ich denke das hilft dem Vorstellungsvermögen etwas.

LG Lothar


Bernhard Schmitt
berndschmitt1aol.com
(Mailadresse bestätigt)

  02.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Viktor vom 02.03.2016!  Zum Bezugstext

Zur Leitfähigkeitsmessung brauchst du ein Messgerät, vielleicht gibt es bei dir in der Nähe ein Aquarienhandel oder einen Baumarkt, wo du die LF messen lassen kannst. Dazu etwa 100 ml Wasser in eine vorher mit Stadtwasser, entnommen vor dem Enthärter, mehrfach gespülte Mineralwasserflasche abfüllen.
Der Geruch könnte auch von Duschgel stammen, das u.U. sehr stark verdünnt, ähnlich riecht wie Waschmittel.
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  02.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Schmitt vom 02.03.2016!  Zum Bezugstext

Ich bin technisch nicht so versiert. Wie bestimme ich die Leitfähigkeit? Was ich noch sagen wollte, der Staub riecht eindeutig wie Waschmittel, - frisch- angenehm.
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  02.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 02.03.2016!  Zum Bezugstext

Der Staub ist im ganzen Bad verteil, wie wenn jemand mit einer Sprühflasche unsichtbar den Staub versprühen würde. Er dringt sogar in Schränke ein -durch die Ritzen - ich sehe, ich komme wieder an die Grenzen. Ich habe natürlich das Wasser schon probiert und keinen Salzgehalt feststellen können. Aber ich werde es jetzt in den nächsten Tagen mal regelmäßig machen. Ihr werdet verstehen, warum wir am Ende sind.
Vogel
(Mailadresse bestätigt)

  02.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Viktor vom 02.03.2016!  Zum Bezugstext

Hm, dann weiß ich auch nicht weiter.
Dein Wäschetrockner verdunstet Wasser, aber der verdunstet kein Waschmittel und keinen Kalk und sonstige Wasserinhaltsstoffe. Ich kenn mich mit der Technik nicht aus, aber ich hätte mir gut vorstellen können, daß sich irgendwann Abdampfrückstände bilden, die sich in der Wäsche sprich Handtüchern verfangen und dann beim Abtrocknen rausrieseln. Bei Geschirrspülern ist es z.B. so, daß alle Welt denkt, das Dreckwasser fließt ja ab. Ist auch so, doch irgendwas bleibt im geräteinternen Abfluß immer hängen, dann wuchern die Mikroben. Das gibt schlierige Beläge auf denen sich noch mehr Dreck fängt und so weiter bis der Abluß zu ist ... nur so als Beispiel für mangelnde Wartung.
Ich kann nur noch zu Geruchsvergleichen zwischen Staub und sämtlichen Putz- und Pflegemitteln raten (die Gattin soll ja eine gute Nase haben), einen längeren Zeitraum auf SÄMTLICHE Putz und Pflegemittel im Bad zu verzichten sowie sämtliche verbauten Materialien/Anstriche/Imprägnierungen im Bad auf Staubbildung zu überprüfen.
Bernhard Schmitt
berndschmitt1aol.com
(Mailadresse bestätigt)

  02.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Viktor vom 29.02.2016!  Zum Bezugstext

Ich stelle mal eine andere Theorie in den Raum:
Das Wasser wird offensichtlich über einen Ionenaustauscher enthärtet. Wenn diese Anlage nach der Regeneration das Kochsalz nicht richtig ausspült, ist vorübergehend eine hohe Kochsalzkonzentration im Wasser, also auch im fein verteilten Nebel, der beim Duschen auftritt. Wenn aus diesen Nebeltröpfchen das Wasser verdampft, bleibt das Kochsalz als winziger Punkt zurück. Für diese Theorie spricht, dass der Staub sofort wasserlöslich ist und bei der Flammprobe diese sich orange färbt. Diese Theorie wäre untermauert, wenn das Wasser gelegentlich salzig schmeckt. Prüfmöglichkeit: Regeneration von Hand auslösen und das Spülwasser beobachten. Nach Möglichkeit den letzten Liter des Spülwassers auffangen und die Leitfähigkeit bestimmen. Die sollte maximal 5% höher sein als im unbehandelten Rohwasser.
Gruß Bernhard.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  02.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Viktor vom 02.03.2016!  Zum Bezugstext

Hallo Viktor,

ihr ignoriert meine Gedankenentwicklung völlig. Dann sage mir wenigstens wie der Staub im Bad verteilt ist?
Nach meiner Hypothese ist er gleichmäßig verteilt.

LG²
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  02.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Vogel vom 01.03.2016!  Zum Bezugstext

Hallo, also, der Wäschetrockner steht im Keller und hat keinen Abgang/Zugang in irgend ein Rohr. Sollten dort irgenwelche "Abfälle" entstehen, sammeln die sich im Wasserbehälter; Handtücher haben wir natürlich auch ausgeschüttelt- sind es nicht; wie schon geschrieben, haben wir das Bad mal völlig ausgeräumt, versiegelt, und hatten am nächsten Tag den Staub. Es ist wirklich ein Rätsel. Wenn es einen Spezialisten gäbe für so etwas, würde ich ihn gern mal einladen, um sich das vor Ort anzusehen. ÜBRIGENS: Ich habe den Test gemacht, der STAUB löst sich sofort in Wasser auf.
Vogel
(Mailadresse bestätigt)

  01.03.2016

Kondenstrockner - äh - das heißt das Ding ist autark? (Ich trockne meine Wäsche an der Luft und habe keine Ahnung!)

Mach doch mal was ganz einfaches. Nimm alle verfügbaren Handtücher aus dem Wäscheschrank. Geh in Dein momentan hoffentlich staubfreies Bad und schüttel die Handtücher eins nach dem anderen aus. Liegt dann Staub?
Das wäre eine plausible Verbindung zwischen Wäschetrockner-Rückständen und Deinem Bad und eine Erklärung für die langsame aber stetige Zunahme des Staubes mit zunehmendner Verschmutzung Eures Wäschetrockners. Wann wurde der das letztemal gewartet, gereinigt?
Mich laust der Affe, wenns nicht so ist! ;-)
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  01.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Vogel vom 01.03.2016!  Zum Bezugstext

Wow! Jetzt hast Du mich erschlagen. Ich beantworte mal die Fragen, die ich kann und probiere noch die Dinge aus, die Du vorgeschlagen hast.
4.Ich habe eine Wasserenthärtungsanlage im Keller. Die hatte ich aber auch schon eine Woche lang abgeschaltet - ohne Verbesserung.
5. Seit einem Jahr hat das Überhand genommen. Ich bin der Meinung, dass das von Anfang an war und langsam mehr wurde -3 Jahre, wobei uns das zunächst gar nicht so auffiel - im Bad hast Du immer Staub- bis meine Frau rebellierte.
6. Die Zusammenfassung ist leider alles, was wir haben.
7. Wir haben einen Wäschetrockner, der hat aber nur einen Stromanschluss-Kondenstrockner- mit integriertem Wasserbehälter.
8. Die Lüftung/Heizung lasse ich jährlich warten. Das ganze ist ein großes Mysterium, aber irgendwo muss der Staub entstehen.Die Lüftung habe ich natürlich auch schon zugeklebt /abgestellt - trotzdem Staub!
9.Wenn ich Dich richtig verstanden habe, sollte ich eine Wasserprobe machen lassen vom Wasser, bevor es durch den Enthärter läuft?
Vogel
(Mailadresse bestätigt)

  01.03.2016

So, jetzt mal etwas ausführlicher

(Ich habe das meiste geschrieben, bevor die Staubanalyse im Forum erschien, deshalb mag jetzt einiges überflüssig sein, aber ich lass das mal so stehen.)
Die Aussage, daß das Wasser in Ordnung ist, würde ich so bestätigen, jedenfalls was die gemessenen Parameter betrifft. Für mich ist hier kein Hinweis zu finden, daß eine Beeinflussung durch Abwasser, Waschmittellauge o.ä. vorliegt.
Mal zum Verständnis der Analyse selbst:
1. pH-Wert und Basenkapazität passen gut zusammen, ich gehe davon aus, daß beide Werte und auch die Säurekapazität korrekt bestimmt sind.
2. Hauptan- und Kationen sind bestimmt. (Anionen = negativ geladene Ionen, Kationen = positiv geladene Ionen). Die Ladung der Ionen sollte sich ausgleichen, also in der Summe Null ergeben. Ein Maß dafür ist die Ionenbilanzabweichung. Bei Deiner Analyse beträgt sie –6,3 Prozent. Gut, das ist etwas mehr als man eigentlich haben möchte, aber es sind ja auch nur Hauptan- und Kationen bestimmt.
3. Die Ionenbilanzabweichung ist negativ, d.h. es sind zuviele negative Ladungen und d.h. wiederum, daß entweder die Anionen überbestimmt sind oder die Kationen unterbestimmt. Läge der Fehler bei den Anionen, wären die tatsächlichen Konzentrationen der Anionen in Deinem Wasser geringer. Läge der Fehler bei den Kationen wären hier also größere Konzentrationen zu erwarten, als im Meßprotokoll aufgeführt. In der Realität ist die Ionenbilanzabweichung zu interpretieren als die Summe aller Meßfehler, plus die Summe aller nicht bestimmten Ionen.
4. Zu den Anionen: Chloride, Sulfate und Nitrate bilden leichtlösliche Salze, mit Ausnahme von Gips (CaSO4). Von eine Gipssättigung ist Dein Wasser aber meilenweit entfernt. Insgesamt sind die Gehalte der genannten Anionen so gering, das niemals nimmer bei der Verdunstung eine Gips-Festphase entstehen könnte, die sich als Staub im Bad absetzt.
5. Dein Wasser weist eine Übersättigung für Kalk auf. Das soll bei einem Trinkwasser so sein und ich wiederhole mich -  es gibt Trinkwässer, die viel, viel härter sind als Deines, mit höheren Gehalten an Ca++ und HCO3- die aber auch nur häßliche Flecke auf der Sanitäreinrichtung hinterlassen, nicht aber als Staubregen niedergehen.
6. Sollte eine Unterbestimmung der Kationen vorliegen, kann man natürlich mal gucken, wie hoch müßte denn z.B. Ca++ sein, damit die Ionenbilanz ausgeglichen wäre. In diesem Fall würde sich die Konzentration von Ca++ verdoppeln. Das scheint erstmal viel, würde aber an der obigen Interpretation nichts, aber auch gar nichts ändern.
7. Na, SO4--, Si, pH-Wert und Hydrogenkarbonat weisen Konzentration auf, die völlig im Rahmen natürlicher Wässer liegen, ebenso die Leitfähigkeit.
Zur weiteren Ursachensuche, auch wenn ich mich nochmal teilweise wiederhole:
1. Es bleibt ein Vergleich mit dem Wasser des Wasserversorgers bezüglich Änderungen der Konzentrationen der Hauptan- und Kationen als Hinweis auf irgendeine Änderung des Chemismus des Wassers.
2. Das Wasser riecht -> deutet auf etwas organisches, TOC (organisch gebundener Kohlenstoff) oder DOC (organisch gebundener Kohlenstoff aus der filtrierten Probe) wurde aber leider nicht gemessen. Hätte man machen müssen. Organische Verbindungen können (müssen aber nicht) Anionencharakter haben. Das heißt, hätte ich jetzt ein Wasser mit hohen Konzentrationen anionischer organischer Verbindungen und würden nur anorganische Wasserinhaltsstoffe bestimmen wie in Deiner Analyse, müßte die Tendenz eher zu einem positiven Ionenbilanzfehler gehen. Die Analyse spricht also eher gegen höhere Gehalte organischer Verbindungen mit Anionencharakter.
3. Laut Partikelanalyse sind die Dinger schwer löslich. Es bleibt also festzustellen, ob die Staubpartikel im Wasser enthalten sind (schwarzer Filz, bildet sich ein Bodensatz?).
4. Was bedeutet im Meßprotokoll „nach Wasserbehandlung“? Erwärmung oder ist da noch was zwischengeschaltet? Ionentauscher, Filter ...?
5. Das Problem besteht seit einem Jahr. Was war vorher. Was hat sich vor einem Jahr geändert?
6. Ist das nur die Zusammenfassung der Staubanalyse oder gibst da noch mehr? Her damit!
7. Habt Ihr einen Wäschetrockner? Wo steht der?
8. Wann wurde die Lüftung das letzte mal gewartet, sprich geputzt? Lüftung abstellen und zukleben. Duschen.
Meine Meinung bisher. Das Zeug kommt nicht aus dem Wasser.

Es bleibt spannend!
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  01.03.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Vogel vom 29.02.2016!  Zum Bezugstext

Hier das, was wir von der Staubuntersuchung bekommen haben.(Zusammenfassung) Dass Fusseln dabei waren, erklärt sich damit, dass wir einige Tage nicht geputzt haben, weil wir wussten, dass Schwörer die Untersuchung vornimmt. Der Staub ist reinweiß und ohne Fusseln.


Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  29.02.2016

Hallo in die Runde.

das klingt ja schaurig interessant. Der Staub kommt aus dem Wasser und zwar über die angreicherte Luftfeuchte.

Wenn dem nicht so wäre, müßte sich der Staub in der Duschkabine sammeln und im Abstand davon abnehmen.

Es handelt sich also um eine der aufgelisteten Mineralien oder eine die nicht auf der Liste steht.
Schön wäre, wenn jemand zu diesen Mineralien ein entsprechendes Vorstellungsvermögen hätte, was da ausfallen könnte.
Wäre ja vergleichbar mit Staub hinterlassendem Nebel.
Ja mein lieber Hydrogeotest deine Erfahrung sowie ordentlich Phantasie sind gefragt.

LG Lothar
Vogel
(Mailadresse bestätigt)

  29.02.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Viktor vom 29.02.2016!  Zum Bezugstext

Das ist ein prima weiches Wasser soweit. Ich schau mir das jetzt nochmal etwas genauer an (Analysengenauigkeit - dauert bisschen), aber einen Einfluß durch Beimischung von Abwässern der Waschmaschine würde ich erstmal ausschließen.
TOC ist nicht gemessen, also kein Vergleich mit Wasserwerksdaten möglich.
Wie schauts mit einer Analyse des Staubes aus? Hatte es so verstanden, daß es da eine gibt.

Kalkabscheidungen aus hartem Wasser (was ja durch Temperaturerhöhung begünstigt wird, hier aber nicht der Fall ist) hinterlassen die bekannten weißen Flecken auf Armaturen usw., es ist mir aber nicht bekannt, daß es in Bädern schonmal Kalk geregnet hätte.

Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  29.02.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Vogel vom 29.02.2016!  Zum Bezugstext

Ich werde in den nächsten Tagen mal die Vorschläge umsetzen. Das Ergebnis der Wasserprobe stelle ich ein.Danke


Vogel
(Mailadresse bestätigt)

  29.02.2016

Vielleicht kann man auch nochmal die Analysen kritisch betrachten.
Was genau wurde da gemessen (evtl. Analysen hier mal reinstellen)?
Bei Ihrem Wasserversorge sollten Sie problemlos eine Wasseranalyse des Trinkwassers bekommen, wie es das Wasserwerk verläßt und theoretisch auch bei Ihnen ankommt.
Welches Wasser hat Schwörer bei Ihnen genau gemessen und was wurde gemessen. Ich habe mal auf meine Waschmittelverpackungen geschaut.
Tenside, Polycarboxylate, Enzyme usw. dürften zu einer Erhöhung des TOC (organisch gebundener Kohlenstoff, Summenparameter) im Wasser führen.
Dann lese ich noch z.B. Natriumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat, Natriumsulfat, Natriumsilikat usw., was ebenfalls zur Erhöhung der entsprechenden An- und Kationenkonzentrationen führen sollte.
Schauen Sie mal ihre eigene Haushaltschemie durch.
Die Frage wäre also, hat sich die Zusammensetzung des Wassers vom Versorger bis in Ihre Dusche substantiell geändert (selbst wenn alles noch im Rahmen der Grenzwerte liegt)?
Trotzdem kann ich mir nicht wirklich vorstellen, das staubartige Partikel ausfallen, wenn heißes waschmittelhaltiges Wasser vernebelt wird. Eher könnte ich mir schmierige Beläge vorstellen.
Ist der Staub wasserlöslich? In heißem Wasser, in kaltem Wasser. Oder sind es Partikel, die aus den Rohren kommen? Setzt sich nach längerer Standzeit etwas ab, wenn man einen Eimer mit Wasser volllaufen läßt?
Grüße und Glück bei der Suche
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  29.02.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Viktor vom 28.02.2016!  Zum Bezugstext

... montiert mal die Klarwasserschläuche von Waschmaschine und Geschirrspüler ab und kontrolliert ob die Rückflussverhinderer funktionieren und ob in den Schläuchen schleimige Ablagerungen vorhanden sind, die von den Spülmitteln herrühren.
Nicht das ihr beim Duschen durch die Strömung des Wassers durch die Rohrleitung– wie bei einer Wasserstrahlpumpe – Abwasser mit ansaugt.  
Wenn es die Möglichkeit gibt den Wasserkreislauf direkt hinter der Wasseruhr anzuzapfen, so wäre ein Test im Bad angebracht. Wenn wieder Staub, dann anschließend draußen im  Garten mal über einem schwarzen Filz die  Dusche laufen lassen. Wenn kein Staub, dann den Schlauch an den Duschanschluss im Bad, die Dusche dran und im Garten auf den Filz.

Ihr müsst allerdings darauf achten, dass der Verlängerungsschlauch max. den Durchmesser des Duschschlauches hat, da es sonst zu zusätzlichen Saugeffekten kommen kann, denn der Garten liegt ja vermutlich etwas tiefer als das Bad.

Dann wisst ihr zumindest, liegt es am Wasser oder an der Lokalität BAD, bzw. an der Waaserleitung dorthin.

Liegt es nicht im Bad als solchem, würde ich sämtliche beim Duschen nicht benötigten Stränge mal absperren, alle Geräteanschlüsse zu und wieder im Bad testen.

Danach die Waschmaschine Hahn offen und den Abwasserschlauch ab und während die Dusche läuft, schauen ob am Einlauf oder Schlauchende Unterdruck entsteht. Die flache Handinnenflächen auflegen sollte reichen und dann die Dusche an. Wenn ein Unterdruckmanometer zur Hand, so wäre das die bessere Wahl, denn das könnte man direkt zwischen Ablaufschlauch und Abfluss montieren.

Selbiges Prozedere dann beim Geschirrspüler.
Stück für Stück nach dem Ausschlussverfahren arbeiten.

JA – irgendwas falsch installiert… das vermute ich auch. Da vermutlich einheitliche Installationen für bestimmte Häusertypen gibt, sollte anhand dieser mal die Installation überprüft werden.

Die Rohrentlüftung der Abwasserrohre in die die Waschlauge fließt endet nicht zufällig im / über dem Bad???  Ggf. hinter der Vorwandinstallation?

Ich würde viel Staub sammeln, viele Fotos machen und den Aufwand notieren …

Viel Glück !
P.S. … Bzgl. ‚Richorgan‘… ich hoffe es fügt sich harmonisch und wohlproportioniert in das Gesicht der Gattin ein
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  28.02.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 27.02.2016!  Zum Bezugstext

Ich bin überwältigt von Eurer Hilfe, hatte ich nicht erwartet.Also meine Frau sagt, es riecht auch, wenn sie Wasser am Waschbecken laufen lässt. Sie hat das bessere "Riechorgan".(Männer sehen ja besser). Wir haben auch die Lüftung/Heizung schon ganz abgestellt. Staub gab´s trotzdem. Wenn wir das Fenster aufmachen - haben wir natürlich auch schon probiert - habe ich den Eindruck, dass es etwas weniger Staub ist. Ich meine einfach, dass irgendetwas falsch angeschlosssen ist. Aber finde/Beweise das mal. Danke!
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  28.02.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Vogel vom 27.02.2016!  Zum Bezugstext

Danke, ich sehe, ihr habt die gleichen Gedanken wie ich. Die Tapete hatte auch im Verdacht. Habe Sie schon am Anfang herausgerissen und durch Vinyltapete ersetzt.- Ergebnis: Es war nicht die Farbe.
Vogel
(Mailadresse bestätigt)

  27.02.2016

Löst sich der Staub eventuell bei Feuchteeinwirkung aus dem Deckenanstrich?
In einer meiner ehemaligen Wohnungen hatte ich einen Wasserschaden aus dem darüberliegenden Bad. Die Farbe an der Decke blätterte ab. Ich habe die Decke mit einer harten Bürste von allen losen Farbschichten befreit. Jedesmal, wenn ich in der Wanne lag und der Dampf aufstieg, fielen jedoch wieder neue Farbflöckchen nach unten. Erst der Neuanstrich hat dem ein Ende gesetzt.
Zwar grundsätzlich eine andere Situation wie bei Ihnen, jedoch eine Überlegung wert.
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  27.02.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Viktor vom 27.02.2016!  Zum Bezugstext

... verbindet doch mal andere Wasseranschlüsse mit dem Brauseschlauch und lasst es dort laufen. Vielleicht bemerkt man es an den anderen Anschlüssen nicht, da nicht so fein verrieselt wird.

Wenn da nichts passiert, legt ihr einen Schlauch bis zum Bad und schließt den Schlauch an den Duschschlauch und probiert dann noch mal.

Einmal mit angeschalteter Lüftung und einmal ohne - ggf. noch Frischhaltefolie vor den Lüfter.

Was ist eigentlich wenn die Dusche bei offenem Fenster benutzt wird?

Gruß
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  27.02.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Renrew vom 26.02.2016!  Zum Bezugstext

Danke,dass Ihr Euch Gedanken macht.Das war eigentlich meine erste Vermutung.Aber laut Schwörer-Haus wird im Bad nur abgesaugt und keine Luft zugeführt. Das wäre technisch nicht möglich, wobei ich inzwischen alles für möglich halte.
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  27.02.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 25.02.2016!  Zum Bezugstext

Danke für Eure Hilfe. Aber das konnten wir schon ausschließen. Haben das Bad klinisch rein gemacht und von außen abgedichtet - war also nichts mehr im Raum - Staub war trotzdem da.
Renrew
(Mailadresse bestätigt)

  26.02.2016

Hallo Viktor,
ist mal daran gedacht worden, dass der ominöse Staub auch aus der Lüftungstechnik kommen kann. Bei Wärmegewinntechnik kann ja sowohl Wärme aus Abwasser als auch aus Abluft für das Haus zurück gewonnen werden. Das erfordert ein nicht ganz einfaches System von Zu- und Abluftkanälen, Wärmetauschern und Pumpen die möglicherweise verstärkt beim Duschen in Aktion treten und dabei Ablagerungen aus diesem System in das Bad blasen.
Nur so eine Idee.
Gruß, Renrew
H2O
(gute Seele des Forums)

  25.02.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Viktor vom 25.02.2016!  Zum Bezugstext

Hallo, eventuell stammt der Staub ja auch aus diversen Körperplegemitteln oder Putzmittel bzw. Chemikalien die sie im Bad verwenden. Hilft nur eins nach dem anderen mal austauschen und beobachten ob der Staub irgendwann wegbleibt.
Oder um das gänzlich auszschließen alle Chemikalien und Körperplegemittel mal ausräumen und die Staubentwicklung beobachten. Tauschen Sie als erstes mal Duschgel, Shampoo etc. die Dinge die Sie zum Duschen verwenden. Deodorants sind auch häufig Staublieferanten.

Gruß
H2O
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  25.02.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 11.02.2016!  Zum Bezugstext

Hallo, habe Ihren Vorschlag durchgeführt - gespült, Waschmaschine abgehängt. Leider ohne Erfolg. Der weiße Staub bleibt uns. Vezweiflung pur!!!
Viktor
(Mailadresse bestätigt)

  12.02.2016

Bis jetzt habe ich es nur bei der Dusche festgestellt. An einen Fehler beim Anschluss habe ich auch schon gedacht - liegt aber angeblich nicht vor. Werde mal Ihren Vorschlag durchführen,. Danke
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  11.02.2016

Hallo,

das Phänomen tritt nur bei der Dusche auf oder auch an anderen Wasserentnahmestellen?
Ggf. ein Fehler bei der Sanitärinstallation?
Mein Vorschlag: Waschmaschine völlig abkoppeln (Zulauf + Ablauf), dann die Dusche ohne Brausekopf mal ordentlich laufen lassen, damit die Leitung gut gespült ist, danach mal duschen. Ggf. dann ein paar Tage ohne angeschlossene Waschmaschine die Dusche nutzen.

Gruß



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