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Kategorie: > Technik > Wasserverbrauch / Zähler / Rohrbruch
Nach Zählerwechsel dreifacher Warmwasserverbrauch
Jennisej
(Mailadresse bestätigt)

  12.01.2017

Hallo,
ich bewohne eine 2-Zi-Whg in einer Liegenschaft von 30 Wohneinheiten, bei der die Heizungs- & Warmwasserverbräuche von der ISTA ermittelt werden.

Bis zum Jahresende 2013 wurde der Warmwasserverbrauch über ein an der Wand befindliches rechteckiges Metallkästchen, in welchem sich ein mit einer Flüssigkeit befülltes Glasröhrchen befindet in WKV-Einheiten gemessen.

Zum Jahreswechsel 2013/2014 wurden diese Kästchen stillgelegt und in das Gewinde der bisherigen Absperrventile Wasseruhren vom Typ Istameter Art. 15521 eingebaut, die nun den Verbrauch in Litern bzw. in m³ messen und die per Funk abgelesen werden.

Seitdem hat sich mein Warmwasserverbrauch im Vergleich zu den Vorjahren trotz meiner unveränderten Wasch-, Dusch- & Badegewohnheiten mehr als verdreifacht.

Hier mal als Übersicht die Jahre 2012-2015, denn die Messwerte für 2016 liegen mir noch nicht vor:

Im Jahr 2012 wurden von den 30 Wohneinheiten der Liegenschaft 61,68 WKV-Einheiten Warmwasser verbraucht, wovon 1,85 WKV-Einheiten Warmwasser mein Verbrauch war. Das ist ein Anteil von 3,0%

Im Jahr 2013 wurden von den 30 Wohneinheiten der Liegenschaft 87,66 WKV-Einheiten Warmwasser verbraucht, wovon 3,15 WKV-Einheiten Warmwasser mein Verbrauch war. Das ist ein Anteil von 3,6%

Im Jahr 2014 wurden von den 30 Wohneinheiten der Liegenschaft 372,13 m³ Warmwasser verbraucht, wovon 41,30 m³ Warmwasser mein Verbrauch gewesen sein soll. Das wäre ein Anteil von 11,1%

Im Jahr 2015 wurden von den 30 Wohneinheiten der Liegenschaft 451,56 m³ Warmwasser verbraucht, wovon 64,57 m³ Warmwasser mein Verbrauch gewesen sein soll. Das wäre ein Anteil von 14,3%

Dazu anmerken möchte ich noch, dass ich die Wohnung alleine bewohne, während etwa die Hälfte der anderen 29 Wohnungen der Liegenschaft von 2 Personen und einige Wohnungen sogar von 3 Personen bewohnt werden.

Beim Schnelltest mittels 10-Liter-Eimer in Anwesenheit des Verwalters zeigte die Wasseruhr jedoch genau diese 10 Liter Verbrauch nach Befüllen des Eimers an.

Ich bin echt ratlos und da ich alleine doch unmöglich für EIN SIEBTEL des gesamten Warmwasserverbrauchs von 30 Wohnungen, in denen ca. 50 Personen leben verantwortlich sein kann vermute ich trotz 'korrektem' Schnelltest fehlerhaft arbeitende Wasseruhren.

Wer kann mir hilfreiche Tipps geben, wie ich in meiner Situation weiter verfahren könnte, um der Ursache auf den Grund zu gehen?

Danke schon mal im Voraus!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
Klaus K.
(Mailadresse bestätigt)

  16.06.2017

Mein Kaltwasserverbrauch hat sich im Abrechnungsjahr 2015 erhöht und im Abrechnungsjahr 2016 Verdreifacht. Ich habe beobachtet daß der Zähler ohne Wasserentnahme mehr als 20 Umdrehungen drehte = 20 Ltr. Dies erfolgte nach Austausch des Warmwasserzählers.
Ich habe meine Wannenfüllarmatur Überprüft, diese hat eine eingebaute Wasserrücklaufsperre. Bei der Wasch-tischarmatur gibt es allem Anschein nach keine Armatur mit Wasserrücklaufsperre. Nun habe ich vor den Eckventilen Warm und Kalt ein Rückschlagventil eingebaut (1/2" Vater - 1/2" Mutter) und siehe da es funktioniert. Der Zähler rotiert nur noch wenn an den Zapfstellen Wasser entnommen wird. Kosten ca. 5 € pro Ventil.  
Renrew
(Mailadresse bestätigt)

  18.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Jennisej vom 17.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Jennesej,
einfach den unvollständigen Link markieren, kopieren (strg c) und bei „google suche“ einfügen (strg v), dann findet google den Artikel.
Gruß, renrew
Jennisej
(Mailadresse bestätigt)

  17.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Willy vom 16.01.2017!  Zum Bezugstext

Danke für eure Antworten!
Leider funktioniert der Link nicht, Willy
Auch nicht, wenn ich das Linkende zu 'Switzerland' ändere
Willy
rindchengmx.net
(Mailadresse bestätigt)

  16.01.2017

Schau dir https://www.ista.com/fileadmin/twt_customer/countries/content/Switzerl...  an die Teile sind Störanfällig. Elektromangetismus ( Stromkabel usw.)
Bedenke auch eine Temperatur Nachtabsenkung.
Eine Uhr mit Q 1,5 ist für ein Einfamilienhaus gedacht.Nicht für ein Paar Tropfen in einem App.
Solch klein Menge messe ich mit einer Turbine die Mangnetinpulse abgibt. ( wartungs intensiv  )
Gruß Willy
Renrew
(Mailadresse bestätigt)

  15.01.2017

Hallo Jennisej,
deinen Ärger kann ich verstehen und deine ausführliche Darstellung gibt einen gute Grundlage für eine Analyse und für einige Vorschläge. Wenn ich richtig sehe, so soll dein Warmwasserverbrauch in 2014   41300 Liter, d.h. 413 Liter am Tag bzw. 4,7 Liter pro Sunde sein; in 2015 entsprechend 7,4 L/h. Diese Mengen können kaum unerkannt durch Leckage verbraucht werden. (Zwei bis drei Badewannen voll Heißwasser pro Tag!).
Wenn es einen kontinuierlichen Verbrauch gäbe, so könnte man das am Zähler direkt erkennen. Eine kurzzeitige Entnahme von 10 Liter zeigt zwar an, ob der Zähler einigermaßen korrekt zählt, nicht aber ob noch gleichzeitig geringere Mengen Wasser abfließen und ob die Fernübertragung einwandfrei ist.
Zuerst solltest du also den Zähler beobachten ob ein ständiger Verbrauch zu erkennen ist, als nächstes den Zählerstand mit Datum und Uhrzeit möglichst täglich ablesen und (mit Foto) dokumentieren. Weiter bestünde die Möglichkeit einen Tag lang auf heisses Wasser zu verzichten und beobachten, ob der Zähler das auch registriert. (Bei dem Wetter sollte es nicht allzu schwer fallen einen Tag ungewaschen im Bett zu bleiben). Sollte sich bestätigen, dass der Tagesverbrauch weiter so unwahrscheinlich hoch ist, so informiere doch sofort die beauftragte Abrechnungsfirma (ISTA), die mit dem Spruch wirbt: „Heizkostenabrechnung schafft Verbrauchstransparenz für Millionen Mieter in Mehrfamilienhäusern“. Weiter helfen kann dir sicherlich auch die Verbraucherzentrale wenn du zusätzlich die aktuellen Messergebnisse bereit hältst.  https://www.verbraucherzentrale.de/home.
Gruß, renrew



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