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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Wasser aus Tiefbrunnen aufbereiten
drolo1
(Mailadresse bestätigt)

  28.11.2017

Hallo Zusammen.
Ich habe folgendes Problem. Ich habe ein Ferienhaus, nicht in Deutschland, welches etwas abseits herkömmlicher Infrastruktur auf einem Berg liegt. Es gibt keine Anbindung an ein öffentliches Wasserversorgungsnetz. Ich habe vor 4 Jahren einen 130 Meter tiefen Brunnen bohren lassen um das Haus, den Pool und den Garten zu versorgen. Damals hatte ich mittels Titrierlösung eine Gesamthärte des geförderten Wassers von 39°dH ermittelt. Bretthart sozusagen. Eine Enthärtungsanlage brachte zwar Besserung aber nicht den gewünschten Effekt. Nach der Verschneidung habe ich zwar ca. 10°dH gemessen und das Wasser fühlt sich beim duschen auch weich an. Kaffemaschine und Co. verkalken aber trotzdem noch. Auch die Duschkabine bekommt schnell Kalkflecken. Ich habe das Brunnenwasser jetzt in einem Labor untersuchen lassen, weil ich u. a. auch Eisen im Wasser vermutete. Der Wasserfilter ist voll von braunen Ablagerungen. Laut Ergebnis ist aber Eisen weniger als 1 µg/L vorhanden. Dafür Mangan mit 89 µg/L, Magnesium mit 74 mg/L und Calzium mit 181 mg/L. Die Gesamthärte wird mit 42,4°dH angegeben. Ich möchte nun einen zusätzlichen Manganfilter einbauen und ggfs. eine größere Enthärtungsanlage. In welcher Reihenfolge sollte ich die Anlagen einbauen? Oder hat jemand noch andere Ideen, diese harte Brühe weich zu kriegen?
Besten Dank derweil.
André.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 3
Wasserbockhart
(Mailadresse bestätigt)

  05.12.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von drolo1 vom 29.11.2017!  Zum Bezugstext

Hallo,
den filter mit wechselkartusche würde ich gegen einen rückspülfilter tauschen, den kannst du beliebig oft rückspülen. Mangan kannst du nur filtern wenn du es vorher oxidierst mit luftsauerstoff.10Grad dH ist doch ok oder willst du batterie wasser trinken ? wenn du hygienische probleme hast könntest du diese mit ultrafiltration oder umkehrosmose mit gleichzeitiger enthärtung eliminieren.ist aber kostenintensiv und brauchtst pumpen und strom.der filter kommt immer vor aufbereitungsanlagen.was zu beachten ist bei salztabs das der zulässige natrium wert nicht überschritten wird sonst geht bei häufigen trinkwassergenuss der blutdruck durch die decke.
drolo1
(Mailadresse bestätigt)

  29.11.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wasserbockhart vom 28.11.2017!  Zum Bezugstext

Der Filter ist ein normaler Trinkwasserfilter von Grünbeck mit einer 50 µm Kartusche zum auswechseln. Damit filtere ich das Sediment heraus. Danach kommt eine Ionenaustauscher Enthärtungsanlage. Also so ein Ding, was mit Salztabs arbeitet.
Wasserbockhart
(Mailadresse bestätigt)

  28.11.2017

Hallo,
mit was für einem system enthärtest du?(Umkehrosmose?)
du schreibst zusätzlicher filter, welchen hast du schon eingebaut?



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