Die Weinbergschnecke

Die Weinbergschnecke ging auf Reisen
um die Blüten zu verspeisen.
dann klettert sie mit viel Geschick
auf dem Boden rasch zurick.

Ein Schneckensammler mit Verstand
hat die Lage schnell erkannt.
Er legt sie zu den andren Schnecken
und lässt sie sich des abends schmecken.

Ich würde keine Schnecken sammeln.
weil meistens sie sehr schnell vergammeln
Voll Schrecken würd ich Schnecken schmecken,
die Herpesviren deshalb wecken.

Copyright Gerd Graf vd Mark


 

Affe und Krokodil

       Affe und Krokodil

Ein Affe sprach zum Krokodil
dein Maul ist groß, du frißt zuviel
das Krokodil drehte zwei Runden
dann war der Affe "hap" verschwunden
Ein Jäger der am Ufer stand
der dacht, das ist ne Affenschand
daß diesem Großmaul Krokodil
der Affe hier zum Opfer fiel
Er hat ein Messer schnell zur Hand
und schnitt mit großem Sachverstand
den Magen auf von dem Reptil
was diesem garnicht sehr gefiel
Der Affe war in 5 Sekunden
im nahen Buschwerk dann verschwunden

Jetzt hat er Durst und trinkt sich Wasser.
Trotzdem ist er kein Krokohasser.
Er liebt alle Tiere wie früher so sehr.
Im Magen landen will er trotzdem nicht mehr.

Copyright Gerd-Wilhelm und Angelka Klaas


 

Kahler Asten

Ein hoher Berg, herrlich zu malen
Liegt im östlichen Teil von Südwestfalen
wo wir viele Male rasten
Das ist der Kahle Asten
Wo wächst Heidekraut und nicht fette Henne
Da entspringt die schöne Lenne

Copyright Gerd-W. Klaas


 

Die alte Waschfrau

Frei nach Adelbert von Chammisso

   Die alte Waschfrau

Du siehst beschäftigt bei dem Kochen
die Alte dort im weißen Haar
Sie bohrt den Mark gleich aus den Knochen
das gibt ne Suppe wunderbar
So hat sie stets mit Appetit
ihr Brot in Ehr und Zucht gegessen
Die Wurst die aß sie auch noch mit
auf Käse ist sie nicht versessen.

Sie hat geplant und hat gesonnen
Stors und Gardienen kauft sie dann
Wurd auch im Lotto nicht gewonnen
die Rechnung, die bekommt der Mann

Der zahlt auch prompt und hält den Rand
die Bürste brauchte sie, die Lauge
und reinigt so mit eigner Hand
den Zimmerteppich für das Auge

Copyright G-W. Klaas


 

Stigle und Schollitz

Der Stiglitz sprach einst zu der Scholle
das sie ihm aus den Weg gehn solle
und als die Scholle erst mal stutzte
der Stiglitz dieses stutzen nutzte
und sie ins Bein gebissen hat
da war die Scholle wirklich platt.
Nee, nee so wars nicht lieber Gerd
Ich glaube es war umgekehrt

Copyright Gerd-W. Klaas


 

Südwestfalen

Ferien in Südwestfalen

Willst Du keinen Sonnenbrand
Mach Ferien in Sundern Sauerland
Direkt am Sorpestrand
Steht ein Ferienhaus vom Ruhrverband
Die Mitarbeiter können dort preiswert wohnen
Können den Geldbeutel kräftig schonen
Im Verbandsgebiet bei den Abwassergebühren
Alle Bürger die Erhöhungen kräftig spüren
Ruhrverband bleib maßvoll auch ohne Gewinn*
Und lang nicht so kräftig bei den Gebühren hin

*(nach Verbandssatzung)

Gerd GrafvdMark



 

Unter Wasser Bläschen machen

Kinder, ein Rätsel! Hört mich an!
Wer es herausbekommt, kriegt Geld! - Wie kann
Man unter Wasser Bläschen machen?

Das müsst ihr versuchen - unbedingt! -
In der Badewanne. Und wenn es gelingt,
Werdet ihr lachen.

(Joachim Ringelnatz)


 

Der Wels

Wasser quillt aus einem Fels
und da drinn, da schwimmt ein Wels.
Doch das Wasser fliesst und fliesst,
bis es über Felsen schiesst.
Plötzlich dann mit Überschall,
gibt es einen Wasserfall!
Fröhlich schwimmt der Wels und heiter
bis er merkt, es geht nicht weiter!

(Jeannine aus der Schweiz)


 

Wasser

Unscheinbar im Ausmaß,kühl,doch von einer Klarheit,die kein Auge je geschaut,dringt es voll spannungsvoller Freude dort aus dem sapihr schimmernden Fels,der sein karges Massiv voll lebesbejahender Impulsivität einst gegen den stahlblauen Himmel erhoben hat. Weiter hinab,sich wie ein Wurm im weichen Moos dahinschlängelnd,liebkost es Laub und Zweige,wiegt sachte das Gras einer Weide und lässt etliches Getier es an sich laben,während es seinen Weg unaufhaltsam ins Tal sucht.Mächtig wird es mit jeder Bewegung,die seine Oberfläche zärtlich kräuselt,als bekäme es von der Umarmung des Lebens eine Gänsehaut. Bald schon ist es ein klarer Bach,dann ein Fluss,der den Lachsen bedauernd nachschaut,wie sie sich todesmutig gegen seine Strömung kämpfen,um Leben zu schenken,das ihm eines Tages nachfolgen wird.Ergießt es sich am Ende seiner Reise voll Leidenschaft und Begierde in die Arme des Meeres,das seiner schon so lange geharrt hat. Lebensspendende Kraft,schöpferisches Geschenk,das uns Lust und Leid zugleich bedeudet; mächtig in seinem Werden,kraftvoll Hindernisse überwindend und unaufhaltsam jener geheimen Sehnsucht folgend,die ihm in seinen Ursprung gelegt wurde.

(Kerstin Keller aus Heppenheim ,Anno 09.05.2002)


 

Der Fischer

Das Wasser rauscht, das Wasser schwoll,
Ein Fischer saß daran,
Sah nach dem Angel ruhevoll,
Kühl bis ans Herz hinan.
Und wie er sitzt, und wie er lauscht,
Teilt sich die Flut empor;
Aus dem bewegten Wasser rauscht
Ein feuchtes Weib hervor.

Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm:
"Was lockst du meine Brut
Mit Menschenwitz und Menschenlist
Hinauf in Todesglut?
Ach wüßtest du, wie's Fischlein ist
So wohlig auf dem Grund,
Du stiegst herunter, wie du bist,
Und würdest erst gesund.

Labt sich die liebe Sonne nicht,
Der Mond sich nicht im Meer?
Kehrt wellenatmend ihr Gesicht
Nicht doppelt schöner her?
Lockt dich der tiefe Himmel nicht,
Das feuchtverklärte Blau?
Lockt dich dein eigen Angesicht
Nicht her in ewgen Tau?"

Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll,
Netzt' ihm den nackten Fuss;
Sein Herz wuchs ihm so sehnsuchtsvoll,
Wie bei der Liebsten Gruss.
Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm;
Da war's um ihn geschehn:
Halb zog sie ihn, halb sank er hin,
Und ward nicht mehr gesehn.

(Johann Wolfgang von Goethe)


 

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es.
Ewig wechselnd.

..............
(Johann Wolfgang von Goethe)


 

Alles ist aus dem Wasser entsprungen!!

Alles wird durch Wasser erhalten!
Ozean, gönn uns dein ewiges Walten.
Wenn du nicht in Wolken sendetest,
Nicht reiche Bäche spendetest,
Hin und her nicht Flüsse wendetest,
Die Ströme nicht vollendetest,
Was wären Gebirge, was Ebnen und Welt?
Du bist’s der das frischeste Leben erhält.

(Johann Wolfgang von Goethe)


 

Wer als Wein- und Weiberhasser
jedermann im Wege steht,
der esse Brot und trinke Wasser,
bis er daran zugrunde geht.

(Wilhelm Busch)


 

Als Moses an die Berge klopfte,
gleich Wasser aus dem Felsen tropfte.
Viel schöner istīs bei Resi hier,
man dreht am Hahn und schon läuftīs Bier.


 

Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft,
dem Menschen Bier und Rebensaft,
drum danke Gott als guter Christ,
daß du kein Ochs geworden bist.


 

Moses klopfte an einen Stein,
da wurde Wasser gleich zu Wein,
doch viel bequemer hast du’s hier,
brauchst nur rufen: Mädchen, ein Bier.


 

Gemüse

Gemüse
Tomaten sowie  Möhren
können nicht hören.
In ihrer großen Not
wurden einige rot.

Sie können nicht sehen
Drum istīs zu verstehen
Das manche abscheulich
werden gelbgräulich.

Möhren und Tomaten
ist abzuraten
zu landen frisch
im Salatgemisch

Copyright Gerd Graf von der Mark (KN)

Denkt euch selbst eine weitere Strophe über
Tomaten und Möhren aus und schreibt sie uns
an info@wasser.de

Die Schönsten werden hier veröffentlicht

Wenn es euch gefallen hat, schreibt mir unter
info@wasser.de
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Tomaten und Möhren
zur Gattung Gemüse gehören.
Die Möhre orange, die Tomate rot.
Gart man beides zu lange
sind die Vitamine tot.

Eveline Pasch, 15.8.2010


 

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