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Kategorie: > Telefone bis 1930
unbekannte Hörerkapsel Siemens
Armeefernsprecher
roger.beckmannt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  13.01.2017

Ein Sammlerkollege hat beim Kauf eines ungarischen Feldfernsprechers 30 M lose eine Hörer?kapsel dabei gehabt. Kann irgendwer die identifizieren und evtl die Abkürzung K.B.A. deuten. Auf der kapsel ist folgendes eingeprägt:
Siemens&Halske, Wien, III.
K.B.A. 6x1+8x2
Die Membran ? ist nach seiner Aussage aus Glas.

Danke schonmal im Voraus für Eure Hilfe





Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 4
Armeefernsprecher
roger.beckmannt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  16.01.2017

Hallo zusammen, ich wollte mich für die Bestimmung und die genauen Informationen bedanken. Auf die Idee mit einem kabelmuster wäre ich vermutlich nie gekommen (zu meiner Ehrenrettung: das Muster ist nicht bei mir sondern bei einem ungarischem Sammlerkollegen). Also nochmal Danke an alle die mir mit ihren Infos geholfen zu haben.

Gruß und weiter so

Roger
JOSA
joergsannwaldt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  13.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefan Roth vom 13.01.2017!  Zum Bezugstext

Servus
Siemens gibt in der Einführung in die Fernsprechtechnik 1961 folgendes an :
A : Außenkabel ( nur bei Erd und Röhrenkabel mit Kunststoffmantel)
B : Bespinnung aus Baumwolle oder Zellwolle.
K: Kabel mit Textilbeflechtung, Tränkung mit schwer entflammbaren Masse.
Ich hoffe das sich die Kürzel von der Herstellung des Musters bis 1961 nicht verändert haben . Ich halte das Muster auch für sehr alt .
Stefan Roth
(Mailadresse bestätigt)

  13.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Göbel vom 13.01.2017!  Zum Bezugstext

KBA meine ich als Bezeichnung für Erdkabeltypen gesehen zu haben; genaueres weiß ich aber auch nicht.
Der Umstand, dass Holz und Glas verwendet werden, lässt auf ein sehr hohes Alter des Kabelmusters schließen. In den dreißiger Jahren hätte man schon andere Materialien zur Verfügung gehabt (Bakelit, Ebonit, Zelluloid etc.).
Thomas Göbel
thomas.goebelpriteg.de
(Mailadresse bestätigt)

  13.01.2017

...das sieht mir sehr nach einem Kabelmuster aus! Zu Demonstrations- und Werbezwecken haben die Kabelhersteller kleine Abschnitte eines bestimmten Kabeltyps an einer Schnittfläche poliert und Ringe angebracht, die das Kabelstück mechanisch zusammenhielten. Hier hat man wohl zusätzlich die Schnittfläche mit einer Glasplatte abgedeckt. Die akustischen Eigenschaften dieser "Kapsel" dürften "unterirdisch" sein...

Die Bezeichnung "6x1+8x2" deckt sich mit dieser Annahme - die Einfach- und Doppeladern sollten sich abzählen lassen. Was "K.B.A." heißen mag?



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