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Kategorie: > Tipps und Tricks > Werkzeuge- und Prüfgeräte
Prüfgerät 62
wolen
lensehbeben.de
(Mailadresse bestätigt)

  20.04.2017

Um endlich mal wieder einen Gebührenzähler laufen zu sehen, habe ich mir ein Prüfgerät 62 zugelegt. Nur, leider funktioniert es nicht. Wenn ich ein Stromkabel anstecke, leuchtet die Ladelampe von der Batterie - das war es.

Ich vermute mal: Der Akku ist platt und das Gerät bekommt keinen Strom. Laut Bedienungsanleitung hat das Prüfgerät eine Batterie "aus wiederaufladbaren, gasdichten DEAC-Zellen". So ein Akku dürfte doch nach 58 Jahren (das Gerät ist Baujahr 1959) eher nicht mehr funktionieren, oder?

Viele Grüße
Wolfgang



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 11
wolen
lensehbeben.de
(Mailadresse bestätigt)

  25.05.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolen vom 12.05.2017!  Zum Bezugstext

Ich bin immer noch nicht weitergekommen mit dem Plan, den vom Prüfgerät 62 erzeugten Gebührenimpuls während eines Gesprächs auf die Leitung geben zu können. Hat da jemand eine Idee?

Viele Grüße
Wolfgang
wolen
lensehbeben.de
(Mailadresse bestätigt)

  12.05.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolen vom 23.04.2017!  Zum Bezugstext

Es hat geklappt! Ich habe nach der Anleitung hier den alten Akku aus dem Prüfgerät ausgebaut und dann zwei einzelne Halterungen für AAA-Batterien eingebaut. Die stecken jetzt - verpackt in einen kleinen Plastikbeutel - in der Lücke zwischen der alten Akku-Halterung und der oberen Platine.

Es war ein ganz schönes Gefummel mit den kleinen Schrauben. Immerhin: Das Gerät scheint jetzt einwandfrei zu funktionieren. Zumindest mal reagiert mein Münztelefon korrekt auf die Gebührenimpulse und zieht Münzen ein.

Was mich allerdings irritiert: Ich hatte zum Testen erst einen FetAp 711 GebAnz-1 angeschlossen. Da bewegte sich der Gebührenzähler nicht, obwohl ich bei den Impulsen ein leises Geräusch wahrnehmen konnte. Kann es sein, dass schlichtweg die Spannung, die das Prüfgerät 62 liefert, nicht ausreicht, um den mechanischen Gebührenzähler vorwärts zu bewegen?

Eine Sache würde ich gerne noch ausprobieren: das Prüfgerät parallel zur Anschlussleitung anzuschließen. Geht das? Ich hätte gerne den Effekt, dass während eines Gespräches auf Knopfdruck das Münztelefon Geld einzieht.

Vielen Dank allen, die mir geholfen haben!

Viele Grüße
Wolfgang
wolen
lensehbeben.de
(Mailadresse bestätigt)

  23.04.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wählerfan vom 22.04.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Oliver,

ich denke mal, es ist ausreichend Platz dafür im Gehäuse. Ich werde mal einen Batteriehalter besorgen und das ganze dann ausprobieren. Das dauert jetzt allerdings ein bisschen, bis ich dazu komme.

Schon mal vielen Dank, ich werde dann berichten, wie es weitergeht.

Viele Grüße
Wolfgang
Wählerfan
mail2dl2kmo.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.04.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolen vom 22.04.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Wolfgang,

die Knöpfe haben kleine Schlitzschrauben an der Seite. Löse die Schrauben, dann gehen die Knöpfe runter.
Wenn Du da 2 AAA Batterien rein bekommst, ist das eine gute Lösung. Knopfzellen haben nicht genug Kapazität und werden nicht sehr lange halten.

Grüße, Oliver.
wolen
lensehbeben.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.04.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wählerfan vom 22.04.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Oliver,

wie krieg ich denn die Drehknäufe ab, kann ich die einfach abziehen? Oder sind die innen noch irgendwo fest?

Den alten Akku löte ich ja wohl am besten vorsichtig ab. Dann würde ich die beiden Drähte, die vom Trafo kommen, mit Schrumpfschlauch isolieren und an die anderen beiden Drähte eine Halterung für zwei Knopfzellen mit je 1,5 Volt anlöten. Reicht das? Oder soll ich lieber eine Halterung für zwei AAA-Batterien nehmen?

Viele Grüße
Wolfgang
Wählerfan
mail2dl2kmo.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.04.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von AltesTelefon vom 22.04.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Wolfgang,

die hintere Platine ist abschraubbar. Dann hast Du Platz um an den Akku zu kommen.
Für die Frontplatte müssen die Drehknöpfe ab, die Lampe von Vorne abschrauben und die alte 220V Steckverbindung von hinten abbauen. Dazu die Muttern auf den Polstiften lösen. Die Buchse zerlegt sich dann. Den Ring um das Zählwerk kann man vorsichtig abhebeln. Der rote Rückstellhebel hat ein Gewinde und kann herausgedreht werden. Dann noch die kleinen Schrauben am Rand der Frontplatte und sie ist ab.
Hört sich jetzt viel an, geht aber ganz gut.

Grüße, Oliver.
AltesTelefon
(Mailadresse bestätigt)

  22.04.2017

Sollte der Akku kurzgeschlossen sein, wird er dir die Spannung runterziehen,
dann geht auch nichts. Passieren würde für kurze Zeit zum mal testen passiert nichts.

Bau Ihn aus und gut. NiCd oder NiMh Knopfzellen einzeln gibts bei ebay.
wolen
lensehbeben.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.04.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wählerfan vom 21.04.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Oliver,

kann ich eigentlich, um das Gerät zu testen, einfach temporär eine Batterie mit 3 Volt an die Kontakte klemmen, ohne dass der Akku abgeklemmt ist? Oder kann da irgendetwas bei schiefgehen?

Klar ist, dass das keine Dauerlösung sein kann. Wenn die Gefahr besteht, dass der Akku ausläuft und mir das ganze Gerät versaut, baue ich ihn wohl tatsächlich am besten aus. Wie bekomme ich denn die Frontplatte ohne Beschädigungen ab? Ich muss ja wohl erst mal die ganzen Schalter abbauen?

Viele Grüße
Wolfgang

Wählerfan
mail2dl2kmo.de
(Mailadresse bestätigt)

  21.04.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolen vom 21.04.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Wolfgang,

so könntest Du es versuchen. Original ist da ein 3,6V Akku drin.
Mit 3V funktioniert das Gerät aber auch.
Bau den Akku trotzdem aus. Irgend wann wird er auslaufen
und das ist eine große Sauerei.

Grüße, Oliver.
wolen
lensehbeben.de
(Mailadresse bestätigt)

  21.04.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wählerfan vom 21.04.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Oliver,

ich habe das Gerät mal aufgeschraubt. Der alte Akku ist noch drin. Netterweise scheint er nicht ausgelaufen zu sein. Er wirkt auf mich eher so, als wenn er von innen ausgetrocknet wäre.

Wenn ich das richtig sehe, sind vier Drähte mit dem Akku verbunden. Zwei kommen wohl vom Trafo, und zwei führen weiter ins Gerät. Eigentlich müsste das Prüfgerät doch funktionieren, wenn ich an die beiden Drähte, die ins Gerät führen, eine Batterie hänge. Nur, wie viel Volt muss die haben?

Viele Grüße
Wolfgang
Wählerfan
mail2dl2kmo.de
(Mailadresse bestätigt)

  21.04.2017

Hallo Wolfgang,

die 220V Buchse ist nur zum laden gedacht. Damit kann das Gerät leider nicht betrieben werden.
Öffne das Gerät mal. Im Inneren wirst Du einen alten NC Akku finden, der schon mehr oder weniger ausgelaufen ist.
Mit etwas Glück wurde der Akku schon früher entfernt.
Ersatz findet man dafür kaum noch. Man bekommt im Versand Lithiumbatterien mit Anschlussdrähten, die 3V Spannung liefern. Damit funktioniert das Gerät sehr gut. Der Betriebsstrom ist sehr gering, so das die Batterie sehr lange hält.
Um die Halterung des Akku zu lösen muß die Frontplatte runter. Dies ist eine gute Gelegenheit, das Gerät gründlich zu reinigen.
Ich habe Unterlagen dazu. Bei Bedarf kurz per email melden.

Grüße, Oliver.





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