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Kategorie: > Telefone 1930 bis 1967
externer IWV-MFV Konverter in W48 eingebaut
HD-FXSTS
joachim.saladint-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  01.05.2017

Hallo,

es gab hier zwar schon etliche Beiträge wie man Wählscheibentelefone bzw. Telefone mit Impulswahlverfahren tonwahlfähig macht, durch den Einbau diverser Konverterplatinen, wie Rotatone, PIC's, usw.
Rotatone kam für mich nicht in Frage, da es doch einen erheblichen Eingriff in die Beschaltung erfordert.
Die PIC's Platine wird nur dazugeklemmt bzw. dazischengeklemmt aber leider wurde bei mir immer mal wieder eine zusätzliche Ziffer generiert, entweder beim Aufziehen des Nummernschalters oder beim Ablaufen.
Ich habe 2 Platinen von PIC's gekauft und bei beiden traten diese mysteriösen Probleme auf obwohl ich die Konverter auf 3 Apparaten testete.
Nun bin ich im Internet auf einen kleinen externen Konverter gestoßen, der meiner Meinung nach auch in einem Telefongehäuse untergebracht werden könnte.
Gesagt, getan! Ich bestellte mir den "Chinaböller", umgerechnet für 28,53 € (inkl. Versand, Zoll war auch nicht fällig), der nach ca. 18 Tagen bei mir auf dem Schreibtisch lag.
Das Gehäuse mit dem Fingernagel aufgemacht, die Platine rausgeschraubt und siehe da, nach einigem rumprobieren kann man dieses Teil entweder hochkant neben dem Kondensator oder schräg nach unten hinter dem Kabelbaum von Klemmbrett in Richtung Wecker reinfädeln.
Die Beschaltung ist recht einfach. Da es ja eigentlich ein externer Konverter ist, muss man an der internen Beschaltung des W48 nichts verändern. Er wird quasi nur in die Zuleitung zwischen TAE-Stecker und Telefonapparat eingeschleift. Dazu benötigt die Schaltung keine extra Stromversorgung/Netzteil.
Man braucht lediglich das ankommende TAE-Kabel vom Klemmbrett an den Kontakten a und b lösen und an die Platine anschrauben, von dort mit 2 kurzen Litzen wiederum an das Klemmbrett an die Kontakte a und b, das war's!
Das Ding hab ich gegen Kurschlusskontakt einfach mit Schrumpfschlauch überzogen und mit 2 Kabelbindern gegen verrutschen am Kabelbaum hinter dem Klemmbrett gesichert.
Auf der Platine befindet sich eine SMD-Leuchtiode, die nach Abheben des Hörers aufleuchtet und beim Ablaufen der Wählscheibe im Rytmus der erzeugten Impulse flackert. Aber dies ist noch nicht alles, die Schaltung verfügt auch über die Möglichkeit der Wahlwiederholung und die Erzeugung der *- und #-Funktion.
Bis jetzt hat der "Chinaböller" astrein funktoniert und ich konnte auch keine Falschwahl feststellen. Da er quasi als letztes Glied in der Kette fungiert, zählt er einfach die empfangenen Wählimpulse und setzt diese in MFV um!
Sucht im Netz einfach nach "telephone module Pulse transfer dual tone multiple frequency DTMF converter", dann werdet ihr fündig.






Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 12
besra
(Mailadresse bestätigt)

  04.05.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mike06502 vom 04.05.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Mike,

seit heute habe ich eine COMpact 4410. Und es ist genau so: Bei 50Hz nur kurzes Anklingeln und Ende. Mit 25Hz (aber deswegen habe ich die Anlage auch angeschafft) geht es. Die bisherigen Anlagen (ETS-1006 und ETS-2106i) ließen auch mit ihren 50Hz jeden Apparat erklingen... Komisch aber Tatsache.

Grüße
Bernd
Mike06502
(Mailadresse bestätigt)

  04.05.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JOSA vom 04.05.2017!  Zum Bezugstext

Ich hätte ja eingentlich auch auf den Apparat als Ursache getippt, wenn er nicht an anderen (Auerswald) Anlagen tadellos läuten würde.
Meine Anlagen laufen alle mit einer Ruffrequenz von 50 Hz und der Apparat läutet tadellos.
Die Anlagen der ETS-Serie haben meines Wissens eine fest eingestellte Ruffrequenz. Bei der COMpact-Serie der "2. Generation" ist die Ruffrequenz einstellbar.

Der von mir beschriebene Fehler tritt nur bei von mir getesteten COMpact Anlagen der 2. Generation auf, wo lt. Beschreibung eine Rufspannung von ca. 45 Volt angegeben ist. Bei der ETS -Serie und COMpact der 1. Generation, wo lt. Beschreibung eine Rufspannung von ca. 48 Volt angegeben ist nicht. Ebenso funktioniert es am analogen Port der FritzBox.
Könnte natürlich auch sein, das der Wecker meines W 38 auf Grund seiner Konstruktion oder der Einstellung einen höheren Strombedarf hat und mit einer niedrigeren Spannung nicht auskommt.
Das Problem will ich jetzt auch nicht weiter ergründen, denn ich nutze die anderen Anlagen eh nicht, war nur mal so zum Test für Bekannte.
Für mich hatte sich nur der Interesse halber die Frage gestellt, ob es analog zum IWV/MFV Konverter auch einen Verstärker für die Rufspannung gibt, da ich sowas noch nirgends gesehen habe.
JOSA
joergsannwaldt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  04.05.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus L. vom 03.05.2017!  Zum Bezugstext

Moin
Also bei mir an der Auerswald 2206 ist folgendes aufgetreten. Bei 50 Hz klingeln nur die 61x und alles aus dem Rest der Welt das einen Einschalen Wecker hat. W48 75/79x usw machen nur einen Klöppelschlag.
Fakt ist jedoch das W48 usw schon immer an Nebenstellen Anlagen betrieben wurden die keine eigene RSM hatten also folglich mit 50 Hz prima auskamen.
Ich hatte noch keine Zeit mich weiter damit auseinander zu setzen.
Vielleicht gelingt es ja jemanden da Licht ins Dunkel zu bringen.
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  03.05.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HD-FXSTS vom 03.05.2017!  Zum Bezugstext

Im Jahre 2007 stellte ich meine Auerswald 4410 mal spaßeshalber auf 50Hz. Prompt machten einzelne Apparate bei Anruf nur einmal "Ding" und das war's...

War damals hier auch Thema, meine ich.

Ich habe die Anlage dann auf 25Hz zurückgestellt und sie ist bis heute reibungslos im tagtäglichen Betrieb.

Ich würde es mal ausprobieren. Ist ja kein Aufwand.
HD-FXSTS
joachim.saladint-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  03.05.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mike06502 vom 03.05.2017!  Zum Bezugstext

die Auerswald-Anlagen sind für die alten "Bakelitbomber" quasi prädestiniert, um diese Telefone astrein zum Klingeln zu bringen. Ich habe an den 2104er, 2204er, sowie 2206er und 4410er sowie an der modernsten 5020 VoIP-Anlage jeweils schon mehrere W48/49 installiert u. alle funktionieren astrein auf 50 oder 25 Hz Klingelfrequenz.
Ich würde erst mal den den einzelnen Apparat checken, der bei dir nicht leutet. Ich vermute, dass der Wecker nicht ordnungsgemäß justiert ist.
Ich hatte mal Tests gefahren mit einem Stelltrafo, da klingelte der W48 immer noch bei 12 V zwar nicht mehr so toll aber immerhin gleichmäßig aber ideal wären mindestens 20 V.
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  03.05.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mike06502 vom 03.05.2017!  Zum Bezugstext

Hm... Ruffrequenz schon geprüft?
Bei Auerswald-Anlagen sollte man 25Hz statt 50Hz einstellen, sonst kann es Probleme geben.
Mike06502
(Mailadresse bestätigt)

  03.05.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonmann3401 vom 03.05.2017!  Zum Bezugstext

Festgestellt hatte ich das an einer Auerswald
COMpact 2104.2 USB und Auerswald COMpact 2204 USB.

Mein Testapparat war ein W 38. Apparate mit Tonruf funktionierten an den Nebenstellen.

An meiner Auerswald ETS 2116 I, anderen Auerswald ETS-Anlagen, der COMpact 2104 und dem analogen Port meiner Fritz Box 7490 klingelt der Apparat tadellos.

Laut Beschreibung liefern die beiden anfangs erwähnten Anlagen eine Rufspannung von ca. 45 Volt. Tatsächlich schwankt die Rufspannung und geht teilweise unter 40 Volt (genaue Werte weiß ich nicht mehr).

Die älteren Auerswald Anlagen liefern lauf Beschreibung eine Rufspannung von ca. 48 Volt.
HD-FXSTS
joachim.saladint-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  03.05.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von telefonmann3401 vom 03.05.2017!  Zum Bezugstext

das hatte ich bis jetzt auch noch nie, bis jetzt haben meine W48/49 Schätzchen an den neuesten Routern der Speedport-bzw. Speedlink- oder Fritzbox-Modellen geklingelt. Sogar das Rauswählen via IWV hat geklappt, mit dem ich jedoch nicht gerechnet habe aber umso besser.
Auch an einer nagelneuen Auerswald-Telefonanlage 5020 VoIP klingeln die Apparate problemlos.
telefonmann3401
(Mailadresse bestätigt)

  03.05.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mike06502 vom 03.05.2017!  Zum Bezugstext

Ganz ehrlich: Ich hab das noch nie festgestellt. Kannst du Beispiele nennen (welche Anlagen, welche Telefone)? Das scheinen mir eher Einzelfälle zu sein.
Mike06502
(Mailadresse bestätigt)

  03.05.2017

Bei der Thematik Anschluß alter Fernsprecher an die Technik der heutigen Zeit, mal eine Frage in die Runde.

Ich habe festgestellt, daß einige moderne Telefonanlagen, sicher trifft das auch auf einige Router zu, offensichtlich nicht mehr genug Rufspannung liefern um den Wecker der alten Telefone klingeln zu lassen. Der Wecker schlägt nur mal kurz an.

Gibt es da ähnlich wie den IWV-MFV Konverter, Geräte die man vor das Telefon schaltet, die die Rufspannung verstärken ( ähnlich wie so ein Spannungswandler 12 V auf 220 V ) ?
HD-FXSTS
joachim.saladint-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  02.05.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mike06502 vom 02.05.2017!  Zum Bezugstext

Ja, und momentan dürfte es auch wirklich die Günstigste sein.
Mit den externen Geräten hat man ja nochmals so ein Kabelgedöns rumliegen und braucht evtl. noch eine Steckdose.
Einziger Nachteil wäre vielleicht die relativ lange Wartezeit, bis das Teil von Chinatown eintrudelt aber unsere "alten Kisten" haben eh schon Jahrzehnte auf dem Buckel, da kommts auch ein paar Tage auch nicht mehr drauf an.
Mike06502
(Mailadresse bestätigt)

  02.05.2017

Das ist genau die Lösung, die mir vorschwebt, wenn es mit IWV absolut nicht anders geht. Wesentlich besser als die historischen Apparate zu schänden.



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