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Kategorie: > Telefone bis 1930
Ein unsittliches Angebot
Thomas Göbel
thomas.goebelpriteg.de
(Mailadresse bestätigt)

  28.08.2017

Von der Kuratorin eines Frankfurter Museums habe ich dieses "Exposé" erhalten:

https://www.amazon.de/clouddrive/share/hGfHR0oKWwswpnnIv4Ye6maI5x57CCNMjcEjAYAEiTv

(Koordinaten des Verkäufers wurden entfernt.)

Der Versuch ist (auch hier) wohl nicht strafbar! Staune jedoch über soviel Chuzpe. Zu glauben, ein Museum würde solche Mondpreise zahlen oder habe keine Ahnung von "Markt", überrascht mich doch...



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 17
Stefan Roth
(Mailadresse bestätigt)

  01.09.2017

These - Antithese - Synthese: Synthese ist hier für mich, dass sich Verkäufer und Käufer leichter finden können ... und dass es auf Grund dessen weniger traurige Apparate-Entsorgungen geben wird als vor zwanzig Jahren. Was in den 80ern und 90ern in die Container gewandert ist, das möchte niemand wissen (ich eingeschlossen auch nicht)...
wolen
lensehbeben.de
(Mailadresse bestätigt)

  01.09.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rene Wenzel vom 31.08.2017!  Zum Bezugstext

Dass die Preise für die allermeisten alten Telefone (und im übrigen auch für viele andere Sammlerstücke) gefallen sind, ist auch mein Eindruck. Ich denke, dass das in erster Linie an der weiten Verbreitung von Ebay liegt: Die Plattform bringt Angebot und Nachfrage viel direkter zusammen, als das früher der Fall war. Das führt bei Geräten, die es reichlich gibt, dazu, dass die Preise niedrig bleiben. Bei seltenen und begehrten Telefonen führt die Popularität von Ebay dazu, dass viel mehr Menschen das Angebot sehen und mitbieten; dadurch steigt der Preis.

Insgesamt bin ich sehr froh, dass wir Ebay und auch die anderen Online-Plattformen haben. An viele Telefone und telefontechnische Geräte, die ich habe, wäre ich sonst wohl nie herangekommen. Ich stöbere unheimlich gerne auf Flohmärkten und in Trödelläden. Aber vieles ist halt so speziell, dass es mir dort noch nie untergekommen ist.

Viele Grüße
Wolfgang
Rene Wenzel
rene.weweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  31.08.2017

Es ist ALLES relativ......

Wenn einer zahlt, gut, zahlt keiner, auch gut.


Fakt ist doch eins, vergleichsweise zu vor 5-10 Jahren, sind die Preise allgemein für alte Telefone gesunken. Außer für wirkliche Raritäten. Der Fuld hat wirklich mal 500 aufwärts gekostet, genau aber hat ein Kuhfuss schon immer mindestens 350 eingebracht. Oder nehmen wir mal einfach den OB00 für 495, dauerhaft im Auktionshaus, den kauft keiner. Der ist zwar gut, aber eben nicht momentan interessant. Genau wie die 04er Wandapparate, die kann man jetzt für 200 kaufen, wenn überhaupt. Das war mal anders. Alles ist immer eine Nachfragefrage..

Ich habe bsp.dieses hier in OVP und neu.

http://www.telephonmuseum.at/haustelefone/index.html.html

Das Mirakel von M&G, davon habe ich auch noch neben dem Komplettset ein 3., als Einzelstück. Seeehr sehr selten.

Habe ich hier nur 1-2 x gesehen. Aber die Frage ist doch nicht, ist das was was wert oder wer zahlt Mondpreise?
JOSA
joergsannwaldt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  31.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas Panskus vom 30.08.2017!  Zum Bezugstext

Moin Andreas
Mir ging es um die Suchfunktion in unserem schönen Forum hier. Selbst wenn eine Omma wissen will ob der Kuhfuss hinkt oder läuft, was nützt es da wenn sie eingibt:
Wert altes Telefon vom Dachboden?
Die Bilder der bewerteten Modelle sieht sie in der Übersicht nicht. Es bringt sie auch wenig weiter,sollte sie ihren Apparat finden was wir vor 2 oder mehr Jahren "bewertet" haben.
Diese Anfragen werden Aber alle samt angezeigt. Ich gehe davon aus das die meisten von uns ziemlich genau suchen, wenn sie einen Tread suchen was macht aber eine Anfänger der einfach mal was eingibt? Z.B." Wert Kondensator W 28" Da tauchen doch dann alle Anfragen nach dem Geld Wert des W28 auch auf oder ?
Auch der Tread um den gelben 611 zeigt mir das es keinen Sinn macht hier einen vernünftigen Preis ermitteln zu wollen.
Auch hier im Tread kam schon: Keine 20€ würd ich für das hässliche Ding ausgeben. Mir wiederum gefällt der " Deutsche Fernsprecher" (Fuld Frankfurt) und ich würde da schon etwas mehr von meinem Taschengeld dafür hinlegen.
Einen angenehmen Start in den Tag und bleibt wie ihr seid Jörg

Markus L.
(gute Seele des Forums)

  30.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas Panskus vom 30.08.2017!  Zum Bezugstext

Guten Abend,

ich bleibe meiner Linie treu und plädiere dafür, alles gelassen und mit Augenmaß anzugehen.

Das tun wir ja auch in anderen Fragen, z.B. bei der zweihundertvierundsechzigsten Diskussion, ob nun a/b 2-adrig reicht oder ob man auch W2 anschließt oder wie wähltolerant Fritz-Boxen sind etc. pp. …

Beste Grüße

Markus L.
Andreas Panskus
kontaktandreas-panskus.de
(Mailadresse bestätigt)

  30.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JOSA vom 30.08.2017!  Zum Bezugstext

Hallo allerseits,

offenbar wird es als unerwünscht betrachtet, wenn Leute hier Preisanfragen stellen, die ihre Geräte verkaufen wollen. Wenn ne Oma auf dem Dachboden aufräumt und einen 28er oder einen Kuhfuß findet, erkennt die Oma vermutlich keinen großen Unterschied. Aber erfahren, ob es sich um etwas Wertvolles handelt, kann sie auch nur bei Leuten, die sich damit auskennen -- etwa in diesem Forum. Es erscheint mir dann auch wenig sinnvoll, der Oma zu raten, drei Jahre lang ebay zu beobachten, wie Kuhfüße so laufen (das Wortspiel musste einfach sein).

[Zitat Jörg]
>  Ich befürchte das irgendwann die Technik zu kurz kommt
> und die Beiträge mit Technikfragen in einem Wust [...] untergehen
> Wir brauchen auch nicht alle 14 Tage zu erroieren was
> der schwarze W48 von Anno Tubak jetzt gerade Wert ist .

Das ist Geschmacksache. Ich bin mir auch nicht zu schade, alle paar Wochen zu erklären, warum man nicht wählen kann, wenn man den Apparat über b und W2 anschließt. Dass hier dann sofort ein 'Wust' an Anfragen auf uns wartete, betrachte ich mal als noch nicht belegt.

[Zitat Ralf]
> Bei einem bekannten Auktionshaus wurde für den
> Klassiker W48 in jüngster Vergangenheit eine
> Preisspanne von EUR 3,50 bis 75,- erzielt (ist ein
> Verhältnis von 1:20!) - was für eine seriöse
> Angabe wäre da möglich?

Ich hielte es in diesem Falle für möglich, hinzuschreiben: "Die Preise lagen in  jüngster Vergangenheit zwischen 3,50 und 75 Euro." Wenn man dann noch  dazuschreibt, auf welche typischen, wertbeeinflussenden Schäden man achten sollte, sehe ich gar nichts Unseriöses in dieser Angabe.

[Zitat Markus]
> den im Plural gehaltenen Anwurf

Nun ja, ich möchte diesbezüglich kein großes Fass aufmachen, aber begründen möchte ich meine Aussage dann doch noch kurz. Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Seelen sich bei der Pflege des Forums absprechen oder zumindest einigermaßen einheitliche Maßstäbe walten lassen. Daher möchte ich als Beleg für meine Aussage aus den 'roten' Themen zitieren: "Preis- oder Wertangaben für Gebrauchtwaren dieser Art sind kaum sinnvoll."

Nun hängt mein Wohlbefinden auch nicht von dieser Frage ab. Ich wollte lediglich mal anregen, das Forum in diesem Punkt etwas liberaler zu handhaben. Ich kann auch damit leben, wenn das mehrheitlich anders gesehen wird.

Viele Grüße
Andreas
JOSA
joergsannwaldt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  30.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rolf vom 30.08.2017!  Zum Bezugstext

Moin
Für die s interessiert, der letzte Hockende Hund ist für 5500€ weg, bei eBay.
Also ich halte auch nix von Preisdiskussionen hier im Forum. Ich befürchte das irgendwann die Technik zu kurz kommt und die Beiträge mit Technikfragen in einem Wust aus : Was muss ich für einen W oder M XY ausgeben ? untergehen
Wir brauchen auch nicht alle 14 Tage zu erroieren was der schwarze W48 von Anno Tubak jetzt gerade Wert ist . Da gehen die Meinungen ziemlich weit auseinnander.
Dieser Beitrag hier hat mich einfach mal zum Schmunzeln veranlasst.
Kommt doch gerade dieses Angebot aus der gleichen Ecke , aus der zu Beginn dieses Jahres so richtig laut " Fake " gebrüllt wurde als das angebliche " Hitler Telefon " zum Verkauf stand .
N schönen Abend und beste Sammler Grüsse Jörg
Rolf
(Mailadresse bestätigt)

  30.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefanie vom 30.08.2017!  Zum Bezugstext

Hallo,

also für so ein häßliches Ding wie das Fuld würde ich nicht mal 20,00 EUR bezahlen. Da sieht ja der Hemmschuh noch elegant dagegen aus ;-)
Weshalb nur fällt mir eine meiner liebsten Filmszenen dazu ein? https://www.youtube.com/watch?v=2LzBN0aFPzw

Gruß,
Rolf
Markus L.
(gute Seele des Forums)

  30.08.2017

Buongiorno!

Auch wenn man grad nicht viel von mir hört und liest, lese ich doch auch im Urlaub hier täglich mit.

Klar dürfte inzwischen vor allem eins sein: Preisdebatten werden hier im Forum gar nicht geführt, wohl aber fleißig Debatten darüber, ob man über Preise debattieren darf. Und da wird es doch absurd. Glauben wir dann wirklich, dass wir nicht erkennen können, ob jemand als Verkäufer den Markt ausloten will oder ob ein Neuling preislichen Rat sucht? Das ist doch wohl recht einfach. Gerade die Seelen können z.B. einsehen, wie lange schon jemand „dabei“ ist und wie viel Beträge er/sie schon geschrieben hat. Das nur mal so und damit verrate ich sicher kein Geheimnis…

Fingerspitzgefühl ist im Zusammenhang mit Telefonen immer hilfreich ;-)

Ich persönlich bin aus genannten Gründen kein allzu großer Freund kategorischer Lösungen und sehe daher über den im Plural gehaltenen Anwurf („von den Seelen abgeschmettert“) mal gelassen hinweg.

Sonnige Grüße

Markus L.
Steffen Froeschle kinobauer.ch
kinobauerkinobauer.ch
(Mailadresse bestätigt)

  30.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Stefanie vom 30.08.2017!  Zum Bezugstext

Das is eben Marktwirtschaft ...;)
Stefanie
kleineraabeweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  30.08.2017

Hallo!
Der Preis ist ein Witz. Dafür bekommt man ja locker einen HoHu, wenn denn mal einer auftaucht.
Als Verkäufer kann man sich freuen, wenn ein Frankfurt 500,- Euro bringt.
Also ein solches "Angebot" find ich dreist. Anders wäre es, wenn jemand bei ebay eben einfach so einen Startpreis aufruft. Dann merkt er schnell selber, dass das nichts wird ("nette" Mails werden dazu beitragen).
Andersrum erinnere ich mich gern an den gelben 611er meiner Bekannten zurück :)
Da ihr bereits mehrere Preisvorschläge um die 500,- Euro vorlagen (keine Ahnung wo die herkamen), hat sie sich irgendwann gedacht, den Apparat einfach mal als Auktion mit einem deutlich höheren Startpreis bei ebay einzustellen.
Herrlich wie sich hier im Forum das Maul darüber zerrissen wurde.
Am Ende ging der Apparat für fast 1000,- Euro an einen glücklichen Sammler. So kanns halt auch gehen.
Ich biete hier ja auch grad einen Apparat an. 0 Reaktion. Der Preis ist in meinen Augen gerechtfertig. Das ist das, was ich für so einen makellosen Apparat bezahlen würde, wenn ich nicht schon ein paar davon hätte ;)
Ich hatte nur noch keine Zeit (und Lust) für anständige Fotos, sonst wäre er vermutlich über ebay längst verkauft.
In diesem Sinne.
LG, Steffi
Ruller
(Mailadresse bestätigt)

  30.08.2017

Moin zusammen.

In "unseren  Kreisen" geht es (denke ich) tatsächlich nicht um einen hinreichend objektiv messbaren Wert, und zu Recht würde wohl, wie Ralf bemerkte, keine Bank mit den Apparaten als Sicherheit einen Kredit gewähren.

"Mir liegen die Apparate am Herzen, nicht deren ... Wert!" (bewusste Auslassung ;-) ). Und daher ist z.B. ein Telephon für mich in der Tat so viel wert, wie ich bereit bin dafür zu zahlen. Und dann halte ich das Gerät, das ich gerade in der Bucht gekauft habe, in Händen, und es funktioniert, hat keine Abplatzer, noch nicht einmal den Nummernschalter muss ich justieren, und eigentlich ist der Apparat sogar noch besser als ihn der Verkäufer beschrieben hat. Einfach perfekt.

An dieser Stelle fällt mir ein Beispiel von Eckart von Hirschhausen ein: Ein Dir Unbekannter schenkt Dir 20 Euro. Du freust Dich ob des unerwarteten Geschenkes. Der gleiche Unbekannte schenkt daraufhin Deinem Sitznachbarn 40 Euro, und schon ist Deine eigene Freude (völlig grundlos) nicht mehr ganz so groß.

Übertragen auf Käufe z.B. in der Bucht: Das gerade erworbene, perfekte Telefon hat mein Interesse an genau diesem Telephontyp verstärkt, und deshalb halte ich diesen unter Beobachtung. Eine Woche später sehe ich, dass ein (zumindest von der Beschreibung her) vergleichbares Telephon für die Hälfte über den Tresen geht ... und dann würde ich mich so was von in den Hintern beißen. Ich habe objektiv (und subjektiv noch mehr) zu viel gezahlt. Das kann ein geringer Unterschied sein, die Hälfte von viel ist in der Regel jedoch immer noch viel.

Ich weiß, wieviel ich bereit bin, für ein 08/15 W48 zu zahlen. Ich weiß, wieviel ich bereit bin, für einen Tischmünzer zu zahlen. Wenn dann aber z.B. ein Telefon angeboten wird, das ich von der Formgebung her einfach genial finde, das seltsam teuer ist und dessen Bezeichnung auf einen Ursprung östlich von Frankfurt hinweist, stehe ich völlig auf dem Schlauch. Da muss ich dann erst einmal eine Zeitlang die „Preise vergleichen“, um einen in meinen Augen vernünftig beizumessenden Wert zu bestimmen. Schade, der doch einige Zeit beanspruchende Vergleich hat dazu geführt, dass mir das Superangebot vom Anfang durch die Lappen gegangen ist :-(. Oder ich frage als Auftakt zu meiner „Recherche“ einfach einmal in die Runde: Was würdet ihr für dieses Telefon ausgeben? Man bemerke den Unterschied zur Frage nach dem objektiven Wert. Und da wird sich dann vermutlich eine ziemliche Spanne auftun, da hier nach subjektiver Wertschätzung gefragt wird, und wenn ich Pech habe, hat diese sogar Faktor 20. Mir als Neuling auf dem entsprechenden Gebiet / bei genau diesem Apparatetyp würde es dennoch bei meiner Entscheidungsfindung helfen, zumal jeder sich einmal Gedanken machen kann, wie groß beim Online-Kauf der Faktor „Beschreibung Verkäufer“ vs. „eigene Wertzumessung nach Erhalt der Ware“ ausfallen kann. Und vielleicht gibt es dazu ja auch ein paar ergänzende Informationen nach dem Motto „vergleichsweise seltener Apparatetyp, weil …“ oder „Du musst aufpassen, bei diesem Gerätetyp sind häufig die … defekt.“
Und wenn der Fragende dankbar für die Antwort ist und sie ihm hilft, was kann das Forum denn mehr wollen? Soviel zum Thema „Neuling will kaufen“.

Andere Seite: Verkäufer fragt „Wieviel würdet ihr haben wollen?“. Diese Frage würde ich persönlich nicht beantworten, denn um eine (aus meiner Sicht valide subjektive) Schätzung abgeben zu wollen, müsste ich das Teil schon in Händen halten. Mir persönlich wäre es nicht recht, wenn meine Einschätzung „Bei Zustand 1 liegen diese Telephone preislich zwischen x und y Euro“ dazu führt, dass erst einmal y Euro (der höhere Wert) aufgerufen werden.

Kann ich immer sicher einen Käufer von einem Verkäufer unterscheiden: Nein. Braucht es dazu und auch zur Wertbeimessung Fingerspitzengefühl, wie Wolfgang schrieb: Ja. Und gibt es vielleicht sogar Menschen, die in böswilliger Absicht über das Forum den Preis zu einem von ihnen selbst verkauften Produkt in die Höhe zu treiben versuchen: Statistisch nicht ganz auszuschließen. Aber selbst diesen Fall sehe ich entspannt, gehe ich doch davon aus, dass bei der Anzahl aktiver Forumsnutzer der Preis recht schnell in vernünftigere Relationen gebracht wird.

Insofern: Wenn jemand für sich selbst entscheidet keine Antwort geben zu wollen, weil diese aus seiner Sicht nicht hinreichend objektiv ist, dann finde ich das völlig in Ordnung. Und wenn ein anderer mit Hinweis auf die subjektive Einschätzung eine Preisspanne angibt, die einem potentiellen Käufer hilft, warum nicht? Warum also dies dogmatisch verhindern, wenn man auf der anderen Seite Menschen helfen kann?

Ich wünsche einen guten Start in den Tag.
Rüdiger
wolen
lensehbeben.de
(Mailadresse bestätigt)

  30.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von www.erel.de vom 30.08.2017!  Zum Bezugstext

Vor allem würde es meines Erachtens ein gehöriges Maß an Fingerspitzengefühl erfordern, zu entscheiden, ob man eine Wert-/Preisanfrage beantwortet oder nicht. Grundsätzlich würde ich jemandem, der ein W48 für sein Wohnzimmer sucht, schon gerne eine Auskunft geben, mit was für einem Kaufpreis er für ein ordentliches Gerät grob rechnen muss. Ich möchte mich aber auf gar keinen Fall von Leuten missbrauchen lassen, denen es nur darum geht, den Preis für ein Gerät, das sie anbieten, hochzutreiben. Eigentlich kann man die beiden Kategorien von Leuten ja meist ganz gut auseinanderhalten; aber vermutlich würde es ohne die strikte Regel "keine Wertanfragen" doch immer irgendjemanden geben, der einen Preis in den Raum stellt. Und der würde bestimmt auch schon mal zu hoch ausfallen.

Viele Grüße
Wolfgang



www.erel.de
erelerel.de
(gute Seele des Forums)

  30.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas Panskus vom 29.08.2017!  Zum Bezugstext

Meine ganz persönliche Meinung dazu:

Vom Sammeln als Wertanlage halte ich (wenngleich dies allgemein gar nicht so unüblich ist) gar nichts! Zumal jener vermeintliche "Wert" sich - ziemlich schwer kalkulierbar - erst bei einer Veräußerung wirklich zeigen würde! Gibt irgendeine Bank aufgrund einer Sicherheit in Form von Fernsprechapparaten Kredit?

Natürlich kann es interessant sein, wieviel man (als Neuling?) für einen Apparat XY ausgeben müßte... oder sollte, oder vielleicht doch nur: könnte?

Bei einem bekannten Auktionshaus wurde für den Klassiker W48 in jüngster Vergangenheit eine Preisspanne von EUR 3,50 bis 75,- erzielt (ist ein Verhältnis von 1:20!) - was für eine seriöse Angabe wäre da möglich?

Für meine - doch recht umfangreiche - Sammlung habe ich in der Summe wahrscheinlich zu viel Geld ausgegeben - na und? Mir liegen die Apparate am Herzen, nicht deren (eh nicht definierbarer) Wert!

Jeder sollte für sich entscheiden (dürfen und m.E. auch müssen), wieviel Geld er für ein Sammelobjekt ausgeben WILL! Wenn es billiger wird: umso besser, falls teurer: sein lassen! Dazu keine konkreten Ratschläge zu geben ist nicht nur vernünftig, sonder auch seriös.

In diesem Sinne
Ralf
www.erel.de

PS: bin sehr neugierig, wer sich jetzt wie dazu äußert...

Andreas Panskus
kontaktandreas-panskus.de
(Mailadresse bestätigt)

  29.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von www.erel.de vom 28.08.2017!  Zum Bezugstext

> Es bestätigt sich wieder einmal, daß wir hier
> keinerlei Preis- oder Wertdiskussionen führen
> sollten (das mache ich übrigens grundsätzlich auch
> bei direkten Anfragen nicht); da es ja (trotz der
> 'irreführenden' Kaegorie oben links) keine
> offizielle "Telefonbörse" gibt, kann man Werte oder
> Preise ohnehin nicht zuverlässig prognostizieren.

Hallo Ralf,

diesbezüglich kann ich Deine Auffassung nicht teilen. Über die Vehemenz, mit der regelmäßig Anfragen wie "Was muss man für einen W48 ausgeben?" hier -- insbesondere von den Seelen -- abgeschmettert werden, habe ich mich schon immer gewundert. Ich vermisse ein klares Argument für die Maßgabe, dass sich hier niemand subjektiv zum Wert eines Apparates äußern möge.

Wer den Markt schon länger beobachtet, kann einem Neuling durchaus wertvolle Informationen dazu geben, bei welchem Erhaltungszustand welcher Preis üblich ist. Das geht beim W48 und bei 611er natürlich einfacher als bei seltenen Apparaten. Aber ein Frankfurt ist ja doch mit einiger Regelmäßigkeit immer mal auf ebay usw. zu finden. Fast jeder hier weiß also sowieso, in welcher Spanne sich das bewegt. Und wenn es mal nicht um einen Neuling geht -- wie hier -- sehe ich da auch nicht den Untergang des Abendlandes bevorstehen.

Dass die individuelle Bereitschaft, für ein begehrtes Objekt mehr zu zahlen, im Einzelfall vorhanden sein mag, ist eine Binsenweisheit und keiner Erwähnung wert. Zumal in Auktionshäusern wie ebay ja nie der Preis gezahlt wird, den der Höchstbietende auszugeben bereit war, sondern der Preis des zweithöchsten Gebots (plus Bietabstand). Völlig verrückte Ausreißer sind daher die Ausnahme. Das heißt umgekehrt: Warum allgemeine Erfahrungswerte hier nicht goutiert werden, bleibt unklar. Zum Preis eines hockenden Hundes dürfte ohnehin kaum jemand Erfahrungswerte haben. Zu einem Frankfurt allerdings schon.

Viele Grüße
Andreas
wolen
lensehbeben.de
(Mailadresse bestätigt)

  28.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von www.erel.de vom 28.08.2017!  Zum Bezugstext

Ich bin mir sehr sicher, dass es eigentlich vom Frankfurt noch genügend Geräte gibt. Es rückt nur niemand eines zu einem realistischen Preis raus, weil diese Phantasiepreise in der Luft hängen. Wirklich verkauft werden ganz offensichtlich nur sehr wenige Geräte; aber der Markt ist blockiert.

Viele Grüße
Wolfgang
www.erel.de
erelerel.de
(gute Seele des Forums)

  28.08.2017

...immerhin ist es ein Rückfrageapparat, also schon eine etwas speziellere Ausführung.

Es bestätigt sich wieder einmal, daß wir hier keinerlei Preis- oder Wertdiskussionen führen sollten (das mache ich übrigens grundsätzlich auch bei direkten Anfragen nicht); da es ja (trotz der 'irreführenden' Kaegorie oben links) keine offizielle "Telefonbörse" gibt, kann man Werte oder Preise ohnehin nicht zuverlässig prognostizieren.

Wenn man auf "seriöse" Auktionen schaut, ist man immer wieder überrascht, welche Vorstellungen dort auftauchen, kaum aber Erlöse!

Günstigenfalls korrelieren Angebot und Nachfrage, wenn nicht, kommt halt kein Verkauf zu Stande.

Insofern: keep cool!

Beste Grüße
Ralf
www.erel.de

Bildquelle: Exposé aus dem Eröffnungsbeitrag





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