Vor 40 Jahren wurde Eurosignal eingeführt

9.Juni 1978 wurde im Postamt Kierspe und Meinerzhagen, vom damaligen Technischen Vertriebsberater des Fernmeldeamt Hagen TFI, Dipl.-Ing. Gerd-Wilhelm Klaas, eine kleine Ausstellung mit technischen Neuerungen. Star unter den Geräten war das neue Nachrichtengerät „Eurosignal“, mit denen man Autofahrer von unterwegs ans Telefon holen kann.
Die entsprechende Nr. des Eurosignalgerätes wird von irgendwo her angerufen.
Bis zu vier Signale sind möglich.
Diese Ausstellungen wurden auch in den Postämtern Plettenberg, Werdohl und Altena durchgeführt. Preis pro Monat 30 DM.

 
Morsetaste

Diese sehr gut erhaltene Morsetaste ist etwa von 1860. Die schönen Rändelschrauben, sowie der Gesamteindruck ist sehr schön.
Verkaufspreis 250 Euro info@wasser.de

Dipl.-Ing. Gerd-Wilhelm Klaas

 
Gaudiplom Fernsprechamt Hagen 1944

Das Fernsprechamt Hagen erhielt 1944 ein Gaudiplom für hervorragende Leistung. Unterschrieben wurde es vom stellvertretenen Gauleiter.
Reichsadler mit HK (abgeklebt)-
Diese rare und seltene Urkunde aus dem Jahr 1944 soll für 300 Euro verkauft werden. Der Verkaufserlös wird gespendet.
Dipl.-Ing. Gerd-Wilhelm Klaas

info@wasser.de

 
Galauniformrock eines kaiserlich -preussischen Postbeamten

dieser Galauniformrock der zwischen 1871-1918 getragen wurde ist zu 100% original aus der Zeit.
Kaufpreis 1480 Euro.
Der Uniformrock ist in einem Superzustand und immerhin Einhundertsechsundvierzig --1-4-6- Jahre alt.
Dipl.-Ing. Gerd-Wilhelm Klaas, Plettenberg, 15.1.2017


 
Uniformrock 1871-1918 eines preussischen Postbeamten

Dieser Uniformrock eines preussischen Postbeamten wurde in de Kaiserzeit von 1871- 1918 in Werdohl getragen.1978 kaufte ich von einem ehemaligen Werdohler Postkollegen diese Uniform.
Festtagsrock mit 14 Knöpfen und zwei Schulterstücken, an denen man die Laufbahn und den Dienstrang ablesen konnte. Der Uniformrock ist in einem tadellosen Zustand. Er besteht aus blauem Tuch und Innenfutter. Anhand der Machart wurde diese Uniform mit Degen zu feierlichen Anlässen getragen.
Dieser Uniformrock wird für 1480 Euro verkauft.
Ein Verkauf an ein Museum wäre angenehm.
Dipl.-Ing. Gerd-Wilhelm Klaas

 
Zigarettenanzünder für Oldtimer

Dieser Zigarettenanzünder ca. 1910 sollte dem Fahrer des "Mercedes" während der Fahrt einen Zigarrengenuß bescheren. Seine Frau war leider eine Spielverderberin und ließ den Zigarettenanzünder weil angeblich defekt wieder ausbauen. So liegt er seit etwa 100 Jahren gutverpackt im Schrank. Die Halterung ist aus Messing vernickelt. Der Ein-und Ausschalter des Anzünders befindet sich im Griff. Der Griff ist wahrscheinlich aus frühem Kunststoff (Ebonit).
Er ist heute im Oldtimer zu betreiben (Wenn die Dame des Hauses Zigarrenrauch verträgt).
Der antike Zigarettenanzünder ist ein antikes Stück und wird für 470 Euro verkauft.
Dipl.-Ing. Gerd-W. Klaas

 
Reichsadler mit HK PA Werdohl 1933

Nach dem 30.3.1933 hatten es die Parteigenossen eilig, aller Welt kund zu tun, dass sie an der Macht waren.
In Amtsräumen wie den Postämtern wurde in den Schalterräumen Reichsadler mit Kranz und HK an die Wand gehängt.
Das Nazisymbol, ein Reichsadler mit HK, aus Metall,wahrscheinlich aus Zinn gemacht, hing im Schalterraum des Reichspostamt Werdohl.
Die Flügelspannweite des Adlers beträgt 24 cm.
Es ist 18 cm hoch. Es ist goldartig bemalt.
Innerhalb kürzester Zeit waren die Reichsadler gefertigt worden und aufgehängt.
Ich habe keine Lust, mir diesen Reichsadler in meiner postalischen Fernmeldesammlung an die Wand zu hängen. Deshalb sucht das Teil einen Liebhaber.
Ich habe verschiedene Teile von einem Postkollegen, der damals beim PA Werdohl ausgebildet wurde, gekauft. Zwei alte Postuniformen von 1871 bis 1918 wurden ebenfalls von mir erworben (1984).
Bei Interesse sende ich gerne per Email ein Bild.
info@wasser.de
Gerd-W. Klaas 2016

 
Telegraphenlocher TLoch 1m

Der Locher Von Siemens und Halske mit Papierstreifen kann verschlüsselt werden und war für das Militär bedeutsam. Wer hat weitere Informationen. Auf dem Typenschild steht nur Siemens und Halske, TLoch1m,Nr, 44111, Alpha 32.
Wer hat weitere Informationen. info@wasser.de
     

 
Rundfunkkatalog 1952/1953

Der Rundfunkkatalog hat 64 Seiten.
Es werden dort Radiogeräte, Tonbandgeräte, Musiktruhen,
aber auch z.B. Volkswagenausführung für Autos angeboten.
Die damaligen Preise wie die Bilder sind aufgeführt.
Gebühr 9,95 *
Versand 2,20 Euro
Dipl.-Ing. Gerd-Wilhelm Klaas, Plettenberg, Januar 2015


 
Altes französisches Telefon

Altes fanzösisches Telefon System Ader von Societe gle des Telphones. An der rechten Seite ist das Funier an zwei Ecken ab. Die besondere Form der beiden Hörer besticht durch die Schönheit. Das Alter ist leider nicht bekannt.
Das Telefon kann in Plettenberg für 90 Euro abgeholt werden.

info@wasser.de

Dipl.-Ing. Gerd-Wilhelm Klaas

 
Rund um das Fernmeldewesen, teilweise werden hierunter Geräte zum Kauf angeboten

Im Postmerkbuch für den Schulunterricht aus dem Jahre 1941 ist diese Zeichnung abgebildet. Darunter steht, Wer Telegraphen- oder Fernsprechanlagen beschädigt, macht sich strafbar. (Nach § 317 StGB. Gefängnis von einem Monat bis zu drei Jahren.) Die Isolatoren der Fernsprechleitungen besaßen für Knaben ein magische Anziehungskraft. Viele Steine wurden dagegen geworfen. Es machte so schön "pitsch", wenn ein Isolator zerstört wurde.

 
Kabelaufführung zu verkaufen

Zu Zeiten des Deutschen Reiches war Erdkabel wesentlich teurer als Freileitungen. Immer dann, wenn nur wenige Leitungen über weite Streckenzu verlegen waren, wurde das Kabel mit einer Kabelaufführung am Telegrafenmast abgeschlossen. Wegen der Blitzgefährdung wurde das Erdkabel mit Sicherungen bestückt. Hierunter sehen wir eine solche noch gut erhaltene Kabelaufführung.Diese Kabelaufführung ist für 20 Adern bzw. 10 Doppeladern. Unten erkennen wir noch die Bleimuffe mit der das Bleikabel am Gerät abgedichtet wurde. Das Bleikabel hatte Kupferleitungen, die mit Papier isoliert waren. Das besteigen eines solchen Telegrafenmastens war nicht einfach. die Steigeisen mußten sich den Platz mit der Bandstahlerde und der Kabelaufführung im Holz des Telegraphenmastens teilen. Oft rutschten die Steigeisen ab. Eine solche "Talfahrt" hinterließ einige Blessuren bei dem Kletterer.(Telegraphenarbeiter
und später Fernmeldelehrling oder Fernmeldehandwerker)
Diese Kabelaufführung passte gut in eine Fernmeldesammlung.
Gegen 20 Euro kann das gute Stück den Besitzer in Plettenberg wechseln.
Dipl.-Ing. Gerd-Wilhelm Klaas

PS Die Kabelaufführung wurde für die Sammlung von Herrn
Rainer Stoye reserviert
Wurde bereits abgeholt

 
Schild aus Ostpreußen Kaiserliche Postagentur wurde bereits verkauft

Dieses Schild Kaiserliche Postagentur war bis 1920 in Nordostpreußen am Haus einer Postagentur befestigt.
In den Nachkriegswirren nach 1945 wurde das Schild teilweise von den Sowjetsoldaten zerstört. In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts kam es über das ehemalige
Memelland (heute Litauen)nach Deutschland.
Es ist ein Zeugnis deutscher Geschichte.
Dipl.-Ing. Gerd-W. Klaas, Plettenberg.

Wurde bereits abgeholt  

 
Frühes Faxgerät zu verkaufen

ab etwa 1985 wurden dieses Faxgerät von Vertretern gerne genutzt. Es konnte im Auto an der Steckdose mit "Saft" versorgt werden.Der Hörer des Telefon wurde auf das Modul gelegt und die Daten konnten übertragen werden. Mit Hilfe des Thermopapiers konnten Faxe übertragen werden.
Das komplette Gerät kann in Plettenberg gegen einen Betrag von 20 Euro abgeholt werden.
Dipl.-Ing. Gerd-Wilhelm Klaas, Plettenberg

 
Postabzeichen eines Postillion Allendorf-Plettenberg

Hier das Hoheitszeichen der Reichs-Telegraphenverwaltung. Hier sowohl die Armbinde eines Postillion als auch der Reichs-Telegraphenverwaltung
Auf der blauen Armbinde war das Hoheitsabzeichen des Deutschen Kaiserreichs mit Posthorn und Blitzen. Diese Abzeichen wurden zwischen 1871 und 1918 getragen und wiesen den Träger des Hoheitsabzeichens als staatliche Person aus. Stolze Telegraphenbeamte trugen dieses Abzeichen.
Zuletzt getragen im Sauerland.

 
Preussisches Postabzeichen

Dieses Preussische Postabzeichen wurde unter Friedrich Wilhelm IV, König von Preussen, von den ersten Telegraphenbeamten getragen. 1846 wurde beim preussischen Heer die ersten Telegraphen eingesetzt. Im Kriegs- oder beim Manöver wurden Postbeamte zum Heer abgeordnet. Friedrich Wilhelm IV war von 1840-1861 König von Preussen. Dieser König hat sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Er ließ auf seine Untertanen schiessen. (Heute würde man ihn einen Mafiaboss nennen).
Dieses Postabzeichen ist original aus der Zeit und sehr selten. Es ist über die Flügel 12 cm lang und 10 cm tief.
Andere Herkunft des Abzeichens:
hierbei handelt es sich um den Hutadler der preußischen Forstbeamten nach dem Uniformreglement von 1847 !
Wie sie selbst erkennen können hat das Horn keine Troddeln, wie beim Posthorn üblich. Das abgebildete Horn ist ein Parforcehorn, wie es zur Jagd benutzt wurde.
Dieses Abzeichen wurde bis 1868 getragen.

 
Bild der preussischen Postbeamten

Hier auf dem Bild u.a. ein Postillion, der damals auch den Postkurs von Plettenberg nach Allendorf (heute Sundern Sauerland) fuhr. Dieses Bild erschien in den Publikationen der Deutschen Postgeschichte. Auf dem Hut ist das Postabzeichen befestigt, dass den Postillion als beamteten Träger des Königs auswies.  

 
Orden des Staates Preussen

Für 25 Jahre treue Dienste wurden vom Staat Preussen Orden verliehen. Hier sehen wir den Verdienstorden für Eisenbahner. Da zu dieser Zeit auch Telegraphenbeamte bei der Bahn beschäftigt waren, bekamen auch sie diesen Orden.
Material: Silber
Wurde vom Staat Preussen zentral bei einer Berliner Firma bestellt.

Verliehen einem Beamten der Bergisch- Märkischen- Eisenbahn aus Ohle (heute Plettenberg)
Diese Gesellschaft erschloss auch das Lennetal.


Mützenabzeichen Hier sehen wir vier Mützenabzeichen von der Reichs-Telegraphenverwaltung bis zur Deutschen Bundespost.
Die Abzeichen sind aus Messing.
Alle getragen in Plettenberg (Westfalen).

 
Schulterklappen der Reichs-Telegraphen-Uniform

Uniformschulterklappen der Reichs-Telegraphenverwaltung Alle Telegraphenbeamten trugen Uniformen. Für die Uniform bezahlte die Reichs- Telegraphen- Verwaltung einen Zuschuss. Bestimmte Uniformteile wurden alle zwei oder drei Jahre erneuert. Diese Schulterstücke waren zwischen 1871 und 1918 modern. Diese drei Paar Schulterklappen stammen von verschiedenen Laufbahnen. Selbst auf den Knöpfen war noch der Reichsadler eingestanzt. Die Frauen putzten die Knöpfe auf Hochglanz, wenn der Sonntagsnachmittagsspaziergang gemacht wurde.

 
Telegraphengerät im Einsatz entlang der Bahnstrecken

Telegraphengerät der Reichs-Telegraphenverwaltung Hier ein Gerät von 1868
Der 1835 von dem amerkanischeb Maler Morse erfundene Apparat gehört zu den elektromagnetischen Schreibtelegraphen. Er übermittelt die Telegramme in einer vereinbarten, aus Punkten und Strichen bestehende Schrift. Auf einem mechanisch fortbewegten Papierstreifen werden die Punkte und Striche mittels Tinte sichtbar gemacht. Dieses Gerät wurde von der Firma Siemens und Halske aus Berlin hergestellt. Es ist aus massiven Messing hergestellt. Der in der Reichstelegraphenverwaltung gebräuchliche Schreibapparat führt die Bezeichnung Normal-Farbschreiber. Diese Geräte wurden in Postämtern und Bahnstationen benutzt.Im hölzernen Untergestell ist die Papierrolle untergebracht. Dieses Morsegerät stammt aus dem Jahr 1868

 
Telegraphenumschalter

Mit diesem Telegraphenumschalter konnten drei Leitungen umgeschaltet werden. Dieses Gerät wurde 1895 in Italien abgenommen. Der Hersteller ist unbekannt.
Sollte jemand den Hersteller kennen wäre ich für einen Hinweis unter info@wasser.de dankbar.
Dipl.-Ing. Gerd-W. Klaas


Morsetaste der Reichs-Telegraphenverwaltung Hier der Nachbau einer Morsetaste vom Postshop. Eingraviert 500 Jahre Post.

 
Morsetaste der RTV

Morsetaste der Reichs-Telegraphenverwaltung und der Bahnen Morsetaste etwa 1880- 1900. Hersteller unbekannt. Wurde noch im ersten Weltkrieg von einem westfälischen Soldaten benutzt.
Diese Art der Tasten wurden bei Telegraphenstationen benutzt. Grundplatte aus Holz. Montur aus Messsing. Drei Messinganschlüsse außen. Verkabelung in der Grundplatte.
Dipl.-Ing. Gerd-W. Klaas

Nach Meinung von Thomas Krämer ist obige Morsetaste italienischer Herkunft und höchstwahrscheinlich nicht von der RTV.

 
Klopfer

Der Klopfer ist ein akustischer Sender für Telegrafie. Die Telegrafiegeräte hatten Sender und Empfänger. Der klassische Sender ist die Morsetaste. Der klassische Empfänger, das Telegrafiegerät, mit dem die Empfangsimpulse Striche oder Punkte auf Papier aufgezeichnet wird, wurde in der Regel benutzt, weil die Nachricht schwarz auf weiß vorlag.
Der Klopfer, mit dem die Empfangsimpulse nur akustisch wiedergegeben werden, hatte dort Verwendung, wo es um schnelle Nachrichtenübermittlung geht. Teilweise wurde der Klopfer auch parallel zum Telegrafiegerät betrieben. Das konnte dort geschehen, wo die Empfangsimpulse stark genug waren.
Dipl.-Ing. Gerd-W. Klaas

 
Vibrator Telegraph

Englische Technik
Vibrator Telegraph steht auf der Rückseite. Im Messinggehäuse ist eine Schaltzeichnung (handgemacht). Wahrscheinlich hatte dieses Gerät eine ähnliche Funktion wie der Klopfer? Stutzig auf der Zeichnung macht mich nur ein Reihenschwingkreis mit Induktivität und veränderbare Kapazität sowie eine Antenne.
Für weitergehende Information unter info@wasser.de wäre ich dankbar.
Gerd-Wilhelm Klaas, Plettenberg im Oktober 2005

Thomas Krämer (vy 73 de DL4PY)schrieb mir(25.10.2008)

Bei dem Vibrator Telegraph handelt es sich wohl um eine Trainingsunit aus England.
Es ist eine GPO (GENERAL POST OFFICE) Taste für single current, die Taste mit Summer, batteriebetrieben, auf dem Tasthebel ist deutlich ein gravierter / gestempelter Pfeil erkennbar, der sogenannte BROAD ARROW, Kennzeichen für Regierungseigentum.
Diente wohl in einer Beamten- oder Kadettenschule zum Üben der Morsezeichen der Post ö.ä., wohl um 1910.
vy 73 de DL4PY
Thomas Krämer
Referat Wettbewerbe und Diplome
im Distrikt K, Rheinland-Pfalz
Referatsleiter

 
Wecker 26 der DRP

Der Wecker 26 (1926) wurde bei der Deutschen Reichspost als Zweitwecker zum Telefonanschluss eingesetzt. Das heisst, klingelte das Telefon, klingelte gleichzeitig der zweite Wecker. Solche zweite Wecker wurden von der Reichspost geliefert und installiert. Es durften keine "Fremdwecker" angeschlossen werden. Zusätzlich zur Grundgebühr für das Telefon musste noch eine monatliche Grundgebühr für den Wecker bezahlt werden. Monat für Monat und Jahr für Jahr.

Dipl.-Ing. Gerd-W. Klaas


Umschalter mit Wecker und Fallscheibe
Dieses Gerät wurde von der Firma Telephon AG vormals J. Berliner aus Wien hergestellt. Der offizielle Name zur damaligen Zeit war Hekaphon.
Etwa Jahrhundertwende. Die Montierung des Weckers, die Schrauben sowie die Art der Leitungsverlegung lassen darauf schliessen.
Zuletzt versah dieser Umschalter in Potsdam seinen Dienst.
Der Umschalter wurde z.B. im diplomatischen Dienst eingesetzt. Der Botschaftssekretär konnte die Gespräche entgegennehmen und dann an den entsprechenden Apparat 1 oder 2 weiterleiten. Beim ankommenden Ruf klingelte nicht nur der Wecker sondern die Fallscheibe unterhalb des Weckers wurde betätigt. (BS Tonga).
Mit dem Umschalter konnte auf Apparat eins oder zwei geschaltet werden. Ausschnitt

 
Antrag auf einen Fernsprechanschluss

Wer ein Telefon, pardon in dieser Zeit einen Fernsprecher haben wollte, mußte einen Antrag stellen. Nach langer und intensiver Prüfung wurde dem Antragsteller mitgeteilt ob er überhaupt und wenn ja wann mit einem Anschluß an das öffentliche Fernsprechnetz rechnen könne. Eine Festlegung auf einen genauen Zeitpunkt wäre keiner staalichen preußischen Behörde in den Sinn gekommen. so wartete man mehr oder weniger lange auf den Fernsprechantragsbescheid.
Originalantrag aus den Jahren 1899.


Wählersaal
Das ist das Photo eines Wählersaales zwischen 1920 und 1930.


Nebenstellenanlage und Faxgerät
Nebenstellenanlage Anfang 1990 in Schleusingen (DDR). Auf dem Schreibtisch steht der Abfrageapparat 2/10. Die Anlage wurde in den 30er Jahren gebaut und versah ihren Dienst bis 1990. Auf dem Stuhl steht ein Faxgerät. Dieses Gerät war von der Stadtverwaltung Plettenberg für das Rathaus in Schleusingen bestimmt. Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister H. Kummer schloß ich das Gerät an die Nebenstellenanlage an. Ein Mitarbeiter der Deutschen Post machte mich darauf aufmerksam, dass ich so etwas nicht machen dürfte. Ich störte mich aber nicht daran und das Faxgerät blieb angeschlossen. Wie sich später herausstellte wurden alle gehenden und kommenden Gespräche von "Greif und Horch"aufgezeichnet. Das Gepiepse des Faxgerätes konnte zwar aufgezeichnet werden, ergab aber für den SSD in der Provinz keinen Sinn. Naja der Spuk war dann ja auch nach einigen Monaten endgültig vorbei und der Strom für die Aufzeichnungen konnte gespart werden. Die Vorstellung, dass im Bezirk Suhl mehrere 1000 Menschen allein für den Staatssicherheitsdienst arbeiteten ist aus heutiger Sicht unvorstellbar. So war das im "friedliebenden" Arbeiter und Bauernstaat.
Dipl.-Ing. Gerd-W. Klaas

 
Telefonmünze

In vielen Ländern hat es zur Bezahlung von Telefongesprächen Telefonmünzen gegeben.

Für 150 DM wurde das Gesenk 1980 an das Bundespostmuseum in Frankfurt vermittelt. Die dafür versprochene Telefonmünze ist wahrscheinlich als "Dienstpost" im Geschäftsgang verloren gegangen. Sie hat nie den Weg nach Plettenberg gefunden.

Eine Seite zeigt einen Handapparat und die andere Seite den Schriftzug Deutsche Post

 
Gesenk

Dieses Gesenk wurde im Märkischen Kreis hergestellt. Es diente zur Prägung von Telefonmünzen. Diese Münzen waren für die Bezahlung von Gesprächen vom Münzfernsprecher bestimmt

 
Französisches Haustelefon

Französische Haustelefone
Diese beiden französischen Haustelefone wurden mir von einem Gastwirt aus Plettenberg Teindeln geschenkt. Er hatte die Apparate 1943 in Paris gekauft.

 
Französisches Haustelefon

Französische Telefonapparate haben seit Jahrzehnten ein ausgesprochen schönes Design. Auch bei dem Haustelefon kann man die verspielte und trotzdem so funktionale Form bewundern.

 
Relais

RELAIS
Zu Beginn der Elektrotechnik wurden zur Schaltung von Kontakten Relais eingesetzt. Sie waren bis zur Erfindung des Transistors neben der Elektronenröhre eine relativ preiswerte Art den Strom zu schalten. Auf einer Spule mit Eisenkern wurde ein Relaissatz aufgebracht. Wurde die Spule mit Strom durchflossen, zog das Relais an und die Kontakte wurden geschaltet. Es gab drei Arten von Kontakten. 1. Arbeitskontakt 2. Ruhekontakt 3. Umschaltekontakt. Die Relaissätze mussten ständig gewartet werden. Bis in die 70er Jahre wurden mittlere Nebenstellenanlagen hauptsächlich in Relaistechnik ausgeführt. Auch in der Amts- Technik hätte man auf die "Heinzelmännchen der E-technik nicht verzichten können.

 
Lautfernsprecher

Dieser frühe Lautfernsprecher versah bis 1970 seinen Dienst in der Molkerei Sundern-Allendorf
Der Verstärker wird mit einer Röhre betrieben. Das Gehä:use ist aus Metall.
Die Lautsprecherverblendung und die Tasten sind aus Bakelit. Die Geräte wurden zwischen 1933- ca 1955 gebaut. Das Fernmeldekabel wurde an F2 angeschlossen. Für die Stromversorgung war 220 V erforderlich. Ähnliche Technik wie Volksempfänger VE 301
Spende von F.S.


 
Preussische Postuniform 1871-1918

Hier sehen Sie eine Preussische Postuniform. Farbe blau, roter Besatz. Kragenverzierung aus Messing. Knöpfe mit kaiserlichen Reichsadler.

Die Uniformjacke und die Dienstmütze sind 100% original aus der Zeit.
Die Uniformjacke und Mütze kann an ein Museum verkauft werden.
Preis eine Unze Feingold
info@wasser.de

Verkauft im Januar 2017

 
Preussischer Uniformrock 1871- 1918

Kragenausschnitt vom preussischen Uniformrock
Verkauft im Januar 2017

 
Preussische Uniformmütze

Passend zum obigen Uniformrock wurde die Mütze getragen. Zeit 1871-1918.

 
Preussische Postabzeichen

Auf der Schautafel finden wir preussische Postabzeichen um 1840 bis 1870
Preussische Postabzeichen haben eine lange Geschichte. Bereits Friedrich Wilhelm (1620-1688, wegen seiner Verdienste um die Mehrung von Brandenburg-Preussen allgemein als der große Kurfürst bekannt,begründete bereits Anno 1646 die sogenannte Brandenburgische Staatspost. Nachdem Preußen zu Beginn des 18. Jahrhunderts Königreich geworden war, entstand die Königlich Preußische Post, die wegen ihrer guten Organisation und Zuverlässigkeit in deutschen Landen weithin gerühmt wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts- aus dieser Zeit stammen auch die hier vorgestellten Postabzeichen- wurden weitere Posthoheiten übernommen, z.B. Hamburg, Hannover und Hessen. Ab 1868 wurde die Königlich Preußische Post in den Norddeutschen Postbezirk eingegliedert.
Die Schautafel ist 58 cm lang und 26 cm hoch sowie etwa 5 cm tief.
Diese Schautafel wird wahrscheinlich im Dienstzimmer eines hochrangigen Beamten der Telegraphenbehörde gehangen haben.
Schautafel mit Hoheitsabzeichen
Verkaufspreis 199,00 Euro
Dipl.-Ing.Gerd-W. Klaas 15.1.2017




Information und Tausch: Gerd-Wilhelm Klaas
Wilhelm-Graewe-Str.33
58840 Plettenberg.
Tel. 02391 53666

email: info@wasser.de

 
Plettenberger Nachfahren Graf Engelbert von der Mark

Erinnerung zum feierlichen Ritterschlag von Merle Anna Elisabeth
Schwarberg 2014
Evert von der Mark
Vorfahre von Klaas/Krengel/Schwarberg
Damian Elisa Krengel, Jonathan Ferdinand Krengel, Lucan Johannes Wilhelm Krengel, Merle Anna ElisabethSchwarberg, Rajan Wilhelm Schwarberg,Tristan Martin Krengel
Nele Paula Marie Klaas, Tjelle Paul Mattis Klaas, Lille Flora Malin Klaas, Tjule Paul Mattis Klaas    
Evert von der Mark war der Sohn von Graf Gerhard von der Mark. Er hatte keine ehelichen Kinder. Seine Mutter ist leider nicht bekannt. Everts Mutter und Vater waren nicht verheiratet.
1.Gerhard Graf von der Mark   NN
2.Evert von der Mark verh mit Rohrich von Düngeln
3.Catharina von der Mark verh mit Johann von Fürstenberg
4.Johann von Böckenförde verh mit Gerharda von Fürstenberg
5.Caspar von Böckenförde verh Maria von Kettler
6.Laurenz von Böckenförde verh Gertrud von Gysenberg
7.Caspar von Böckenförde verh Anna Elisabeth von Loen
8.Caspar von Böckenförde verh mit Anna von Böckenförde, heirat mit päpstlicher Geneehmigung
9.Everhard Mellmann verh mit Anna E. Böckenförde
10.Otto Everhard Mellmann verh mit Anna E. Wrede
11.Johann T. Mellmann verh mit Cath. Meermann
12.Heinrich G. Mellmann verh. Chr. Bohne
13.Johann W. Mellmann verh Antonia Thiemann
14.Franz Mellmann verh mit Th. Jäger
15.Maria Mellmann verh mit Josef Oderwald
16.Wilhelm Klaas verh mit Elisabeth Oderwald
17.Gerd-Wilhelm Klaas verh mit Angelika Struwe
18.Wilm Tobias Klaas verh mit Nicole Detempel
19. Nele Paula Marie Klaas,
1456, gestatten Graf Gerhard von der Mark und sein Neffe, Herzog Johann I. von Kleve-Mark († 1481), Evert von der Mark, einem anerkannten Sohn Gerhards, Burg und Amt für 1500 Gulden von Wilhelm von der Nesselrode wieder einzulösen. Sie übertrugen Evert Burg Schwarzenberg auf Lebenszeit mit der Auflage, den Besitz keinesfalls zu veräußern.
Evert lebte sein Leben lang auf der Burg Schwarzenberg.
Jonathan, Tristan, Lucan, Merle und Rajan wurden in der Burgruine Schwarzenberg von Opa Gerd im Jahre 2014 feierlich zum Ritter, im Rahmen der Gleichberechtigung zur Ritterin geschlagen.
Nele, Tjelle, Lille und Tjule können noch vom Papa oder Opa zum Ritter oder Ritterin geschlagen werden.

 
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