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Kategorie: > Öffentliche Versorgung
Trinkwasserqualität im internationalen Vergleich
Gast (Thoralf Schlüter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.05.2003

Hat jemand Info zur Trinkwasserqualität im internationalen Vergleich (weltweit)?

Suche eine möglichst qualitative Beurteilung der Situation in verschiedenen Ländern, als Grundlage für den Vergleich von Trinkwasserpreisen und Versorgungsstrukturen. Gern auch Anmerkungen zu möglichen Veränderungen der Wasserqualität in Folge der Beteiligung privater Unternehmen. Vielen Dank.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  28.07.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hans Christoph vom 28.07.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Hans Christoph,

Ihren Ärger über Politiker kann ich ja teilweise noch nachvollziehen, aber wie kommen Sie denn auf die Idee, daß diese aktiv eine Verteuerung des Trinkwassers anstreben?

Politiker sind selbst Kunden der Wasserwerke und schon von daher an einer guten Qualität zu niedrigen Preisen interessiert.

Und von einer zentralen Steuerung zu sprechen, erscheint mir eher als eine Verschwöhrungstheorie. Wer bitte steuert denn 7000 Wasserwerke? Gefährlich wird das erst, wenn diese privatisiert in die Hände der Global-Wasserplayers fallen und wirklich zentral gesteuert werden.

Den weltweiten Wassermarkt teilen sich inzwischen nur noch 3 Konzerne. Stadtnetz um Stadtnetz fällt denen in die Hände. Sie sollten mit Ihrem Abgeordneten sprechen, daß dieser seine Politik dem entgegenstellt. Noch haben wir eine hervorragende Trinkwasserqualität zu moderaten Preisen - auch im internationalen Vergleich. Und sicher bemühen sich darum viel mehr Politiker als Sie denken.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Hans Christoph)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.07.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wasser.de team vom 22.05.2003!  Zum Bezugstext

hallo wasserteam,

in der tat denken wir auch,daß die aufbereitung unseres
wichtigsten Lebensmittels,des Wassers, eine öffentliche
aufgabe bleiben sollte.
dem steht entgegen, daß die gesamte "politikerkaste"
der brd durch kostenträchtige sitze in den aufsichts-
räten z.b. auch in sparkassen und stadtwerken bundes-
weit sowohl die wasserpreise, strompreise und gebühren wesentlich verteuert.

die wasserversorgung wird ja im wesentlichen mehr oder
weniger zentral gesteuert, wo dezentrale versorgung
schon alleine aus kostengründen angezeigt wäre.

freundliche grüße

chris
Gast (Ralf Appel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.04.2005

Sehr geehrter H.Schlüter,
versuchen Sie es doch einmal mit diesem Link -> http://www.flensburg-online.de/wasser/wasserqualitaet-unesco-bericht.html. Sollten Sie einen neueren oder besser beschriebenen Test erhalten haben oder noch erhalten, so wäre ich Ihnen Dankbar wenn Sie mir diesen zu Verfügung stellen könnten.

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Appel
Gast (Desalini)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.02.2005

"Wasserpreisvergleiche sind heute an der Tagesordnung. Beispiele hierfür finden Sie in allen relevanten Zeitungen. Die laufen immer nach dem
gleichen Schema ab: Der Teuerste wird verprügelt, der Billigste gelobt. Hintergründe werden kaum erläutert, „offenherzige“ Preis-Leistungs-
Vergleiche sind quasi tabu. Sie kennen das alle, was für Wein und Autos selbstverständlich ist – daß Preise ein Maß für Qualität sind – wird für Wasser geleugnet."

http://www.bundesverband-gas-und-wasser.de/bgw/presse/pressemitteilungen/bgw_presse_00310.html

Mit freundlicher Empfehlung
Desalini
Gast (Hartmut Beyer)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.02.2005

Sehr geehrter H.Schlüter,
ich selbst bin an so einer Vergleichsliste der Wasserqualität, konnte aber noch keine finden.
Sollten Sie in der Zwischenzeit so etwas erhalten haben würde ich mich freuen, wenn Sie mir diese Liste zu malen könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Rosemarie Beyer

beyer.rosi@arcor.de
Gast (wasser.de team)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.05.2003

Sehr geehrter Herr Schlüter,
aufgrund der europäischen Trinkwasserverordnung können wir davon ausgehen, dass nach der Umsetzungsphase die Trinkwasserqualität entsprechend der Verordnung überall in Europa gleich sein sollte. Wird sie aber nicht sein, da die Bundesregierung auf die europäische Verordnung so einiges draufgepackt hat. Somit kann der Preis in Europa nicht verglichen werden. Das preiswerteste Trinkwasser wird übrigens in Bozen (Südtirol) angeboten. Dort kostet ein Kubikmeter Trinkwasser 16 Eurocent. Nach Privatisierung der Wasserversorgung in einigen Städten ist das Wasser wesentlich teurer geworden. Ältere Mitarbeiter wurden vorzeitig in den Ruhestand geschickt. Die Rentenversicherung wurde geschröpft und wir Kunden der Rentenversicherung wurden betrogen.
Da die Wasserkunden seit 100 Jahren ihre Wasserversorgung selbst bezahlt haben ist es eine Unverschämtheit die Bürger um ihr Eigentum zu bringen.
Im September wird ein Deutscher Wasserverein gegründet (www.trinkwasser.de), der u.a. die Aufgabe hat gegen die Privatisierung der Wasserversorgung Lobbyarbeit zu betreiben.
MfG
ihr wasser.de team



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