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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung > Hokus Pokus?!
Quellwasser
Gast (Hans Skoda)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.10.2003

Hallo Leute,

nun ist ein Wasseraufbereiter auf dem Markt von der Fa. NIKKEN. Der sogenannte Pimag-Wasseraufbereiter. Das Wort PI steht für das japanische Wort "wie die Quelle".
Ist schon einer damit konfrontiert worden oder gibt es sogar schon fundierte Test`s??

Liebe Grüße
Hans Skoda



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 2
Gast (Andreas Caumanns)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.10.2003
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 25.10.2003!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Grimm,

die Mineralstoffe Calcium und Magnesium müssen durchaus nicht aus dem Leitungswasser entfernt werden. Nur entfernt sie eine Umkehr-Osmose quasi nebenbei ebenfalls. Die Frage ist eher, ob die Entfernung dieser Mineralstoffe ein Problem darstellt oder nicht. Und zumindest für Berlin ist dies kein Problem, denn in dem Leitungswasser befinden sich laut Berliner Wasserbetriebe etwa 120 mg Clacium pro Liter. Um den Tagesbedarf zu decken (1000 mg), müßte man also 9 Liter Leitungswasser trinken, was wohl kein Mensch machen wird und auch nicht zu empfehlen ist (der Wasserhaushalt kann geschädigt werden bei derartigen Mengen). Eine Tasse mit Brokkoliröschen deckt hingegen den gesamten Tagesbedarf. Und liefert in der Regel gleich die Botenstoffe mit, die der Körper zur Aufnahme von Calcium benötigt, nämlich z.B. Vitamin D. Und hier setzt häufig ein Problem in der Argumentation bezüglich Umkehr-Osmose-Anlagen ein. Denn ein Mensch, der seinen Calciumbedarf aus dem Leitungswasser decken will, müßte auch eine angemessene Menge Vitamin D zu sich nehmen, damit er überhaupt das Calcium aufnehmen kann. Das machen aber nur die wenigsten, wie man an der steil zunehmenden Anzahl der Osteoporosefälle sehen kann.

Ich kann Ihren Satz bezüglich der Umkehr-Osmose durchaus verstehen, weil ich genügend wild argumentierende Verkäufer kenne. Nur leider hilft Ihr den Sachverhalt ebenfalls nicht treffende Satz hier nicht weiter. Vielleicht wäre etwas mehr Genauigkeit oder Breite in der Argumentation hilfreich. Seien Sie herzlich gegrüßt

Andreas Caumanns
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.10.2003

Hallo Hans,

das "wie die Quelle" würde ich mal für reine Werbepropaganda halten. Ansonsten weiß ich nichts über spezielle Wasseraufbereiter-Typen. Verwenden würde ich die allesamt höchstens zum Tee kochen, wenn viel Calcium drin ist (schmeckt dann besser) oder fürs Bügeleisen, ansonsten sind die im Trinkwasser enthaltenen Mineralien eher gesund als schädlich, so dass ich mich frage, warum irgend jemand die da raushaben möchte (außer den Herstellern von Umkehrosmoseanlagen natürlich).

Chlorspuren (aus evtl. Trinkwasserchlorierung) wird normalerweise mit Aktivkohle im Filter entfernt. Aber da kochen die Hersteller auch alle "bloß mit Wasser".

Im Übrigen sind alle Quellen sehr, sehr unterschiedlich. "Wie" welche "Quelle" der Hersteller wohl meint ???

Gruß Heiner




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