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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Schädigung von Kupferleitungen durch Zirkulationspumpe?
Gast (Werner B. Fitzner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.11.2003

-benötige dringend Hilfe durch Fachleute zu folgendem Problem:
Unsere zentrale Warmwasserversorgung (Ölhzg.) versorgt zusätzlich zum Wohnhaus auch den Wohnhausanbau mit einer WILO Zirkulationspumpe,  STAR Z 20/1, 38 W, 0,18 A.. Nachdem meine Heizungsbau-Fachfirma die Meinung vertritt, dass auf Dauer diese starke Pumpe die Kupferleitungen schädigen würden, wurde diese Zirkulationspumpe gegen eine schwächere, WILO Z 15A, 31 W, 0,34 A, 2600/Min., ausgetauscht. Mit dem Ergebis, dass ca. 10 Liter kaltes Wasser erst durchfließen sen bis warmes Wasser im Wohnhausanbau zur Verfügung steht.

Sind die Befürchtungen berechtigt, dass durch die stärkere Zirkulationspumpe eine Beschädigung der Kupferleitungen in Zukunft zu erwarten ist?

Würde der zusätzliche Einbau einer 2. schwächeren Pumpe im Wohnhausanbau die Warmwasserversorgung verbessern?

Bitte um eine seriöse Stellungnahme.

Besten Dank für die Unterstützung.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 9
Gast (Holger Wenzel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.10.2004

eine kupferleitung kann nur durch hohe fließgeschindigkeiten oder agressives wasser verursacht weden (muss mann feststellen)
zirkulationspumpen laufen langsam und befördern wenig wasser und nur eine kurze zeit. zirkulationspumpen laufen ca. 10min am stück, dann muß das warme wasser einmal rund gepumpt sein. vorraussetzung ist,das die leitungen richtig verlegt sind.
kupfer abtragungen an rohren kann man auch durch eine wasseranalyse ermitteln lassen.

Mfg
H. Wenzel
Gas-Wasser Meister
Gast (Detlev Märker)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.07.2004

Sehr geehrter Herr Fitzner,
Ich hoffe Sie lesen diesen Artikel irgend wann noch,denn es ist ja schon eine Weile her wo Sie Ihre Frage ins Netz stellten,aber ich bin erst jetzt auf den Artikel aufmerksam geworden.
Ihre Fa. hat recht,nach der DIN 1998 ist bei Kupferrohren eine maximale Fließgeschwindigkeit von 0,5 m/s vorgeschrieben,Fachleute empfehlen bei Kupferrohren sogar nur 0,3 m/s. Es hat sich gezeigt das Kupferinstallationen besonders an Bögen und Reduzierungen einen erhöhter Verschleiß aufweisen,in Form von Materialabtragungen die dann zu Rohrbrüchen führen können. Das Fördervolumen und die notwendige Förderhöhe in einem Ein oder Zweifamilienhaus bewältigt bei richtiger Auslegung der Zirkulationsleitung eine Z 15 von Wilo oder eine BX 14 von Grundfoss allemal. Hier kommt wieder einmal das Sprichwort zur Geltung "viel hilft nicht immer viel". Denken Sie daran es ist Ihre Energie die Sie bezahlen,auch der Einsatz einer Zeitschaltuhr ist von Nutzen. Ein Intervallmäßiger Betrieb im 15 Minutenrytmus ist bei guter Isolierung völlig ausreichend.
Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen
Mit freundlichen Grüßen
D.Märker
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.05.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 15.05.2004!  Zum Bezugstext

da bin ich nochmal.

Habe mich mal bischen umgesehen und eine Fundstelle empfehle ich der näheren Betrachtung:

http://www.aquaozon.com/pdfs/wasseraufbereitung/wasseraufbereitung-10-11.PDF

Je nach Korrosionsart ist eine langsame Strömung auch schädlich usw.
Wenn man das so liest, wundert man sich, dass einem die Cu-Rohre nicht am laufenden Meter um die Ohren spritzen.

Gruss aus GR
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.05.2004

Hallo Herr Fitzner,

zunächst sei angemerkt, dass ich keine Ahnung davon habe, weil das habe ich noch nie gehört.

Bei einem Wärmetauscher für Heisswasser liegt der Kaltwasserzustrom an und drückt im Normalfall das heisse Wasser zum geöffneten Hahn. Das gibt je nach Leitungsdruck sicherlich deutlich höhere Fliessgeschwindigkeiten und oft sind diese Leitungen auch aus Kupfer.

Das gibt mir zu bedenken und das wollte ich ihnen rüberbringen.
Werde mall rumhorchen was da drann ist.

Gruss aus Griechenland

Gutjahr
Gast (Bernhard Miller)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.05.2004

Durch Zufall bin ich auf Ihr Problem gestoßen.
Wir bieten seuit 6 Jahren eine Alternative zu der von Ihnen benutzten klassischen Zirkulation an. Gelegentlich lösen unsere Kunden (Handwerker auch Ihr Problem  durch Umstellung auf unsere Einfachzirkulation. Näheres zur Funktion siehe unsere Homepage unterhttp://www.miller-energiesparsysteme.com und/oder rufen Sie bei uns an falls Sie noch Fragen haben.

Gruß
B. Miller
Gast (Daniel Laier)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.12.2003
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ralf Schneider vom 03.12.2003!  Zum Bezugstext

Eine kleinere Pumpe zu wählen, ist meiner Meinung nach eher durch geringeren Stromverbrauch und weniger Fliessgeräuche zu begründen. Sicherlich ist durch eine höhere Fliessgeschwindigkeit an manchen Stellen (verängter Queschnitt)ein Materialabtrag vorhanden, aber das ist im Mikrobereich.
Trotzdem würde ich immer die kleinere Pumpe wählen, aber in dem Fall kenne ich die Anlage nicht und kann deswegen nichts genaues sagen.
Vielleicht sind die Leitungen auch zugekalkt und die kleinere Pumpe schafft den durch den verengten Rohrquerschnitt vergrösserten Wiederstand nicht mehr.
Wie gesagt, die Anlage müsste man gesehen haben um sich ein genaues Bild davon zu machen.
Gast (Georg)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.12.2003

Ich orte Lecks in Wasserleitungen durch verschiedene
Verfahren.Bin dabei schon öfters auf Lecks in Zirkulationsleitungen aus Kupfer gestoßen.
Es findet anscheinend ein Materialabtrag innerhalb der
Leitung durch die hohe Strömungsgeschwindigkeit
statt.
Gast (W.E.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.12.2003

Kupferleitungen halten bei 120C bis zu 60bar aus.
Sofern die Leitungen nicht beschädigt sind, besteht keine Gefahr.
Beispiel: In der Kältetechnik kommen im Kondensatorbereich ebenfalls Kupferleitungen zum Einsatz. Dortige Betriebsparameter: 22,5 bar, bis zu 80C.
Befürchtungen sind aus materialtechnischer Sicht unbegründet.

MfG
W.E.
Gast (Ralf Schneider)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.12.2003

Sehr geehrter Herr Fitzer
ich kann mich nur der Meinung der Gas Wasser Firma anschliessen . Ein schwächere Pumpe ,kann auch den Volumenstrom fördern . Ich denke das eine Mann vom Fach dies berechnet hat . Eigentlich ist kein schaden an der kupferleitung zu erwarten.
Jetzt zu ihrer 2ten Zirkulationspumpe dies ist Tehnisch machbar ,aber sie sind sich bewusst das 2 Pumpen höhere kosten tragen . ich würde es mit der kleinen etwas schwächeren versuchen. Wenn ihnen es dann zu lange dauert mit ihrem Warmen-Wasser ,dann melden sich bei der gas Wasserfirma ihres Vertrauens.

MfG Ralf Schneider  



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