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Kategorie: > Wissenschaft > Wasserqualität
Wieviel Medikametnrückstände Antibiotika und Hormane sind im
Gast (J.Strunz)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.06.2004

Hallo zusammen,
ich trinke gern Wasser aus unserem Wasserhahn. Was mich doch etwas beunruhigt, sind Berichte darüber, daß Spuren von Medikamenten und Hormone (wie z.B. Östrogene)im Wasser sein sollen? Ist das Wahr? Und wenn ja, wie schädlich ist es?
Ich freue mich über eine informative Antwort!
Jeannine  



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 16
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  15.04.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 15.04.2005!  Zum Bezugstext

Ja Wilfried, da hast du wieder recht !

aber er hängt wohl an einem kleineren Wasser-Kreislauf als wir beide, sonst hätte er den Beitrag in dieser Form ja nicht geschrieben?
Gedanke dazu:
( Vielleicht eigener Schlagbrunnen paar Meter neben Nachbars privateigener Klärgrube oder so ? Unter Umständen sogar mit eventabhängiger Schüttung zeitversetzt zur Betätigung der Spülung im Nachbarhaus.)

Pfui Lothar, du sollst anderen nicht immer ihr kleines Wasservergnügen vermiesen. O.K. Sorry.

Gruss Lothar
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  15.04.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 15.04.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

du willst doch sicher nicht sagen, daß recyceltes Wasser kein gutes Trinkwasser sein kann. Der natürliche Wasserkreislauf ist wohl der beste und größte Recyclingablauf dieser Welt, aber auch technische Verfahren können durchaus ein gutes Trinkwasser liefern.

Sonnige Grüße
Wilfried
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  15.04.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Jürgen Meyer vom 14.04.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Jürgen,

tust mir Leid, dass du nur Recycling-Water zur Verfügung hast. Die meisten von uns trinken Gott sei Dank gutes Trinkwasser, was übrigens aus der Wasserleitung kommt.

Wie kommst du auf ein gutes halbes Dutzend für tausende von Jahren ?

Gruss Lothar
Gast (Jürgen Meyer)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.04.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Johannes vom 04.04.2005!  Zum Bezugstext

Durch uns selbst kommt das Zeug da rein. Das Wasser, welches aus ihrer Leitung kommt, ist schon von einem guten halben dutzend anderer Personen vor Ihnen getrunken worden. Und die haben alle diverse Pillen, Medikamente, Hormone etc. zu sich genommen und diese über die Klo-Spülung wieder in den Kreislauf zurückgeführt.
Gast (Johannes)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.04.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wolle Wosch vom 04.04.2005!  Zum Bezugstext

Wie kommt das zeug denn da rein? Sind das fabrikrückstände, oder ist das aus der jauche, die die Bauern aufs Feld spritzen, in der die Medikamentrückstände der Tiere enthalten sind, oder hat das da einer mal reingeschmissen?
Gast (Wolle Wosch)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.04.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 24.01.2005!  Zum Bezugstext

Ihre sicht der Dinge scheint mir wohl eher begrenzt zu sein:
"All das Zeug, um das es hier geht, haben schon mal Zeitgenossen von uns in Mengen zu sich genommen, die um mehrere Zehnerpotenzen höher liegen dürften als die in einem ganzen Eimer voll Trinkwasser. Und haben es in der Regel schadlos überstanden..."
Das Problem der hormonbelasteten Gewässer gab es ja nicht schon immer. Es ist ein menschgemachtes, und das eben erst in den letzten dreißig Jahren.
Auch ihr Argument, Hormone seien Überall enthalten  und die im Wasser daher kaum noch von Belang ist unhaltbar. Denn es kommt auf die Wirkung der Hormone an: Hormone sind meinstens Enzyme mit einer bestimmten Aufgabe. In einer Frucht arbeiten verschiedene Hormone zusammen und leiten die Blüte ein, die Verarbeitung von mineralischen Nährstoffen,... . In Menschen und Tieren sind aber auch andere Hormone als in Pflanzen aktiv. Fehlt eben nun ein regulator-Hormon wird eine Aufgabe nicht mehr richtig oder gar nicht ausgeführt, umgekehrt bei überschuß. Und eben dieser Überschuss wurde durch industrialisierte Herstellung dieser Stoffe durch den Menschen erzeugt. ein Ungleichgewicht, das nicht mehr so leicht ausbalanciert werden kann, entstand. Bei Östrogenen aus der Pille handelt es sich eben nicht mehr um natürliche Stoffe, da diese biotechnologisch erst hergestellt werden mußten. Durch diese industrialisierte herstellung eines eigentlich Körpereigenen stoffes gerieten aber mehrere GLeichgewichte aus der Balance. Begonnen mit dem menschlichen, weiblichen Körper dem das Produkt eigentlich galt. Die natürliche Regulierung des Hormonhaushalts wird umgangen und beeinflußt, der Körper also getäuscht. Folgen????
Desweiteren sind Hormone nicht artspezifisch und können, sind sie einmal im Trinkwasser, auch andere Lebewesen beeinflussen, die eigentlich gerne fertil und männchen bleiben wollen. Dem ist aber dank unserer Abwassersituation nicht so und Fischbestände an vielen beobachteten Standorten verweiblichen einhergehend mit einer zunehmender Unfruchtbarkeit bei den Männlichen Tieren. Dieser Effekt ist aber seit Einführung der Pille mit einigen Jahren Versatz bekannt und auch bei humanoiden (menschen) zu beobachten.  Diese Fakten schafften den Weg in mein Bio-Schulbuch und in diverse Uni-Lehrbücher; Quellen denen ich vertraue.
Es macht also einen gewaltigen Unterschied ob ich über die Hormonzusammensetung meiner Orange oder der von Psychopharmaka und hormonartiger Medikamente.

Außerdem ist wasser ein globales Gut. es befindet sich in klimatischen und Stoffwechselkreisläufen, es ist aber immer das selbe Wasser, kein neues, höchstens gereinigt, gefiltert, o. ä. aber nicht neu. es ist auch nicht an einen Ort oder Besitzverhältnisse gebunden. es gehört allen und niemandem. Auch die Tiere und Pflanzen brauchen es um zu überleben, Hormone und aromatische, cyclische Verbindungen können aber auch in ihnen wirken. Folgen???
Think before you speak or write.

Als Fazit möchte ich sagen, dass nur ein bewuster Umgang mit diesem Rohstoff, ein globales Wassermanagemant und neue Klärmethoden die Situation verbessern können

Gast (Tamara Roth)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.02.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 23.01.2005!  Zum Bezugstext

Hallo,

der Bund/Länderausschuss für Chemikaliensicherheit hat im Jahr 2003 Untersuchungsergebnisse veröffentlicht und ausgewertet.

Liebe Grüße

Tamara Roth
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.01.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H. Raczkowski vom 23.01.2005!  Zum Bezugstext

Hallo,

"Offensichtlich wird die Gefahr von hormonverseuchtem Abwasser etwas unteschätzt."

Wenn ich hier im Forum so herumlese, scheint sie mir eher maßlos überschätzt zu werden.

Dazu mache man sich Folgendes klar:
1. All das Zeug, um das es hier geht, haben schon mal Zeitgenossen von uns in Mengen zu sich genommen, die um mehrere Zehnerpotenzen höher liegen dürften als die in einem ganzen Eimer voll Trinkwasser. Und haben es in der Regel schadlos überstanden.
2. Hormone kriegen wir, wenn schon, dann so richtig mit unseren Fleischportionen auf den Tisch. Das Glas Wasser daneben ist dagegen kaum von Belang.
3. Nicht nur "Arzneipflanzen" enthalten Stoffe, die irgendwie auf den Körper einwirken, sondern praktisch jede Pflanze, und damit meine ich nicht, dass sie den Hunger stillt. Wers nicht glaubt, kann ja z.B. ein paar Zwiebeln und Bohnen futtern und schauen, wie das auf sein Verdauungsverhalten wirkt. Merkwürdigerweise macht sich darum m.W. überhaupt niemand Sorgen. (Vermutlich, weil sich hartnäckig das Gerücht hält, alles was in Pflanzen drin ist, sei gut.) Aber um ein paar ppb oder gar ppt von Irgendetwas im Wasser.
4. Für alle, die an das "Gute in den Pflanzen" glauben: Die meisten Pharmazeutika sind nichts weiter als Pflanzen-Inhaltsstoffe. Wieso macht ihr euch also darum Sorgen, wo die doch alle so gesund sind!?

"Und 37�Heimkläranlagen kann man da aktiv vergessen. Bislang gibt es kein bekanntes Verfahren solche Stoffe aus dem Wasser zu filtern."

Obwohl ich eine "Heimklärung" normalerweise für überflüssig halte: Es gibt durchaus Verfahren, die für eine Entfernung pharmazeutischer Stoffe aus dem Wasser geeignet sind, namentlich Umkehrosmose und Destillation.

"... konnte ich in meiner Zeit in Shanghai feststellen. Glauben Sie mir, mit dem Wasser möchten Sie sich nichtmal Ihre Zähne putzen!"

Stimmt vermutlich. Ich nehme allerdings an, dass Frau Strunz nicht in Shanghai zu Hause ist.

Grüße Heiner



http://www.wissenschaft-technik-ethik.de
Gast (JayBee)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.01.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H. Raczkowski vom 23.01.2005!  Zum Bezugstext

Sehr geehrter Herr Raczkowski,

Sie und andere zitieren immer wieder gewisse Studien über dramatische Folgen durch die Hormonbelastung durch Pharmazeutika im Trinkwasser. Hat jemand diese Studien in voller Länge vorliegen ? Ich weiss, wie die Medien (sogar seriöse) wissenschaftliche Aussagen bis zur Groteske überspitzen, daher würden mich diese Studien, nicht kommentiert und interpretiert von irgendeinem Schreiberling, sondern in Orginalform sehr interessieren. Falls sie jemand in digitaler Form hat oder einen Link dazu kennt, bitte mailen.
Nicht falsch verstehen - die Problematik ist da und es besteht Handlungsbedarf , bloss mit Dramatisierungen á la "in ein paar Jahren brauchen wir keine Antibabypille mehr" ist erst einmal wenig geholfen.

In diesem Sinne

Gruss

JB
Gast (H. Raczkowski)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.01.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dr. T. Koeckritz vom 15.06.2004!  Zum Bezugstext

Offensichtlich wird die Gefahr von hormonverseuchtem Abwasser etwas unteschätzt. Sicher ist, dass Städte wie Berlin Tiefenwasser fördern und somit sicher kein direkter Einfluss von z.B. östrogenbelasteten Oberflächenwasser besteht. Aber hat sich schonmal jemand Gedanken über die Verweiblichung von Fischen gerade im Rheingebiet gemacht? Oder über die Aussage, dass wir in 10 bis 15 Jahren keine Antibabypille mehr brauchen? Die kommen nicht von ungefähr! Gerade die verstärkte Einnahme von Pharmaka führt in Ballunsgzentren durchaush zu einer verstärkten Belastung. Und 37€Heimkläranlagen kann man da aktiv vergessen. Bislang gibt es kein bekanntes Verfahren solche Stoffe aus dem Wasser zu filtern. Und ich denke, darum halten die Gesetzgeber auch ordentlich die Füße still. Warum sollten sie auch sagen das ihr Wasser belastet ist wenn sie dem nicht abhelfen können. Und das in Asien das Trinkwasser sich qualitativ vermutlich nicht von unserem Altöl unterscheidet konnte ich in meiner Zeit in Shanghai feststellen. Glauben Sie mir, mit dem Wasser möchten Sie sich nichtmal Ihre Zähne putzen!

H. Raczkowski
Gast (Josef Egger)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.07.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dr. T. Koeckritz vom 15.06.2004!  Zum Bezugstext

Schwierig ist dieses Thema allemal!

da kann ich Ihnen 100% zustimmen.
Ich nehme auch nicht für mich in Anspruch, dass ich diese Hormon- und Medikamentenrückstände gefunden habe.
Ich finde es aber höchst beunruhigend, dass öffentliche Stellen bereits angeben dass diese Substanzen im Trinkwasser bereits gefunden wurden.
Nicht einmal die öffentliche Hand ist in der Lage alle Stoffe zu untersuchen und deren Wirksamkeit oder Unwirksamkeit zu belegen.
Es wird offiziell angegeben dass mit jeder neuen Untersuchungsmethode auch neue Stoffe gefunden werden, von denen vorher niemand geahnt hat dass diese sich im Trinkwasserbefinden könnten.

Ich bin der Meinung dass in diesem Bereich Vorbeugung nicht schaden kann, zumal ich mir mit meinem Trinkwasserfilter sicher sein kann dass ich reines Wasser zu trinken habe und mir dabei noch eine Menge Kosten sparen kann.

für 37,--€ im Monat kann ich meine Familie nicht mit Mineralwasser versorgen!!!!
Zumal auch bei Mineralwasser die Qualität fraglich ist (Kohlensäure usw.)
Gast (Josef Egger)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.07.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Gerd-W. Klaas vom 03.07.2004!  Zum Bezugstext

anscheinend sind Sie zur Verteidigung des Leitungswassers abgestellt.
Gast (Gerd-W. Klaas)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.07.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Josef Egger vom 02.07.2004!  Zum Bezugstext

Es sind schon Konzentrationen im Wasser nachgewiesen worden die wirken.
Dieses schreibt Herr Josef Egger.
Gleich darunter schreibt er, keiner kennt die Wirkung.

Lieber Herr Filterhändler Egger,
es ist ja schön und gut, dass sie wasserverbessernde (ihre Meinung) Geräte verkaufen. Nicht richtig ist den Leuten Angst zu machen.
Wir haben eine Weltgesundheitsorganisation, außerdem haben wir dichtbesiedelte Gebiete, wie z.B. Honkong, auch dort gibt es viele Medikamentenschlucker ohne die Fäkalien so aufwendig zu reinigen wie in NRW. NRW ist Spitze (Spitzenpreis in D. Die Behörden in Honkong haben keine Konzentrationen gefunden die nach Meinung der Fachleute der WHO gesundheitsgefährdend ist.

Ein Fachmann wie Josef Egger ficht das nicht an. ER plappert nach was verkaufsfördernd für Filter sein könnte. Bitte meine Damen und Herren meidet die Miesmacher in unserer Gesellschaft und erfreut euch an der schönen Welt und werdet gesund  83 Jahre mit unserem hervorragenden Leitungswasser (ganz ohne Osmose u. sonstigem Tinnef).

Gerd-W. Klaas


Gast (Michael Mertens)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.07.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Josef Egger vom 02.07.2004!  Zum Bezugstext

Sie haben vergessen zu erwähnen, dass Sie Trinkwasserfilter verkaufen Herr Egger!
Gast (Josef Egger)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.07.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dr. T. Koeckritz vom 15.06.2004!  Zum Bezugstext

Es sind bereits konzentrationen im Trinkwasser nachgewiesen worden die wirken.
Welchen Schaden diese Stoffe anrichten und vor allem welche Verbindungen sie im Wasser eingehen weiß niemand.

traurig aber wahr
Gast (Dr. T. Koeckritz)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.06.2004

Hallo,

dies ist eine schwierige Frage, da wir in Deutschland hormonaktive Substanzen im Trinkwasser leider nicht standardmäßig messen. Als Verbraucher können wir uns momentan nur risikobewusst verhalten.
Hormonaktive Substanzen gelangen i.A. über das Klärwerk in unsere Oberflächenwässer.
Die Gefahr für das Trinkwasser ist demnach dort am höchsten, wo Oberflächenwasser zur Trinkwassergewinnung genutzt wird. Rufen Sie beim Wasserwerk an und fragen Sie nach, wie Ihr Trinkwasser gewonnen wird.


Mit freundlichen Grüßen

TK



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