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Kategorie: > Wissenschaft > Biologie / Gesundheit / Medizin
3 Liter Wasser Tag
Gast (Gabriele Pronath)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.07.2004

Uns wird seit Jahren eingetrichtert, dass wir täglich mindestens 3 Liter Wasser trinken müssen. Jetzt gibt es einen Arzt, der behauptet, dass es wissenschaftliche Studien (vor allen in USA) gibt, die beweisen, das dies nicht nötig ist.

Was ist jetzt richtig???

Danke für die Antworten und freundliche Grüße an alle

Gaby Pronath



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 12
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.11.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 15.11.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,

denke das mit den 2,5 dl mal mit ein paar Fakten zu beleuchten. Habe heute mal bewusst "Datenerfassung" betrieben
Mein Gewicht heute nach dem Frühstück mit Flüssigkeitsaufnahme von 0,5 ltr Kaffee und 0,25 ltr O-Saft : 95,4 kg

Dann anderthalben Stunden Tennis 2 Sätze hart umkämpft. Bei Lufttemperatur 25 Grad und Sonneneinstrahlung;

während dem Tennis weiter 1 ltr Wasser mit etwas Isostarpulver eingenommen. Theoretisches Gewicht nun 96,4 kg.
Danach vor dem Duschen auf die Waage: 94,2 kg. (Erst danach auf Toilette.) Also rein rechnerisch habe ich 2,2kg Wasser ausgeschwitzt und ausgeprustet. Das heisst doch klar, dass der Körper sehr wohl mehr als 2,5 dl pro Stunde aufnehmen kann und auch erst recht wieder loswerden kann.
Das selbe gilt für die Harnausscheidung, welche im allgemeinen mit einem Richtwert von 0,2 ltr pro Stunde angegeben wird.
Wenn ich abends die passende Biersorte trinke, bin ich ab einem gewissen Zeitraum stündlich mit etwa 500 bis 600 ml unterwegs. Das wäre ja auch nur das 2,5 fache; aber interessant ist eigentlich die Frage, wie weit die  Ausscheidung über die Haut, welche hier bei sommerlichen Temperaturen von oft über 35 Grad die Ausscheidung über die Nieren bei weitem  übertrifft, zusätzlich zu den mit ausgeschiedenen Mineralien, Schadstoffe mit aussondert. Also Teilaufgaben der Nieren mit übernimmt ???
Denke mal jeder Mediziner wird das als dummes Zeug abtun aber wenn es richtig warm ist trinken wir etwa 5 ltr pro 24 Stunden und scheiden davon 80% über die Haut aus. Bei erhöhter Belastung und trockener Luft werden weisse Salzschichten auf den Armen sichtbar. und so weiter . . . der Harn ist dann keineswegs hell wie man bei der Wassermenge denken sollte. Also noch zu wenig Flüssigkeit getrunken ?

Hoffe da mal neue Eckwerte ins Spiel gebracht zu haben.

Gruss aus Griechenland

Lothar
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.11.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Marcus Fabian vom 13.10.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,

"... Der Körper kann nur etwa 2.5 dl pro Stunde aufnehmen."
Sicher ist die Aufnahmeleistung nicht unbegrenzt, aber 250 ml/h scheint mir ziemlich aus der Luft gegriffen.

Gruß Heiner
Gast (Marcus Fabian)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 13.10.2004!  Zum Bezugstext

Hallo H2O

Wasser hat ja die Aufgabe, Schadstoffe, die im Körper enthalten sind, aufzunhemen, auszuschwemmen, damit der Körper sie ausscheiden kann. Das funktioniert bei geringen, regelmässigen Mengen besser als bei grossen Mengen auf einmal und entsprechend langen "trockenperioden" während des Rests des Tages.

Ich werde mal suchen, ob ich den Link zu dem Artikel noch finde, aus dem diese Erkenntnis stammt.

mfg
Marcus Fabian
Gast (H2O)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Marcus Fabian vom 13.10.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Fabian,

erklären Sie doch bitte welche Ihrer Weisheiten denn nun berücksichtigt werden sollen. An anderen Stellen im Board betonen Sie ständig die Wichtigkeit des Aufnahmevermögens also der Sättigung des Wassers (obwohl nicht relevant). Hier empfehlen sie die dosierte Aufnahme, die dazu automatisch dazu führt, dass höhere Sättigungsgrade erzielt werden ?
 
Gast (Marcus Fabian)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 12.10.2004!  Zum Bezugstext

Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass die Einnahme des Wassers möglichst über den Tag verteilt sein sollte.

Grund: Der Körper kann nur etwa 2.5 dl pro Stunde aufnehmen. Es bringt Ihnen also mehr, stündlich je 2.5 dl zu trinken als (Extrembeispiel) einmal pro Tag 2.5 Liter Wasser auf einmal zu trinken.

Marcus Fabian
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.10.2004

Hallo,

aus einigen der Beiträge geht hervor, dass offenbar die Vorstellung besteht, es gäbe einen Wert für die tägliche Wasserverdunstung und -ausscheidung, der sich sogar berechnen lässt.

Die Menge des pro Tag verdunsteten Wassers hängt sehr stark von den äußeren Bedingungen ab (Temperatur, Luftfeuchte, körperliche Betätigung) und schon deshalb ist es unsinnig, dafür irgendeinen allgemein gültigen Wert zu nennen.

Als Richtwert für einen unter Mitteleurop. Klima lebenden Menschen, der keine besonderen sportlichen Ambitionen an den Tag legt, mag die durch einen Dialysepatienten, der keinerlei Urin mehr ausscheidet, täglich zusätzlich zur festen Nahrung erlaubte Wassermenge gelten. Dies sind, auch im heißesten Sommer, gerade mal ein halber Liter! Ein Teil davon muss bei der nächsten Dialyse sogar wieder dem Körper entzogen werden, weil die Verdunstung nicht gereicht hat. Soviel also zur Verdunstung.

Die Urinmenge (bei einem Gesunden) richtet sich weitgehend nach dem Wasserangebot und nicht umgekehrt. Natürlich muss eine gewisse geringe Menge Urin immer ausgeschieden werden, um Abfallstoffe auszuscheiden. Wenn dafür großzügig Wasser zur Verfügung steht, umso besser, da es den Nieren die Arbeit erleichtert und vermutlich die Gefahr einer Harnsteinbildung verringert.

Dafür, dass dem Körper die optimale Wassermenge zugeführt wird, sorgt er selbst, indem er über das Durstgefühl die Flüssigkeitsaufnahme steuert. Dabei geht es nicht nur um Ausscheidung und Verdunstung, sondern auch um den Mineralstoffhaushalt. Der Körper ermittelt den aktuellen Bedarf aus diesen und evtl. noch weiteren Faktoren, über die wir bewusst kaum etwas wissen. Das Trinken bewusst anzugehen, macht also höchstens dann Sinn, wenn dieser Mechanismus gestört ist.

Gruß Heiner
Gast (Marcus Fabian)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.10.2004

Wenn man davon ausgeht, dass der Mensch zu 70% aus Wasser besteht und 5% dieses Wassers täglich ausscheidet, errechnet sich für einen 75kg schweren Mann ein täglicher Wasserbedarf von (75 * 0,70 * 0.05) = 2.625 Liter Wasser.

Das entspricht etwa 38 Gramm pro kg Körpergewicht.

Marcus Fabian
Gast (rims bims)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.10.2004

naja 3l kommt eh ungefäjr hin. so uman daumen solltens doch mindestens 2 liter sein, weil 2 bis 2 1/2 liter pro tag ausgeschieden werden. aber zuviel wasser is auch nicht gut! mehr als 5-6 liter wasser verträgt mensch nicht.
Gast (Cor de Vries)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.07.2004

Der Artzt kann gar kein Recht haben. Der Mensch wurde ja völlig austrocknen da wir pro Tag 1.5 liter feucht verlieren durch ausatmen. Und ohne ausatmen geht wohl wenig.
dabei benötigt eine gute verdauung Feucht

Mann sieht doch dasältere menschen, die weniger Trinken,  Probleme  mit den Nieren bekommen
Es ist aber höchst wichtig das  getrunkenes Wasser gesund ist und nicht wie ein hinterhältiger Mörder nach langer Zeit zuschlägt.

Daher ist es wichtig um gesundes, mineralhaltiges Wasser zu trinken, aber ohne  Schwermetalle und ohne gefährliche Bakterien


Und die Geschichte mit extra Sauerstoff ??  Absoluter Blödsinn.  Zugesetzes Sauerstoff geht nach Oeffnung  der Flasche  umgehend verloren und ausserdem:  Der Körper nimmt Sauerstoff ( für 99%) auf durch den Lungen.

Spare geld  besuche  Puresta.com  
Gast (Bernd Burdorf)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.07.2004

Hallo Gabriele.

ich empfehle dir das Buch "Unsere Nahrung - Unser Schicksal" von Dr. Max Otto Bruker, emu-Verlag, Lahnstein Er geht in dem Buch auch auf die Trinkmenge ein. Trinke so viel wie du Durst hast. Der Durst ist aber abhängig davon, was du überhaupt isst und trinkst, also wie du dich ernährst und kann nicht pauschaliert werden.
MFG
B. Burdorf
Gast (Manfred Maier)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.07.2004

Natürlich wieder einmal die USA! Alles was aus den USA kommt ist gut!? Mc.Donalds, CocaCola, Microsoft ... Die weltgrößten Verschwender von Naturressourcen propagieren "Nicht so viel Wasser trinken!" - besser CocaCola etc. Ich empfehle das Buch "Wasser-die gesunde Lösung" von F.Batmanghelidj.
Wer dies liest wird Wasser trinken !!!!
Viel Gesundheit!
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.07.2004

Hallo,

der Körper ist da für einen weiten Bereich eingerichtet und kommt sowohl mit wenig als auch mit viel Wasser zurecht. Vorteil bei viel Wasser dürfte sein, dass der Urin ziemlich verdünnt ist und somit die Neigung seiner Inhaltsstoffe, auszukristallisieren (z.B. als Nieren- oder Blasenstein) geringer sein dürfte.

Ansonsten sollte im Prinzip jeder so viel trinken, wie er Durst hat, wie er es gewohnt ist und wie es ihm gefällt.

(Im Alter funktioniert allerdings das Durstgefühl oft nicht mehr richtig und man sollte dann deshalb auch bewusst auf eine Mindestwasserzufuhr (so ca. 1 bis 2 l/Tag etwa) achten.)

Gruß Heiner

http://www.wissenschaft-technik-ethik.de



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