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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Vorkommen von natürlichen Quellen
Gast (Heike Hänsler)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.09.2004

Hallo Wasserfreunde,
ich suche eine natürliche Quelle in meinen heimatlichen Gefilden. Kennt jemand von Euch vielleicht einen Link, der Aufschluß darüber gibt, wo es in Deutschland solche "reifen" Quellen gibt?
Ach ja, ich von in Salzgitter (Vorharzland).
Vielen Dank für Eure Hilfe und nette Grüße aus Salzgitter
Heike



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 10
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  29.04.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Veronikas ... vom 29.04.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Veronica,

da wird wohl ein Hörfehler vorliegen. Vermutlich ging es um Vitriol- Quelle ?

Ich erinnere mich aus meiner Zeit im Ostharz, dass dort im Selketal alle möglichen Wässerlein aus aufgelassenen Bergwerken anstehen. Unter anderem wurde da auch Vitriol genannt. Jetzt fällts mir ein, nach Alexisbad Harz recherchieren. Da sollte so etwas zu finden sein.

Gruß Lothar
Gast (Veronikas ...)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.04.2010

Hallo, ich möchte sie fragen, wissen sie , was eine Vitori-Quelle ist? Bzw. Eisen-/Vitori-Quelle??
Bitte um schnelle Antworten. Herzlichen Dank, Veronika.
Gast (Stefan Lubnow)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.10.2004

Hallo Heike !
Seit einigen Wochen suche ich im Umkreis von Wolfenbüttel nach einer natürlichen Quelle, die Trinkwasserqualität hat. Warum , brauche ich wohl nicht zu sagen. Zur Zeit sind einige Leute vom "Wasser und Salz" - Virus infiziert. In Wolfsburg an der Braunschweiger Straße sind 2 Quellen, die auch vom Gesundheitsamt der Stadt Wob kontrolliert werden. Leider sagt die Analyse aus, daß das Wasser sehr natriumhaltig ist.
Vor ein paar Jahren war ich in den Hainbergen unterwegs (Bodensteiner Klippen,nähe Hubertusklause), dort habe ich mitten im Wald  Wasser aus einer Quelle getrunken, weiß aber leider nicht mehr wo das genau war.
Jetzt habe ich angefangen bei uns auf den Dörfern im Umkreis die "Dorfältesten" und die Förster zu befragen. Dadurch habe ich ein paar gute Hinweise bekommen. Falls Du auch auf diese Art und Weise vor gehen willst, wundere Dich nicht, wenn Du angeschaut wirst wie ein "Wesen vom anderen Stern".
Über weitere Infos würde ich mich natürlich sehr freuen.
Gast (Birke)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 23.09.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

Einspruch gegen naturwissenschafltiche und technische Erkenntnisse? tztztz.

Also, die Einträge durch Besiedlung und Bewirtschaftung in den Boden und damit ins Grundwasser als "Misthaufendrainagen im erweiterten Sinne" zu beschreiben, beweist doch ein sehr ausgeprägtes Halbwissen.

Filterung ist natürlich durch den Boden gegeben, die Frage ist nur, ob sie auch ausreicht. Ein paar Meter Sand oder Kies reichen jedenfalls ganz sicher nicht.

Aber du hast Recht, es gehört wirklich hier nicht zum Thema...

schöne Grüße
Birke
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.09.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Birke vom 23.09.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Birke,

mal davon abgesehen, dass das mit der ursprünglichen Frage nichts zu tun hat und ein eigenes Thema sein könnte, möchte ich doch wehement Einspruch erheben.

Was du meinst sind im erweiterten Sinne die bereits erwähnten "Misthaufen - Drainagen".

Aber jeder vom Wasser zurückgelegte Meter Sand oder Kies bedeutet Säuberung / Filterung sicherlich auch Anreicherung mit Mineralien. Aber schädliche Keime ? Woher sollen die denn kommen.

Hier wollen wir doch die Kirche im Dorf lassen und uns nicht von den Marketingargumenten der "Wasserverbessungspäpste" ins Bockshorn jagen lassen.

Beste Grüsse aus Griechenland

Lothar
Gast (Birke)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.09.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 21.09.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,
Keime sind doch nicht nur an der Oberfläche! Wenn schon, dann müsste man das ganze Einzugsgebiet der Quelle kontrollieren. Wie allgemein bekannt ist, unterliegt das Wasser einem stetigen Kreislauf. Es bildet sich nicht an einer Stelle, sondern strömt aus dem sog. „Einzugsbereich“ durch den Boden heran, mehrere 100 m oder sogar einige km, unterwegs vielfältigen Einflüssen ausgesetzt, z.B. Keimen und sonstigen Verschmutzungen. Und je nach Beschaffenheit des Untergrundes und der Mächtigkeit der Deckschichten nützt es Dir gar nichts, wenn in 2 m Umkreis um die Quelle keine Kuhfladen liegen. Wenn in 100 oder 500 m Entfernung die Bauern ihre Felder güllen, kann man bei durchlässigem Untergrund und geringen Deckschichten die Gülle eigentlich auch direkt trinken, wenn einem das Spaß macht. Natürlich gibt es auch noch jede Menge anderer schädlicher Einwirkungen. Schade, dass das Wasser bei einer Verkeimung nicht schwarz wird, dann würden nicht so viele von „frischem und gesunden Quellwasser“ reden, die daran glauben!
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.09.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Birke vom 21.09.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Birke,

ihre Bedenken würde ich nicht unbedingt teilen wollen.
Wir sprechen ja nicht von einem stehenden Gewässer. Vermutlich wird man kaum ein Quellchen finden was tatsächlich ungefasst zwischen Kuhfladen und Fliegenpilz  an die Oberfläche sprudelt. Die meisten Quellen sind gefasst und kommen zumindest mittels Rohr aus dem Hang neben der Strasse. Da dort ununterbrochen Wasser läuft, werden auch oberflächlich vorbeikommende Erreger einfach fortgespült. Wenn es leicht fischelt, dann ist der Brunnen nicht gepflegt und das Wasser enthält Sporen der darin befindlichen Algen und eventuell Ausscheidungsreste von Fröschen. Lässt sich schnell nachweisen, wenn sie das Wasser ein paar Tage am Sonnenlicht lassen und dann eine schöne grüne Farbe bekommen.

Lurchi meint:
Sicherlich sollte man das Terain drum herum und darüber sondieren um sicher zu sein, dass es sich nicht um die Drainage eines Misthaufens handelt.

Gruss aus Griechenland

Lothar
Gast (Birke)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.09.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heike Hänsler vom 20.09.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,
vertu Dich nicht mit einer Analyse. Da werden 100 ml untersucht (worauf überhaupt?), aber eine Stunde später oder nach einem Regen oder erst recht nach Starkregen kann das ganze schon sehr viel anders aussehen. Ganz besonders, wenn es eine oberflächennahe Quelle ist. Und wer will schon Escherichia Coli oder Enterokokken oder Clostridium Perfringens usw... zu sich nehmen? Ich sah neulich jemanden, der sich an einer Quelle am Straßenrand kanisterweise bediente, weil er das Leitungswasser nicht möchte. Einfach irrational, sowas!
Schöne Grüße
Birke
Gast (Heike Hänsler)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.09.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 19.09.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,
erstmal ein Dankeschön für Deine Antwort und regnerische Grüße ins hoffentlich sonnige Griechenland.
Mit "reife" Quellen sind Wasserquellen gemeint, die von selbst an die Oberfläche gelangen. Meine Weisheit ist leider auch nur angelesen... ;-) (Buchtitel: Wasser & Salz).
Natürlich würde ich das Wasser in jedem Fall erst analysieren lassen, denn ich will ja nicht vom Regen in die Traufe kommen.
Und sei unbesorgt, bis ich da etwas passendes gefunden habe, nehme ich erstmal mit unserem Leitungswasser vorlieb - weil austrocknen ist nicht wirklich lustig, oder? :-)
Bis dahin!
Heike
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.09.2004

Hallo Heike,

habe eine Verständnisfrage. Was meinst du mit "reife" Quellen ?
Meines rudimentären Wissens taucht der Begriff Reife im Zusammenhang mit Quellen in der Traumdeutung auf.Auch dient die Quelle im Bereich der Märchen und Sagen dazu, Reife und Weisheit zu symbolisieren.

Dazu Lurchi:
Allemal ist es wichtig genügend Wasser zu trinken um das Gehirn nicht auszutrocknen und du solltest damit nicht warten bis du die richtige Quelle gefunden hast.

Meine Meinung dazu:

so schön das Quellchen auch aussehen mag, insbesondere im Ostharz, aber nicht nur dort, mag der Nitratgehalt weit über den Grenzwerten liegen ( Überdüngung der landwirtschaftlichen Flächen )
Also Quelle finden Analyse machen lassen und dann geniesen. Denke mal an den Brockenhängen, früher militärisches Sperrgebiet kannst du dir die Analyse sparen. ??

Gruss aus Griechenland

Lothar



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