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Kategorie: > Wissenschaft > Wasserqualität
sand im leitungswasser!
Gast (marion biguet)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.10.2004

guten tag!
wir haben im warmen leitungswasser ganz feinem hellem sand festgestellt. der sand kann mit dem bloßen augen gesehen werden und ist beim baden deutlich zu spüren! beim ablassen des badewassers bleibt eine weisse sandige schicht in der badewanne übrig. im kaltwasser ist es allerdings nicht festzustellen.
woran kann das liegen?
das haus ist ca. 100 jahre alt.
vielen dank für ihre antwort und viele grüße.    



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 7
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Marion Biguet vom 13.10.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,

ich kann dem Lothar nur zustimmen. Calcium ist eher ein Problem, wenn man zu wenig davon bekommt. Kinder, deren Knochen ja noch wachsen müssen, benötigen sogar besonders viel davon. Deshalb enthält Milch auch besonders viel Calcium.

Das ausgefallene Calciumcarbonat (der "Sand") ist übrigens ein Stoff, der bei Calciummangel in Tablettenform verabreicht wird. Im "Sand" könnte zusätzlich Magnesiumcarbonat enthalten sein, was sogar noch besser wäre. Das Wasser aus dem Kaltwasserhahn enthält alle diese Stoffe (noch) in gelöster Form.

(Soll aber keine Aufforderung sein, den "Sand" nun zu essen.)

Gruß Heiner
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Marion Biguet vom 13.10.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Frau Biquet,

sie brauchen sich wegen des Kalkes aus gesundheitlicher Sicht keine Sorgen machen.
Speziell im Warmwasser ist er schon ausgefällt und sammelt sich in ihrem Warmwassergerät. Ein neues einbauen würde ich deswegen auch nicht, so lange das Gerät dicht ist und sie nicht das Gefühl haben es braucht unnütz lange zum aufheizen.

Wie weit nun als Trinkwasser mit hohem Calziumkarbonatanteil gesundheitlich bedenklich, würde ich zunächst auch nein sagen wollen.
Sie sehen ja selbst, wenn sie mal im Forum blättern wie widersprüchlich dieses Thema gehandhabt wird.

Ich würde es ohne Bedenken trinken. Wenn sie aber durch die hier erschienen "Panikberichte" verunsichert sind, würde ich mal bei Ihrem Wasserversorger vorsprechen und darum bitten ihnen die letzte Wasseranalyse zu zeigen und auch zu interpretieren. Denn wenn sie nicht gerade Chemiker und Mediziner in einer Person sind, ist es wie die vielen Forumsbeiträge zeigen fast unmöglich, dabei gelassen zu bleiben.

Mit besten Grüssen aus Griechenland

Lothar Gutjahr
Gast (Marion Biguet)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 02.10.2004!  Zum Bezugstext

Ich habe den Test mit Essigessenz gemacht und es handelt sich tatsächlich um Kalk. Und wir haben feststellen können, daß diese Kalkablagerungen von der Warmwasseraufbereitung kommen (Kessel von 1979!), da sie nur im Warmwasser festzustellen sind.
Aber noch eine Frage ist mir eingefallen: Ist soviel Kalk im Wasser gesundheitsschädlich? Kann man sich damit z.B. bedenkenlos die Zähne putzen, baden? Ich denke vor allem an meinem neunjährigen Sohn...
Natürlich werden wir den Kessel austauschen aber bis dahin müssen wir mit diesem "verseuchten" Wasser leben.
Herzlichen Dank und viele Grüße.
Marion Biguet
Gast (Marion Biguet)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 02.10.2004!  Zum Bezugstext

Herzlichen Dank für die Informationen und schöne Grüße aus dem kalten Deutschland nach Griechenland. Marion Biguet.
Gast (Marion Biguet)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 02.10.2004!  Zum Bezugstext

Herzlichen Dank für den Tip. Hat mir sehr geholfen.
Grüße. Marion Biguet
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 02.10.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,

ob es sich um ausgefallenen Kalk handelt, lässt sich relativ leicht feststellen:

Wasser in einen Eimer füllen, "Sand" absetzen lassen, Wasser vorsichtig davon abgießen.

Der unten abgesetzte "Sand" wird mit Essigessenz übergossen. Kalk wird sich dabei unter Gasentwicklung lösen, gewöhnlicher Dreck tut das nicht.

Gruß Heiner


http://www.wissenschaft-technik-ethik.de
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.10.2004

Hallo Frau Biguet,

meines Wissens handelt es sich um ausfallende Mineralien, welche zunächst als Mineralsalze im Wasser gelöst sind und beim erhitzen des Wassers zersetzt werden und normalerweise an den Heizelementen als Kalk ablagern. Je nach Zusammensetzung denke ich kann sich das auch in sandähnlicher Form abscheiden. Wir haben das hier auch beim Kaltwasser, welches über mehrere hundert Meter durch Plastikrohre herangeführt wird. Da löst sich die an der Rohrwand abgeschieden Kalkschicht ( auch Magnesium  und Natriumverbindungen ) und verstopft uns die Eingangsfilter der Waschmaschine und die Bewässerungsautomaten.

Das Problem wird wohl eine Weile weg sein, wenn der Warmwasserboiler oder dessen Heizkörper gewechselt wird und dann nach einiger Zeit wiederkommen.

Freundliche Grüsse aus Griechenland

Lothar Gutjahr



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