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Kategorie: > Wissenschaft > Physik / Chemie
Experiment
Gast (Kristina Schwab)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.11.2004

Hallo:)Meine Tochter ist in der 4.Klasse und muss in der Schule ein Experiment zum Thema Wasser vorfuehren.
Kennt jemand einfache Versuche, die die Wassereigenschaften demonstrieren? Freue mich ueber jeden Tip. Vielen Dank im voraus!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.11.2004

Hallo Kristina,

hier noch ein paar Versuche, die ich mal bei einer ähnlichen Anfrage im Forum genannt hatte:


1. Auftrieb
Ein Stein und ein Eisenteil vom gleichen Gewicht an eine einfache Balkenwaage hängen (selber basteln), so dass diese im Gleichgewicht ist. Jetzt Stein und Eisen ins Wasser tauchen: Ungleichgewicht.

2. Hebevorrichtung
Große Schraube o.Ä. mit kleinem Fallschirm dran ins Wasser. Geht unter. Mit Strohhalm Luft unter den Fallschirm blasen, bis die Schraube nach oben gezogen wird.

3. Dampf
Wasser destillieren

4. Meerwasserentsalzung
Salzwasser (Meerwasser enthält ca. 70 g Salz pro Liter) so lange in die Kühltruhe packen, bis ein Eisbrei entstanden ist (nicht zu einem festen Klumpen frieren lassen). Den Eisbrei in ein Taschentuch packen, an eine Schnur binden und im Freien schnell herumwirbeln (Entfernen der Flüssigkeit durch Zentrifugalkraft). Das zurückgebliebene Eis (Eis friert ohne das Salz aus dem Wasser aus) ist zumindest deutlich weniger salzig als die ursprüngliche Lösung (Zum Vergleich was davon aufbewahren).

5. Meersalzgewinnung
"Meer"wasser in flacher Schale in die Sonne stellen und das Salz auskristallisieren lassen.

6. Lichtbrechung
Warum knickt ein Stock, den man ins Wasser taucht, scheinbar ab?

7. Wasser und Leben
Mit Wasser kann man getrocknete Bohnen, Erbsen usw. zum Keimen bringen. Die trockenen zum Vergleich keimen nicht.

8. Wie hoch kann man Wasser blasen?
Ein ca. 10 m langer durchsichtiger, nicht zu dicker Schlauch: Ein Ende wird ca. 4-5 m hoch (z.B. in einem Baum) festgebunden. Der am Boden liegende Rest wird ganz mit Wasser gefüllt (mit möglichst wenig Luftblasen). Dann soll einer versuchen, indem er ins untere Ende hineinpustet, das Wasser oben aus dem Schlauch herauszublasen.

9. Heberwirkung
Einen Eimer Wasser (oder auch ein gazes Fass voll) mit einem Schlauch - ansaugen, dann läuft es von alleine - leerlaufen lassen. Man kann zeigen, dass das nur funktioniert, wenn das Schlauchende tiefer gehalten wird als die Wasseroberfläche. Je größer der Höhenunterschied, desto schneller läuft das Wasser.

10. Wasserrad bauen
Das lässt sich an einem Bach, mit einem Gartenschlauch und notfalls unterm Wasserhahn betreiben.

11. Wie viel Wasser ist in einem T-Shirt, wenn es nass ist?
Das lässt sich leicht mit Hilfe einer Waage feststellen.

12. "Lockeres" Wasser
Wie viel (oder vielmehr wie wenig) Wasser kommt am Ende heraus, wenn man ein Litermaß voll Schnee schmelzen lässt?

13. Quellung und Extraktion
Ein Gummibärchen, das man einige Stunden (kann auch sein, dass es über Nacht sein muss) in Wasser legt, quillt auf die doppelte Größe. Lässt man es anschließend wieder trocknen, schmeckt es nicht mehr süß: Der Zucker ist vom Wasser herausgelöst worden.

Das ist erstmal das, was mir spontan dazu eingefallen ist. Ich hoffe, es hilft Dir weiter.

Gruß Heiner


http://www.wissenschaft-technik-ethik.de
Gast (Kristina Schwab)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.11.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 12.11.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Gutjahr,

vielen Dank fuer diese Beschreibung. Das werden wir jetzt mit meiner Tochter versuchen und denke, wir haben schon Basis fuer einen guten Beitrag.

Ich habe auch beim Titel: Experimente mit Wasser fuer Kindergartenkinder vom 19.4.04 brauchbare Infos gefunden.

Herzlichen Dank und Gruesse nach Griechenland

Kristina
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.11.2004

Hallo Frau Schwab,

da wäre zum Beispiel das Prinzip der kommunizierenden Röhren. Ihre Tochter könnte mit einem wassergefüllten durchsichtigen Schlauch ( Schlauchwaage genannt ) Höhenmarkierungen übertragen.

Oder auf ein Volles Wasserglas etwas Pfeffer oder andere Kleinpartikel streuen und dann die Oberfläche am Rand mit der in Seifenwasser oder Spüli gehaltenen Fingerspitze berühren. Durch Zerstörung der Oberflächenspannung flüchten die schwimmenden Teilchen zum gegenüberliegenden Rand.

So fern vorhanden mit einem Kapillarröhrchen mit Tinte gefärbtes Wasser aufsteigelassen.

Denke mal anderen fällt auch noch was ein.

Viele Grüsse aus Griechenland

Lothar
Gast (Kristina Schwab)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.11.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Gerd-W. Klaas vom 12.11.2004!  Zum Bezugstext

Klasse, sodar mit video.Danke, Gerd-W.:)
Gast (Gerd-W. Klaas)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.11.2004

Kapillarwirkung siehe unter www.wasser.de dann unter suchen eingeben "Kapillar"

Viel Spaß




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