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Kategorie: > Wissenschaft > Physik / Chemie
An die Chemie-Freaks unter euch
Gast (Peter Martin)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.11.2004

Hi,

auch wenn es nicht direkt um Wasser geht hoffe ich hier HILFE zu finden.
Ich habe eine grosse Anzahl von Kühlakku´s geschenkt bekommen. Diese sind alle noch voll mit Kühlflüssigkeit. Nun würde ich gerne wissen was für Flüssigkeit i.d.R. in solchen Akkus ist, und wie bzw. wo man die entsorgen kann, da ich die Kühlakkus leer (für ein Modellbauprojekt) benötige.

Wäre für Hilfe (ggf. auch Links) dankbar.

Gruß
Peter



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 8
Gast (Martina Klotzsche)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.05.2005

Lieber Peter,
ich kann Dir zwar bei diesem Problem nicht helfen, aber ich hoffe, Du kennst mich.
Liebe Grüße Tina
Gast (Peter Martin)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.11.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 14.11.2004!  Zum Bezugstext

Hallo alle

Danke nochmal für die Antworten.
Klar kann ich damit nochmal experimentieren. Habe ja noch nicht alle entsorgt.
Ich stelle mal ein Probe von dem Zeug in einen alten Platikbecher auf die Heizung. Mal sehen was über bleibt.
Berichte dann wieder.

Gruß
Peter
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.11.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 13.11.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

Natriumsulfat wird m.W. als Wärmespeichermedium verwendet, da es (bei einer Temperatur, die mit Kälte nichts mehr zu tun hat) unter Energieaufnahme Kristallwasser abspaltet ("schmilzt") und dieses unter Energieabgabe wieder aufnimmt.

Was hätte solch ein Zeug in einem Kühlakku zu suchen???

Außerdem ist es geruchlos.

Eher würde ich auf einen Zusatz von Glykol o.Ä. tippen, um einen Schmelztemperaturbereich unter 0°C zu bekommen.

Vielleicht kann ja Peter noch einen Versuch machen. Beim Verdunsten einer Probe müsste festes Natriumsulfat zurückbleiben, wenn denn welches vorhanden ist.

Ob Natriumsulfat oder Glykol: Mengen von einigen kg (zumal wenn das Meiste davon Wasser sein dürfte) kann man getrost auf einmal ins Klo kippen. Für die Verdünnung sorgen schon die lieben Mitmenschen.

Gruß Heiner
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.11.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Peter Martin vom 13.11.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,

ich sage mal ja du kannst. Aber bitte nicht auf einen Rutsch. Es handelt sich um eine Natriumsulfat - Wassermischung welche letztlich Chemie ist und in zu hoher Konzentration dem Milieu der Kläranlage weniger willkommen ist.
Ich würde bei jeder "natürlichen" Klospülung einen Becher voll wegspülen und falls heute Abend gebadet wird, da auch so einen Liter pro Wanne hinzutun. ( nach dem Baden,smile) So über mehrere Tage verteilt tut´s niemand weh.

Gruss Lothar
Gast (Peter Martin)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.11.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 12.11.2004!  Zum Bezugstext

Hallo alle,
hier mal ein kleines Update:

Also ich habe 2 kleine Becher je voll mit Leitungswasser und mit dem Zeug aus dem Akku gemacht und in das Gefrierfach gestellt. Danach habe ich dann beobachtet welches "schneller" auftaut und sich wieder verflüssigt.
Da beide gleich schnell wieder flüssig geworden sind, und auch das Zeug aus dem Akku geruchs- und geschmacksneutral ist, kann ich wohl davon ausgehen das es Wasser ist.

Jetzt habe ich nur noch folgendes Problem:

Ca. 50% der Akkus sind zwar genauso gross (von den Maßen her) sind aber von einem anderen Hersteller. Und diese sind mit einer blauen Flüssigkeit gefüllt, die nicht geruchsneutral ist (riecht komisch) und etwas zähflüssiger als Wasser ist. Und davon habe ich jetzt schon ca. 5 l extrahiert. Was kann das sein, und kann ich das auch einfach ins WC schütten????


Gruß und DANKE soweit an alle.
P.M.
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.11.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 12.11.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

" ... eine euthektische Wasser- Natriumsulfatlösung sein oder ? Sonst kommt ja in dem Temperaturbereich nichts weiter mit PCM Eigenschaften in Frage."

Wieso? Wasser ist für normale Kühlakkus das absolut geeignetste (und billigste und unbedenklichste) Mittel. Anders wäre es, wenn Temperaturen unter wenigen °C eine Zeitlang gehalten werden müssten.

Grüße Heiner
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.11.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 12.11.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

vom Prinzip her kann das nur doch eine euthektische Wasser- Natriumsulfatlösung sein oder ? Sonst kommt ja in dem Temperaturbereich nichts weiter mit PCM Eigenschaften in Frage. ( immer eine gewisse Ausgangsqualität der Akkus vorausgesetzt)

Spassig:"Würde mal Oma fragen ob sie Abführmittel braucht"
Die kauft das Zeug schliesslich als Glaubersalz. Spass Ende.
Würde auch sagen einfach wegspülen auch wenn es nicht durchmaschiert ist.

Gruss Lothar


Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.11.2004

Hallo Peter,

"... auch wenn es nicht direkt um Wasser geht ..."

Wenn es sich bei den Akkus um die üblicherweise im Haushalt benutzten handelt, dann geht es hierbei wahrscheinlich um genau das: Wasser. In diesem Fall kann man die Dinger gefahrlos öffnen und den Inhalt ins Waschbecken schütten.

Probeweise einen Akku öffnen (Ich nehme an, die sind alle vom gleichen Typ) und probieren:

- Ein Tropfen davon, auf einer Glasplatte, sollte innerhalb weniger Stunden eintrocknen, ohne groß Rückstände zu hinterlassen.

- Beim Mischen des Inhalts mit Leitungswasser gleicher Temperatur sollten keine Schlieren zu beobachten sein. (Wenn Du mit dem Begriff Schlieren nichts anfangen kannst: rühre langsam eine Salzlösung in ein Glas Wasser ein, dann siehst Du sie. Beim Einrühren von Wasser in Wasser sieht man sie nicht.)

- Der Inhalt des Akkus sollte bei 0°C gefrieren.

- Ein randvoll mit Akkuinhalt gefülltes Fläschchen sollte etwa genauso viel wiegen wie dasselbe Fläschchen voll Wasser.

Viel Spaß beim Experimentieren.
Heiner



http://www.wissenschaft-technik-ethik.de



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