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Kategorie: > Wissenschaft > Hydrologie / Analytik
Hochdichtes Wasser entdeckt !
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.11.2004

Hallo Wasserfreunde,

ist vielleicht schon ein alter Hut. Habe hier auf der Suche nach Grenzflächen - Phänomenen folgende Pressemitteilung gefunden:

http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/
pressemitteilungen/2004/pressemitteilung20040421/

Hier wird von Wasser mit einer Dichte von 1,2 gesprochen und zwar eine dünne Schicht von wenigen Nanometern, die sich bei Eis welches mit Silizoiumdioxid in Verbindung steht bildet.

Aus was machen wir sofort unsere neuen Kufen für Schlittschuhrennläufer und Bobfahrer ???

Na ja eine aufgedampfte Quarzschicht oder wie wärs mit einem schön geschnittenen Bergkristall ?

Zunächst ist das einfach mal verblüffend und lässt Spekulationen über weitere Anomalien zu.

Soviel dazu fürs erste. Werde versuchen etwas mehr zu erfahren.

Gruss aus GR

Lothar



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 3
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.11.2004

Hallo Lothar,

ich habe gerade zufällig was gelesen, was zu dem Phänomen passt. In den 60er Jahren wurde mal längere Zeit über "anomales Wasser" oder "Polywasser" geforscht und diskutiert. Das Zeug, umd as es ging bildete sich, na rate mal, in feinsten Quarz(!)kapillaren aus Wasserdampf, war gelartig-viskos und gefror bei -40°C zu einer glasartigen Masse der Dichte 1,4 kg/dm³. Am Ende stellte sich heraus, dass die geänderten Eigenschaften auf gelöstes SiO2 (und z.T. auch auf div. Verunreinigungen) zurückzuführen waren. Dein Bericht könnte eine Neuauflage des ganzen Schmonzes sein, der im Grunde längst abgefrühstückt ist. Aber es findet sich ja immer jemand, der sich mit widerlegten Theorien nicht abfinden kann und alles nochmal wieder aufkochen muss.

Schneereiche Grüße Heiner
Gast (JayBee)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.11.2004

Kalispéra Lothar,

nicht das diese Entdeckung neue Theorien über Jesus´ "Marsch über den See Genzareth" liefert ;-)
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.11.2004

Hallo Lothar,

Du kennst doch die Sonne besser als wir alle zusammen. Diese Sonne scheint immer wieder mal jemandem allzu heftig aufs Haupt und der schreibt dann z.B. eine Pressemitteilung. Auch gestandene Wissenschaftler sind vor der Sonne nicht gefeit. So wurde vor einigen Jahrzehnten mal 5 Jahre lang zum Thema polymeres Wasser geforscht. Am Ende war's nur Dreck in den verwendeten Glaskapillaren gewesen.

Und so ziemlich jeder Unfug, der sich hier im Forum findet, hat auch schon als Pressemitteilung das Licht der Welt erblickt.

Bei solchen Pressemeldungen empfehle ich, ein paar Jahre abzuwarten und dann in der Unibiblio nachzuschauen, ob es Eingang in die Wissenschaft gefunden hat. Dann kann man immer noch überlegen, ob man es glauben soll.

Hier in Clausthal scheint übrigens zwar seltener die Sonne, dafür friert einem hier aber öfter mal das Hirn ein. ;-)

Grüße von mir und vom Schneematsch


http://www.wissenschaft-technik-ethik.de

 



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