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Kategorie: > Technik > Wasserverbrauch / Zähler / Rohrbruch
Auswahl der richtigen Nenngröße für Hauptwasserzaehler im Me
kuhbeen
hans-dieter.landmannt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  03.04.2005

Hallo, liebe Forumfreunde,
in letzter Zeit wird in Sachsen recht oft über zu groß ausgelegte Wasserzaehler durch den Versorger geschrieben. Dadurch entstehen für die Entnahmegemeinschaft mitunter viel zu hohe Wasserkosten.
Wer kann kmir sagen, wie ich die Größe unserer Uhr für ein Mehrfamilienhaus mit neun Parten genauer abschätzen kann, oder wo die Auslegungsdaten zu finden sind?
Für eine baldige Antwort wäre ich dankbar.
Landmann



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 4
kuhbeen
hans-dieter.landmannt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  05.04.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 05.04.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Herguth,
recht vielen Dank für Ihre Unterstützung! Sie haben mir sehr geholfen, ich kann jetzt die anderen Mieter beruhigen.
Der Hinweis zu den Hofzapfstellen wird künftig beachtet. Nochmals Danke!
MfG
Dieter
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  05.04.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von kuhbeen vom 04.04.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Landmann,

anhand der Daten ist der Wasserzähler Qn 6 schon richtig dimensioniert!
Bei der Anzahl der Geschosse sowie der Anzahl der Wohneinheiten wäre der Druckverlust bei einem kleineren WZ zu groß und die maximale Durchflussmenge zu klein. (Druckverlust: Ruhedruck ist nicht gleich Fließdruck; bei fließendem Wasser nimmt der Druck (nicht unerheblich bei kleien DN ab)
Tut mir leid für Sie, aber da kann man nichts machen!

Noch etwas Anderes:
Sie haben erwähnt, dass im Hof zwei Zapfstellen vorhanden sind, die kaum genutzt werden.
Aufgrund der Hygiene (stagnierendes Wasser) würde ich Ihnen empfehlen, die beiden Zapfstellen ab und zu mal kräftig zu spülen (auch im Winter) um ein Verkeimen zu verhindern!

Wenn Sie noch nähere Infos über die Auslegung der Zähler in Hinsicht auf Durchfluss, Druckverlust etc. wollen sagen Sie ruhig bescheid! (Es gibt hier im Forum bestimmt viele Fachleute die dazu was schreiben könnten...)
Die Auslegung der Zähler erfolgt nicht anhand einer reinen Formel, ein bischen "Gefühl" ist auch mit dabei...

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

MfG Carsten
kuhbeen
hans-dieter.landmannt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  04.04.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 04.04.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Herguth,
danke für Ihre schnelle Reaktion. Nun zu den aufgeworfenen Fragen:
Nenngröße der Wasseruhr Qn = 6,0 m3/h
angezeigter Druck       p  = 4,6 Bar
Anzahl der Mieter:      n  = 13
Anzahl der Geschosse:   Souterrain (2 WE)
                       Erdgeschoß (2 WE)
                       I. Etage   (2 WE)
                       ii. Etage  (2 WE)
                       Dachgeschoß(1 WE)
Die Miete der Wasserzähler ist größenabhängig, deshalb soll es wohl erhebliche Preisunterschiede geben. Zur Meßgenauigkeit kann ich nichts sagen. Es gibt noch zwei Zapfstellen im Hof, die jedoch kaum benutzt  werden.Zum Durchfluß und zum Druckverlust bin ich überfragt. Können Sie damit etwas anfangen?
MfG
Dieter
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  04.04.2005

Hallo Herr Landmann,

wie groß ist die Dimension des Hausanschlusses?
Qn 2.5, Qn 6 oder Qn 10? Wie hoch ist der Versorgungsdruck? (In Abhängigkeit eines Versorgungsdruckes unter 2 bar sollte die Nenngröße des Wasserzählers um eine Stufe größer gewählt werden)
Warum sollten Ihrer Meinung nach höhere Kosten durch zu große Wasserzähler entstehen? Wegen der Messungenauigkeit?
Wie viele Personen leben insgesamt im Haus?
Nach DVGW können bei einem Qn 2.5 (IM NORMALFALL)bis zu 15 Wohneinheiten angeschlossen werden. Dies ist nur ein Bemessungsvorschlag!!!! Sind besondere Einrichtungen im Gebäude enthalten, so ist die Stufe ebenfalls  zu erhöhen.
Wie Sie sehen, gibt es viele Bemessungskriterien (Durchfluss, Druckverlust, ...)! Es wäre nett, wenn Sie o.g. Angaben ergänzen würden um eine genauere Berechnung durchzuführen.

MfG Carsten



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