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Kategorie: > Wissenschaft > Physik / Chemie
Unterschied zwischen Natriumhydrogencarbonat und Hydrogencar
Cornelia Stehli
xeno-morphweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  24.04.2005

Hallo

Kann mir jemand die chemische Zusammensetzung von Hydrogencarbonat und Natriumhydrogencarbonat nennen, da ich gerne den Unterschied wissen möchte.
Danke!
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Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 40
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  06.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rainer Kluth vom 06.09.2007!  Zum Bezugstext

O.K. ich drehe ab hier den Schlüssel um !

Ab hier gilt nur noch lesen.

LG aus GR

Lothar
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otto
(Mailadresse bestätigt)

  06.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Hartmannb vom 05.09.2007!  Zum Bezugstext

"Der gerade beendete Kardiologenkongress ist diesem Thema auch wieder recht nahe gekommen ohne den Kern zu treffen.
Da bin ich auch ganz froh drüber.
So kurz vor dem Ziel noch überholt zu werden wäre schon ärgerlich."

Da  neueste Forschungsergebnisse zuerst auf Kongressen, dann in einzelnen Publikationen und erst ganz zum Schluss in Büchern publziert werden, ist es bei einem Buch  sehr unwahrscheinlich, dass hier fundierte neueste Erkenntnisse gebracht werden, die die Erkenntnisse, die auf diesem Kardiologenkongress gebracht werden überholen.

Dass hier eher Seifenblasenartiges zu erwarten ist, wird auch durch die kryptische Ankündigung des Buches durch den Autor untermauert. Frei nach dem Motto:
"Das Wässerchen trüben, damit es tief erscheint!"

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Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  06.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 06.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar, hallo H2O,

der Thread geht ja mittlerweile am eigentlichem Thema vorbei.
Ich wäre daher auch dafür ihn auf "nur lesen" zu setzten


Gruß

Rainer
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H2O
(gute Seele des Forums)

  06.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 06.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

ich sehe das genauso. Ich stelle mal zu Diskussion den den thread zu schließen, wenn nicht Heiner noch antworten will. Argumentativ scheint gegen die zur Schau gestellte Selbsgefälligkeit nichts auszurichten zu sein. Herr Hartmann sonnt sich schon in noch nicht verdientem Ruhm. Augenscheinlich hat er noch nicht mitbekommen, dass ein eher technisch wissenschaftlich orientiertes Forum, die falsche Plattform für "Heilsverkünder" ist, zumindest wenn das Thema derart stümperhaft behandelt wird. Das Thema kommt sicherlich in Foren die sich mit "Doktorspielen" und "therapeutischen" Selbstversuchen befassen, besser an.

Gruß
H2O
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Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  06.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Hartmannb vom 05.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Bernd Hartmann,

du schreibst: ich habe gehofft oder befürchtet, je nach Sichtweise, andere Beiträge zu finden.

Du liest ja nicht mal alles. Oder bist so oportun, nur das zu beantworten, was dir in den Kram passt.

Weiter unten habe ich dir eine so schöne Eselsbrücke mit deinem vermutlich dank Natriumhydrogenkarbonat in letzter Sekunde abgewehrten Schlaganfall gebaut, du greifst den Ball gar nicht auf. Oder meinst du damit schädliche Vorveröffentlichungen zu deinem Büchle zu tätigen ? Das gilt üblicherweise nur für Patente.

Langsam habe ich auch das Gefühl, dass du in erster Linie Werbung für dein Buch machen willst und dazu uns auch noch als nützliche Deppen siehst.

Es dauert bei mir gerne etwas länger, bis ich wach werde; aber jetzt wo es hier etwas kühler wird ( eisige 25 Grad heute Morgen) da wird man etwas wachsamer.

LG aus GR

Lothar
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Gast (Bernd Hartmannb)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 05.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

freut mich dass Du Humor hast.
Alle in diesem Forum sind doch einzig und ausschließlich wegen dieses Themas am schauen, oder?
Reklame für mein Buch brauche ich in diesem Forum nicht zu machen.
Die Beiträge reflektieren letztlich mehr oder weniger den aktuellen Kenntnisstand.
Ich habe gehofft oder befürchtet, je nach Sichtweise, andere Beiträge zu finden.
Der gerade beendete Kardiologenkongress ist diesem Thema auch wieder recht nahe gekommen ohne den Kern zu treffen.
Da bin ich auch ganz froh drüber.
So kurz vor dem Ziel noch überholt zu werden wäre schon ärgerlich.
Deine Äußerung, "Falls sich die Natur irgendwann einen solchen Schmarrn hat einfallen lassen, dann wäre die betreffende Spezies jedenfalls schnell wieder ausgestorben. (Oder sind womöglich auf diese Weise die Nacktschnecken entstanden???)"
ist schon sehr nah dran.
Lange hätten wir menschlichen Wesen wohl nicht mehr nach, wenn es keine Wende gäbe!
Ein paar hundert oder tausend Jahre, dann wars das auch!
Die Evolution hat sich dann von dieser Fehlentwicklung entledigt.
Evt. liegst Du ja richtig dass wir dann als Nacktschnecken weiter machen, wer doch lustig oder?
Wegen der "Butter bei die Fischkens" mußt Du noch ein wenig warten, schaun wir mal!

Liebe Grüße (auch an alle anderen die sich beteiligten oder nur geluschert haben)

Bernd
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Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  05.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Hartmann vom 04.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Bernd,

"ich bin nicht beseelt, sondern betroffen ..."
Das eine schließt ja das andere nicht aus.

"Meine Diskussionsbeiträge sind nicht ganz so ehrlich gemeint wie es erscheinen mag."
Mit anderen Worten: Wir diskutieren hier die ganze Zeit über irgendwelches um den heißen Brei herummanövriertes Laberrhabarber? Nun denn - entweder Tacheles, oder gar nicht, wo keine Sache ist, da kann ich mich auch nicht (mehr) zu äußern.  

"Warum kannst Du sicher nachvollziehen, ich kann das Ende nicht schon vorher veröffentlichen."
Nein, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ich nicht bereit bin, Butter bei die Fischkens zu tun, schreib ich erst gar nichts in ein Forum oder sonstwo hin.
Nachvollziehbar ist für mich schon eher, warum Du es dennoch tust: der Reklame wegen offenbar. Willst einfach bloß Dein Büchle an den Mann bringen? Wozu eigentlich, wo's doch eh ein Renner wird???

"... bei den Säuregegnern ..."
Zu solchen Leuten möchte ich mich nicht zählen, als Chemiker liebe ich "meine" Säuren doch schließlich heiß und innig.

"Die Schulmedizin therapiert noch immer an den Symptomen herum und ist von den Ursachen Lichtjahre entfernt."
Die sogenannte "Schulmedizin" ist tatsächlich eher eine Experimentalmedizin auf wissenschaftlicher Basis. Letzteres heißt nicht, dass sie sich an bestehende Dogmen zu halten hat, sondern, dass sie zumindest versucht, ihre Erkenntnisse objektiv zu belegen.

"Alles was ich in diesem Forum geschrieben habe ist nicht richtig ..."
Das unterschreibe ich Dir jederzeit.
"... und nicht ganz falsch."
Dazu kann ich nix sagen, mangels Butter (bei die Fischkens).

"... von diesem chemischen Formelscheiss ..."
Und ausgerechnet Du wirfst mir Aggressivität vor? Als humorvoller Mensch kann ich da nur schmunzeln.

Grüßkens, Heiner
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Gast (Weiß manchmal auch was)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Jörg Schumann vom 04.09.2007!  Zum Bezugstext

Haarspalter!!!
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otto
(Mailadresse bestätigt)

  05.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Hartmann vom 04.09.2007!  Zum Bezugstext

"Die Schulmedizin therapiert noch immer an den Symptomen herum und ist von den Ursachen Lichtjahre entfernt."

Gerade de Säurebasenhaushalt im Körper gilt als sehr gut erforscht und ist wesentlich komplexer als hier durch Angabe einiger Summenformeln zum Ausdruck kommt.
Du postulierst einen Kenntnisstand der um "Lichtjahre" von der Schulmedizin entfernt ist, die täglich damit arbeitet z.B:
Jeder Intensivpatient
Jede Narkose erfordert eine Überwachung und Kontrolle des Säurebasenhaushaltes. Und das funktioniert auch, sonst wäre z.B der künstliche Tiefschlaf nicht möglich.

Das ist das Ergebnis wissenschaftlicher Methoden. Wissenschaft bedeutet, sich immer wieder selbst in Frage zu stellen im Gegensatz zu anderen Richtungen, die generell sich einer logischen Beweisführung entziehen indem sie diese als "Wissenschaftsgegner" ablehnen.

Das heißt natürlich auch, dass es wissenschaftliche Arbeiten  gibt die diese Anforderung nicht erfüllen, das ist  aber nachweisibar.
Die "Nichwissenschaftler" lehnen aber Gegenbeweise kategorisch ab und erheben, dann die Unlogik zur Maxime spätestens wenn sie Gefahr laufen widerlegt zu werden, oft geschieht dies aber schon prophylaktisch.

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Gast (Bernd Hartmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 04.09.2007!  Zum Bezugstext

Ich bins nochmal Heiner,

das mein Buch ein Renner wird, davon gehe ich aus, ansonsten würde ich mir die Mühe sparen.

Meine Diskussionsbeiträge sind nicht ganz so ehrlich gemeint wie es erscheinen mag.

Warum kannst Du sicher nachvollziehen, ich kann das Ende nicht schon vorher veröffentlichen.

Sie verdeutlichen dennoch zwei verschiedene Meinungen.

Die Eine, der Säuretheoretiker, die Andere die schulmedizinisch - wissenschaftliche.

So weit so gut, beide Meinungen sind nicht in Einklang zu bringen, da gebe ich Dir Recht, denn so gehen die Vorgänge nicht von statten.

Solche Beiträge erzeugen bei den Säuregegnern sogar Agressivität, wie man an Deinen Beiträgen förmlich verspürt.

Da ausschließlich auf dieser Ebene argumentiert wird, ist auch noch keine Lösung gefunden worden.

Die Schulmedizin therapiert noch immer an den Symptomen herum und ist von den Ursachen Lichtjahre entfernt.

Alles was ich in diesem Forum geschrieben habe ist nicht richtig und nicht ganz falsch.

Es ist mit diesem Säureproblemproblem eng verknüpft aber über andere Wirkmechanismen.

Es ist längst nicht so kompliziert wie die ganzen
Bezeichnungen (HCO3 etc.) vermuten  lassen.

Wenn Du mal ganz ruhig und losgelassen von diesem chemischen Formelscheiss loslassen würdest, könntest Du evt. selber drauf kommen.

Falls nicht empfehle ich Dir doch mal einen Blick in mein Buch zu werfen, wenn es dann endlich Marktfertig ist.

Es ist wird das spannenste sein, was Du je gelesen hast, versprochen.

Gruß

Bernd
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Gast (Bernd Hartmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 04.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

ich bin nicht beseelt, sondern betroffen,nicht gelesen?

Liebe Grüße

Bernd
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Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  04.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Hartmann vom 03.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Bernd,

"so nach und nach erkenne ich eine Angleichung unserer Meinungen."
Das wäre ja erfreulich, wenn Du langsam auf den richtigen Weg kämst.

"Die HCO3 Ionen die samt aller anderen Ionen so im Wasser gelöst herumschwimmen sind genau das, worauf es im Leben, nicht nur im "Menschlichen" ankommt."
Sie sind keineswegs "genau das", aber immerhin eine der vielen zum Leben essentiellen Dinge. Soweit ok.

"Denn diese Ionen werden wirklich nur für sich gesehen in den Stoffwechselvorgängen gebraucht und verarbeitet."
Auch das kann man im Prinzip so stehen lassen. Die stets mit vorhandenen "Gegenionen" spielen bei der Einstellung des Säure-Base-Gleichgewichts fast alle keine Rolle.

"Die HCO3 Ionen bilden bei den Lebewesen den größten Basenpuffer."
Das "Basen" kannste weglassen, dann stimmts in etwa. Ein Puffer puffert stets sowohl Säure- als auch Basenzufuhr ab. Ihr eingeschworenen "Übersäuerungsvermeider" vergesst ja immer wieder, dass das S.-B.-Gleichgewicht in beide Richtungen "entgleisen" kann. So, wie manche Leute unter Übersäuerung (Azidose) leiden, leiden wieder andere unter Alkalose.

"Da wir über die normale Nahrungszufuhr nicht in der Lage sind, diesen Puffer im Gleichgewicht zu halten, ..."
Das wären wir auch über eine noch so ausgeklügelte Ernährung nicht! Denn so genau, wie man dazu über Jahre hinweg sein (ebenso überexakt analysiertes) Essen dosieren müsste, ist keine Analysen-, und erst recht keine Küchenwaage. Und da weder der Durchschnittstiger noch der frühere Mensch überhaupt eine Waage besaß, musste sich die Natur schon vor seeehr langer Zeit etwas Besseres einfallen lassen: Körpereigene Mechanismen zur pH-Regulierung, die uns all die Sorgen seit Äonen abnehmen, die manche Zeitgenossen sich und uns jetzt wieder einreden möchten.

"... gehen wir alle den Weg einer Entmineralisierung des Skelettes zur Aufrechterhaltung des HCO3-Puffers."
Mit Verlaub gesagt, das ist grober Unfug. Falls sich die Natur irgendwann einen solchen Schmarrn hat einfallen lassen, dann wäre die betreffende Spezies jedenfalls schnell wieder ausgestorben. (Oder sind womöglich auf diese Weise die Nacktschnecken entstanden???)

Zur Regulierung des pH-Wertes geht der Mensch (Tiere auch) einen viel einfacheren und wirkungsvolleren Weg: Er scheidet überschüssige Säure oder Base, z.T. an andere Stoffe gebunden, einfach aus.

"Schon wärend des Entmineralisierungsvorganges folgt eine Anreicherung von Milchsäure im Gewebe, weil eben HCO3 für den Aubbau der Milchsäure (Laktat) benötigt wird. Immer mehr HCO3 Ionen werden benötigt um immer mehr Milchsäure abzubauen. Ein wahrer Teufelskreis."
Ein wahres Hirngespinst vor Allem. Milchsäure bzw. Laktat wird bei sehr sauerstoffzehrenden Tätigkeiten vorübergehend als Stoffwechselprodukt gebildet (und abgepuffert) und später, wenn wieder genug Sauerstoff zur Verfügung steht, wieder abgebaut (wobei der Puffer wieder sozusagen "regeneriert" wird).

"Müssen wir uns wirklich keinen Kopf machen um diesen Säureblödsinn???"
Kommt auf den Einzelnen an. Ich z.B. muss nicht, Du bist offenbar geradezu davon beseelt.

"Bald erscheint mein Buch zu diesem Thema auf dem Markt!
Titel: Darf ich Ihnen noch ein paar Zivilisationskrankheiten anbieten? Nein danke hab ich schon!"
Nein danke, brauch ich nicht!


@Klaus:
"Geht's hier jetzt darum Hydrogencarbonat zu sich zu nehmen, um in den Säure-Base- Haushalt des Körpers einzugreifen? Das geht doch gar nicht, im Magen wird doch durch die Salzsäure das CO2 ausgetrieben."
Doch, das geht, und zwar indirekt. Was die Magensäuredrüsen tun, ist, H(+)- und Cl(-)-Ionen von den übrigen Ionen zu trennen und in den Magensaft zu befördern. Die weggeförderten H(+) werden im Blut, grob gesagt, ersetzt durch:
HCO3(-) + CO2 + H2O --> H(+) + 2 HCO3(-)
Diese wundersam vermehrten HCO3(-) werden später im Darm wieder verbraucht, um die Magensäure zu neutralisieren und im Darm ein leicht alkalisches Milieu zu schaffen. Wenn nun durch Konsum eines Bicarbonates ein Teil der Magensäure bereits neutralisiert wurde, wird entsprechend weniger HCO3(-) im Blut verbraucht. Wie gut, dass der Körper auch mit überschüssigen Basen leicht fertig wird, sonst würde der häufige Natrongenuss zu einer Alkalose führen.


Wieder @Bernd:
"Natriumhydrogencarbonat löst sich im Wasser zu Ca+HNO3."
Solche Klöpse finden sich sogar regelmäßig in einer chemischen Fachzeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker: In jeder Aprilausgabe in der vergnüglichen Rubrik "April April".

"Durch die Salzsäure des Magens wird nicht das gesamte CO2 ausgetrieben."
Doch, im Wesentlichen wird es das. Es sei denn, es rülpst jemand nach hinten raus.


"Mein Buch ist ja schon fertig, warte noch auf den Verlag!"
Könnte sogar ein Renner werden. Diverse Werke z.B., die unglaublich dummerhafte "Beweise" gegen die erfolgte Mondlandung zum Besten geben, verkaufen sich ja auch prächtig.

Schöne Grüße vom Heiner
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Gast (Jörg Schumann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Weiß manchmal auch was vom 04.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wmaw,
deinen Anspruch auf den Nobelpreis muß ich aber in aller Deutlichkeit zurückweisen. Die Herleitung der Formel stammt eindeutig von mir. Außerdem geht es nicht um Kernspaltung sondern um Kerfusion
Gruß
Jörg
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Gast (Weiß manchmal auch was)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Jörg Schumann vom 04.09.2007!  Zum Bezugstext

Vorsorglich erhebe ich den Anspruch auf die Rechte für den Nobelpreis und die Lösung der Energieprobleme. Den Wasserstoff habe ich erfunden. Nur an die Brennstoffzelle habe ich in dem Moment noch nicht gedacht. War so erschlagen von meiner Entdeckung.

Aber das Recht auf Kernspaltung gestehe ich Herrn Hartmann gerne zu. Natrium zu Calcium, da geht auch noch was.

2 NaHCO-3+ H-2O = Ca + 2HCO-3 + 2e + 2H-2

Demnächst werde ich wohl auch noch ein Buch schreiben müssen. Das Alter hätte ich ja.

Saacht mal, habt ihr nichts zu arbeiten. Die Welt taumelt in den Klimawandel und die eigentlich Frage ist doch schon lange beantwortet.

Gruß
Wmaw
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Gast (H2O)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Hartmann vom 03.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Hartmann,

da wie im thread erkennbar ihre Kenntnisse bezüglich der chemischen Grundlagen doch recht rudimentär erscheinen, ist eventuell etwas vermessen wenn Sie sich in zitierter Weise äußern: "wie der größte Irrweg der Schulmedizin, der Chemie und der Nahrungswissenschaft enstand".

Ich fürchte Ihr Buch ist daher eher etwas für Insider, die sich nicht allzusehr mit der Wissenschaft angefreundet haben.  

Gruß
H2O
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Gast (Jörg Schumann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klaus J. Nick vom 03.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo zusammen,
da haben wir doch nunmehr von Bernd die Lösung aller globalen Energieprobleme

2 NaHCO-3+ H-2O = Ca + 2HCO-3 + 2e + 2H-2
Somt haben wir Energie aus den überschüssigen Elektronen und den Wasserstoff setzen wir in Brennstoffzellen um.
Ist es nicht genial!!!!!
Jörg
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Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  03.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klaus J. Nick vom 03.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Bernd,

die Empfindlichkeit eines Eppendorf  ESAT 6661 Messgerätes dürfte bei 0,1 mmol liegen. Es macht wirklich keinen Sinn 3 Stellen nach dem Komma anzugeben zumal die Differenz rein rechnerisch ermittelt ist.

Ich kenne diese Laktatmessungen von Versuchen bei Rennpferden. Wie steht das denn im Verhältnis zu den über den Urin ausgeschiedenen, messbaren sauren Anteilen ? Deine Azidose, hat die zu einem Hirnschlag geführt ? Oder an was hast du das denn gemerkt, dass du so kurz vor dem Sprung in die Kiste warst ? Wie hoch war dein Kreatininwert ? Harnsäure im Blut usw ?

Wenn du das hier nicht breittreten willst könntest du mir das auch mailen.

Liebe Grüsse aus der europäischen Räucherkammer

Lothar
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Gast (Klaus J. Nick )
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Hartmann vom 03.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Bernd

"Natriumhydrogencarbonat löst sich im Wasser zu Ca+HNO3"

ah so, neue Chemie -

"...5,127 mmol/l (Laktat)...1,478 mmol/l auf 3.649 mmol/l .."

mit superpräziser Analytik...

Bin in diesem Thread der falsche Mann zum Diskutieren, nichts für ungut!

Gruß,
Klaus
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Gast (Bernd Hartmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klaus J. Nick vom 03.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Klaus,
Dir fehlt nicht der Humor!
Es geht genau um dieses Problem des Eingriffs in den Säure-Basenhaushalt des Körpers1
Es geht doch!
Natriumhydrogencarbonat löst sich im Wasser zu Ca+HNO3. Durch die Salzsäure des Magens wird nicht das gesamte CO2 ausgetrieben.
Das es so ist habe ich gerade in den letzten 5 Wochen
erlebt.
Hatte eine ausgewachsene Azidose von 5,127 mmol/l (Laktat)war kurz vor dem Ableben!
Nach 3 Wochen Natriumhydrogencarbonat ist der Wert um
1,478 mmol/l auf 3.649 mmol/l gesunken.
Mein Buch ist ja schon fertig, warte noch auf den Verlag!
Kannst ja da mal nachlesen, wenns auf dem Markt ist, wie der größte Irrweg der Schulmedizin, der Chemie und der Nahrungswissenschaft entstand.

Liebe Grüße und nicht den Humor verlieren

Bernd
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Gast (Klaus J. Nick )
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Hartmann vom 02.09.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Bernd, hallo Diskutanden,

ich finde hier den roten Faden nicht mehr - verstehe gar nichts mehr...

Geht's hier jetzt darum Hydrogencarbonat zu sich zu nehmen, um in den Säure-Base- Haushalt des Körpers einzugreifen?

Das geht doch gar nicht, im Magen wird doch durch die Salzsäure das CO2 ausgetrieben.

Bei Sodbrennen nimmt man das Bullrichsalz (enthält Natriumhydrogencarbonat), um die Säure zeitweise etwas abzumildern. Mit dem Säurepuffer im Blut durch Carbonat hat das aber doch gar nichts zu tun, dieses Carbonat wir im Körper über im Blut gelöstes CO2 gebildet, dieses wiederum natürlich durch Oxidation von organischen Säuren (Atmung, Hämoglobin und solche Sachen spielen da eine Rolle..genaue Zusammenhänge müßte ich wieder nachlesen)

- oder fehlt mir jetzt der Humor?

Gruß,
Klaus
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Gast (Bernd Hartmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.09.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 27.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

so nach und nach erkenne ich eine Angleichung unserer Meinungen.
Die HCO3 Ionen die samt aller anderen Ionen so im Wasser gelöst herumschwimmen sind genau das, worauf es im Leben, nicht nur im "Menschlichen" ankommt.
Denn diese Ionen werden wirklich nur für sich gesehen in den Stoffwechselvorgängen gebraucht und verarbeitet.
Die HCO3 Ionen bilden bei den Lebewesen den größten Basenpuffer.
Dawir über die normale Nahrungszufuhr nicht in der Lage sind, diesen Puffer im Gleichgewicht zu halten, gehen wir alle den Weg einer Entmineralisierung des Skelettes zur Aufrechterhaltung des HCO3-Puffers.
Dieses ist der Ursprung allen Übels!
Schon wärend des Entmineralisierungsvorganges folgt eine Anreicherung von Milchsäure im Gewebe, weil eben HCO3 für den Aubbau der Milchsäure (Laktat) benötigt wird.
Immer mehr HCO3 Ionen werden benötigt um immer mehr Milchsäure abzubauen.
Ein wahrer Teufelskreis.
Müssen wir uns wirklich keinen Kopf machen um diesen Säureblödsinn???
Bald erscheint mein Buch zu diesem Thema auf dem Markt!
Titel: Darf ich Ihnen noch ein paar Zivilisationskrankheiten anbieten?
Nein danke hab ich schon!

In dem Sinne alles Gute lieber Heiner

Bernd Hartmann
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Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  27.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Hartmann vom 24.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Bernd,

inzwischen sind Sie ja wenigstens dazu übergegangen, von HCO3-IONEN zu sprechen, anstelle von Molekülen.

"Ist Ihre Formel NaHCO3-> Na(+)+ HCO3- ironisch gemeint?"
Nein.

"Falls nicht hätten Sie doch die richtige Antwort auf meine Frage gefunden."
Das nun wieder nicht. Sie machen es sich zu einfach.

"In Wasser gelöst, ..., finden sich also HCO3 Ionen losgelöst vom Natrium oder nicht?"
Ein klares Jein! Das einzelne HCO3(-) -Ion mag ja (!! zwischen all den anderen Ionen !!) relativ frei herumschwimmen. Aber in jedem Nanoliter dieser Lösung sind zwischen den HCO3(-)-Ionen zwangsläufig eine genau entsprechende Menge Kationen (Ca(++), Na(+), K(+) etc.) gleichmäßig verteilt vorhanden. Es ist nicht möglich, die HCO3(-)-Ionen da etwa herauszuextrahieren und als reine Substanz HCO3(-) oder als Lösung einer reinen Substanz HCO3(-) zu erhalten. Man kanns auch so ausdrücken: Eine NaHCO3-Lösung ist NaHCO3, zerfallen in gleich viele Na(+)- und HCO3(-)-Ionen, zwischen die sich eine Anzahl Wassermoleküle geschoben haben.

Diese Na(+)- und HCO3(-)-Ionen können Sie nicht voneinander trennen, genauso wenig wie Sie aus einer Batterie mit 2 Polen 2 Batterien mit je nur einem Pol machen können.

"Auch die HCO3-Verbindungen von Kalzium, Natrium und Kalium nur dieses in verringerten Anteilen weil sie schwerer löslich sind."
Dazu kann ich nichts sagen, weil ich den Sinn dieses Satzes nicht verstehe.

Grüßele, Heiner
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Gast (Bernd Hartmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 20.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,
man muss nur sein Pseudowissen verbreiten um ein paar schöne Beiträge zu erhalten.
Ist Ihre Formel NaHCO3-> Na(+)+ HCO3- ironisch gemeint?
Falls nicht hätten Sie doch die richtige Antwort auf meine Frage gefunden.
In Wasser gelöst, unser Organismus besteht ja schließlich überwiegend aus Wasser,finden sich also HCO3 Ionen losgelöst vom Natrium oder nicht?
Auch die HCO3-Verbindungen von Kalzium, Natrium und Kalium nur dieses in verringerten Anteilen weil sie schwerer löslich sind.
Liebe Grüße

Bernd
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Wulf
beo.wulfweb.de
(gute Seele des Forums)

  21.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 21.08.2007!  Zum Bezugstext

"Mit Kohlensäure! Jawoll!"

aber ohne H2O!!!

mit grinsenden Grüßen
Wulf


Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  21.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Weiß manchmal auch was vom 20.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wmaw,

"ich denke, du hast meine "vergewaltigte" Formel ... schon richtig interpretiert ..."
Klar doch, andernfalls hätte ich ja gleich zornroten Kopfes einen geharnischten Gegenxbxexixtxrxaxgxschlag abgefeuert. Das hätte vielleicht gerummst!

"Was soll ich mit einem Proton"
Tja, was kann man damit machen? Sich ein Wenig sauer werden lassen? Müssen wir uns hier im Forum aber nicht antun, und Angst vor Übersäuerung müssen wir ja wahrhaftig nicht auch noch künstlich verbreiten. ;-)

"... die Kohlensäure H2CO3 ... gibt es im klassischen Sinn ja auch nicht ... "
Naja, hier muss ich nun aber mal einschreiten (wenn auch nicht gerade zornroten Kopfes): Eben das dachte ich vor einiger Zeit auch noch, aber dann haben mich heftige Diskussionsgetümmel (liebe Güte, sind wir heute aber wortgewaltig) in diesem Forum dazu gebracht, das in der Unibibliothek nochmal nachzulesen, und tatsächlich: Das H2CO3-Molekül wurde inzwischen bereits spektroskopisch in wäßriger CO2-Lösung nachgewiesen. Fazit: Wenn im Wasser CO2 drin ist, ist auch Kohlensäure (mit) drin, und somit kann das jeder Getränkeverkäufer auch zu Recht behaupten: "Mit Kohlensäure! Jawoll!"

Viele Grüße, Heiner
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
H2O
(gute Seele des Forums)

  21.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 20.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo zusammen,

und wenn mans dann noch weiterhin schön heiß hält passiert auch noch folgendes (Mithilfe des Wassers ausgeklammert):

NaHCO3 --> NaOH + CO2

das kennt der Kesslbetreiber unter dem Begriff "Sodaspaltung". Insofern liegt Michael mit seiner "ironischen" Reaktion gar nicht mal so viel daneben.

Gruß
H2O
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Weiß manchmal auch was
schlaumeier54web.de
(Mailadresse bestätigt)

  20.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 20.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

ich denke, du hast meine "vergewaltigte" Formel
2 NaHCO3 + 2 H2O –> 2 NaOH + 2 HCO3- + 2H+
schon richtig interpretiert und aufgefasst, wie sie gemeint war. Ironisch. Ich habe von allem 2 Moleküle gebraucht, da ich sonst nicht schlüssig hätte H2 (wohlgemerkt Wasserstoff!) darstellen können. Was soll ich mit einem Proton

Es hat mich einfach gereizt, weil ich damit zeigen wollte, wie vielleicht Lieschen Müller Chemie betreibt und was man dem staunenden Publikum alles im wissenschaftlich anmutenden Kleidchen präsentieren kann. Viele waren ja im Chemieunterricht oft auf Toilette.

Gut dass du das mit dem Hydrogencarbonat auch klargestellt hast. Ich hätte sonst auch noch das doppelsohlenkauende Natrium ins Spiel gebracht.
Viele Mineralwasserfirmen nutzen auf den Flaschenetiketten und im Internet den Begriff ja leider auch so, ohne nähere Erklärung. Wenn wir schon in Chemie machen, ... die Kohlensäure H2CO3 ... gibt es im klassischen Sinn ja auch nicht ... Was das mehr oder weniger schön sprudelt ist ja CO2 - das Anhydrit der selbigen. Aber das führt vielleicht heute zu weit.


@Lothar: tztztztztz -

*  knowing me - knowing you -- ahaa  *

Viele Grüsse (trotzdem von)
Wmaw  ;-)
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Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  20.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Hartmann vom 20.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Bernd,

"es freut mich dass Sie mir geantwortet haben."
Fein. Dann erfreue ich Sie doch gleich noch einmal.

"Es entspricht genau der Auffassung einer überwiegenden Mehrheit ..."
Die Mehrheit ist mir da herzlich gleichgültig. In diesem Fall hat die Mehrheit allerdings Recht.

"Ob es HCO3 für sich gibt, können Sie gerne mal überprüfen. Googeln Sie mal unter dem Begriff Hydrogencarbonat. ..."
Da verwechseln Sie was. Den Begriff "Hydrogencarbonat" gibt es zweifelsohne für sich, ebenso das geschriebene "HCO3" (Letzteres nur, weil es Autoren gibt, die das Ganze nicht richtig verstanden haben). Der Begriff "Hydrogencarbonat", korrekt verwendet, bezeichnet ein beliebiges Salz aus der Gruppe der Hydrogencarbonate (z.B. Natriumhydrogencarbonat, Kaliumh., Ammoniumh. usw.). Ein Molekül HCO3 oder eine Substanz mit dieser Zusammensetzung gibt es nicht.

"www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/biok/5742"
Da steht es doch: "Hydrogencarbonat, ..., das Anion (HCO3–) der Kohlensäure."
Korrekt heißt das Ion HCO3(-) "Hydrogencarbonation", aber auch Fachleute sagen in der Regel einfach "Hydrogencarbonat", meinen dabei jedoch stets das Ion. Dieses gibt es nicht einfach so, sondern stets in Gesellschaft mit einer entsprechenden Menge positiv geladener Ionen (z.B. Na(+), H(+), K(+), Ca(2+) etc.).

"Wenn es so richtig wäre wie Sie und die Mediziner denken, warum gibt es dann mehr als 90 Millionen Menschen (bei 83 Millionen Einwohnern)in Deutschland die an den sogenannten Zivilisationskrankheiten leiden?"
Dafür gibt es eine ganze Menge Theorien. Die meisten davon sind durchaus plausibler als die mit dem schlechten Säure-Base-Haushalt. Diesen Haushalt beherrscht der lebende Organismus selbst ganz hervorragend.

"Suchen Sie im Net einmal die Statistiken über Kebs, Rheuma, Bluthochdruck, Diabetes usw. Zählen Sie alle mal zusammen und Sie werden staunen!"
Ob ich darüber staune oder nicht, ist hier vollkommen irrelevant. Und wenn durch diese Statistiken irgendetwas bewiesen ist, dann allenfalls, dass diese Krankheiten ziemlich häufig sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Allerbeste Grüße
Heiner
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Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  20.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Hartmann vom 20.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Hartmann,

Hydrogencarbonate sind Salze, welche sich von der Kohlensäure ableiten und als Anion das Hydrogencarbonat-Ion (HCO3-) enthalten. Wenn man im Allgemeinen von Hydrogenkarbonaten spricht, meint man natürlich in Verbindung mit einem weiteren Element wie zum Beispiel Mg, Ca oder Na usw.

Da können sie noch so viel googeln, da beisst die Maus keinen Faden ab. ( Siehe auch Ladungsausgleich )

LG aus GR

Lothar
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Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 20.08.2007!  Zum Bezugstext

Sorry Heiner,

habe da die beim Erhitzen mögliche Na2CO3-Bildung im Kopf gehabt und auch nur oberflächlich hingeschaut.

LG aus GR

Lothar
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Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  20.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 16.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

"2 NaHCO3 + 2 H2O –> 2 NaOH + 2 HCO3- + 2H+" findet garantiert auch in heißem Wasser nicht statt.

(Für alle Leser, die's nicht wissen: Wird NaHCO3 in Wasser gelöst, passiert Folgendes:

NaHCO3 -> Na(+) + HCO3(-)

)

Grüße, Heiner
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Gast (Bernd Hartmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 15.08.2007!  Zum Bezugstext

Lieber Heiner,
es freut mich dass Sie mir geantwortet haben.
Es entspricht genau der Auffassung einer überwiegenden Mehrheit, ich gehöre aber nicht hierzu.
Ob es HCO3 für sich gibt, können Sie gerne
mal überprüfen.
Googeln Sie mal unter dem Begriff Hydrogencarbonat.
Sie werden u.A. auch auf diese Seite gelangen. www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/biok/5742  
Was Ihre Sichtweise der Regulation des Säure-Basenhaushalts angeht, befinden Sie sich in bester Gesellschaft.
Auch die Schulmedizin vertritt ja diese Ansicht.
Wenn es so richtig wäre wie Sie und die Mediziner denken, warum gibt es dann mehr als 90 Millionen Menschen (bei 83 Millionen Einwohnern)in Deutschland die an den sogenannten Zivilisationskrankheiten leiden?
90 Millionen ist übrigens kein Schreibfehler!
Suchen Sie im Net einmal die Statistiken über Kebs, Rheuma, Bluthochdruck, Diabetes usw.
Zählen Sie alle mal zusammen und Sie werden staunen!
Liebe Grüße
Bernd
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Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  16.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Weiß manchmal auch was vom 16.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo WMAW,

ohne nachzulesen, würde ich sagen, dass deine Aussage wohl eher für heisses Wasser gilt ?

LG aus GR

Lothar
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Weiß manchmal auch was
schlaumeier54web.de
(Mailadresse bestätigt)

  16.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 15.08.2007!  Zum Bezugstext

Aber Heiner,
du bringst ja meine chemischen Kenntnisse völlig durcheinander.

Es ist doch wohl eher so, dass wenn man Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) in Wasser streuselt, dass dann folgende Reaktion abläuft:

2 NaHCO3 + 2 H2O –> 2 NaOH + 2 HCO3- + 2H+

"... wäre es wünschenwert eben nur basische Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden die eben ausschließlich reines HCO3 beinhalten."

Das geht doch. NaOH = Natronlauge, macht das ganze alkalisch (basisch). Übrig bleibt reines HCO3. Blubb.

Die negativen Ladungen gleichen sich mit den positiven Ladungen aus und tragen zum energetischen Gleichgewicht des Wassers (Wohlfühleffekt) bei und aus den 2 H wird H2, damit wird das Wasser eben doch hydrogenhaltig und belebend.

Alles klar?!

T’schuldigung, aber ich konnte einfach nicht widerstehen (und noch nicht schlafen). Aber genau das sind die Beiträge (nicht deiner, einer davor), von denen ich gestern andernorts gesprochen habe, oft triefend von Halb- und Pseudowissen und manchmal so ohne Hintergedanken. Ich weiß auch nicht alles, aber das binde ich doch nicht jedem auf die Nase.

Und ich denke auch, dass die Frage von Cornelia Stehli ausreichend beantwortet ist.

Bitte nicht antworten!!! Schön, dass du dich hier auch wieder zur Chemie meldest.
Liebe Grüsse nach CLZ
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Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  15.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Hartmann vom 14.08.2007!  Zum Bezugstext

Sehr geehrter Herr Hartmann,

"In diesem Forum wurde Ihre Frage nicht befriedigend beantwortet."
Alle bisherigen Beiträge waren insofern weitaus "befriedigender" beantwortet, als sie sich wenigstens einigermaßen auf dem Boden der Tatsachen bewegten. Das kann man von Ihrem Beitrag nun wirklich nicht behaupten.

"Natriumhydrogencarbonat ist eine Verbindung von einem Na-Molekül (Na) mit einem Hydrogenmolekül (HCO3) zusammen eben NaHCO3 , mehr nicht."
Na ist das Zeichen für ein Natriumatom, zu einem Molekül gehören immer mehrere Atome. Ein HCO3-Molekül gibt es nicht.

"... wäre es wünschenwert eben nur basische Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden die eben ausschließlich reines HCO3 beinhalten."
Da können Sie suchen, bis Sie schwarz werden, solche Nahrungsergänzungsmittel kann es nicht geben, da es, wie gesagt, reines HCO3 nicht gibt.

"Doch es gibt sie, aber nur rechnerisch, leider immer mit einem mehr oder weniger hohen Anteil an Na."
Was es gibt, sind Hydrogencarbonat-Ionen (HCO3-), und diese finden sich zwangsläufig immer zusammen mit einer genau dazu passenden Menge an positiven Ionen (Na+, K+, Ca++, Mg++ etc.).

"Hydrogencorbonat ist in der Natur vorkommend eben ein Bestandteil unseres kalksandsteinhaltigen Gebirges, bzw. des Bodens."
Kalkstein besteht aus Carbonaten, nicht Hydrogencarbonaten. Mit CO2 können diese Carbonate zu in Wasser löslichen Hydrogencarbonaten reagieren und somit durch CO2-haltiges Wasser langsam gelöst werden.

"... gutes Hydrogenhaltiges Wasser ..."
Schreiben Sie "hydrogencarbonathaltiges Wasser" doch ruhig aus. Es ist Platz genug auf dem Forumsserver. Oder wollten Sie wirklich "hydrogenhaltiges" sagen???

"... NaHCO3 mit unterschiedlich hohen Anteilen dieser beiden Elemente."
Welcher beiden Elemente??? NaHCO3 enthält 4 verschiedene chemische Elemente.

"Helfen, was den Säure-Basenhaushalt angeht ..."
muss man dem Körper gar nicht. Der beherrscht diverse Methoden, seinen Säure-Base-Haushalt selbst zu regeln.

Grüße, Heiner
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Gast (Bernd Hartmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.08.2007

Hallo Frau Stehli,

2005 stellten Sie die Frage nach dem Unterschied zwischen Natriumhydrogencarbonat und Hydrogenkarbonat.

In diesem Forum wurde Ihre Frage nicht befriedigend beantwortet.

Ich gehe davon aus dass Sie die Frage betreffend des Säure-Basenhaushalts, gestellt haben.

Das zeigt mir, dass Sie vor 2 Jahren sich die gleichen Fragen stellten wie ich mir heute.

Ob Ihre Frage bis heute unbeantwortet blieb, entzieht sich meiner Kenntnis.

Eigentlich ist diese Frage ganz leicht zu beantworten.

Natriumhydrogencarbonat ist eine Verbindung von einem Na-Molekül (Na) mit einem Hydrogenmolekül (HCO3) zusammen eben NaHCO3 , mehr nicht.

Da wir Natrium, es ist u.A. im Kochsalz enthalten, schon ausreichend zu uns nehmen, wäre es wünschenwert eben nur basische Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden die eben ausschließlich reines HCO3 beinhalten.

Diese gibt es aber anscheinend nicht.

Doch es gibt sie, aber nur rechnerisch,leider immer mit einem mehr oder weniger hohen Anteil an Na.

Das ist auch ganz natürlich den Hydrogencorbonat ist in der Natur vorkommend eben ein Bestandteil unseres kalksandsteinhaltigen Gebirges, bzw. des Bodens.

Gelöst wird es durch regenbedingte Ausschwämmung aus diesem,landet dann in gelöster Form im Grund/Quellwasser.

Sollten Sie ein gutes Hydrogenhaltiges Wasser mit niedrigen Na-Gehalt suchen, googeln Sie einfach mal danach.

Selbst Basicmittel enthalten alle ausschließlich nur NaHCO3 mit unterschiedlich hohen Anteilen dieser beiden Elemente.

Helfen, was den Säure-Basenhaushalt angeht tun sie letztlich alle.



Liebe Grüße



Bernd Hartmann
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Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  25.04.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 25.04.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

ich kannte die Verbindungen aus der Wasseraufbereitung und in der Lebensmittelindustrie.

MAGNESIUMHYDROGENCARBONAT
MAGNESIUMHYDROGENCARBONAT; Säuerungsmittel bzw. Säurereregulatoren; Wird zum Aufschluss von Kakao und zur Trinkwasseraufbereitung verwendet. Daneben ist es als Füllstoff für Kaugummi und als Antiklumpmittel für Speisesalz verwendbar.

Kaliumhydrogencarbonat
Kaliumhydrogencarbonat; Säuerungsmittel bzw. Säurereregulatoren; Ist Pottasche. Traditionelles Treibmittel für Lebkuchen. Zugelassen zur Behandlung von Kakao und als Neutralisationsmittel bei der Gewinnung von >Würze< mittels Salzsäure (E507). Daneben wird es zur Schnelltrocknung von Rosinen verwendet, indem man damit die natürliche Wachsschicht der Trauben entfernt, so dass die Feuchtigkeit leichter verdunsten kann. Nicht Deklarationspflichtig!!!

MAGNESIUMHYDROGENCARBONAT
MAGNESIUMHYDROGENCARBONAT; Säuerungsmittel bzw. Säurereregulatoren; Wird zum Aufschluss von Kakao und zur Trinkwasseraufbereitung verwendet. Daneben ist es als Füllstoff für Kaugummi und als Antiklumpmittel für Speisesalz verwendbar.

Man lernt halt nie aus. Danke für die Hinweise.
Ich werde mir das aber nochmals im Römp oder Ullman anschauen damit ich es auch verstehe.

Gruß aus Bonn in den Harz

Rainer Kluth
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Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  25.04.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rainer Kluth vom 24.04.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,

so ganz unwidersprochen kann ich das nicht lassen.

"Hydrogencarbonat ist die Gruppenbezeichnung.
Es gibt verschiedene Hydrogencarbonate wie:
- Calciumhydrogencarbonat
- Natriumhydrogencarbonat
- Magnesiumhydrogencarbonat"

Soweit ok.

"Der Aggregatzustand ist wie bei Carbonaten fest, weil zwischen den Hydrogencarbonat-Ionen und Kationen Ionenbindungen vorliegen und sich dadurch regelmäßige Ionengitter formieren."

Festes Calcium- oder Magnesiumhydrogencarbonat ist m.W. nicht bekannt, weil sich beim Eindunsten der Lösung das Carbonat bildet (unter Abgabe von CO2). (Falls es inzwischen jemandem gelungen sein sollte, festes Ca(HCO3)2 herzustellen, dann ist dies eine "Laborkuriosität", aber nichts, was man kaufen könnte.) Dagegen gibt es festes Natrium- und Kaliumhydrogencarbonat.

"Auch die Farbe von Hydrogencarbonaten ist wie bei Carbonaten weiß."

Sagen wir mal, das Hydrogencarbonation ist farblos. Falls es z.B. festes Kupferhydrogencarbonat gäbe, so wäre dies voraussichtlich grün bis blau gefärbt.

"Hydrogencarbonate sind geruchlose Stoffe. Die meist löslichen Hydrogencarbonate bilden mit Wasser leitfähige Lösungen, weil sie neben Kationen frei bewegliche, hydratisierte Hydrogencarbonat-Ionen enthalten."

Ok.

"Zersetzung: Bei einer Temperatur von über 50°C werden aus Hydrogencarbonaten Wasser und Kohlenstoffdioxid abgespalten."

Die Zersetzungstemperatur hängt vom Kation ab (z.B. Na oder K) und auch vom CO2-Partialdruck.

"Reaktionen von Hydrogencarbonaten
Ca(HCO3)2 --> CaO + H2O + 2 CO2"

Diese Reaktion findet so nicht statt, sondern sie verläuft genau umgekehrt und normalerweise in 2 Schritten:

Kalk löschen:
CaO + H2O --> Ca(OH)2
Abbinden des Kalk(mörtel)s:
Ca(OH)2 + CO2 --> CaCO3 + H2O

Die Reaktion wie oben beschrieben müsste man formulieren:
Eindampfen der Lösung:
Ca(HCO3)2 --> CaCO3 + H2O + CO2
Erhitzen auf > ca. 900°C ("Brennen" des "Kalkes"):
CaCO3 --> CaO + CO2

"Natriumhydrogencarbonat + Calcium --> Calciumcarbonat + Natriumcarbonat + Wasserstoff
2 NaHCO3 + Ca --> CaCO3 + Na2CO3 + H2"

Noch nie gehört, ist aber zumindest vorstellbar.

"Magnesiumhydrogencarbonat --> Magnesiumcarbonat + Kohlensäure
Mg(HCO3)2 --> MgCO3 + H2CO3"

Die berühmte Kohlensäure: es gibt sie nicht. Also:
Mg(HCO3)2 --> MgCO3 + H2O + CO2

Grüße aus dem Harz
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H2O
(gute Seele des Forums)

  25.04.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rainer Kluth vom 24.04.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Cornelia, hallo Herr Kluth,

Oft wird der Begriff Hydrogencarbonat auch fälschlich dann verwendet wenn man eigentlich das Hydrogencarbonat-Ion meint also HCO3- .

Herr Kluth, Sie verzeihen mir sicher wenn ich noch ein paar kleine chemische Korrekturen einfließen lasse:

Die erwähnten Carbonate und Hydrogencarbonate sind weiß, jedoch gilt das nicht allgemein. Schön grün ist z.B. Nickelcarbonat oder auch Kupfercarbonat, davon abgeleitet ist sogar die Farbbezeichnung Malachitgrün.

Einige chemischen Gleichungen möchte ich auch etwas umgestalten:

Ca(HCO3)2 --> CaCO3 + H2O +  CO2

Hierdurch wird das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht beschrieben (zeigt auch die Entstehung von Kalkablagerungen).

2 NaHCO3 + CaCl2  --> CaCO3 + 2NaCl + H2O + CO2

Mg(HCO3)2 --> MgCO3 + H2O +  CO2


mfG
H2O
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Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  24.04.2005

Hallo Cornelia

Hydrogencarbonat ist die Gruppenbezeichnung.
Es gibt verschiedene Hydrogencarbonate wie:
- Calciumhydrogencarbonat
- Natriumhydrogencarbonat
- Magnesiumhydrogencarbonat

Eigenschaften von Hydrogencarbonaten
Der Aggregatzustand ist wie bei Carbonaten fest, weil zwischen den Hydrogencarbonat-Ionen und Kationen Ionenbindungen vorliegen und sich dadurch regelmäßige Ionengitter formieren. Auch die Farbe von Hydrogencarbonaten ist wie bei Carbonaten weiß. Hydrogencarbonate sind geruchlose Stoffe. Die meist löslichen Hydrogencarbonate bilden mit Wasser leitfähige Lösungen, weil sie neben Kationen frei bewegliche, hydratisierte Hydrogencarbonat-Ionen enthalten.

Zersetzung: Bei einer Temperatur von über 50°C werden aus Hydrogencarbonaten Wasser und Kohlenstoffdioxid abgespalten.

Reaktionen von Hydrogencarbonaten

Calciumhydrogencarbonat --> Calciumoxid + Wasser + Kohlenstoffdioxid

Ca(HCO3)2 --> CaO + H2O + 2 CO2

Natriumhydrogencarbonat + Calcium --> Calciumcarbonat + Natriumcarbonat + Wasserstoff

2 NaHCO3 + Ca --> CaCO3 + Na2CO3 + H2

Magnesiumhydrogencarbonat --> Magnesiumcarbonat + Kohlensäure

Mg(HCO3)2 --> MgCO3 + H2CO

Herstellung von Natriumhydrogencarbonat

Bedingung: unter Kühlung

Natriumcarbonat + Kohlenstoffdioxid + Wasser --> Natriumhydrogencarbonat

Na2CO3 + CO2 + H2O --> 2 NaHCO3

Gruß aus Bonn

Rainer Kluth
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