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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Luft in der Wasserleitung - was tun
Gast (Axel Forster)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.05.2005

Hallo zusammen, ich bräuchte kundige Hilfe:
Wir haben das Wasser für die Hausversorgung aus einer staatseigenen Quelle mit 1 m3 - Sammelbecken, die ca. 25 m über dem Niveau unseres Hauses liegt (Leitungslänge ca. 200 m).
Seit der Trockenheit 2003, in der das Wasser mal ausblieb, haben wir Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung: Der Druck ist sehr niedrig, und es kommen maximal ca. 30 l und dann ist für geraume Zeit Feierabend.
Es liegt für uns die Vermutung nahe, daß Luft in der Zuleitung ist. Wie bekomme ich diese heraus?
Zum zweiten mochte ich gerne im Keller, wo die Zuleitung in das Haus kommt einen "Pufferspeicher" haben, von dem ich mittels Pumpe in die Hausversorgung gehen will. Welche Möglichkeiten gibt es da für mich?
Vielen Dank im voraus für die Unterstützung!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 8
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  25.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Forster Axel vom 25.05.2005!  Zum Bezugstext

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Ich hoffe, dass ich Dir helfen konnte. Wenn nicht, meine Emailadresse ist ja ersichtlich...

MfG Carsten
Gast (Forster Axel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 25.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Carsten,
erst mal vielen Dank für Deine Bemühungen!
Ich wäre Dir für die Nennung von solchen Fachfirmen noch sehr verbunden. Ich habe mich bereits regional erkundigt und da scheitert es dann an der Leitungslänge.
Viele Grüße,
Axel
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  25.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Forster Axel vom 24.05.2005!  Zum Bezugstext

Vielleicht solltet ihr mal vom Keller aus Wasser durch die Leitung pumpen, die Möglichkeit könnte bestehen, dass sich die Luftblase (wenn eine vorhanden ist) noch oben herausdrückt.
Die bessere Möglichkeit sehe ich in der Kamerauntersuchung, damit kannst Du den ggf. vorhandenen Hochpunkt lokalisieren, vielleicht findest Du ja auch einen Rohrbruch...

Wichtig ist, die Ursache zu bekämpfen! Luft in der Leitung birgt ein gewisses Risiko, dort ist der optimale Platz für Bakterien! Und dann noch ein nachgeschalteter Pufferspeicher... Das kann in die Hose gehen!
So eine Kamerauntersuchung sollte allerdings von Fachfirmen durchgeführt werden, manche Kanalinspektionsfirmen bieten so etwas auch an, aber mit den Kameras würde ich keine Trinkwasserleitung befahren...
Wenn Du möchtest kann ich Dir ein paar Firmen nennen die solche Untersuchungen machen, bzw. im Internet suchen. Vielleicht kennen auch die Stadtwerke (Wasserversorger) jemanden vor Ort...

Liebes Forum, ich habe mit diesen Firmen nix zu tun, ich bin Planer in der öffentlichen Wasserversorgung und biete hier keine Leistungen an!!!!!!!

MfG Carsten
Gast (Forster Axel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 24.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Carsten,
das Becken ist in der Nähe der Quellfassung und seit
1 1/2 Jahren sind wir eigentlich immer im Überlauf. (Die Quelle selbst wurde nach Aussage Staatsforst gefasst und zugeschüttet)
Wir hatten im Winter versucht mittels Anschluß einer Pumpe Wasser von oben nach unten zu ziehen und umgekehrt Wasser vom Haus zum Sammelbecken zu drücken.
Dabei liessen wir das ganze Wasser durch einen Filter laufen und konnten keinerlei Fremdstoffe/Verunreinigungen feststellen.
Erfolg hatten wir allerdings auch nicht.
Es ist nach wie vor so, nur ca. 30 Liter, dann lange warten und dann "spotzt" es aus der Leitung bis dann wieder Wasser kommt. Deshalb kam ich ja auf die Idee, daß vor 2 Jahren, als die Quelle nicht genügend Wasser lieferte, Luft in die Leitung gekommen sein könnte.
Da wir das eben nicht in den Griff bekommen haben, hatte ich die Vorstellung im Keller in irgendeiner Form Wasser zu puffern, daß dann immer genügend zur Verfügung steht.
Viele Grüße, Axel
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  24.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Forster Axel vom 23.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Axel,
also der Trinkwasserbedarf ist für die Reibungsverluste  (Druckverlust) einer 2"-Leitung unerheblich. Es kann natürlich sein, dass beim Verlegen einer 2" PE-Leitung ein Hochpunkt entstanden ist, prüfen lässt sich das relativ einfach mit einer Inspektionskamera. Damit könnte man ggf. auch feststellen, ob die Leitung evtl. durch Verschmutzung verjüngt wurde. Das 1 m³ Becken ist direkt an der Quellfassung?
MfG Carsten
Gast (Forster Axel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 23.05.2005!  Zum Bezugstext

Ups, vergessen: 3 Personen, 3 Hunde, ganz normaler Verbrauch, Gartenwasser zum giessen aus insgesamt 3 m3 Tanks Dachflächenwasser
Gast (Forster Axel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 23.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Carsten,
die Leitung ist laut Plan ca. 200 m lang, Durchmesser 2", Kunststoff (PVC)-Leitung. Das ist halt die Leitung, die ins Haus hereinkommt; ich gehe aber davon aus, daß die Leitung komplett so ist (Aussage des Försters, der zur Zeit der Leitungsverlegung das Haus bewohnte.
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  23.05.2005

Wie lang ist die Leitung zum Haus? Dimension der Leitung?
Wie groß der tägliche Bedarf an Trinkwasser? Wie viele Personen leben im Haus? Großtiere vorhanden? Material der erdverlegten Leitung?

MfG Carsten



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