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Kategorie: > Technik > Wasserverbrauch / Zähler / Rohrbruch
Defekter Wasserzähler
Gast (Holger Lüth)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.06.2005

Wir haben seit längerem ein erhöhten Wasserverbrauch festgestellt. Während unseres letzten Urlaubs laß ich vor der Abreise und und gleich nach der Wiederkehr innerhalb einer Woche eine Diferenz von ca. 4qm. Leckagen waren keine erkennbar auch die Spülkästen waren bereits erneuert. Ich beauftrage eine Firma mit dem Abdrücken der Kalt und Warmwasserleitungen auch dabei konnte kein Mangel festgestellt werde. Seltsamer Weise kam das Rädchen im Zähler jedoch kaum zum stehen. Es drehte sich mal in die eine dann aber in die andere Richtung. Darauf rief ich das Versorgungsunternehmen an und bat um Wechsel des Zählers. Dieses erfolgte noch am gleichen Tage. Nachdem ich nach ca. einem Monat mit dem neuen Zähler hochgerechnet einen ca. 30% geringeren Verbrauch hatte, wandte ich mich am meinen Versorger mit der Bitte den Zähler prüfen zu lassen. Am Wochenende erhielt ich nun den Prüfschein und die Rechnung, soll der Zähler war angeblich in Ordnung. Kann mir jemand weiterhelfen, denn das ständige drehen des Rädchens kann doch nicht normal gewesen sein und beim neuen Zählers ist es ja auch nicht mehr.Durch den Wechsel eines Zählers ommt es garantiert auch nicht zu einem geringeren Verbrauch. Gruß Holger



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 8
Gast (Helmut)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.04.2007

Hallo Leute,
vieleicht doch von Allgemeininteresse nach langer Zeit

zu Holger,
der Anlaufstern dreht sich in der Regel schneller vor als zurück.
Das Ausschleifen der Lagerungen in den Zählern,
wird durch Eisen oder auch Kalk im Wasser begünstigt.
Inhaltstoffe im Wasser verhalten sich wie Schleifpaste,bewirken leichgängigkeit nur in eine Richtung.Der Anlaufstern im Zähler steht beim zuzücklaufen still.Ein Rückflußverhinderer ist zwingend notwendig.

zu Markus,
deine Oma oder der Wasserableser hat beim Ablesen die 1 vor der 308 nicht mitgelesen.Ablesefehler!!!
Gast (stefan Jankowski)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.09.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Holger Lüth vom 08.06.2005!  Zum Bezugstext

Guten tag Herr Lüth ich bin geselle im bereich gas-wasser und dass einzige was mir dazu einfallen würde ist dass die wasserleitung evtl über ein t-stück noch mit einem nachbaren verbunden ist mfg Jankowski
Gast (Gerhard Lehmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.01.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus Faist vom 01.08.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Markus,
die durch das pendeln Deiner Wassersäule
entstandene Fehlmessung zu Dienen Ungunsten muß die Stadtwerke nicht anerkennen.
Es ist Deine Pflicht Deine Anlage in Ordnung zu halten!
Eine Lösung gibt es nur auf dem Kulanzwege mit deinem Versorger. Die das Problem des "pendelns" genau kennen aber auch um die Plustendenz wissen !

Luft aus der Leitung ; Entlüfterventile setzen ; Rückflußverhinderer austauschen und alles jährlich prüfen dann ist Ruhe.

GL
Gast (Wolfgang Günther)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.11.2005

Das kleine Rädchen nennt der Fachmann Anlaufstern. Es dreht sich wenn Wasser durch den Zähler fließt. Die Empfindlichkeit liegt je nach Zählertype bei ca. 3 - 4 Liter/Stunde.
Der Hausanschluß ist durch ein KFR-Ventil gesichert. Dieses Ventil verhindert ein unkontrolliertes Zurückfließen des Wassers uas dem Hausnetz in das Versorgungsnetz.
Wenn jetzt dieses KFR-Ventil defekt ist und sich eine Luftblase im Hausnetz befindet, beides in der Verantwortung des Hausbesitzers (!), kann bei Druckschwankungen im Versorgungsnetz das Wasser zurück ins Versorgungsnetz fließen und wieder ins Hausnetz. Dieses nennt der Fachmann Pendeln. Da die Anzeigegenauigkeit einens Wasserzählers im Rückwärtsbetrieb gesetzlich nicht geregelt ist, da ja nicht sein darf (!), kann so ein Effekt auftreten wie 1 Schritt vor und 3 zurück. Des kann zum Vor- oder auch Nachteil für den Hausbesitzer (Versorger) sein.

Die Verantwortung liegt eindeutig beim Hausbesitzer, da er verpflichtet ist die Funktion des KFR-Ventils min. einmal jährlich zu überprüfen. Das ist i.d.R. einfach. Man muß es nur zudrehen und dann wieder aufdrehen.

Beim Zählerwechsel wird das dann ja gemacht und dann funktioniert das KFR-Ventil wieder. Der neue Zähler zeigt dann "richtig" an. Hätte der Hausbesitzer das auf- und zudrehen regelmäßig durchgeführt, hätte der alte Zähler wieder richtig angezeigt. Es liegt also nicht am Zähler.
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.08.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Markus Faist vom 01.08.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Markus!

Wenn es denn so wäre, müssten die Schwankungen und somit der überhöhte Wasserverbrauch (-gebrauch) sich erledigen, wenn das Rückschlagventil (und evtl. der Druckausgleichsbehälter der Heinzungsanlage) erneuert wird.
Ich würde nach der Erneuerung die Gebrauchsmenge des Wasser kontrollieren und die Erkenntnissse dem Wasserversorger mitteilen und auf dem Verhandlungswege versuchen, von der hohen Forderung runterzukommen und ggfs. die Gebrauchsmenge zu schätzen. Da sitzen ja auch nur Menschen, mit denen man bestimmt reden kann.

Viel Erfolg

Fred
Gast (Markus Faist)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.08.2005

Hallo,

gerade habe ich Ihre Nachricht gelesen. Ich habe momentan ein ähnliches Problem. Vielleicht können wir uns gegenseitig helfen ?

Im Dezember 2004 bezog ich allein ein älteres Haus meiner Oma. Dies stand 4-5 Jahre leer. Der Hauptwasserzähler stand bei Einzug auf 308 m³. Genau 3 Monate später stand diese auf 1322 m³ !!!

Eine weitere Wasseruhr separat für meine Wohnung belegt aber nur einen Verbauch von genau 13 m³ ! Das bedeutet es sind exakt 1000 m³ zuviel auf dem Hauswasserzähler drauf.

Alle bestimmungswidrigen Wasserverluste kann ich mittlerweile ausschließen. Dies ist absolut sicher. Eine Befundprüfung des Zählers bestätigt allerdings die Richtigkeit der Funktion.

Die Stadtwerke fordern nun € 4000.- für die angeblich verbrauchte Wasser- und Abwassermenge.

Nach längeren Telefonaten vermuten die Hersteller der Wasseruhr "Elster-Messtechnik" nun eine Luftblase im Rohrleitungssystem, die durch Druckschwangkungen vom Netz mehrmals durch den Zähler geschoben wurde. Da mein Rückschlagventil wahrscheinlich defekt ist, wäre dies die einzigste erklärbare Folgerung zum Vorfall. Nur wie kann ich das beweisen ?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit Grüssen aus Nürtingen

Markus
Gast (Holger Lüth)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Ulrike Beck vom 07.06.2005!  Zum Bezugstext

Sehr geehrte Fr. Beck, leider habe ich auch noch keine Lösung bzw. Erklärung. Aus diesem Grunde bin ich ja auch auf der Suche nach Informationen auf dieses Forum gestoßen. Für mich wäre von Interesse von einem Fachmann zu erfahren, wie dieses Phänomen zu erklären bzw. zu deuten ist.
mfg Holger Lüth
Gast (Ulrike Beck)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.06.2005

Sehr geehrter Herr Lüth,
auch wir haben in einem 2 Personenhaushalt das gleiche Problem. 227 m3 Wasserverbrauch pro JAhr und somit 650 Liter pro Tag, das kann doch nicht stimmen, auch bei uns dreht sich das Rad wenn wir kein Wasser nutzen und
wir wissen nichtwie wir vorgehen sollen. HAben Sie schon eine Lösung gefunden? MFG Ulrike Beck



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