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Kategorie: > Wissenschaft > Physik / Chemie
optische Eigenschaften von Hydrogencarbonaten
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  04.09.2005

Hallo,

mich würde es interessieren, ob es eine Möglichkeit gibt,  
Hydrogencarbonate direkt oder indirekt zum Beispiel durch Färbung oder spezielle Beleuchtungstechniken in sehr hartem Wasser irgendwie im Strahlengang eines Mikroskopes in situ sichtbar zu machen ? Bin dabei für andere Zwecke ein Leitz Orthoplan Mikroskop mit Auf-und Durchlicht sowie Hell und Dunkelfeld zu erwerben und da wäre es ja interessant auch mal ein Wässerlein zu untersuchen.

Grüsse aus Griechenland

Lothar



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 11
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  13.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Uwe Kackstaetter vom 13.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo, und vielen Dank,

werde das mal versuchen.

Was für ein schöner Gruss aus einer mir ans Herz gewachsenen Gegend !

Vor vielen, vielen Tagen ( in den 60.ern  ),war ich für ein paar Jahre in der Nähe zu Hause. TX,NM und AZ. Als "Honorary Citizen" einer grösseren Stadt hatte ich eigentlich vor mein Rentnerdasein dort zu verbringen.

Wegen der Entfernung musste ich meiner Frau zu Liebe aber mit Griechenland als Kompromiss vorlieb nehmen.
Ist aber auch schön hier.
Liebe Grüsse aus Griechenland nach Colorado

Lothar   ( dug for wood and climbed for water )
Gast (Uwe Kackstaetter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.09.2005

Gruss aus dem Wilden Westen!

Habe vor Jahren einmal an einem Mineralien & Gesteinshandbuch mitgewirkt, in dem ein paar optische Tests (Faerbungstests) fuer Carbonate und andere Mineralien aufgefuehrt sind. Leider ist das Buch vergriffen und ich habe mich nicht dazu aufgerafft eine zweite Auflage anzufertigen. Wuerde es an Deiner Stelle mal ueber die Fernleihe geangiger Buechereien probieren. Hier der Titel:
Mineral-Rock Handbook, 1989, Proctor, P.D., Peterson, P.R. and Kackstaetter, U.R., ISBN 0-9625042-0-3.
Hier ware fuer Dich besonders Seiten 44 - 52 "Systematic Microchemical Analysis" und Seite 239 "Preparation of Solutions for Carbonate Mineral Determination", sowie Seite 240 "Schematic of Mineral Staining Tests for Carbonate Minerals" interessant. Wenn Du die Carbonate im Wasser zum Ausfaellen bringst, waeren diese Tests unter einem Mikroskop durchfuehrbar.

Entschuldige mein Deutsch. Ist ein bischen eingerostet.

Professor Uwe Richard Kackstaetter
Geography / Geology
Front Range Community College
Westminster, Colorado
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  10.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 10.09.2005!  Zum Bezugstext

Nein Wilfried,

heute habe ich mich den ganzen Tag mit dem 3 Zylinder Diesel "Volvo Penta" beschäftigt Lecks und Engpässe im Sekundärkreislauf des Kühlsystems beseitigt und heute Abend dann zum Sonnenuntergang gerade noch rechtzeitig aufs Meer hinaus gefahren und was ist, ; wird immer noch heiss, wenn ich über 1500 Umdrehungen fahren will. Sitzt da jetzt eine Kolonie Kraken im Wärmetauscher oder was ist Sache.
So hat halt jeder seine Sorgen.
Ach ja beinahe hätte ich´s vergessen der Verkäufer des Mikroskops hat mir gemailt, dass er noch eine Belichtungseinrichtung in die Pakete mit reintut. Hat sich wohl selbst erschrocken, was für einen guten Preis er erzielt hat. Finde ich echt stark und freue mich auch darauf. Das ist in Griechenland nun mal das schöne, mit etwas gutem Willen findet man jeden Abend einen Grund zum feiern.
Grüsse aus GR

Lothar
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  10.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 09.09.2005!  Zum Bezugstext

...Lothar schon 18 Std. nicht mehr im Forum - holt wohl sein Wild-Leitz-Rentnermikroskop persönlich ab :-)))
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  10.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 09.09.2005!  Zum Bezugstext

Herzlichen Glückwunsch!
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  09.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 07.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo,

es hat geklappt. Wenn auch beinahe doppelt so hoch als geplant / erhofft; jedoch immer noch unter der Hälfe des
Marktwertes, konnte ich den Zuschlag in ebay erhalten.

In absehbarer Zeit gibt es hier dann ein ordentliches Rentnermikroskop. Wild-Leitz Orthoplan Auflicht + Durchlicht und Hell und Dunkelfeld.

Soviel zur freudigen Mitteilung

Lothar
H2O
(gute Seele des Forums)

  07.09.2005

Hallo Lothar,

wie Heiner schon ausgeführt hat besteht in gelöster Form keine Chance zur optischen Untersuchung. Eine optische Analyse ist nur dann denkbar wenn das Zeugs auskristallisiert entweder durch Zugabe von Chemikalien die dann ein schwerlösliches Salz bilden das dann identifiziert werden kann, oder durch "Einengen" damit das Löslichkeitsprodukt unterschritten wird. Das geht dann schon ein Stück weit in Richtung Emoto. Willste am Ende griechischer Emoto werden? (lol)

Spass bei Seite, für Ca gibts ein qualitatives Nachweisverfahren das durch die charakteristische Kristallform des Calciumsulfats funktioniert. Das funktioniert so, dass man dem Wasser etwas Schwefelsäure zugibt, einen Tropfen dieses angesäuerten Wasser auf einen Objektträger setzt und durch vorsichtiges Erhitzen das Wasser verdampft. Ca kann mann dann mikroskopisch an der  charakteristischen nadeligen Kristallform des Gipses erkennen.

Gruß H2O
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  07.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 06.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

die Idee ist gut. Von der Theorie her sollen sich ja eine spezielle Art von armorphen Kristallen bilden die Du ja dann eigentlich unter dem Mikroskop sehen müsstest.

Man sollte zum vergleich mal die Verfahren heranziehen die mit Impfkristallen arbeitn (BWT und Co). Hier solltest Du solche Kristalle zu sehen bekommen.
Damit weißt Du schon mal, wonach Du suchen mußt.

Ich mach mich noch ein wenig schlau und melde michnochmal im laufe des Tages.

Gruß aus Bonn

Rainer
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  06.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas vom 06.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Andreas,

schönen Dank für deinen Beitrag. Ich suche das aber nicht für den Hausgebrauch, sondern bin am überlegen, wie weit es nicht eine einfache Möglichkeit gibt die angebliche Wirksamkeit von physikalischen Wasserbehandlungsmethoden durch "eigene Anschauung" zu sehen.

Gruss Lothar
Gast (Andreas)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.09.2005

Hallo Lothar!

Wie hier schon geschrieben, kann man die Hydrogencarbonate nicht sichtbar machen. Zudem stellt sich die Frage, wenn Du spezielle Tests benutzen willst, ob sich das finanziell (teuer) lohnt. Wenn es um die Wasserhärte geht, so sei angemerkt, dass vor allem das Calciumcarbonat hierfür verantwortlich ist. Es ist schwerlöslich in Wasser. Das vergleichbare Calciumhydrogencarbonat ist dagegen besser löslich. Man kann die einzelnen Ionen zudem noch mit instrumentellen Methoden nachweisen, was aber für den Hausgebrauch nicht geeignet ist.

Grüße, Andreas
Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  04.09.2005

Hallo Lothar,

"... Hydrogencarbonate direkt oder indirekt zum Beispiel durch Färbung oder spezielle Beleuchtungstechniken in sehr hartem Wasser irgendwie im Strahlengang eines Mikroskopes in situ sichtbar zu machen ?"

Solange die gelöst sind, kannste das getrost vergessen. Wenn sie zumindest teilweise auskristallisiert vorliegen, könnten einzelne der Verbindungen möglicherweise (!) anhand ihrer Kristallform identifiziert werden. Für Na und K gibt es entspr. Tests, dazu muss dem Wassertropfen auf dem Objektträger eine best. Reagenzlösung zuge"tüpfelt" werden. Voraussetzung: Die Na- bzw. K-Konzentration ist relativ hoch, was in Trinkwasser selten oder nie(?) der Fall ist. Für Ca kann ich jetzt aus der Lamäng nichts weiter sagen, sollte aber möglich sein, falls man es nicht lassen kann.

"... Bin dabei für andere Zwecke ein Leitz Orthoplan Mikroskop ... zu erwerben ..."
Fein, dann freue ich mich schon mal auf die Fotos von den frisch geschlüpften Griechischen Spinnenbabys. ;-)

Grüße Heiner




http://www.wissenschaft-technik-ethik.de



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