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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Aggressives Wasser
Gast (Lounes HAHAD)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.09.2005

wie aggressiv ist Osmosewasser wirklich ?
manche sagen: das ist aggressiver als manche Säuren!
andere sagen: Osmosewasser frißt alle Mineralien (zB. Messing) außer Edelstahl (und natürlich Kunststoff)
Ich bin für eine Antwort dankbar.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 10
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  18.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dietmar Kuehn vom 18.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Kühn,

>> Nach meiner Recherche, finde ich übrigens keine Region die ausschließlich die Versorgung mit Wasser aus destillerten Wasser darstellt. Was ich verstehen würden da die Destillation ja ein energiereicher Prozeß ist.<<

Sie werden verblüfft sein wie einfach das ist. Die Natur destilliert täglich unvorstellbare Wassermengen und Flora und Fauna leben davon. Wäre der Quatsch von osmotischem Gefälle und platzenden Zellen wahr, wären Mensch und Tier bei jedem Regenschauer in Lebensgefahr und unsere Wälder und Felder müßten wir überdachen ;-)

Aber ohne Scherz, die Eskimos trinken seit jeher destilliertes Wasser, denn Schnee und Eis enthalten NULL Mineralien.

Einen schönen Sonntag und beste Grüße
Wilfried

P.S. bitte unbedingt auch Lothars Beitrag überdenken! Sie müßten täglich 200 - 300 Liter gutes Tafelwasser trinken, wollten Sie Ihren Mineralbedarf aus dem Wasser decken...
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  18.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dietmar Kuehn vom 18.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo,

das Problem der "Entmineralisierung" stellt sich besonders in heissen Gegenden, wo der Körper mit und ohne Arbeit stark schwitzt.
Dort finden sie normalerweise neben jedem Wasserspender auch einen Mineralalztablettenspender und man weiss halt, dass das Salz, welches sich auf der Haut auskristallisiert ersetzt werden muss.

Wenn sie das nicht berücksichtigen und entsprechend grosse Wassermengen zu sich nehmen, bringen sie ihre Gesundheit in Gefahr und zwar egal ob destilliert oder nicht. Die zu ersetzende Mineralienmenge ist deutlich höher als das was das Trinkwasser liefert.

So ist man auch salziger und schärfer.

Gruss aus Griechenland

Lothar
Gast (Dietmar Kuehn)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 17.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

ich muß zugeben , dass es mir nicht bewußtwar wie die Regulierung der Mineralienversorgung im Körper sich anpassen kann.
Trotzdem stellt sich für mich die Frage, ob es nicht ein kumulierender Effekt aus der Aufnahme von destillierten Wasser und nicht nährstoffreicher Ernährung ist, der zur Unterversorgung bei eben diesen Millionen von Menschen führt.

Nach meiner Recherche, finde ich übrigens keine Region die ausschließlich die Versorgung mit Wasser aus destillerten Wasser darstellt. Was ich verstehen würden da die Destillation ja ein energiereicher Prozeß ist.
Können Sie mir da ihre Quellen nennen?
Gruß
Dietmar
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  17.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dietmar Kühn vom 16.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Herr kühn,

ich schätze Ihre beiträge sehr, aber das sollten Sie noch einmal Ihre Quellen prüfen:

>>da sich je nach  Anlage die Wasserqualtitä schon erheblich verändern kann (Leitwerte unter 20S/cm) und der ausschließliche Genuß dieses Wasser quasi im Umkehr-Umkehr -Osmoseeffekt ;-)
schon zur einer Entsalzung Körpers führen kann.<<

Wäre es dann nicht seltsam, daß sich viele Millionen Menschen, die ausschließlich destilliertes Wasser trinken, bester Gesundheit erfreuen?

Mein Lieblingslink zu diesem Thema:
http://www.wissenschaft-technik-ethik.de/Download/wasser.txt

Wenn Sie unter Kap. 8.1 bitte einmal schauen möchten.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Dietmar Kühn)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 14.09.2005!  Zum Bezugstext

Kommentar:

Eine Resthärte von 3 dh sind in den meisten Fällen zur Schutzschicht bildung ausreichend.


Ausserdem kann man diesen "Quacksalbern" auch nicht ganz unrecht gegebn , da sich je nach  Anlage die Wasserqualtitä schon erheblich verändern kann (Leitwerte unter 20S/cm) und der ausschließliche Genuß dieses Wasser quasi im Umkehr-Umkehr -Osmoseeffekt ;-)
schon zur einer Entsalzung Körpers führen kann.
Gruß
Dietmar Kühn
H2O
(gute Seele des Forums)

  14.09.2005

Hallo Lounes,

ein kleines bisschen Wahrheit ist da schon dran.  Zumindest wenn man die Sache aus korrosionstechnischer Sicht betrachtet. Natürlich sind die Aussagen so wie sie Du schreibst maßlos übertrieben. Aber viele Werkstoffe brauchen um schützende Deckschichten ausbilden zu können eine Restkarbonathärte im Wasser. Das betrifft z.B. Stahl, Kupfer und Blei. Fehlt diese Karbonathärte ist der Werkstoff einer beständigen Flächenkorrosion unterworfen die zwar gering ist aber unter Umständen zur Überschreitung der Trinkwassergrenzwerte führen kann. Deshalb wird Dir niemand empfehlen z.B eine Umkehrosmoseanlage oder eine Vollentsalzung vor der Hausinstallation zu betreiben. Wenn das Wasser durch Ca-Na -Tausch enthärtet wird, wird ebenfalls nicht bis auf 0dH enthärtet sondern eben aus korrosionschemischen Betrachtung eine gewisse Resthärte im Wasser belassen.

Wenn das Wasser nach dem Hahn aufbereitet wird bestehen wie Wilfried schreibt keine Bedenken bezüglich der Gesundheit sondern eher wegen der Notwendigkeit.

Gruß H2O

Gast (Lounes)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 08.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,
Auch Dir danke ich für die überzeugende Antwort
Lounes
Gast (Lounes)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kelm vom 08.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Kelm,
Danke für die rasche und erleuchtende Antwort
Lounes
Kelm
a_kelmyahoo.com
(Mailadresse bestätigt)

  08.09.2005

Hallo

Man spricht von aggresivem Wasser weil das CO2 durch die Membranen hindurch geht.
Dadurch erhälst du eine Absenkung des pH Wertes.

Bedenke aber dass selbst ein Mineralwasser welches mit Kohlesäure versetzt ist pH Werte von 4.5-5.6 haben kann.

Also keine Sorge.

Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  08.09.2005

Hallo Lounes HAHAD,

immer schauen, WER was sagt - und warum.
Wenn Sie auf den Internetseiten von Quacksalbern, die sich ja heute Esotheriker nennen, recherchieren, dann gehen die Meinungen dort auseinander, je nachdem welches Produkt gerade verkauft werden soll.

Warum soll Revers-Osmosewasser, also hochreines Wasser schädlich sein?

Es wird in riesigen Anlagen zur Wasseraufbereitung produziert und von vielen Millionen Menschen getrunken. Nicht in Deutschland, wo die Wasserwerke meist mit anderen Verfahren das Trinkwasser so aufbereiten, dass jede Nachbehandlung Quatsch wäre und die Qualität nur schlechter wird - hauptsächlich wegen technischer Probleme bei diesen Kleinanlagen, Pflege und Wartung.

Beste Grüße
Wilfried



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