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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Catalyse zur Enthärtung?
Gast (A. M.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.11.2005

Hallo, mich würde interessieren, ob es Erfahrungen mit dem Catalyseverfahren zur Wasserenhärtung gibt.
Wirkt es tatsächlich? Ist es tatsächlich ökologisch gut?
Gibt es Nachteile?
Außerdem: wenn ich danach einen Aktivkohleblockfilter verwende: setzt der sich dann eher schneller zu, weil die Partikel größer werden?
(wie ist das überhaupt mit diesen Filtern bei sehr hartem Wasser, setzen die sich nicht ganz schnell zu?)
Danke!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
Gast (WernerFalk)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.03.2006

Ja es funktioniert wirklich. Schade nur das oft auf der W 512 des DVGW herumgeritten wird. Dieses Prüfzeugniss bezahlt der Kunde beim Kauf recht teuer. Und einen Langzeitversuch ersetzt die W512 auch nicht. Ich denke besser ist es so wie wir das tun. Gerät mit erweiterten Garantie und Rücknahmeverpflichtung verkaufen. Mehr Sicherheit gibt es nicht.
Gruss wf
Gast (A. M.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.11.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 17.11.2005!  Zum Bezugstext

Hat den jemand praktische Erfahrung mit einem bestimmten Modell sammeln können und kann es empfehlen? (Oder eben auch nicht!)
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  17.11.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von A.M. vom 17.11.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Anja,

> Warum hört man denn so selten von dem
> Catalyseverfahren?

- es ist nicht erprobt
- der Wirkmechanismus ist nicht hinreichend geklärt
- die Wirkung ist nicht überall reproduzierbar, da sie von der genauen Wasseranalyse abhängt
- viele Geräte leisten die versprochene Wirkung gar nicht
- das Verfahren enthärtet nicht, sondern wandelt den Kalk lediglich um
- es hat eigentlich keine nennenswerten Vorteile gegenüber dem Ionenaustausch


Gruss

JB
Gast (A.M.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.11.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 17.11.2005!  Zum Bezugstext

Warum hört man denn so selten von dem Catalyseverfahren?
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  17.11.2005

Hallo Anja,

Deine Frage kann man leider nicht pauschal beantworten. Von den alternativen Enthärtungstechnolgien ist die heterogene Katalyse eines der wenigen, die zumindest im Verdacht stehen wirksam zu sein. Wenn Du mit dem Gedanken spielen solltest Dir eine solche Anlage anzuschaffen, achte zwingend darauf, dass das Gerät ein DVGW-Zertifikat nach W 512 hat. Nur solche Geräte konnte in unabhängigen Tests eine Wirkung attestiert werden.

http://www.dvgw.de/pdf/trinkwasseraufbereiter.pdf

Ich kenne das Verfahren selbst nur grob, aber nach allem was ich weiss, sollte es ökologisch positiv sein, da es ohne Verbrauchsmaterialien auskommt.

Mit dem Aktivkohlefilter sollte es eigentlich keine Probleme geben, da die Partikelgröße immer noch sehr gering ist - es stellt sich eher die Frage, ob der Filter selbst überhaupt notwemdig ist; bei einer "normalen" Trinkwasserinstallation ist er es nämlich nicht.

Generell sollte man immer die gut erprobte Technik Ionenaustausch als erste Wahl sehen - die im technischen Bereich sicher weit überlegen ist, dafür ökolgisch vielleicht kleinere Defizite hat.

Gruss

JB



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