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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Trinkwasser per Tankwagen
Gast (Jan Cremers)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.01.2006

Hallo, der Betreff mag merkwürdig anmuten, aber mich würde interessieren, ob es noch Menschen gibt, die ihr Wasser per Tankwagen beziehen. Ein Freund hat einen Hof in Alleinlage(Nordrhein-Westfalen) und kann aufgrund schlechter Wasserqualität  sein Brunnenwasser bald nicht mehr verwenden. Anschluß an die öffentliche Trinkwasserversorgung ist für ihn zu teuer und die aufwendige Aufbereitung des Brunnenwassers ist finanziell ebenfalls nicht zu stemmen. Daraufhin habe ich - ganz naiv - Regenwassernutzung für WC etc. und Trinkwasser per Tankwagen in "irgendeinen" Tank empfohlen. Finde jetzt aber nichts zu dem Thema. Wer hilft?



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 7
Gast (Jan Cremers)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.02.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 03.02.2006!  Zum Bezugstext

Hallo JayBee, hallo Rainer,
das mit dem Filter hinter der Abzweigung werde ich ihm gleich mal vorschlagen, fahre gleich zu ihm. Wird ihn aufheitern! Im Vertrag steht genau: X darf Frischwasser von Y beziehen, solange dieser das Wasser aus eigenem Brunnen bezieht. Ich hatte meinem Kumpel schon mal vorgeschlagen mir einfach den Brunnen zu verkaufen. Ich bezahle dann den Eisenfilter und die Wartung und beliefere ihn dafür mit Wasser, den Nachbarn aber nicht... Klingt gemein und spitzfindig, aber so sind wir eigentlich gar nicht. Ihr müsstet X kennen.
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  03.02.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rainer Kluth vom 03.02.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer und Jan,

was steht eigentlich genau im besagten Vertrag ?
Dein Freund kann den Enteisenungsfilter ja hinter der Abzweigung zum Nachbarn einbauen ;-)

Gruß

JB
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  03.02.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Jan Cremers vom 02.02.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Jan,

Eisen ist ein häufpg vorkommendes Problem und relativ einfach mittels eines Enteisenungsfilters in den Griff zu bekommen.
Wenn der Eisengrenzwert bereits überschritten wurde, muß Dein Freund die Belieferung seines Nachbarn unverzüglich einstellen. Das Wasser entspricht nicht mehr der TVO.
Kurzes Anschreiben oer Einschreiben und Rückschein. Dazu die Bitte sich an den dadurch entstehenden Kosten zu beteiligen. Wenn icht wird der Brunnen stillgelegt.

Vielleicht gehts ja auf diese Weise.

Gruß aus Bonn

Rainer Kluth
Gast (Jan Cremers)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.02.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 31.01.2006!  Zum Bezugstext

Hallo,
jetzt schon einmal vielen Dank für Eure Antworten!
Ein Problem ist der Eisengehalt des per Rammbrunnen geförderten Wassers. Außerdem hängt noch ein Nachbar an der Anlage, der gem. Notarvertrag Frischwasser beziehen darf solange mein Freund Wasser aus dem eigenen Brunnen fördert. Besagter Nachbar ist aber derart verschwenderisch, dass die Pumpe(im Haus meines Freundes) fast ununterbrochen röhrt und dementsprechend oft platt ist. Bitten und Ermahnungen blieben ohne Erfolg, so dass jetzt ein Ausweg gesucht wird. Zur Not wird der Brunnen also zugemacht, da der Nachbar sich auch nicht an den Kosten der Förderung und des Unterhalts beteiligen will.
Viele Grüße
Jan
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  01.02.2006

Hallo Jan,

Trinkwasser in Tankwagen zu transportieren ist zwar in weniger entwickelten Ländern durchaus üblich, in Deutschland aber nur eine Notmaßnahme, bei Störungen im Leitungsnetz - oder bei Katastropheneinsätzen.

Der dafür hohe Aufwand schlägt sich natürlich im Wasserpreis nieder, so dass es fast immer günstiger ist, ein vorhandenes Rohwasser auszubereiten.

Was genau ist denn an dem Brunnenwasser zu bemängeln?

Geste Grüße
Wilfried
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  01.02.2006

Hallo Jan,

ich sehe das ebenso wie JayBee.
Die Hygiene im Tankwagen und bei der anschließenden Lagerung ist sicher problematisch.
Um hier der TVO genüge zu tun müssten auch zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen wie z.B. ein UV-Strahler installiert werden.

Rede mal mit Deinem Freund das er oder Du sein Brunnenproblem hier im Forum schildert.
Das scheoint mir der bessere Weg zu sein.

Gruß aus Bonn

Rainer Kluth
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  31.01.2006

Hallo Jan,

die Idee ist nicht sonderlich gut.
Trinkwasser wird in absoluten Ausnahmefällen (z.B. akute Wasserversorgungsschäden) zwar auch per Tankwagen transportiert aber dies birgt hygenische Probleme.
Für eine Vorratshaltung ist es denkbar ungeeignet, da die Gefahr der Verkeimung besteht.
Generell müßte solches Wasser auch entkeimt werden, was zwar uU billiger als eine "komplette" Aufbereitung wäre, aber inkl. Anlieferung und Bevorratung sicher teurer als eine Behandlung des Brunnenwassers wäre.
Was ist eigentlich das Problem mit dem Brunnen Deines Freundes ?
Ich denke es wäre zeilführender, wenn Du (oder er) diese hier postet, hier sind einige Fachleute unterwegs, die vielleicht eine preiswertere Alternative finden.
Allein die Regenwasserinstallation ist ja schon recht teuer ... da sollte sich doch ein besserer Weg finden lassen ;-)

Gruß

JB



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