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Kategorie: > Wissenschaft > Physik / Chemie
Einfluß der Wasserhärte auf Glasoberflächen
Gast (Astrid K.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.06.2006

Hallo,
moderne Geschirrspüler haben neuerdings ein Glasschonprogramm, bei dem dem Spülwasser eine definierte Menge nichtenthärtetes Wasser zugegeben wird.
Warum wird Glas von enthärtetem wasser stärker angegriffen? Ich dachte bisher, nur Flußsäure könne SiO2 angreifen



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 4
Gast (H2O)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.06.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Astrid K. vom 05.06.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Astrid, hallo Forum,

durch Dein Nachhaken und das Googeln bin ich auf eine köstliche Seite gestossen. Der link mit der Calgon-Besprechung hat mich veranlasst die Seite genauer zu betrachten. Die Seite ist von einem Lebensmittelchemiker der sehr humorig aber auch ausgesprochen scharfsinnig und teils mit spitzer Zunge verschiedenste Themen behandelt. Empfehlenswert !! Die Ketzerseite hat mir einige spontane Lacher beschert. Die Lebenmittelbesprechungen sind ebenfalls sehr gelungen auch Wasser, Mineralwasser und Mineralien werden bespochen (und auch anderes wie Geschirrspülmittel usw.).

http://www.bernd-leitenberger.de/index.html

die sitemap:  http://www.bernd-leitenberger.de/site-map.html

Gruß
H2O
Gast (H2O)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.06.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Astrid K. vom 05.06.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Astrid,

habe mal ein wenig gegoogelt und einiges gefunden. Leider wird Deine spezielle Frage aber nicht explizit beantwortet. Wichtig bei den Glasschonprogrammen scheint zu sein, dass mit abgesenkter Temperatur gespült wird, das verlangsamt logischerweise den chemischen Angriff. Andere Quellen behandeln diesen speziellen "Protektor" für Glas den es noch zusätzlich zu den 3 in 1 Tabs mit Kugel gibt. Passt wohl nicht alles rein in die modernen Multifunktionskugeltabs. Es wird irgendwo erwähnt, dass es sich um Mineralien handelt die schützend an der Glasoberfläche wirksam sind. Eventuell erfüllen die Mineralien im nicht deionisiertem Wasser den gleichen Zweck.

Einige links:

http://www.wdr.de/themen/forschung/1/kleine_anfrage/antworten/spuelmaschine.jhtml?rubrikenstyle=kleine_anfrage

http://www.somat.de/tf_hintergrund2.php

http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=231871

http://www.bernd-leitenberger.de/calgon-spuelmittel.html

http://www.hr-online.de/website/rubriken/ratgeber/index.jsp?rubrik=3624&key=standard_document_22579254


Gruß
H2O

Gast (Astrid K.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.06.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 02.06.2006!  Zum Bezugstext

Aber warum genau nichtenthärtetes Wasser Glas weniger angreift, ist mir immer noch nicht klar!
Liegt es vielleicht an einer Art Erdalkalidiffusion/- übergang, die bei enthärtetem Wasser durch das Konzentrationsgefälle begünstigt wird?
Also werden diese quasi in weichem Wasser leichter herausgeschwemmt und das Glas dadurch anfälliger gegenüber mechanischer Beeinflussung ?
Gast (H2O)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.06.2006

Hallo Astrid,

auch Alkalischmelzen und starke Laugen können Glas angreifen.
Da Glas nicht nur aus SiO2 besteht (ausgenommen Quarz auch als "Quarzglas" bezeichnet) sondern oft große Mengen Alkali-, Erdalkali- und andere Metalloxide enthält, erhöht sich auch dadurch seine Angreifbarkeit.
In der Spülmaschine kommt hinzu, dass ein mechanischer Angriff durch im Wasser vorhandenen feste Partikel stattfindet, der durch das ständige Besprühen zu Erosionserscheinungen an der Glasoberfläche führen kann.

Gruß
H2O



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