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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Erschreckende Unwissenheit zum thema wasser und Aufbereitung
Gast (Christian)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.07.2006

Hallo an alle

ich bin zufüllig hier im Forum gelandet, als ich nach NEUEN UO-gerätschaften gesucht habe.

nachdem ich einige Beiträge zum Thema Wasserquallität in Deutschland und UO-Anlagen hier gelesen habe, könnte ich es mir nich verkneifen einen beitrag zu schreiben!
Ich finde es einfach erschreckend wie das schlecht das Wissen über unser Trinkwasser in Deutschland ist.

Vorab zu mir: ich bin Laborant bei einem Pharmaunternehmen und beschäftige mich unteranderem mit der Untersuchung von verschidenen Wässern als Rohstoff für Medikamente.

Trinkwasser allgemein:

es ist vollkommen richtig, das unser Trinkwasser eines der am HÄUFIGSTEN untersuchten und kontrollierten Lebensmittel ist.
wer zwischen den Zeilen lesen kann, kann erkennen das HÄUFIG nicht gleich GUT ist!!!!!
denn in der Analytik (egal in welchem Bereich) gibt es immer Grenzwerte (Spezifikationen)
Beispiel:
Wasserwerk A kontolliert sein wasser 10X am Tag hat aber hohe Werte (immernoch innerhalb der Grenzen
Wasserlieferant B kontrolliert nur 1X am Tag liegt aber weit unter den Vorgegebenen Spezifikationen
Welches wasser ist besser??????

außerdem ist es richtig, das unsere Trinkwasserverordnung nicht alle Stoffe prüfen lässt.
sondern nur einen Minimalen Bruchteil.
von dem in Wasser enthaltenen Stoffen (können bis 1700 sein) werden NUR 33 geprüft.

es ist absolut Falsch, dass wir uns an die Empfehlungen der WHO halten.
diese Empfiehlt die Prüfung von 200 Inhaltsstoffen.

es ist auch Richtig das unser Leitungswasser Besser ist als Mineralwasser und das die Trinkwasserverordnung strenger ist als die Mineralwasserverordnung (sowas gibts wirklich)
Hier werde nur 10 Inhaltsstoffe geprüft und die Grenzwerte liegen höher als in der TWV.

Nun die Frage für den Hauptgewinn:

Wieso wurden am 30.09.1990 der Richtwert für die Leitfähigkeit unseres Trinkwassers von 1000µS auf 2000µS und liegt mitlerweile bei 2500µS angehoben???
Auflösung am Ende!
Empfehlungen unabhängiger Organisationen:

EU: 400
WHO: 750

des weiteren Stellt sich die Frage warum wir im UNO-Trinkwasserreport (einem Internationalem Quallitätsranking für Wasser) einen 57. Platz erreichen???

soviel zu meiner Einschätzung der Trinkwasserlage in Deutschland.

zu UO-Geräten:

Es ist absolut richtig, dass UO-Anlagen die Effektivste Möglichkeit sind Wasser zu reinigen!
hierbei sollte natürlich auf die Quallität geachtet werden. gute UO-Geräte bekommt man nicht unter 1500-2000€ (Herstellerpreis versteht sich)

und es ist auch absolut richtig, das man mit Guten UO-A Medikamentenrückstände aus dem Wasser entfernen kann. und das zu 99% im vergleich zu Wasserwerken ist das beachtlich. Und für alle die es nicht wahr haben wollen:
UO-A reinigen NICHT duch Filtration sondern Duch Molekültrennung an der Membrane!
Bei Spitzenanlagen sind die Poren dieser nur so groß wie ein Wassermolekül.
Wirkstoffe aus Medikamenten, Bakterien, Viren.... sind um ein vielfaches größer und können so nicht passieren.

richtig ist auch, dass es dadurch zu einem Biofilm und einer kristall-dreckschicht an der Membrane kommt( bei jeder Anlage). allerdings sind gute Anlagen mit einer mechanischen oder sogar automatischen Membranspülung ausgestattet.

UO-Anlagen sind durchaus zu empfehlen:
wichtig:

-KEINE Kleingeräte
-Die Garantie sollte mindestens 5-6 Jahre betragen
-eine Membranspülung muss dabei sein (egal welche)
-Ein Fachmann sollte die Anlage einbauen
-Ein Fachmann sollte die Anlage jährlich (je nach Wassermengen) warten
-Die Anlage sollte nicht unter 1500€ kosten

Verwendungsbereiche:
Aquaristik
Chemische Industrie
Pharma Industrie
Nahrungsmittel Industrie
Trinkwasser Industrie
Hotels
Wasserspender
........

an alle die eine UO-Anlage nicht empfehlen weil es geldmacherei und schönrederei sei:

Egal wo ihr euer Wasser kauft Geldmacherei ist alles.
das begründet sich allein schon durch das Wort KAPITALISMUS



Auflösung der Fragen:

Mauerfall! und die darus resultierende flächendekende einheitliche Richtlinie!!

ps: meine Statments sollen in keinster weise jemanden angreifen oder beleidigen, sie dienen der allgemeinen verständlichkeit!!
in diesem Sinne guten Durst was immer ihr gern trinkt ;)

Christian



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 7
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  06.10.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lars vom 05.10.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Lars,

den Hinweis das der Beitrag ja schon sehr alt ist, hast Du ja schon selbst gegeben.

Eine eigene Meinug bezüglich der Wasserqualität sei Dir auch zugestanden. Ob diese Meinung aber im allgemeinen zutreffend ist, steht auf einem anderen Blatt.
Die Qualität des TW muss übrigens an der Übergangsstelle zum Hausanschluß gegeben sein. Die Wasserwerke führen hier bei Bedarf auch entsprechende Untersuchungen durch.

Zu Deinem gepriesenen Filter nur zwei Anmerkungen:
Wird ein Aktivkohlefilter überfahren, gibt er schlagartig große Mengen der zuvor angereicherten Stoffe ab. Eine Überwachung der Beladung ist hier in der Regel nicht möglich. Weiterhin nisstet sich gerne Biologie im Filter an (Bildung von Biofilm; Kontamination der nachfolgenden Leitungen)

Eine UV-Anlage sollte nur mit DVGW-Zulassung im Trinkwasser betrieben werden. Bei einem Preis von 900€ für die Anlage wird dies nicht wohl eher nicht der Fall sein. Falsch machen kann man mit einer solchen Anlage eigentlich nichts.

Gruß

Rainer

Dein letzter Satz riecht sehr danach, dass Du hier etwas verkaufen möchtest. Sollte dies der Fall sein, werde ich Deinen Beitrag löschen.



Gast (Lars)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.10.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 26.07.2006!  Zum Bezugstext

Hi,

auch wenn der Beitrag schon sehr alt!

Ich bin nicht der Meinung das der Verbraucher das Trinkwasser bedenklos trinken kann! Ich habe eher das Gefühl das du zu einem Wasserwerk gehörst.

Richtig ist, das das Wasser sauber das Werk verläßt.
ABER
Wer sagt mir denn das das Wasser sauber ankommt?

Ich habe von einem Labor mein Trinkwasser testen lassen und? Nen haufen Stoffe mit extrem hohen Werten. Die Stellungsname vom WW... kann ich dir sagen, die haben nur eine Tabelle mit Ihren Werten geschickt und darauf hingewiesen das diese Werte amtlich bestätigt sind und die TWV eingehalten wird.

Ich habe mir danach ein Filtersystem zugelegt Preis 900€. Ein Kohleblockfilter inkl. UV Bestrahlung. Auch mit diesem Wasser habe ich mich ans Labor gewannt... Ergebnis... teilweise wurden Bakterien zu 99.9% entfernt und ich liege bei allen getesteten Stoffen weit unter den TWV

Und nun weise mir mal nach das ein Filter nichts bringt! Und noch was... an alle die an die Tabellen vom Wasserwerk glauben... ich kann euch nur raten unabhängige Labore hinzu zu ziehen!!!

Weitere Informationen gebe ich gerne...
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  10.10.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Michelle Orlich vom 10.10.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Michelle,

schau Dir doch mal den Eintrag in der Wikipedia an:
 http://de.wikipedia.org/wiki/Wassergewinnung

Ganz gute Infos gibt´s auch bei der RWE:
 http://www.rwe.com/generator.aspx/online-special-wasser/wasser-ver-entsorgung/wasserversorgung/wassergewinnung/language=de/id=312162/wassergewinnung.html

Gruß

JB

p.s.: Man könnte auch sagen:


Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Gast (Michelle Orlich)
(Gast - Daten unbestätigt)

  10.10.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 25.07.2006!  Zum Bezugstext

Hallo: Ich muss in einer Frage eines Schulprojektes aufschreiben wie man Trinkwasser gewinnen kann. Könntet ihr mir die  Frage vielleicht beantworten??? Danke
Gast (H2O)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.07.2006

Hallo Christian,

es passiert hier im Forum in regelmäßigen Abständen, dass ähnliche posts wie der Deinige auftauchen. Gegen eine gewisses Maß an Unwissenheit ist keiner gefeit, auch Du nicht, dazu später mehr.

Zunächst ist festzustellen dass Qualitätsanforderungen wie Sie in Deinem Arbeitsgebiet (Wasser im medizinischen Bereich) für Trinkwasser nicht gelten bzw. übertrieben abgehoben sind. Ich will ja das Trinkwasser trinken und es mir nicht intravenös verabreichen bzw. zur Zubereitung von Medikamenten oder Infusionslösungen verwenden.

Zur UNESCO WWDR-Studie hat Wilfried sich schon geäußert, das kommt hier auch in regelmäßigen Abständen.

Erklär Doch mal wieso ein Wasser mit hoher Leitfähigkeit schlechter sein soll als Wasser mit niedriger Leitfähigkeit?

Wie wirken sich zum Beispiel 25 µg/l Blei oder 2 mg/l Kupfer auf die Leitfähigkeit aus? Du solltest selbst erkennen können, dass der Summenparameter Leitfähigkeit somit überhaupt keine Aussage zu Wasserqualität (bezüglich Schadstoffen) hergibt. Die Leitfähigkeit zeigt überwiegend den Gehalt an in größeren Mengen vorliegenden, verwertbaren Mineralien an.

Völlig danegen gegriffen hast Du dann auch mit Deiner Aussage: "es ist auch Richtig das unser Leitungswasser Besser ist als Mineralwasser und das die Trinkwasserverordnung strenger ist als die Mineralwasserverordnung (sowas gibts wirklich)"
während Du weiter oben in Deinem Post anprangerst, dass "häufig" und "gut" pauschal in einen Topf geworfen werden, machst Du das jetzt selbst, pauschalierst  Grenzwerte für unterschiedliche Anforderungen und ziehst daraus falsche Schlüsse zur Wasserqualität.

Die unterschiedlichen Grenzwerte für Trink- und Mineralwasser kommen dadurch zustande, dass die Trinkwasserverordnung auch korrosionsrelevante Einflüsse berücksichtigt. Für Mineralwasser ist das nicht notwendig, weil diese Inhaltsstoffe nicht die Korrosion und Migration von gesundheitliche relevanten Stoffen aus der Verpackung begünstigen.
Beispiel Sulfat:  nicht gesundheitschädlich, jedoch wird Korrosion verschiedener Metalle begünstigt. Deshalb ein Grenzwert in der Trinkwasserverodnung. Bei Mineralwasser: Abfüllung in Glasflasche, deshalb muß nicht berücksichtigt werden dass Sulfat korrosionsfördernd auf Metall wirkt. Für tatsächlich gesundheitsrelevante Inhaltsstoffe sind mir beim Mineralwasser keine höheren Werte als im Trinkwasser bekannt.

Deine Erklärung, dass es sich bei der UO nicht um eine Filtration handelt leuchtet mir nicht ein. Alles was Du dazu gegenteilig anführst passt exakt zur Filtration. Also ein Partikel der größer als die Porenweite des Filters ist wird zurückgehalten. Das Wort Molekültrennung ist denke ich Deine eigene Wortschöpfung?? ich denke dabei an etwas anderes. Denke Du wolltes ausdrücken, dass abhängig von der Porenweite verschieden große Partikel durch Filtration getrennt werden können? Für die Trennleistung der Membranen findet man öfter auch eine Angabe in "Dalton".

Ich teile Deine Einschätzung zur privaten Aufbereitung von Trinkwasser nicht. Ebenso wenig teile ich Deine Einschätzung zum erschreckenden Unwissen. Der Verbraucher muss wissen, dass er Trinkwasser unbedenklich konsumieren kann ohne Schaden zu nehmen. Er muß nicht wissen wie er sich ein suprafiltrietes Wasser (Molekülgetrenntes Wasser) herstellen kann, dass er sich nach entprechender Präperation auch intravenös verabreichen könnte.

Gruß
H2O

Gast (Walter Wied)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.07.2006

Hallo Christian!

Das deutsche Trinkwasser ist besser als ihm mancherorts nachgesagt wird und auch als Du glaubst. Selbst wenn man alle Grenzwerte der Trinkwasser-VO (TVO) ausschöpft (wobei mir ein solches Wasser nicht bekannt ist), hätte dieses Trinkwasser noch eine Reinheit von über 99,8 %. Ich habe ernste Zweifel, ob alle im Handel befindlichen Pharmaprodukte das gleiche Kriterium erfüllen. Mußt Du als Laborant in dieser Branche aber besser wissen als ich.

Wir befinden uns in einer Welt, in der alle Lebewesen - also auch der Mensch - Spuren hinterlassen. Viele davon finden wir interessant, beispielsweise den Eiffelturm, andere mögen wir überhaupt nicht, wie coli-Bakterien im Trinkwasser. Also gilt es zu regeln, was wir wollen bzw. tolerieren. Im Falle des Trinkwassers gibt es dafür in Deutschland die TVO. Deren Vorgaben sollten wir zwar solgfältig kontrollieren, sie aber zunächst einmal akzeptieren, denn es wäre mir völlig neu, dass auch nur eine Person bei Verwendung eines TVO-konformen Wassers gesundheitlichen Schaden genommen hat. Es sei denn, diese Person hätte den Kopf für mehrere Minuten in einen Eimer mit Wasser gesteckt oder ausprobiert, wie siedendes Wasser schmeckt.
   
Wenn man gesund und "schadstoffarm" leben will, gibt es sicher ganz andere, schwerer wiegende Ansatzpunkte. Man denke nur an die Pommes mit viel Fett und Acrylamid, an die schnell hochgezogenen Salatköpfe als Nitratbombe und an Gammelfleisch und ähnliches. Betätigungsfelder gibt es da viele. Deutsches Trinkwasser kann da wohl weniger als Ziel dienen.

Nun noch etwas zu UO-Anlagen, von denen Du meinst, diese seien "die effektivste Möglichkeit Wasser zu reinigen" und dass diese nur Wassermoleküle passieren lassen. Mir ist völlig neu, dass es gelingt, nur mittels UO Wasser mit einer elektr. Leitfähigkeit von <0,2 µS/cm zu erzeugen. Solches benötigt man für die Dampferzeugung. Alle großen Kraftwerke betreiben als Endstufe der Wasseraufbereitung Ionenaustauscher-Anlagen. Warum wohl?

Und den Hinweis "UO-Anlagen sind durchaus zu empfehlen" halte ich auch für zu pauschal. UO-Anlagen haben bei bestimmten Gegebenheiten sehr wohl ihre Berechtigung. Man muss aber immer überlegen, was die beste Möglichkeit und benötige ich wirklich eine Aufbereitung. Für das Trinkwasser in Deutschland - und damit wären wir wieder beim Ausgangspunkt - benötigt man eine Aufbereitung (dann möglicherweise auch UO) nur, wenn das Wasser für technische Zwecke dient. Für den menschlichen Gebrauch ist die weitere Aufbereitung von Trinkwasser manchmal eventuell "nice to have" aber nicht erforderlich.

In diesem Sinne einen schönen Tag und einen krätigen Schluck guten Trinkwassers.
Walter



Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  25.07.2006

Hallo Christian,

mir ist nicht ganz klar, wem Sie hier "erschreckende Unwissenheit" unterstellen. Wir haben hier einen Infothread "Umkehrosmose FAQ" dessen Inhalt Sie weitgehend wiederholen.

Allgemein anerkannt ist inzwischen, dass ein hoher Mineralgehalt im Trinkwasser keineswegs gesundheitsschädlich ist - sonst müßten Sie auch nach mineralarmen Kartoffeln oder Karotten etc. verlangen... Demzufolge war eine Anhebung des Grenzwert für die Leitfähigkeit durchaus vertretbar.

Ihre Behauptung, in den Wasserwerken würden nur 33 Inhalsstoffe überprüft ist falsch. Richtig ist, dass eine Vielzahl von speziellen Analysen in größeren Abständen erfolgt und erfolgen kann, weil diese Werte kurzfristig nicht schwanken. Parallel nehmen die Umweltämter schon Proben aus Flüssen, Seen und Grundwasser.

Und den Witz mit dem 57. Platz beim UNO-Trinkwasserreport haben wir hier schon so oft richtig gestellt* :-)) - aber Sie sind ja neu hier - will sagen, beim googeln hier im Forum können sich auch Sie noch was für Ihr Wissen tun ;-))

Beste Grüße
Wilfried

*z.B. Beitrag von Jaybee am 24.11.2005:
** Der Artikel bezog sich auf die immer wieder gern hervorgekramte UNESCO WWDR-Studie, die übrigens mittlerweile von den Verfassern, wegen schwerer struktueller Fehler des von Dir zitierten Wasserqualiltätsrankings bereits aus dem Verkehr gezogen wurde.

In der Studie wurde NICHT das Trinkwasser sondern das nicht aufbereitete Grundwasser nach zweifelhaften Kriterien bewertet. Sinn und Zweck dieser Studie war nicht etwa eine Einschätzung der Trinkwasserverorgung sondern eine Empfehlung zur Liberalisierung des Weltwassermarktes, als Grundlage für Finanzierungen der Weltbank. Finanziert wurde Sie von den USA, Grossbritanien und Frankreich, die in dieser Studie nicht nur hervoragend abschnitten sondern deren Multis sich momentan die Weltwasserversorgung unter den Nagel reissen (wollen).

Orginalzitat der UNESCO:

"Nicht nur das BMU, sondern alle Experten sind sich einig, dass Deutschland hinsichtlich seiner tatsächlichen Trinkwasserqualität sehr weit oben steht im weltweiten Vergleich. Es wurden bei der Studie keine falschen Daten oder Messwerte verwertet. Jedoch wurde ein Indikator für "Wasserqualität" entwickelt, der in ungeeigneter Weise verschiedene Messwerte zusammenfasst.
Inzwischen ist auch von den Verfassern der ersten Ausgabe des WWDR anerkannt, dass die zitierte Rangliste die Realität stark verzerrt. Diese wird auch bei der weiteren Verwertung, z.B. auf CD-ROM, nicht mehr verwendet. Daher fehlt die Rangliste auch in der Version, die auf der Website der UNESCO veröffentlicht ist. Die genannte Seite 140 des Online-Dokuments ist eine leere Seite. Die Entscheidung, diese Statistik herauszunehmen, wurde von den Verfassern der Studie selbst getroffen. "

Nachzulesen unter:

http://www.unesco.de/c_arbeitsgebiete/wwdr.htm **



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