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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Fließsand was tun ??
Gast (Jörg T.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.07.2006

Hallo,

wir haben versucht uns einen Brunnen bohren zu lassen. Der Brunnenmann hat ein Gerät mit dem er bohrt und durch die Bohrer spült er Wasser. Das Problem tritt bei uns in ca. drei Meter Tiefe auf, Fließsand. Er schafft es nicht, durch diesen verflixten Sand zu kommen. Also das Bohren ist kein Problem, nur das sich dann der Bohrer samt Gestänge in dem Fließsand scheinbar festsaugt. Er hatte nach ca. 4m erhebliche Probleme den Bohrer da unten wieder heraus zu bekommen. Nun meine Frage: Kann man irgendetwas gegen diesen Fließsand tun?? Ich danke Euch jetzt schon für Eure Hilfe.

Jörg



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 9
Gast (Kai Striehl)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 06.08.2006!  Zum Bezugstext

Hay Sepp
Dann sind wir ja aus gleichem holz gechnitzt.
Dein Vater hat gebohrt und meiner Bohrt immer noch.
Zu deiner feststellung. Es gibt bohrfirmen die können ihre Arbeit und es gibt genzng betrüger auf diesr welt ( leider ) . Die uns die Preise kappit machen und keine ahnung davon haben was sie eigendlich machen.
Früher war es natürlich viel schwerere Arbeit wie heute aber dafür müssen wir schnell und besser sein.
Fehler dürfen wir ns doch gar nicht mehr erlauben.

MFG Kai
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kai Striehl vom 06.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Kai das Man beim trockenbohren die Schichten besser erkennt hat mann schon lange erkannt als mein Vater nähmlich bei einer Bohrmanschaft war (1950) welche die Mächtigkeit der Braunkohlenfötze erbohren musste (Handbetrieb bis etwa 30 Meter) mit Schneckernbohern  kamen ziemlich genaue Resultate zustande.Anders war dies allerdings als später eine Bohrfirma dazu beauftragt wurde waren deren Ergebnisse total daneben!Beim späteren Abbau wurde dann eine Mächtigkeit von 2  M statt  der angegebenen 5 M  festgestellt MfG  sepp
Gast (Kai Striehl)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.08.2006

Hallo Jörg,
Ich gebe Sepp recht .
Der Brunnenbauer der bei dir ist sollte ein Trockenbohrverfahren anwenden.
Die verrohrung sollte aber immer vorgetrieben werden und nicht unterspühlt.
Ein richtiger Brunnenbauer weiß wie das geht .
Einfach in deinem Ort nachschauen ob es eine Brunnebaufirma gibt die Qualifiziert ist.
Bei Trockenbohren bekommt mann auch schöne Bodenproben wo mann bestens erkennen kann welche anstehenden böden anliegen und mann kann genaue Wasserstände erkennen.
Dann kann mann auch den Brunnen genau auslegen.
Immer daran denken der Brunnenbauer hat sandfreies wasser zu liefern.
Gast (Jörg)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 03.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,
schonmal vielen Dank für die Info. Das hört sich plausibel und logisch an. Ich werde dem Brunnenbauer mal auf die Sprünge helfen und das Ganze testen lassen. Nochmals vielen Dank.
Gruß
Jörg
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Jörg vom 02.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Jörg Zur Hilfsverrohrung wäre folgendess diese muss  etwas größer als der Bohrer sein und wird mitsamt dem Bohrer in die tiefe geführt der Bohrer wirkt bei deinem Sand eher als Spülgerät.Das Rohr wird zusammenn mit dem Bohrer vom Bohrgerät dabei nach unten gedrückt. Das ganze funktioniert etwa so wie man Schachtringe setzt und diese "untergräbt" damit diese nach hinunterrrutschen(in deinem Fall unterspülen ) Da das Rohr ein zu geringes Gewicht hat muß eben gedrückt werden.Durch einn solches Rohr bis zumm harten Grund eingeinrückt kann das Bohrloch nicht einstürzen
MFG Sepp
PS Bohrfirmen verwenden bei  schlechen Bodenverhältnissen statt das Bohrgestänges  ein Bohrrohr welches etwa so gross wie der Bohrer ist wodurch die Bohrung  zumindest während des bohrens nicht einstürzen kan  und zu stabilisierung des Bohrloches das genannte Bentonit.
Gast (Jörg)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 02.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,
er hat nichts außer Wasser benutzt. Als er 4m tief gebohrt hatte und dann die fünfte Stange ansetzte, war schon Schluß mit lustig. Es kam kein Wasser mehr hoch und die Stangen konnten nur mit großer Mühe hochgezogen werden. Das Bohrloch ist dann bis auf 2m zugelaufen. Ich hoffe, Ihr habt noch eine Lösung für mich Lager. Möchte doch so gerne einen Brunnen haben. Ach ja, er hat auch an verschiedenen Stellen im Garten gebohrt, immer dasselbe Ergebnis: Fließsand.
Gruß
Jörg
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.08.2006

Hallo Jörg
Hat Dein Brunnebohrer zum Spülen Bentonit verwendet oder nur mit Wasser ohne Zusätze gepült?Akllerdings dürften bei Fliessand auch Zusatzmittel nicht viel Erfolg bringen.
MfG Sepp
Gast (Jörg)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Werner vom 31.07.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Werner,
der Brunnenmann sagte mir, daß er soweit bohrt, bis harter Boden kommt. Dann wird verrohrt. Nun existiert allerdings das Problem mit dem Fließsand. Er kommt gar nicht erst soweit runter bis zum harten Boden. Das Bohrloch fällt schon vorher immer wieder ein. Und bohren und gleichzeitig das Rohr runterschieben geht scheinbar nicht. Den Vorschlag habe ich auch gemacht. Der Bohrer müßte dann durch das Rohr. Der Bohrer ist aber größer als das Rohr. Es scheint eine verflixte Angelegenheit zu sein. Nun ist der Brunnenmann auch kein Profi und sicherlich hier überfordert. Wie meinst Du das mit der Hilfsverrohrung? Vielen Dank schon jetzt für Deine Infos.

Gruß
Jörg
Werner
w-reilaendert-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  31.07.2006

Hallo Jörg,

der Brunnen müsste mit Hilfsverrohrung gebohrt werden, so dass beim Bohrfortschritt ein Hilfsrohr mit nach unten geführt wird. Müsste der Bohrunternehmer allerdings können, ist kein Hexenwerk!!

gruß

werner



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