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Kategorie: > sonstiges > Zum Forum
Berechung von Wasserverlusten !
Gast (Frank Müller)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.10.2006

Hallo !

habe da folgendes Problem, ich soll die Wasserverlustmenge bestimmen die voraussichtlich verloren gegangen ist :

Daten :

Leitung : DN 250 PVC
Riss : 30 cm
Druck : 5 bar
Strömungsgeschwindigkeit 1,5 m/s

kann mir dabei jemand helfen !?

Vielen Dank, Gruß Frank



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
Gast (seita)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.10.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 20.10.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried
Hallo H2O,
ich weiß, habe nicht umsonst geschrieben, dass ich froh bin eine solche Aufgabe nicht auf dem Tisch zu haben.
Aber das Ergebniss aus Frank´s Feldversuch ist ja das was er sucht - also kann er mit seinem Feldversuch gar nichts anfangen.
Aber H2O´s Idee mit dem Druckverlust find ich ganz interesant !
Mal eine ganz einfache Theorie : Wenn er alle Leitungen abschiebert und nur den Durchsatz durch die Schadstelle hat => müßte Frank doch aufgrund der abgegebenen Rohwassermenge / in einer Zeiteinheit und der ankommenden Wassermenge / in der gleichen Zeiteinheit eine relativ gute Aussage treffen können oder besser gesagt: die Antwort !  Ich weiß Fließdruck-statischer Druck-Druckspitzten etc etc.
=> aber alles in allem (?)
Bin an weiteren Meinungen und Gegenhaltungen sehr interesiert. Hatte das gleiche Problem bei einer großen  Heizungsanlage mit ca. 6 MW Leistung - mit der Schwierigkeit, dass niemand wußte, wo die Leckage auftrat. Dies haben wir mit Wärmebildaufnahmen in den Wintermonaten gelöst. Schlussendlich haben wir einen WZ eingebunden und den Verlust geplottet. Als sich herausstellte, das es ca. 9 m³ / Woche waren - rollten auch gleich die Reparatur-Kolonen an. :-))
Eins ist uns wohl allen klar : mit mathematischen Theoremen kommt Frank nicht sehr weit !
Bin weiterhin sehr an Ergebnissen interesiert.

mfg
seita
H2O
(gute Seele des Forums)

  21.10.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von seita vom 20.10.2006!  Zum Bezugstext

Hallo seita,

es war mir schon klar was Her Müller wissen will. Aber ohne Angaben ist keine Berechnung möglich, selbst eine Schätzung kann nicht abgegeben werden. Es fehlen Angaben zur Ausbildung des Risses, ein Haarriss ist weniger durchlässig als ein klaffender Riss, es fehlen Angaben zur Zeit, es fehlen Angaben zum Gegendruck. Selbst mit diesen Angaben ist nur eine grobe Abschätung möglich, wegen der normalerweise recht unregelmäßigen Rissgeometrie. Eventuell könnte mit dem Druckverlust in der Leitung durch den Riss genauer gerechnet werden?

Gruß
H2O
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  20.10.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von seita vom 20.10.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Seita,

nun mußte ich zum Schluß aber doch noch schmunzeln - der Feldversuch läuft bei Frank doch schon :-))

Es bleibt aber dabei, wie es H2O schon sagt, es läßt sich nicht berechnen. Selbst wenn man den Spaltquerschnitt weiß und einen Strömungswiderstand für die gebrochenen Kanten und das gerissene Material ermittelt (in Feldversuchen, das kann aber jedes mal anders sein), dann weiß man noch gar nichts über die angrenzenden Bodenverhältnisse (Material, Verdichtung, etc.) wo nach dem ehemaligen Verfüllen der Rohrleitung garantiert kein gewachsenen Boden mehr sein kann.

Also, "Parameter simulieren" is nich ;-)

Beste Grüße
Wilfried
Gast (seita)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.10.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 20.10.2006!  Zum Bezugstext

Hallo H2O,
genau das Volumen will F.M. doch wissen !
Abgesehen von der Einbettung des PVC - Rohres spielt eine  wesentliche Rolle wie weit der Riß unter den angegebenen Daten klafft. Dann könnte man (eventuell ?) die Spaltbreite extrapolieren und mit einem vergleichbaren Rohrquerschnitt vergleichen. Abgesehen von den Strömungsverhältnissen im Randbereich des Risses bin ich froh eine solche Aufgabe nicht auf dem Tisch zu haben. Ich schätze mal auf max < 0,8 l/sek , wenn der Spalt einen Querschnitt eines DN 25 Rohr hat! Jedoch steigt der Wasserverlust expotential mit der Spaltbreite oder besser Fläche Riß.
Ich würde die Parameter simulieren und einen Feldversuch arrangieren (schont die Nerven).
Bin aber sehr an Ergebnissen interesiert !
Gruß
seita
Gast (H2O)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.10.2006

Hallo Herr Müller,

da kann Ihnen wohl keiner hier weiterhelfen. Es ist zwar berechenbar wieviel durch den gesamten Rohrquerschnitt strömt, jedoch nicht wieviel aus dem Riß entweicht.
Die Ausbildung des Risses und die Zeit bestimmen im wesentlichen die ausgetretene Menge. Daneben besteht auch der Einfluß der Rohrumgebung, ein im Kies velegtes Rohr wird mehr Wasser verlieren als ein in Lehm eingegrabenes Rohr.
Rechnen können Sie daher nur wenn Sie wissen wieviel Volumen pro Zeiteinheit bei den gegebenen Bedingungen durch den Riß entweicht.

Gruß
H2O



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