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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Warmwasserrohre entkalken
Gast (Lutz Schelisch)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.01.2007

Ich habe hier einige Beiträge über das Thema 'Entkalken' gelesen aber die Antworten blieben meistens allgemein, so dass sie keine konkreten Empfehlungen geben. Deshalb will ich hier mein Problem detailliert schildern.
Wir haben im 1. Stock einen Durchlauferhitzer (vermutlich mit Kupferrohren). Dieser heizt auch das Warmwasser für eine Dusche im 2. Stock. Die Rohre dazwischen sind verzinkte Stahlrohre. In der Dusche kommt das Wasser nur mit vermindertem Druck an, was dazu führt, dass auch nicht die volle Heizleistung gegeben ist. Welche Möglichkeiten gibt es für einen technisch versierten Laien, den Strang nach oben zu entkalken, möglichst ohne Trennung von Rohrverbindungen unter Putz?



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 14
Wulf
beo.wulfweb.de
(gute Seele des Forums)

  05.01.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 05.01.2007!  Zum Bezugstext

hallo Sepp,

ich hab gar kein Problem!!!
:-)))

Ich hab nämlich gar keinen Durchlauferhitzer, keine Kunststoffrohre in meiner Installation und auch keine Kalkablagerungen.
Das Rohr stammt aus meiner "Sammlung". Das Bild habe ich gemacht, weil Saita schrieb: "Würde gerne mal ein Prüfstück aus einer Hausinstallation sehen, welches duch KALK verschlossen ist !".

Ich hab auch noch ein Bild mit schönen Rostknollen (> 90 %), das kann ich aber erst nächste Woche einstellen.

Vom "Entkalken" von Rohren halte ich überhaupt nichts!
Egal um welche Säure es sich handelt, das ist nichts für Heimwerker u. a.!
Bei der Handhabung müssen gewisse Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, ansonsten kann es zu gesundheitlichen Schäden kommen.
Die gesamte Installation MUSS während der Maßnahme vom Trinkwassernetz physikalisch getrennt werden! Das Zudrehen einer Absperrarmatur z. B. am Wasserzähler reicht nicht aus!
Meiner Meinung nach kann nicht sichergestellt werden, dass während des "Entkalken", d. h. wenn sich Säure in der Installation befindet, irgendjemand einen Hahn aufdreht um ein Glas Wasser zu trinken oder sich auch nur die Hände zu waschen. Die Folgen für diejenige Person möchte ich mir nicht ausmalen.
Wie du schon schreibst ist dann auch der Zink mit weg. und dann??? Es liegt dann ein gänzlich ungeschütztes Rohr vor, dass anschließend noch schneller wieder korrodieren wird.

Also meiner Meinung nach: Finger von lassen!!!

Gruß
Wulf
Gast (seita)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.01.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 04.01.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,
stimmt !! Rostablagerungen sehen im Allgemeinen anderst aus !
Gruß und 2007 alles Gute an alle
seita
Gast ( sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.01.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wulf vom 04.01.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wulf
Ganz verstehe ich Dein Problem nicht ein derart verkalktes Rohr und der Durchlauferhitzer funktioniert noch!Aus Durhlauferhitzern kommt an sich kein derart heisses Wasser  (über 60 Grad)und unter diese Wert neigt der Kalk nicht zum ausfällen wird immer behautet!!!!!.. Kenne Deinen Durchlauferhitzer nicht und kann deshalb ich auch nicht sagen ob man eine niedrigere Temperatur einstellen kann(Wäre GUT!). Wieviel Kw Anschlussleistung hat Dein Durchlauferhitzer und wie hoch ist der Kalkgehalt von Deinem Wasser.Hast Du schon versucht das im Forum gezeigte Rohr mit Zitronensäure zu etkalken bzw. hat dies funktioniert? Zu viele Fragen? MfG Sepp
Gast ( sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.01.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 04.01.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wlfried ich meinte damit nur wie schwierig es ist solche Ablagerungen zu lösen  selbst wenn das Rohr stundenlang in Säure liegt Mfg Sepp
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  04.01.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 04.01.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

das Thema hatten wir schon mal:

Zitat von Rainer:
"Daher sollte stets eine inhibierte Säure verwendet werden. Der Inhibitr verhindert den Angriff auf den metallischen Werkstoff. Rost und Kalkablagerungen werden aber trotzdem abgetragen."
 http://www.wasser.de/aktuell/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000002217&seite=6&begriff=&tin=&kategorie=
Beste Grüße
Wilfried
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  04.01.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wulf vom 04.01.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wulf,

Superfoto! Und nach >90% Rost sieht das nicht aus ;-))

Beste Grüße
Wilfried
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.01.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wulf vom 04.01.2007!  Zum Bezugstext

Solche Rohrstücke könnte ich auch ins Netz stellen nach mehr als einen Tag in verdünnter Salzsäure war fast alle sgelöst (  auch das Zink)also keine guten Aussichten   mfg sepp
Wulf
beo.wulfweb.de
(gute Seele des Forums)

  04.01.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von seita vom 03.01.2007!  Zum Bezugstext

bitte schön:
ist zwar noch nicht ganz zu, aber ich denke die Querschnittsverengung ist gut zu erkennen

Gruß
Wulf


Gast (seita)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.01.2007

Hallo Lutz,
St37 + galv. verzinkt + erhöhte Temperaturen = Korrosion und Rost und => Rostknollen ! Diese Kombination wird eher die Ursache für deinen reduzierten Wasserdurchsatz haben  - als deine Annahme von Kalkablagerungen !! Habe schon oft Analysen dieser Kalkbeläge machen lassen - das Ergebniss war fast immer gleichlautend : > 90% Rost unterschiedlicher Oxidationsstufen und ein bisschen "Sonstiges" ! Würde gerne mal ein Prüfstück aus einer Hausinstallation sehen, welches duch KALK verschlossen ist !
gruß
seita
Lutz
lschelaol.com
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von walter wied vom 02.01.2007!  Zum Bezugstext

Ich habe mir inzwischen Gedanken gemacht, wie die Leitung mit Entkalker gefüllt werden könnte. Nur 2 Fragen bleiben somit offen:
1.) Wo bekommt man die Zitronensäure bzw. inhibierte Zitronensäure, die man für das Entkalken benötigt?
2.) Wie lang darf bzw. muss die Säure im Rohr weilen um einerseits den gewünschten Effekt der Entkalkung zu erreichen, ohne dass die Rohre selbst zu sehr mit in Leidenschaft gezogen werden?
Gast (walter wied)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.01.2007

Guten Morgen Lutz und noch alles Gute für 2007!

Entkalken von verzinkten Rohrleitungen ist keine Aufgabe für interessierte Laien. Die Gefahr, den Teufel (Kalk) mit dem Belzebub (Korrosion) auszutreiben ist recht groß. Die Entkalkung eines WW-Bereiters kannst du allerdings selbst vornehmen. Geht im Prinzip wie das Entkalken einer Kaffeemaschine und sollte in der Betriebsanweisung für das Gerät stehen.

Wende dich bezüglich der Leitungen bitte an den Sanitärbetrieb deines geringsten Misstrauens, lass dein Problem vor Ort bewerten und dir einen Kostenvoranschlag machen.

Viel Erfolg
Walter
Gast ( sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.01.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lutz vom 01.01.2007!  Zum Bezugstext

Befindet sich in der Duschkabine ein Thermostadtventil?
Die darin enthaltenen Siebe sind auch öfters verkalkt !es könenn sich auch noch anderswo Siebe befinden!Dass  Leitungen stark verkalkt sind welche zur Dusche führen  kommt nicht allzu oft vor weil das Wasser  welches dorthin fliest meist nicht sehr  heiß ist und es  deshalb auch nur zu geringen kalkausfällen kommt. mfg sepp
Lutz
lschelaol.com
(Mailadresse bestätigt)

  01.01.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 01.01.2007!  Zum Bezugstext

Eher unwahrscheinlich, dass es nur am Durchlauerhitzer liegt, da es kein Problem mit dem warmen Wasser im Badezimmer im 1. Stock gibt.
Dennoch, wie spült man zweckmäßigerweise das System (Rohre bzw. Durchlauferhitzer) ohne eine Verbindung zu trennen?
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.01.2007

Hallo bist Du sicher dass nicht der Durchlauferhitzer verkalkt ist.Ich hatte mal einen welcher fast zu war.Bei Durchlauferhitzern die ich kenne fliest das zu erwärmende Wasser direkt über die Heizdrähte welche inn einem "durchsichtigen" Kunststofblock eingebaut sind und eine Leistung bis zu 24 Kw haben.Der Erzeuger erkärte mir zumm Thema Verkalkung man pumpe in einem solchen Fall einfach verdünnte Salzsäure einige Stunden durch den Durchlauferhitzer. mfg Sepp



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