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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Koli Bakterien und Baugesuch
Urs Stadelmann
ustadelmannyahoo.com
(Mailadresse bestätigt)

  01.02.2007

Hallo zusammen

wir beziehen unser Wasser aus einer Quelle. Für die EIngabe eines Baugesuchs benötigen wir eine Wasseranalyse. Diese hat nun einen zu hohen Anteil an Koli Bakterien ergeben. Was tun?
Ich trinke seit Jahren das Wasser - ohne Probleme. Eigentlich bräuchten wir nur "bereinigtes" Wasser für den nächsten Test... Gibt es dazu Ideen? Wir möchten nicht viel Geld dafür einsetzen müssen.
Kann man den Koli Gehalt nicht selbst bestimmen?

Herzlichen Dank für jede Hilfe aus Euren Reihen!
Urs Stadelmann



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 31
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  27.01.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hallo Lothar vom 27.01.2012!  Zum Bezugstext

Lieber Hans,

ja da könnte man herumflaxen ohne Ende. Wir sind vor einigen Monaten wieder mal umgezogen. Jetzt wieder im BGL und aus TS raus.Aber nur die halbe Strecke zurück nach OT an der 304. Ich maile dir die neuen Daten.

Einen schönen Tag zu dir

Lothar
Gast (Hallo Lothar)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.01.2012
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 17.11.2011!  Zum Bezugstext

Servus Lothar,

schön, mal wieder von Dir zu hören!

Zu: "... mehr Steaks essen..."

:-))

Logisch gedacht, auch eine Lösung! Oder öfters mal ein Weißwurst-Frühstück oder für alle, die gerne Gemüse u. Kräuter mögen: überhaupt nur noch Wurzeln oder Wurzelgemüse essen?

Einen schönen Winter-Gruß

Hans Nefzger
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  17.11.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hans Nefzger vom 17.11.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Hans,

lang nicht mehr gelesen. Diese Vorfälle gibt es immer mal wieder und es ist ja schön, wenn man feststellt dass es schnell bemerkt wird.
Aber mir schwant schon du willst, dass ich mehr Steaks esse, damit die Viecher weniger werden und weniger von dem gut riechenden Präfet ausgebracht wird, grins.

Dir einen schönen Abend !

Lothar
Gast (Hans Nefzger)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.11.2011

Grüß Gott verehrte Foristen u. Leser,

heute mal wieder ein Beitrag von mir.

Dieses Jahr wurden im Trinkwasser der Stadt und Teile des Landkreises Rosenheim, coliforme Keime im öffentlichen Trinkwasser über dem zulässigen Grenzwert festgestellt.

http://www.rosenheim24.de/stadt/voruebergehendes-abkochgebot-trinkwasser-rosenheim24-1321133.html

Als Ursache vermutet wurde das Unwetter vom 10.7.2011 mit starken Regenfällen. Ein möglicher Eintrag in die öffentlichen Wasserbrunnen, bzw. deren Zuläufe durch vorher ausgebrachte Gülle aus der Massentierhaltung auf den Feldern wäre als mögliche Verunreinigung in Betracht zu ziehen!
Das kommunale Leitungswasser wurde deshalb in diesem Raum für ca. 1/2 Jahr chloriert!
In der Gemeinde Söchtenau (bei 83093 Bad Endorf, Oberbayern) ist das Problem meines Wissens immer noch nicht ganz gelöst und es steht evtl. die Überlegung an, ob dort in die öffentliche Wasserversorgung eine UV-Anlage installiert werden soll!

Freundliche Grüße


Hans Nefzger
Gast (Christoph Weidner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von China Court vom 23.06.2011!  Zum Bezugstext

Mal ein ganz neuer Ansatz:

EHEC gab es schon immer in unterschiedlcihen Konzentrationen -sicher bedingt durch trockene oder feuchte Witterung-

Aber denkt mal zurück was an den Ausbruchsorten des "mutierten" Erregers mal war..........

Stichwort Bauernstreik!!!
Haben nicht zahllos die Bauern Ihre Milch auf die Felder gefahren oder in die Gülle laufen lassen? Überlegt mal was das für egal welches Bakterium für ein superklasse Nährboden ist.

Da wundert sich noch einer, dass die Dinger rummutieren.
Gast (China Court)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 01.02.2007!  Zum Bezugstext

Da ich in Bremen lebe und dort die Anzahl der Angesteckten und Verstorbenen an dem neuen EHEC Bakterien erheblich steigt, mache ich mir immer mehr Sorgen. Ich bemühe mich vor den bedrohlichen Krankheitserregern zu schützen, indem ich mir oft und ordentlich die Hände säubere und kein rohes Gemüse mehr verzehre. Aber reicht das wirklich aus um vor diesen Viren geschützt zu sein? Denn jetzt habe <a href="http://www.zeitong.de/ng/da/2011/05/27/seniorin-in-bremer-krankenhaus-an-ehec-infektion-gestorben/">auf www.zeitong.de</a> erfahren, dass man es noch nicht erforscht hat, woher die EHEC Bakterien kommen und wie sie sich übertragen. Außerdem habe ich Internetseite gelesen, dass das Gemüse von Spanien doch nicht schuld an dem Virus sind. Vielleicht kennt ihr noch einige wichtige Tipps, wie ich mich vor den Bakterien schonen kann.
Gast (S. Strohm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Martin Gründl vom 26.05.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Martin,

Die EHEC-Welle hat uns alle ganz schön in Atem gehalten und ich glaube das Deine Theorie zum teil zutrifft. In diesem Artikel: http://biofilme-wasser.de/ehec-im-trinkwasser heißt es das das Wasser in dem Sprossenbetrieb in Niedersachsen möglicher Weise durch Gülle verunreinigt wurde, die vom Regen ausgespült wurde und in das Brunnenwasser gelangte. Es wird auch ein Vorfall in Kanada erwähnt wo viele Menschen durch EHEC im Trinkwasser erkrankten und einige starben.

Mich würde dazu auch die Meinung der Experten hier im Forum interessieren. Wenn die Quelle wirklich in Gülle zu sichen ist, dann kann das doch schnell wieder passieren oder?
Gast (Martin Gründl)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.05.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Martin Gründl vom 03.02.2007!  Zum Bezugstext

Aus aktuellem Anlaß (bitte "dieser Text bezieht sich auf...." anklicken)

Mir stellt sich da die Frage, inwieweit die vermehrt auftretenden EHEC-Infektionen mit den ausbleibenden Niederschlägen vor allem im Norden Deutschlands zusammenhängen, in dem Sinne, als daß die über den Luftweg von den Güllegasen (+ der darin mitgeführten Krankheitserreger)kontaminierten Feldfrüchte nicht ausreichend vom (nicht) fallenden Regen abgewaschen werden??

Grüße
Gast (Siegmund Appl)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.06.2007

Nachdem ich mich professionell damit beschäftige, mache ich hier nicht Werbung für ein Produkt, sondern eine Methode:

Wir arbeiten in Ö beim beschriebenen Problemfall sehr erfolgreich mit der Methode der Ultrafiltration. Wie das Kamel nicht durch's Nadelöhr gehen kann, weil es zu groß ist, funktioniert das auch hier: Bei einer Porengröße von 0,01 bis 0,017 µm können keine e-coli passieren.

Wie ein Schreiber anführte, bestätige ich, dass es sich dabei um Indikatorkeime handelt. Die Methode der Ultrafiltration ist international bereits sehr erfolgreich eingesetzt zur Aufbereitung von Obeflächen- und/oder Karstwässern. Huminstoffe werden herausgefiltert.
Selbst Wasser mit einem so hohen Trübstoffanteil, dass es aussieht wie sehr wässriger Kaffee, ist mit diesen Anlagen kein Problem und es wird frei von Keimen, Bakterien, Viren, Sporen etc. Damit die Filter auch permananent ihre Funktion erfüllen können, haben wir eine Möglichkeit entwickelt, wie der Anwender selbst mittels Haushaltschlorlösungen und einem "halbautomatischen" Spülsystem selbst die nötige Rückspülung durchführen kann. Ob eine darartige Anlage vor dem Sammelbehälter oder danach installiert wird, hängt von versch. Zusatzfaktoren ab u. würde den Platz hier sprengen.

Fakt: Auf diese Art und Weise sind sowohl Betriebskosten als auch Natürlichkeit des Wassers weitestgehend erhalten. Weder schädliche Chemie noch unnötige UV-Bestrahlung (und damit hohe Energie- und zusätzlich nicht geringe Wartungs-/Betriebskosten) müssen eingesetzt werden.

Bei weiteren Fragen gerne auch direkt unter o.a. e-mail-Adresse.
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  07.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Alexander Wittliff vom 07.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Wittliff,

eigentlich gehört Ihr Beitrag aus folgenden Gründen gelöscht:

- TwinOxide ist kein zugelassenes Desinfektionsmitel nach TVO (der Begriff kommt dort nicht vor)
Auch wird das Herstellungsverfahren nicht erwähnt. Auch in den Bestimmungen über die Reinheit der Ausgangstoffe, DIN EN 12671 (Nur Angaben zu den Ausgangsstoffen (EN 937,901, 939, 899, 938, 12926) findet sich nichts über das Verfahren
- Anmerkung zum SiDat TwinOxide Component B
Die dort angegebene EINECS 231-655-7 finde ich nicht / gibts nicht !?

Wie ist der Reaktionsmechnismus damit aus Natrium-Chlorit und Natrium-Bisulfat Chlordioxid wird ?
Welche Aditive werden eingesetzt und in welchen Konzentrationen sind sie im resultierenden Produkt=
Was wird aus dem Sulfat aus dem Bisulfit


- Sie machen Werbung für ein Produkt. Dies verstößt gegen die Forumsregeln
- Wenn Sie Chlordioxid meinen, nennen Sie es bitte auch so.


Mit freundlichen Grüßen aus Bonn

R. Kluth


Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Gast (Alexander Wittliff)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.02.2007

TwinOxide tötet fast alle Mikroorganismen ab, die im Wasser vorkommen, z.B. Bakterien (einschl. Kolibakterien, E-koli und Cyanobakterien), Viren (einschlisslich Hepatitis), Hefe, Protozoen, Actinomyceten, Pilze, Eisen, Mangan, Zysten, Legionellen und Methanogene.

Vorteile:
 
    >hohe Leistungskraft (bis zu 250-260% höhere Oxidationskraft verglichen mit Chlor)

    >im Gegensatz zu Chlor reagiert TwinOxide nicht mit Ammoniak, Ammoniumchlorid und organischen Verbindungen
 
    >TwinOxide chlort keine organischen Stoffe und verringert THM´s und HAA´s und andere organische Verbindungen
     (die krebserregend sind)  
   
    >effektive Entfernung und Vorbeugemaßnahmen für Prophylaxe von Biofilmen
 
    >konstante bakterizide Wirksamkeit über einen großen pH-Bereich (4- 10)
 
    >hohe Wirksamkeit gegen fast alle im Wasser üblichen Mikroorganismen
    ( Bakterien, Viren, Protozoen, Pilzen und Hefen )
 

    >keine Resistenzbildung der Mikroorganismen
 
    >hohe Stofftoleranz

    >hohe Effizienz in der Entfernung von Eisen- und Magnesiumverbindungen
 
    >hohe Wasserlöslichkeit und besonders schnelle Wirkzeit

P.S  TwinOxide ist ein modernes Chlordioxid, welches total unexplosiv ist.
   --->leicht zu handhaben, einfach in der Anwendung und unschädlich für die
menschliche Gesundheit, weil keine gefährlichen oder unerwünschte Nebenprodukte   erzeugt werden.


Gruss
Alexander Wittliff
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  05.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 05.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

es war kein Tippfehler. Ich meine wirklich 1-3 µm nominal.

Alles andere ist einfach zu groß um Trübstoffe (Schluff) effektiv zurückzuhalten.
Die Erfahrung hat gezeigt das andere Kombinationen nicht geeignet sind.

Gruß

Rainer
Gast (Klaus J. Nick)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Martin Gründl vom 03.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Martin,

um auch Deine Fragen nicht "mit Mißachtung zu strafen":

1) Ecoli in Wasser = Indikatorkeim für Fäkalien, die noch wesentlich gefährlichere Keime enthalten. Natürlich gibt es auch pathogene Luftkeime und Viren, oder in Aerosolen, sonst würde z.B. die Grippe nicht übertragen. Alles zu desinfizieren oder Landwirtschaft abzuschaffen wäre aber auch keine Lösung - andere pathogene Keime würden sich bilden und vermehren. Nicht vorgeschädigte Organismen sind stabil und kommen immer auch mit pathogenen Keimen zurecht.
Keime, Bakterien, Pilze: Sie sind immer und überall da, wo organisches Material, Luft und Wasser zusammen kommen. Größere Organismen bilden Antikörper. Eine gewisse Keimkonzentration "trainiert" die Organismen sogar, Antikörper zu bilden. Ein Mediziner oder Biologe könnte das alles viel besser erklären und Beispiele nennen...
Die Keimvermeidung in Wasser ist Vorsorge hinsichtlich Keimverbreitung (Lebensmittel werden damit gewaschen, auf deren Oberfläche sich vorhandene Keime dann viel schneller vermehren, Aerosole in der Dusche, etc.).
Der Umkehrschluß: Da im Wasser keine Keime sein dürfen,  machen alle Keime krank ist einfach falsch.
Ich möchte vor diesem Umkehrschluss warnen, da ich sehe, daß viele da verunsichert sind. So entstehen neue Krankheitsbilder ("Sick-Building-Syndrom" usw.) die m.E. - und da lehne ich mich jetzt mal als Nur-Chemiker weit aus dem Fenster um einen Denkanstoß zu geben - die eher psychologisch bedingt sind. Ich habe durchaus Verständnis für diese Verunsicherung, wenn man z.B solche Medienspektakel, wie bei Acrylamid in Pommes Frites mitbekommt. Wie soll ein Nicht-Toxikologe auch sowas bewerten?

2)Die Desinfektionswirkung bei Elektrolyse beruht auf der anodischen Bildung von Oxidantien, z.B. Hypochlorit oder Chlor u.A. Man kann diese auch direkt dosieren. Da zugibt es bereits Diskussionsbeiträge im Forum.

Gruß,
Klaus
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  05.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rainer Kluth vom 05.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,

Du meintest bei den "Grobfiltern" sicher 100 - 300 µm. Oder?

Beste Grüße
Wilfried
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  05.02.2007

Hallo Urs,

das wentliche ist ja schon gesagt worden. Nur noch kurz einen Hinweis wie solche Applikationen in der Regel ausgeführt werden:

- "Grobfilter" mit 1-3 µm Nenweite nominal, (Edelstahlfilter sind hier recht gut geeignet da man sie reinigen kann)
- Feinfilter 0,5µm absolut
- UV-C Entkeimung

Diese Kombination hat sich in der Wasseraufbereitung von Selbstversorgern bestens bewährt. Durch die beiden Vorfilter kann auch Trübung aus dem System ferngehalten werden und so die Funktion der UV-C Einheit gewährleisten. Wird Deine Anlage zur Trinkwasserversorgung eingesetzt, muß die UV-C Einheit eine DVGW oder Ö.Norm Zulassung haben.

Gruß aus Bonn

Rainer Kluth
Urs Stadelmann
ustadelmannyahoo.com
(Mailadresse bestätigt)

  04.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 04.02.2007!  Zum Bezugstext

Guten Abend Wilfried

siehst Du, Du kamst wieder auf den Kern der Sache. Ich danke Dir für Deine Info.

Auch von mir nur beste Grüsse - an Alle hier.
Urs
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  04.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Urs Stadelmann vom 04.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Urs,

dass hier was aus dem Ruder lief, das kann ich nun wirklich nicht erkennen. Und ich denke es besteht auch Einigkeit, dass UV-C-Entkeimung die preiswerteste Lösung ist. Dazu empfehle ich einen Vorfilter zu verwenden.

Und die Folgekosten sind doch nun wirklich gering. Bei der kleinen Wassermenge reicht eine Strahlerleistung von 5 oder 7 Watt. Alle 8000 Std. muß der Strahler erneuert werden.

Mit UV-C wäre übrigens auch der eingegrabene Tank keimfrei zu halten. Es gibt dazu getauchte Strahlersysteme  ab 9 Watt. So bleiben auch die Behälterwände frei von bilogischem Bewuchs.

Beste Grüße
Wilfried
Urs Stadelmann
ustadelmannyahoo.com
(Mailadresse bestätigt)

  04.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 04.02.2007!  Zum Bezugstext

Und Guten Abend mitenand

ich sehe, dass mein Beitrag allmählich aus dem Ruder läuft. Ich erlebe das des öfteren mit Foren. Dennoch - Ihr habt mir alle wertvolle Infos gegeben, die ich in den kommenden Wochen weiterverfolgen werden. DIE Lösung sehe ich derzeit nicht, aber die UV-C Sache scheint mir derzeit wegweisend.

Ich danke Euch!
Gruss Urs
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Urs Stadelmann vom 02.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Urs
Bei dem anggebenen Zufuß von ein bis zwei Liter pro Min. handlt es sich eher um Sickkerwasser als um eine richtige Quelle deshalb ist auch der Eintrag von Bak.aus der Oberfläche sehr wahrscheinlich!  
mfg sepp
Gast (seita)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klaus J. Nick vom 03.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Klaus,
liege mit deiner Aussage vollkommen konform - aber Urs suchte ja nach einer preiswerten Lösung! Selbst bei einem Durchsatz von nur 1-2 l/h kann ein UO - System nicht als preiswerte Lösung bezeichnet werden - insbesondere, wenn mann die Folgekosten bzw. Mehranlagenkosten (Druckerhöhung) denkt. Selbstverständlich ist ein positiver Befund für E. coli auch immer ein Nachweis für eingetragene Fäkalien - diese Hauptursache gilt es eigentlich zu beseitigen. Im Refelfall aber nicht immer so leicht möglich ! Also warum nicht -Ansatz- eine kontrollierte Stoßchlorung !
Ich denke, dass die meisten Autoren des Forums genau wissen, wie es geht - jedoch sollten wir auch mal alternative Behandlungskriterien erörtern=>dieskutieren=>in Frage stellen
Gruß
seita

PS : Wenn ich so darüber nachdenke - dann eigentlich nicht !! Was passiert, wenn der Enduser solche "geistigen Ergüsse" dann für voll nimmt und diese versucht zu realisieren. Ein Vorhaben, welchs bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt ist.
Gast (Martin Gründl)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klaus J. Nick vom 03.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Urs und Klaus!

Woher kommen die Coli-Bakterien?

In unserem Landstrich kommt es auch immer wieder vor, daß Coli und Co. in Wasserreserven nachgewiesen werden, auch wenn sich oberhalb Bergwald befindet oder eben nicht gegüllt wird.
Ich mutmaße schon seit längerem, daß pathogene Keime über den Luftweg verbreitet werden.

Ein Telefonat kürzlich mit der LfU Augsburg (Landesamt für Umwelt/Abteilung Luftschadstoffemissionen) bestätigte den Verdacht. Es hieß, natürlich seien Coli-Bakterien in der Luft, aber die Konzentration sei viel zu gering, um bedenklich zu sein. Weiter wurde gesagt, es gibt keine Grenzwerte für Emissionen aus landwirtschaftlichen Dünger (Güllegase), außerdem wisse man eh nicht, wie man das ändern könne. Ich sehe das völlig anders und halte die Güllegase incl. Luftkeime für gesundheitlich äußerst bedenklich.
 
Da haben wir den Grenzwert Null für Trinkwasser und für Luft gibt es keinen Grenzwert. Wie geht das zusammen? Macht es einen Unterschied, ob EHEC (agressiver Mutant von E.Coli) durch Trinken oder Einatmen aufgenommen wird??

Noch eine Frage (an Klaus): läßt sich Wasser nicht einfachst durch Anlegen einer Gleichspannung desinfizieren, also eine (schwache) Elektrolyse betreiben?

Greets, Martin Gründl
Klaus J. Nick
nickwasser-agentur.de
(Mailadresse bestätigt)

  03.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von seita vom 03.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Seita,
aufgrund des von Urs geschilderten Umfelds der Quelle ist mit einem dauernden Eintrag von Keimen in den Tank zu rechnen. Daher würde eine zeitlich begrenzte Desinfektionsmaßnahme  - sozusagen nur für die Probennahme - das hygienische Problem nicht lösen. Sollte aufgrund der Huminstoff-Färbung die UV-C-Entkeimung nicht funktionieren, gibt es auch die Möglichkeit der Membranfiltration. (Stoß-) Chlorung (mit hoher Chlorkonzentration) ist zur Desinfektion der Anlage bzw. des Tanks gut, aber bei dem Huminstoffgehalt ist das als Dauerlösung aus meiner Sicht die letzte Wahl (AOX u. THM-Bildung).

Gruß,
Klaus

Gast (seita)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Urs Stadelmann vom 03.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Urs,
eventuell habe ich deine Aussage ".. an diesem Austritt wird die Probe fürs Labor entnommen" falsch bewertet. Wird jedoch die Probe wirklich direkt hinter dem Lagerbehälter genommen (kühl hin oder her) - dann hast du das Problem auch primär im Tank. Habe ja nicht umsonst "Ansatz" geschrieben.
Gruß
seita
Urs Stadelmann
ustadelmannyahoo.com
(Mailadresse bestätigt)

  03.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von seita vom 03.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo seita

wieso liegen denn die Probleme in meinem Wassertank? Der Tank liegt vergraben im Boden, stets kühl und nicht ohne weiteres zugänglich.

Gruss Urs
Gast (seita)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Urs Stadelmann vom 02.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Urs,
würde Abstand nehmen von der UC - Anlage. So wie du es doch geschildert hast, liegen deine Probleme maßgebend in dem Vorlagetank !
Eventueller Ansatz :
Doch mit Chlo arbeiten - jedoch keine permanente Zudosierung, sondern eventuell eine direkte Bigabe  in den Vorlagebehälter bis die vorgeschriebenen 0,2 mg/l freiess Chlor messbar sind !
Solche Testkits sind sehr preiswert und du kannst durch ein bischen Zeitaufwand statt Kosten deinen Vorlagebehälter keimarm stellen. Ich denke, wenn du darauf folgend eventuell die Menge an freiem Restchlor im Behälter etwas erhöhst fährst, könntest du ebenfalls an den Endzapfstellen den vorgeschriebenen Wert erreichen. Dies ist jedoch (mehr oder weniger) eine temporär punktuelle Behandlung, welche sicherlich des öfteren kontrolliert bzw. gegebenenfalls auch wiederholt werden muss. Aber sicherlich die preiswerteste Erstvorgehensweise!
Gruß
seita
Urs Stadelmann
ustadelmannyahoo.com
(Mailadresse bestätigt)

  02.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 02.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Ihr Beiden

Ihr seid wieder rasch zur Stelle gewesen. Ich danke Euch.

Ja, wo kann man wohl 3ha roden? Da will ich nicht zu genau werden, nur soviel, dass immer noch 5ha Wald vorhanden sind. Ich denke, Ihr liegt da schon richtig. Das Gebiet ist felsig, zum Teil liegen nicht mehr als 1m Erde auf dem Gestein. Das gerodete Stück wurde auch entwurzelt und die Wurzelstöcke nahe der Quelle verbrannt, die alsdann verbliebenen Reste vergraben (so gut das bei der genannten Bodentiefe möglich war).

Hab mich etwas wegen der UV-C Sache umgeschaut. Dabei habe ich kapiert, um was es geht. Und eigentlich kenne ich das System ja schon (hab's einfach erst jetzt begriffen). Wir haben hier zuhause (und nicht in besagtem Bauernhaus)7 Enten. Sie teilen sich einen Teich, dessen umgewälztes Wasser durch eine UV Lampe fliesst. Es müsste ja nicht unbedingt eine UV-C Lösung in Edelstahl sein, nicht wahr? So eine "Teichlampe" erfüllt doch dieselbe Funktion?

Zurück zur Quelle. Das Wasser der Fassung fliesst in einen im Boden versenkten 1000l Tank, dessen Überfluss dann noch durch ein 3m langes PVC Rohr, wo das Wasser plätschernd austritt. Die Menge ist eher bescheiden, 1-2l pro Minute. An diesem Austritt wurde das Wasser für das Labor denn auch entnommen.

Darf ich Euch nochmals um Eure Hilfe bitten?
- Kann ich das UV-C Gerät zwischen Austritt und Tank einsetzen? Ich möchte nicht, dass das Labor wieder EUR 140 kassiert und wir doch keinen Schritt weiter sind.
- Wie gross/stark muss das Ding (die Lampe) sein?
- Habt Ihr vielleicht Adressen?

Ich danke Euch
Gruss Urs
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Urs Stadelmann vom 02.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Urs
Wie bekomt man überhaupt die Genehmigung 3 Ha Wald zu roden, bei un wohl kaum.Wozu wird jetzt die gerodete Fläche verwendet? Könnte es nicht sein dass die "neue" Nutzungsart  für das Waserproblem veranwortlich ist! Als wir Brunnprobleme hatten wollte  der Berater dass wir den  Brunnen direkt am Waldrand erricheten ,weil dort die besten Voraussetzungen für gutes Wasser sind.Die Rodung hat bei Euch sicher nicht dazu beigetragen die Wasserqulität zu verbessern.Da Du von einer Quellfassung schreibst kommt es sicher durch die Rodung zum Eintrag von  belasteten Oberflächenwasser. Deshalb wirst Du nicht um eine   "Wasserbehandlung" herum kommen
Mfg Sepp
Klaus J. Nick
nickwasser-agentur.de
(Mailadresse bestätigt)

  02.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Urs Stadelmann vom 02.02.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Urs,

tatsächlich kann die Walrodung die Quellwasserqualität beeinflusst haben, denn die Bodenpassage bzw. Filterwirkung ist nicht mehr in gleichem Maße gegeben.
Für diese Annahme sprechen folgende Hinweise, die Du selber gegeben hast:

- leichte Gelbfärbung ohne Geruch: Huminstoffe, die durch Verwitterung von organischem Material entstehen können diese Färbung verursachen (an sich harmlos), es könnte aber auch der pH dadurch abgesenkt werden, so daß Eisen aus dem Boden gelöst wird (falls das Gestein eisenhaltig ist). Man würde das aber am Geschmack und durch Verfärbung der Wäsche bemerken. Auch das wäre nicht direkt gesundheitsschädlich.
- natürlich ist der Boden belebt, besonders mikrobiologisch, wodurch bei kurzer Bodenpassage alle möglichen Bakterien ins Wasser gelangen können. Ich gehe durchaus davon aus, daß die Filterwirkung des Waldbodens bezüglich Bakterien besser war. Durch die Rodung wurde zusätzlich das ökologische Gleichgewicht verändert, so daß sich (vielleicht) mehr Bakterien entwickelt haben.

Das kann jetzt nur Spekulation sein, aufgrund der vorliegenden Informationen.

Auf jeden Fall ist eine die Bakterien inaktivierende Aufbereitung  zu raten. (Sowieso bei Quellwasser). Abzuklären wäre, ob bei dem Huminstoffgehalt UV-Desinfektion funktioniert. Wäre die beste, weil wartungsärmste und geschmacksneutralste Lösung.

Gruß,
Klaus
Urs Stadelmann
ustadelmannyahoo.com
(Mailadresse bestätigt)

  02.02.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 01.02.2007!  Zum Bezugstext

Guten Tag Wilfried, guten Tag Sepp

das ging aber prompt! Danke für's Erste für Eure Antworten. Ich möchte die Situation noch etwas ausführen.

Die Quelle wurde letztes Jahr neu gefasst. Unser Bauernhaus liegt auf einem Hügel, wir sind sozusagen die ersten Wasserbezüger. Es gibt auch keine Landwirtschaft oberhalb der Quellfassung, deshalb erstaunen mich die Koli Bakterien. Vor gut zwei Jahren liessen wir ca. 3 ha Wald roden, die Quelle liegt in diesem Bereich. Vielleicht hat das die Wasserqualität verändern. Mir ist aufgefallen, dass das Wasser seit gut einem Jahr in der Farbe ganz leicht gelblich geworden ist. Es riecht aber nach wie vor gar nicht, ist sehr gut im Geschmack und hat sozusagen keinen Kalk drin. Oberhalb der Quelle wurde lediglich der Boden gekalkt, des sauren ph Wertes wegen.

Wenn Euch hierzu also noch was einfällt - ich danke Euch!
gruss urs
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  01.02.2007

Hallo Urs,

auch wenn Sie bisher nicht erkrankten, muss gegen die Kolibakterien etwas unternommen werden. Nicht alle sind so robust wie Sie und wenn durch eine andere Krankheit das Immunsystem geschwächt ist, schlagen die Kolis voll zu - auch bei Ihnen.

Eine schnelle und preiswerte Lösung wäre eine UV-C-Entkeimung. Auch dosierte Chlorierung ist nicht sehr teuer, bringt allerdings den bekannten Chlorgeschmack und Geruch ins Trinkwasser.

Auch bei UV-C-Entkeimung muß das Leitungsnetz von Zeit zu Zeit desinfiziert werden, z.B. mit einer Stoßchlorung.

Wichtig wäre auch zu untersuchen, woher die Bakterienkontamination kommt. Eventuell kann man das auf Dauer abstellen.

Beste Grüße
Wilfried
Gast ( sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.02.2007

Hallo Urs Da wird wohl die Quellfasung das Problemm sein welche sanierungsbedürftig ist.Dass Du dieses Wasser schonn seit langenn ohne Probleme trikst glaube ich Dir gerne,  bei uns wurden vor einigen Jahren im Zuge einer Waseruntersuchung bei sehr vielen Brunnen die genannten Probleme festgestellt!Auch wenn sich bei Genus dieses Wasers keine negativen Auswirkungen bemerbar machen würde ich dir  doch eine Konntrolle der  bzw. Sanierung Quelfassung  empfehlen.Da bei dieser mit ziemlicher Sicherheit die Ursache zu findenn ist!Esist kaum anzunehmen dass bei einer direkten entnahme des Wasers aus der Quellfassung nicht auch das gleiche Resultat herauskommt.Es sei denn das Wasser fliest von der Quellfasung zumindst teilweise in einem offenen Gerinne zu deinem Haus!  mfg sepp



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