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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Brunnenwasser - Qualität Aufbereitung
Gast (Rainer Dilg)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.06.2007

Wir haben vor kurzem in Spanien einen Brunnen bohren lassen (54 m tief). Bei dem ersten Geschmackstest fiel uns bereits ein recht salziger Geschmack auf. Bei einem Unternehmen für Wasseraufbereitung wurden in einem Schnelltest 3400 Micro Siemens und Wasserhärte 16 festgestellt. Die Lösung soll eine Umkehrosmoseanlage der Firma Aquacare bringen. Sie soll inklusive Montage zwischen 12.000 und 13.000 € kosten. Bei einem jährlichen Trink-/Nutzwasserverbrauch von rd. 300-350 m³ können wir ohne die nicht geringen Betriebskosten zu berücksichtigen , mindestens 15 - 16 Jahre Wasser kaufen. Es stellt sich also die Frage, ob die Aufwendung für die Umkehrosmose die einzige und dazu kostengünstigste Lösung für unser Problem ist? Selbstverständlich müsste auch noch eine komplette Wasseranalyse gemacht werden. Wer kann uns hier einen kompetenten Rat geben?



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 3
Gast (Siegmund Appl)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.06.2007

Ich versuche, mich später nochmals dazu zu melden, sollte ich eine Alternative Lösung dazu haben. Da ich meine mail-Adresse publiziere, könnt Ihr mir mal den Wasserbefund mailen; wenn Ihr wollt, schau ich's mir mal an.

Zur Osmose: Das Wasser muss dann unbedingt noch verschnitten werden, denn das Wasser hat dann einerseits bis ca. 20 oder 30 Mikrosiemens Leitfähigkeit, andererseits ist es aber so sauern, dass es normale Kunststoff- oder Metallleitungen in kurzer Zeit zerfressen würde. Die Lösung hier wären Leitungen aus Edelstahl oder speziellen Kunststoffen. Natürlich müssen dann auch Armaturen, Geschirrspüler etc., also alle Geräte, wo dieses Wasser durchfließt, frei von Kupfer- oder verzinkten Metallleitungen sein.

Die Alternative ist, das Wasser zu verschneiden. Ob es dann allerdings schon gut schmeckt, wage ich zu bezweifeln, woduch ihr zwar Geld in eine teure Osmose-Anlage gesteckt hättet, aber dennoch Wasser kaufen würdet.

Wenn Ihr möchtet, dass ich Euch ev. bei einer Lösungssuche helfe, benötige ich den Wasserbefund. Ansonsten macht Euch schlau w/Kombinationslösungen aus mehreren Technologien. Es wird sie sicher geben.

Hinsichtlich Kostenfrage:
Warum braucht Ihr soviel Wasser?
Wieviel Wasser zum Trinken u. Kochen habt Ihr angenommen?
Zu welchem Preis pro Liter würdet/könntet Ihr das kaufen?

Zum Abschluss: Wasser kann man immer kaufen. Es aber nicht schleppen zu müssen, sondern gutes zuhause zu haben bedeutet eine höhere Verfügbarkeit (immer da, wenn man's haben will), weniger Mühe, weniger Müll und weniger Spritverbrauch, weil sich über die Zeit betrachtet eine derart große Wassermenge schon auch dort niederschlägt.

Zum Schluss: Möglicherweise ist ein Mischsystem für Euch die Lösung, wo das Trinkwasser hochwertig ist und das Gieß-/Duschwasser nur weniger gut aufbereitet wurde.
PS: Helfe gerne, wenn ich helfen kann.
Gast (Aquarius)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.06.2007

Hallo Rainer,

in Spanien ist es durchaus üblich, das Wasser zum Trinken in Flaschen zu kaufen, die gibt es ja dafür in 5 Liter PET-Flaschen. Zum Duschen, Waschen, Klospülung dürfte das Brunnenwasser taugen.

Gruß
Aquarius
Bernhard Schmitt
berndschmitt1aol.com
(Mailadresse bestätigt)

  03.06.2007

Hallo Rainer,

tatsächlich dürfte die Umkehrosmose für den Anwendungsfall die vernünftigste Lösung sein. Bei 350 m³ Wasser / Jahr reicht eine Anlage aus, die 50 l/h Permeat erzeugt, das dann natürlich in einem Vorratsbehälter gespeichert werden muss. Von da aus wird es mit einer Druckerhöhung zum Verbraucher gepumpt. Die mehr als 12000 € sind da wohl nicht übertrieben hoch. Konkreter kann man es nur beurteilen, wenn man nähere Details kennt, zumindest die Kriterien, nach denen Aquacare ausgelegt hat.

Gruß Bernhard



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