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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Wirtschaftlichkeit von Brunnen Zisternen & Co.
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  10.06.2007

Hallo Foristen,

immer wieder diskutierten wir dieses Thema und meist erst nach langem Hin- und Her musste der Fragesteller einsehen, dass seine Investitionen - um Wassergeld zu sparen - sich auf dem Sparbuch besser verzinsen.

Um diese Berechnungen zu vereinfachen, habe ich zur allgemeinen Nutzung unter http://www.rsdsolar.de/extra/amortisation.xls eine Exceltabelle geparkt. Ich würde mich freuen, wenn wir diese künftig gemeinsam verbessern und bitte um Vorschläge. Interessant wären aber auch Beiträge, welche die Wirtschaftlichkeit und Erfahrungen der eigenen Situation wiedergeben. Wie rentabel ist Eure eigene Installation?

Beste Grüße
Wilfried



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 30
Gast (Tom Wiesemann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.08.2010

Ich Frage mich: Wie hoch ist das Risiko, erst nach dem Brunnnenbau festzustellen, dass das Wasser qualitativ nicht ausreicht und gar nicht oder nur nach starker Aufbereitung genutzt werden kann?

Ich denke jetzt insbesondere an die zitierte Stadt Köln und dort genauer gesagt an die Altstadt.

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit der Wasserqualität im Innenstadtbereich einer Großstadt?

Hintergrund der Frage ist die aktuelle Gesetzgebung, nach der alle Hausbesitzer verpflichtet sind, Ihre Abwasserleitungen die in das städtische Netz führen, auf Dichtigkeit überprüfen zu lassen. Der Gesetzgeber unterstellt, dass ein Großteil der Leitungen leckt und das Grundwasser mit Fäkalien durchsetzt. Das dürfte ganz besonders Altbauten.

Kann man sich vor diesem Risiko absichern? Können Wasserbehörden oder ähnliche Institutionen vorab mit Auskünften weiterhelfen?

Viele Grüße aus Köln
Gast (mahmoud tahmaz)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.01.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolder vom 06.07.2007!  Zum Bezugstext

hallo wolder,

ich habe auch dieses leidige problem mit dem eisen in der hauswasserversorgung...bei uns in 48485 neuenkirchen besteht auch kein anschlusszwang...nach all den stress mit dem eisen usw. würd ich gern stadtwasser nehmen und endlich meine ruhe haben...leider wohnen wir wir wohl zu weit außerhalb auf dem lande...du schreibst, dass du die enteisenung in einer eigenbauanlage im griff bekommen hast...wäre echt dankbar, wenn du infos darüber weitergeben würdest bevor ich mir irgend eine anlage für ca. 2000-3000,- euro zulegen muss...das ist echt ne menge geld...meine email:mtahmaz@gmx.de
vielen dank im vorraus
m.tahmaz
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  17.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Björn Heinen vom 17.07.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Björn und alle anderen,

Wasseruntersuchungen und andere Kosten sind natürlich interessant, aber nur ein kleiner Posten in der Gesamtrechnung. Da es hier um die Betrachtung von Wirtschaftlichkeiten insgesamt geht, bitte ruhig immer die konkreten Investitionen nennen für Zisternen- oder Brunnenbauer, Hauswasserwerk, Wasserinstallateur, Elektriker, Wartung und Instandhaltung, etc.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Björn Heinen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd vom 16.07.2007!  Zum Bezugstext

Also wir wohnen im schönen Billerbeck (was für uneingeweihte nicht weit vom Kreis Borken entfernt ist). Hier herrscht kein Anschlusszwang und nahezu jeder Haushalt hat eine eigene Trinkwasserversorgung.
Daher haben wir uns bei unserem Neubau auch dazu entschlossen und einen eigenen Brunnen gebohrt.
Da wir sowieso schon den Brunnenbohrer wegen einer Wärmepumpe da hatten waren die Kosten recht übersichtlich.
Der Kreis Coesfeld besteht bei uns auf einer jährlichen Wasseruntersuchung. Das ist dann gestaffelt, jedes Jahr muss auf Bakterien untersucht werden (ca. 30 Euro), alle zwei Jahre auch auf Nitrat, Mangan und Eisen (ca. 50 Euro), alle drei Jahre eine umfangreiche Untersuchung (Kalk usw.).
Die Untersuchungen werden von einem Umweltlabor oder dem LWL gemacht, darum muss man sich selber kümmern. Das Labor schickt dann die Ergebnisse direkt an das Gesundheitsamt des Kreises.
Gast (Bernd)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.07.2007

Wir haben beim Hausbau gleich eine Zisterne mit 7 m³ im Garten mit installiert. Leider ist das Volumen in trockenen Jahren zu klein. Wenn es vier Wochen nicht regnet, ist das Ding nunmal leer und man muss nachfüllen bzw. umstellen. Wenn man die Kosten für die Zisterne, z.T. doppelte Wasserleitungen im Haus, die Pume (2 Stück in 12 Jahren) rechnet, lohnt es sich finanziell nicht.
Wir wohnen allerdings in einer Gegend mit extrem hartem Wasser (ca. 40°dH. Das Regenwasser ist wirklich toll zum Autowaschen, Fensterputzen, Wäschewaschen, Aquariumauffüllen... geeignet. Jetzt sind nicht existierende Kalkflecken zwar schwer zu bewerten, aber man gewöhnt sich dran.
Wulf
beo.wulfweb.de
(gute Seele des Forums)

  06.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolder vom 06.07.2007!  Zum Bezugstext

hallo Wolder,

ich wüsste nicht, was es zu entschuldigen gibt.
;-))
Es lag mir fern Dich irgendwie anzugreifen.
Und warum sollte ich Dich von deinem Brunnen abbringen?
Ich wollte nur darstellen, was alles auf einen Brunnenbetreiber zukommen *kann* - nicht muss.
Wenn bei Dir die Untersuchungen so günstig sind, ist das schon in Ordnung. Warum sollte ich Dir das nicht glauben? Dann rentiert sich der Brunnen natürlich schon.

Ich kenne halt auch andere Gegenden, wo die Untersuchungen teurer sind.

Schöne Grüße ins Münsterland
Wulf
Wulf
beo.wulfweb.de
(gute Seele des Forums)

  06.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Fred vom 06.07.2007!  Zum Bezugstext

hallo Fred,

... und wenn sich der Brunnen in einem Wasserschutzgebiet befindet. Dann ist auf Grund der Wasserschutzgebietsverordnung auch eine Erlaubnis notwendig.

Gruß
Wulf
Gast (wolder)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wulf vom 05.07.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wulf,
entschuldige bitte. Ich habe meinen Brunnen beim Gesundheitsamt unseres Kreises angemeldet und das Gesundheitsamt kontrolliert das. Da die aber ca 7000 Brunnen kontrollieren müssen, schaffen die es nur alle 2-3 Jahre eine Probe zu bei mir zu entnehmen und kontrollieren zu lassen. Die werden wohl wissen was die alles so kontrollieren. Da gehört im übrigen auch die mikrobiologische Untersuchung dabei! Genau wie ph-Wert, Leitfähigkeit, Nitrat. Die wichtigsten Parameter also. Eisen könnte man mitkontrollieren lassen, aber der Herr meinte, da Eisen nicht schädlich ist und wir durch zuviel Eisen sowieso probleme kriegen würden (Wäsche waschen, braune Ränder), würden wir von ganz alleine was dagegen machen, wenn wir denn viel Eisen drin hätten. Dementsprechend wurde das nicht mitkontrolliert.
Die Probe hat, ob du es glaubst oder nicht, 30€ gekostet. Da das Gesundheitsamt ca 7000 Brunnen kontrolliert, bekommen die Sonderkonditionen von dem Umweltlabor.
Die Aufbereitung bzw. Enteisenung habe ich in einem Eigenbau realisiert.

Ich bin immer noch der Meinung, das sich ein eigener Brunnen in meinem Fall rentiert. Da wirst du mich auch nicht von abbringen mit deiner Ungläubigkeit.
Da müßten schon andere Gründe kommen.

Schönen Gruß aus dem Münsterland, wo es noch Gemeinden gibt, bei denen kein Anschlußzwang herrscht.
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wulf vom 05.07.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wulf,

meines Wissens bedarf es (zumindest in NW)nur dann einer wasserrechtlichen Erlaubnis oder Bewilligung (da gibt es nämlich Unterschiede)wenn das aus einem "privaten" Brunnen gewonnene Wasser an Dritte (quasi außerhalb der eigenen Familie) z.B. an Mieter oder Nachbarn abgegeben wird.

Grüsse

Fred
Wulf
beo.wulfweb.de
(gute Seele des Forums)

  05.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 04.07.2007!  Zum Bezugstext

hallo Wilfried,

könnte schon, ABER
- der Brunnen muss eine wasserrechtliche Erlaubnis haben
- der Brunnen und der Schacht muss den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen,
- der Betreiber hat dann die gleichen Pflichten wie der öffentliche Wasserversorger
- die Wasserversorgung (der Bunnen) unterliegt voll und ganz der Trinkwasserverordnung
==> es müssen regelmäßig Untersuchungen durchgeführt werden (abhängig von der Fördermenge). Meines Wissens ist es da nicht mit einer Probe für 30 € in drei Jahren getan. Soviel ich gehört habe müssen jährlich die mikrobiologischen und chemischen bzw. physikalischen Parameter untersucht werden.
Und damit sind wir wieder beim Thema: Ein privater Brunnen ist nicht wirtschaftlich.

Außerdem muss beachtet werden, dass gegebenenfalls auch noch eine Aufbereitung notwendig sein könnte.

Guß
Wulf
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 04.07.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Zusammen,

gem. § 9 der Gemeindeordnung NW KANN eine Gemeinde einen Anschlußzwang in Satzungen regeln - sie muss es aber nicht. Wenn also z,B. Köln (NW) von diesem Recht keinen Gebrauch macht, gibt es keinen Anschlußzwang.

Grüsse

Fred
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  04.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wulf vom 04.07.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wulf,

dann könnte in Köln jeder seinen Wasseranschluss kündigen und sich einen eigenen Brunnen bohren?
Oder es könnten sich Neubausiedlungen für eine eigene Wasserversorgung entscheiden?

Verwirrt grüßt Wilfried
Wulf
beo.wulfweb.de
(gute Seele des Forums)

  04.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 04.07.2007!  Zum Bezugstext

nein Wilfried,

das interpretierst Du falsch!
Der Versorger hat keine Möglichkeit auf einen Anschluss zu bestehen. Er hat nur die Möglichkeit einen Anschluss abzulehnen, fordern kann er ihn nicht.
Entscheidend ist, dass keine Satzung vorhanden ist, die den Anschlusszwang regelt.

Gruß
Wulf
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  04.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Fred vom 04.07.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Fred,

danke für Dein Lob und die Verbesserungsvorschläge. Du hast Recht die Abschreibung der Pumpen sollte eine andere sein als die einer Zisterne. Allerdings können pauschal 10 Jahre bei Brunnen schon ein Risiko bedeuten. Es kommt durchaus nicht selten vor, dass Brunnen viel eher an Leistung verlieren und aufwändig saniert werden müssen. Das ist auch in diesem Forum ein Dauerthema.
Und zur Aufzinsung - ´na´ja, da lässt sich mit spitzem Bleistift sicher noch der eine oder andere Cent einkreisen ;-)
Ich denke in erster Linie soll die Tabelle unsere "inneren Milchmädchen" bekämpfen und aufzeigen, wie  sehr sich hier viele irren, wenn sie meinen mit einer eigenen Wasserversorgung könne man Geld sparen.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.07.2007

Hallo Wilfried,
vorab schon mal ein Lob und Dank im Namen all derer, die die Tabelle nutzen werden,für die Idee und Ausführung

Verbesserungsvorschläge:
1. Wenn man es auf "Spitze" treiben wollte, fehlt ein Faktor für die Aufzinsung (Inflationsrate).
2. Es stellt sich außerdem die Frage ob die Abschreibung pauschal auf 10 Jahre ausgelegt werden kann. Den Brunnen würde ich evtl. auf 20 - 25 Jahre setzen, aber dafür die Pumpe(n) geringer ansetzen bzw. Beträge für die Unterhaltung /Repartur einbeziehen.

Grüsse

Fred
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  04.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wulf vom 04.07.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wulf,

das hatte ich aber auch falsch verstanden. Für die Bürger besteht also schon ein Anschlusszwang, wenn der Versorger darauf besteht.
Zum Thema bedeutet das, dass die Anschlusskosten immer in  der Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Privatversorgung aufzunehmen sind, auch dann, wenn die Eigenversorgung zu 100 % genutzt wird.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Wulf)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von KIM ALEXANDER Aufmerksamer Gast vom 27.06.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Kim Alexander,

ich bin mir da schon ziemlich sicher.
Stehen tut das natürlich nirgends. Da kann man nur den Umkehrschluss machen:
Es gibt in Köln keine Wasserversorgungssatzung:
http://stadt-koeln.de/ratderstadt/recht/artikel/10230/index.html
Die RheinEnergie als Wasserversorger hat in ihren ergänzenden Bestimmungen einige recht schwammige Formulierungen:
"4. Besondere Verhältnisse
Ist RheinEnergie ein Anschluss zu den vorstehenden Bedingungen technisch oder wirtschaftlich unzumutbar, so ist RheinEnergie zur Herstellung des Anschlusses nur verpflichtet, wenn der Anschlussnehmer die Gründe für die Unzumutbarkeitausräumt. Gleiches gilt, wenn das Abwasser des zu versorgenden Grundstückes zu einer Gefährdung der Wassergewinnung führen kann."
Das interpretiere ich so, dass der Wasserversorger sich auch schon mal weigern kann, einen Anschluss herzustellen. Dies würde meiner Meinung nach nicht gehen, wenn es einen Anschluss- und Benutzungszwang gäbe.

Andere Städte und Gemeinden sind da eindeutiger. Zum einen gibt es Wasserversorgungssatzungen und darin wird klar formuliert:
"§ 3 Anschlusszwang
(1) Die Eigentümer von Grundstücken, auf denen Wasser verbraucht wird, sind verpflichtet, diese Grundstücke an die öffentliche Wasserversorgungsanlage anzuschließen, wenn sie an eine öffentliche Straße (Weg, Platz) mit einer betriebsfertigen Versorgungsleitung grenzen oder ihren unmittelbaren Zugang zu einer solchen Straße durch einen Privatweg haben. Befinden sich auf einem Grundstück mehrere Gebäude zum dauernden Aufenthalt von Menschen, so ist jedes Gebäude anzuschließen."
Q: Baden-Baden
Wen´s interessiert: http://www.google.de/search?hl=de&q=satzung+wasserversorgung+benutzungszwang&meta=

Gruß
Wulf
Gast (wolder)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Aquarius vom 03.07.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Aquarius,
Ich hab nochmal die Rechnung rausgeholt.
Der Brunnen hat mir 1.300€ gekostet, die Eigenwasserversorgung mit Pumpe und Druckkessel und kleinmaterial (1763,99€). Arbeitslohn bei der Eigenwasserversorgung nicht mit eingerechnet, da das ein bekannter gemacht hat.
Fehlen noch Filter und eine kleine Enteisenungsanlage, die ich selber gebaut habe. (ca. 200€)
Summe: 3264€
Kostenvoranschlag RWW: 4375€ (16% MWST) -> Rechnung wahrscheinlich mehr, da 19% MWST gewesen wäre.

"Gewinn": ca. 1200€
dazu kommen noch die jährliche nicht zu bezahlende Wasserabnahme und Zählergebühren der RWW.
Abwasser wird geschätzt bzw. pauschal mit 42 cbm/Person  pro Jahr berechnet. Viel?
Die Wasseruntersuchungen belaufen sich auf alle 2-3 Jahre mit ca. 30€. Wasserproben werden vom Gesundheitsamt gemacht und die kommen so alle 2-3 Jahre.
Dementsprechend ca 10€ für Wasserprobe/Jahr + 15€ für Filterwechsel / Jahr.
Letztendlich kann ich sagen, dass ich nicht mehr aufs Wasser achten muß und ich bin im großen und ganzen billiger weggekommen als mit dem Wasser der RWW.
Also spare ich mit jedem cbm Wasser geld.
Gut, hab auch Glück gehabt, dass das Wasser relativ gut war, aber das alles fehlt in der Rechnung.

Gruß Wolder
Gast (Aquarius)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolder vom 25.06.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wolder,

was hat denn Dein 40m-Brunnen gekostet - oder hast Du den auch selbst gebaut?

Gruß
Aquarius
Gast (KIM ALEXANDER Aufmerksamer Gast)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.06.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wulf vom 25.06.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wulf!

Bist Du Dir da ganz sicher, wirklich kein Anschluss- und Benutzerzwang für die öffentliche Trinkwasserversorgung in der Großstadt Köln? Weißt Du vielleicht, ob dieses irgendwo schriftlich verankert ist?

Gruß

KIM ALEXANDER ein "Aufmerksamer Gast"
Wulf
beo.wulfweb.de
(gute Seele des Forums)

  25.06.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 25.06.2007!  Zum Bezugstext

hallo Wilfried,

da habe ich keine Infos zu.

Gruß
Wulf
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  25.06.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wulf vom 25.06.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wulf,

gerade bei einer Großstadt hätte ich das nicht erwartet. Gibt es statistische Daten die belegen, dass hier die Zahl der Privatbrunnen überdurchschnittlich hoch ist?

Beste Grüße
Wilfried
Gast (wolder)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.06.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 25.06.2007!  Zum Bezugstext

RWW
Münsterland, Kreis Borken.

Die 2000€ für die Eigenversorgung rechnet sich aus Tiefenpumpe (ich glaub 800€) + 300l-Tank (300€) + Diverses Kleinmaterial usw. + MWST.
Summe: ca 2000€
Es kann auch ein wenig mehr sein, so genau weiß ich das nicht mehr. Die "Aufbereitung" (Enteisenung) habe ich selbst gebaut und funktioniert soweit ganz gut.
Insgesamt bin ich unter die 4500€ von RWW, die ich für einen Hausanschluß bezahlen müßte.

Ich denke es gibt noch einige Komunen mehr, die kein Anschlußzwang haben. Aber genaueres kann ich dir nicht nennen.

Gruß
Wolder
Gast (Wulf)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.06.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 25.06.2007!  Zum Bezugstext

ein Beispiel wäre Köln:
kein Anschluss- und Benutzungszwang für die öffentliche Trinkwasserversorgung.

Wulf
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  25.06.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolder vom 25.06.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wolder,

bei welchem deutschen Wasserversorger oder in welcher Kommune gibt es keinen Anschlusszwang?

Beste Grüße
Wilfried
Gast (wolder)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.06.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 23.06.2007!  Zum Bezugstext

Sorry, wenn ich unglaubwürdig erscheine.
Aber bei uns herrscht kein Anschlusszwang.
Das anmelden war schnell gemacht. Gesundheitsamt bescheid gesagt, Probe genommen ---> Wasser war ok, und schon war der Brunnen angemeldet.
Hat mich auch ein wenig gewundert.
Die jährlichen Wasserproben kann ich leider nicht bestätigen. Das Gesundheitsamt kommt so alle 2-3 Jahre vorbei und nimmt eine Wasserprobe (Kosten:30€). Da wird nicht viel Kontrolliert. Nur Bakteriologisch, ph-Wert usw.
Die kriegen Sonderpreis vom Labor. Daher nur 30€.
Habe aber auch einen Bekannten, der solche Wasseranalysen durchführen kann (kostengünstig).

Also, bei meiner Rechnung rechnet sich eine Eigenwasserversorgung!!!

Mit Anschlusszwang, und jährlichen Untersuchungen von 120€ etc, denke ich dass sich das nicht lohnt.
Wie gesagt, das ist regional zu sehen und nicht überall gleich. Deshalb sollte das mit auftauchen in der Rechnung.

Auch wenn das unglaublich klingt, so ist es doch wahr!

Gruß
Wolder
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  23.06.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von wolder vom 22.06.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wolder,

die "Ersparniss" eines Hausanschlusses taucht in der Kalkulation bewusst nicht auf, denn in der Regel besteht Anschlusszwang und die Eigenversorgungen dienen dann nur zur Gartenbewässerung, eventuell auch noch als Brauchwasser für Toiletten, Waschmaschinen, etc.

Auch müsste man einen Hausanschluss auf mindestens 20 Jahre abschreiben.

Sollte die Eigenversorgung tatsächlich den Gesamtbedarf decken hat Wulff Recht, dann kämen die routinemäßigen Wasseruntersuchungen hinzu und häufig dann wohl auch eine Wasseraufbereitung.

Und dass Dein 40 m tiefer Brunnen, dazu eine Tiefbrunnenpumpe, die Wasserinstallation, die Elektroinstallation und die Abnahme und Freigabe durch die zuständige Behörde nur 2.000,00 Euro gekostet haben sollen, das scheint mir wenig glaubhaft.

Beste Grüße
Wilfried
Wulf
beo.wulfweb.de
(gute Seele des Forums)

  22.06.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 19.06.2007!  Zum Bezugstext

hallo

meiner Meinung nach fehlen auch noch die Kosten für jährliche Wasseruntersuchungen, wenn der Brunnen zur Trinkwasserversorgung genutzt wird oder eine Auflage der Unteren Wasserbehörde besteht.

Gruß
Wulf
Gast (wolder)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.06.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 19.06.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,
was du noch vergessen hast ist die Anschaffung eines Hausanschlusses, der bei einer Eigenversorgung wegfällt!
Bei mir ca 4.500€ für Hausanschluss und "nur" ca 2.000€ für Eigenwasserversorgung.
bleibt ein Rest von 2.500€ (gespart).
Selbst wenn die Eigenwasserversorgung etwas teurer wird, so habe ich immer noch was gespart. Das verzinst auf Sparbuch etc.
Des weiteren spare ich bei jedem cbm Wasser die Wassergebühren und das Abwasser wird pauschal berechnet. (42 cbm/Person im Jahr)
Ob das wenig ist oder realistisch weiß ich nicht.
Zumindest muß ich nicht mehr auf den Wasserverbrauch achten.
Den Strom für die Pumpe lass ich mal ein wenig außer acht, da der nun wirklich nicht ins geld geht.
Insgesamt, so hoffe ich, eine gute Investition.
Was in der Zukunft ist (Pumpendefekt, Brunnen verockerung, oder kein Wasser mehr im Brunnen) weiß ich nicht. Hab einen 40m tiefen Brunnen.
Ich glaube nicht, dass der mal kein Wasser gibt.
Bei der Pumpe bin ich mir nicht sicher.

In deiner Excel-Tabelle fehlt die Anschaffungskosten eines Wasser-Hausanschlusses!!!
Ganz wichtig!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  19.06.2007

Hallo Foristen,

das sich zu diesem Thema niemand meldet verblüfft mich.

Wird die Wirtschaftlichkeit von eigener Wasserversorgung wirklich ignoriert, oder liegen da alle in der Gewinnzone. Aber auch das wäre doch mal interessant hier zu berichten.

Wer kann - nach kaufmännischen Gesichtspunkten - einen Kubikmeter Wasser günstiger als sein öffentlicher Wasserversorger gewinnen?

http://www.rsdsolar.de/extra/amortisation.xls

Beste Grüße
Wilfried



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