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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Beim Bohren Stein auf 9m was nun?
Gast (Thomas Jacobs)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.07.2007

Hallo,
ich habe vor einen Bohrbrunnen mit 170mm Durchmesser und 15m Tiefe zu bauen. Grundwasser ist bei 11m.
Bei 9m bin ich auf einen Stein gestoßen und komme mit der Bohrschraube nicht weiter. Auch die Versuche mit einer 100er Schraube den Stein weg zu drücken bzw. drunter zu packen schlugen fehl. Ich weiss nicht wie groß er ist, da eine ca.10cm Sandschicht oben drauf liegt, die ich mit der Schraube nicht weg bekomme.
Bis jetzt sind noch keine Rohre in der Bohrung.
Neu Bohren möchte ich nicht und das Gelände ist nicht von außen anfahrbar, weshalb eine Raupe mit Kernbohrer nicht möglich ist.
Hat jemand eine Idee, wie ich weiterkomme?

Vielen Dank
Thomas



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 16
Gast (Christian Blau)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.08.2007

Hallo Thomas,
ich hatte das selbe Problem bei 6 m. Hatte aber schon 80 cm Wasser. Ein dicker Stein lag quer vor meinem 150er Rohr und beim Kies pumpen passierte nichts mehr. 7 mal hab ich die Kiespumpe ohne Inhalt wieder raufgezogen. Ich habe mir dann ein ca. 10 kg schweren T Stahl besorgt und ihn 5-6 mal durch das Rohr nach unten geworfen. Irgendwann knallte es im Rohr ziemlich und der Stein war kaputt. Konnte ihn dann mit der Kiespumpe in 3 Teilen raufholen. danach ging`s ohne Probleme weiter.
Gast (Michel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas vom 09.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Thomas,

was ich Dir jetzt sage, wirst Du vielleicht nicht glauben oder auch für ausgemachten Blödsinn halten, aber ich mach's jetzt trotzdem öffentlich, denn es ist wirklich so geschehen:
Als ich mit dem Winkeleisen rumgerührt habe, kamen 2 Steine hoch, die rundherum blaue Abriebspuren hatten. Trotzdem gings danach nicht wirklich weiter. Ich zog eine Pumpe nach der anderen hoch aber, es tat sich nicht viel. Ich war verzweifelt, verärgert, ja regelrecht zornig... und dann war ich endlich soweit, ich war bereit, intensiv zu beten, nicht mehr oberflächlich, sondern intensiv! Ich legte mein Gesicht in die Brunnenöffnung ! ;-) und betete etwa eine Viertelstunde in den Brunnen hinein und habe dabei JESUS mein Herz ausgeschüttet! Dann hatte ich den Eindruck weiterzumachen, dabei förderte die Kiespumpe plötzlich kaum noch Material, es kamen noch 2-3 Steine mit hoch und auf einmal stand ich mit dem Rohr fest auf einer Tonschicht auf und alle problematischen Steine waren wie weggeblasen!!! Letzlich hatte ich nur einen Stein gehabt, der nicht in die Kiespumpe passte, aber sich trotzdem festklemmte und mit hochgezogen wurde.

Ich glaube zwar nicht, das das Beten eine Option für Dich ist, aber es wäre eine Möglichkeit, die ungeahnte Kräfte freisetzen kann, weil GOTT dem Vater nichts unmöglich ist!!! Probieren ist ja okay, vielleicht macht ja sogar der Pfarrer Deiner Kirchengemeinde mit?? <grins> Auf jedenfall hat's bei mir funktioniert und ich habe auch eine relativ preiswerte Möglichkeit gefunden, um die 2,40 m-Tonschicht zu überwinden...

Auf Klartext: GOTT kann auch Dir helfen...
Du kannst es aus eigener Kraft probieren... und scheitern... Du kannst beten und ER andere Lösungen für Deine Probleme...

Okay, mehr Tips habe ich für Dich nicht.

GOTTES Segen für Dein weiteres Vorgehen.

Gruss Michael
Thomas
(Mailadresse bestätigt)

  09.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Petra vom 08.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo,
ich bin leider noch nicht weitergekommen.
Die Winkel-Eisen-Methode konnte ich noch nicht ausprobieren und den Anschluss vom Kärcher auf das 1/2" Rohr bekomme ich auch nicht hin.
Das Kleinbohrgerät wäre bestimmt eine gute Lösung,
nur wer hat so eins? Die Brunnenbaufirmen in der
Umgebung haben nur diese riesigen Raupengeräte.
Das Grundstück liegt nicht abseits, Strom und Wasser sind vorhanden.
Nur ich komme nicht von der Straße aus drauf, da es rundrum mit einer 3m hohen Hecke "unzäunt" ist, die ich nicht einreißen will.
Also können nur Geräte zum Einsatz kommen, die durch eine 80er Tür passen.

Gruß
Thomas
Gast (Petra)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.08.2007

Hallo,

mit einem Brunnen-Bohrgerät mit entsprechendem Bohrkopf und Spülbohrung müsstest Du durchkommen.

Es gibt auch Bohrgeraete kleineren Ausmasses, die lediglich wasser zum Spülen und Strom benötigen. Strom lässt sich mit Generator überall erzeugen.

Es kommt darauf an, wie abgelegen Dein Grundstück ist.

Frohes Schaffen wünscht Euch

Petra

Gast (Michel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas vom 27.07.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Thomas,

wie sieht's denn bei Dir jetzt aus???
Die Möglichkeit des Spülens bestände darin, dass Du Dir eine Spüllanze baust, die Du von einem Kärcher abschraubst und einfach runterlässt. Mit 100 bar Druck wird da unten natürlich einiges veranstaltet, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es groß was helfen wird, aber Du kannst es ja trotzdem versuchen.
Im übrigen könnte ich so meine Tonschicht auch plattmachen und rausbohren.

Gruss Michael
Thomas
(Mailadresse bestätigt)

  27.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Michel vom 27.07.2007!  Zum Bezugstext

Hi,
das mit dem Winkeleisen werde ich nächste Woche mal ausprobieren.

@F.A.B.
mir was müsste ich denn spülen?
Ich hätte 1/2" Wasserrohr (Eisen) zur Verfügung,
müsste da eine Bestimmte Düse drann? Oder reicht es, wenn ich einfach oben einen Gartenschlauch anschließe?
Das Wasser würde mit der Zeit ja wieder versickern, aber der Sand bliebe ja immer noch da unten
(Warscheinlich würde von den Wänden auch Sand abgetragen, der die Schicht auf dem Stein zusätzlich erhöhen würde).

Gruß
Thomas
Gast (Michel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas vom 27.07.2007!  Zum Bezugstext

Hi Thomas,

probier es mal mit dem Winkeleisen aus.
Aber Dein Problem ist wahrscheinlich nur, dass Du ein zweites Loch in das Bohrgestänge bohren müsstest, welches Dir nicht gehört, damit der Winkel wirklich hält und sich nicht dreht, oder??? Mmh...

Aber nehmen wir an, Du könntest es: die Sandschicht wäre dann egal, weil Du unglaublich Kräfte dort unten enwickelst. Würde es gelingen, würde der Stein auch oben auf der Sandschicht zum ,liegen kommen, so dass Du ihn von oben sehen auch würdest.

Kleiner Tipp: vorher das Brunnenrohr etwa 10 cm ziehen, falls der oder die Stein(e) unterm Rohrrand festklemmen. Dann kommen sie eher hervor.

Wenn gar nichts geht, bau Dir 'ne richtig schwere Rohrbombe mit Meißel. Je schwerer, desto besser. Am besten ein 2m-VA-Rohr mit Beton ausgefüllt.
Hoffe, Du verwendest einen Seilhebzug, der genug Kraft hat, den Kram wieder zu ziehen, denn mit der Hand bekommst Du so eine Wumme nicht mehr hoch, denn die Steckt dann richtig fest...

Gruss und nicht verzweifeln

Michael
Gast (F.A.B)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas vom 27.07.2007!  Zum Bezugstext

Grüß Dich Thomas,

wäre es nichtevtl eine möglichkeit den stein frei zuspülen mit ordentlichen Wasserdruck??

Vieleicht kann man den Stein somit etwas zu Seite drücken?!?!

Grüße
F.A.B
Thomas
(Mailadresse bestätigt)

  27.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Michel vom 24.07.2007!  Zum Bezugstext

Hallo,
dass die Sandschicht auf meinem Stein ca.10cm dick ist, weiss ich ziemlich sicher.
Die Bohrschraube, mit der ich gearbeitet habe, drehte plötzlich mit der Spitze auf dem Stein. Von der Spitze zum Anfang der Schnecke sind es 10cm.
Ich bräuchte also estmal eine Schnecke ohne Spitze.
Die Spitze bei diesem Bohrer kann ich nicht abschneiden, da er nicht mir gehört.

Ich werde noch Wahnsinnig mit diesem Brunnen!!!

Verzweifelte Grüße
Thomas
Gast (Michel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.07.2007

Hallo Thomas,

hatte das gleiche Problem, wie Du. Allerdings bei etwa 6 - 7 m und beim Plunschen mit Fremdwasser.

Meine Steingeschichte kannst Du im Brunnenforum der Firma Lotze Wassertechnik nachlesen:

http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2186172&

Es ist das Thema: "Böse, große Steine..."

Letztlich habe ich mir ein fettes Winkeleisen an das Bohrgestänge geschraubt und damit unten ziemlich doll rumgerührt. Dann konnte ich zwei Steine mit der Kiespumpe hochholen, auf denen blaue Abschürfungen des Brunnenrohrs zu sehen waren.

Ich habe auch irgendwo im Netz ein Bild von einem selbstgebauten Steingreifer gesehen.
Vielleicht kannst Du die Sandschicht (woher weißt Du, wie dick sie ist?) vorher irgendwie wegsaugen und dann mit solch einem Greifer arbeiten???

Viel Erfolg noch. Ich bin jetzt auf etwa 10,30m und brauch erstmal 'ne Pause.

Alles Gutte und viel Glück noch
Gast (S.L.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.07.2007

Hallo, da gibt es spezielle Steinbohrer! Aber wenn man nicht weiß wie groß der Stein ist, kann man nur hoffen mit viel ZEIT irgentwie weiter zu kommen! An sonsten rate ich ein neues Loch bohren und nicht zu dicht am alten!Baue mir gerade ein Bohrgerät, mit dem ich ohne Probleme bis 50 Meter, 150mm Durmesser bohren kann.   Viel Glück mfG
Thomas
(Mailadresse bestätigt)

  18.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf einen gelöschten Beitrag vom 18.07.2007!  Bezugstext gelöscht

Hallo,
Ich denke nicht, daß es eine Felsdecke ist.
Unsere beiden Nachbarn haben ebenfalls Bohrbrunnen und haben die auch von Hand bohren lassen.
Allerdings kann deren Bohrmeister uns nicht mehr helfen, da er mittlerweile im Altersheim ist.

Ich muss diesen Stein doch irgendwie kleinkriegen können.

Gruß
Thomas
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf einen gelöschten Beitrag vom 18.07.2007!  Bezugstext gelöscht

Hallo Brunnenbaumeister,

aber das Grundstück von Thomas ist doch nicht befahrbar.

Grüsse

Fred
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  18.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf einen gelöschten Beitrag vom 18.07.2007!  Bezugstext gelöscht

Hallo in die Runde,

das enorme Risiko ist doch, dass es sich nicht um einen Stein, sondern um eine geschlossene Felsplatte handelt - was zu klären wäre, bevor da nun die Großbaustelle eröffnet wird oder ein neuer Versuch auf der gleichen Platte landet.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Matthias)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.07.2007

Hallo Thomas,

ein 6kg Meisel ist viel zu leicht. Wir hatten ein 4m langes Eisenrohr an einem Seil ueber den Dreibock zum Steine zertruemmern. Die Fallhoehe war min. 8m.

Gruss

Matthias
Gast (Thomas Jacobs)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.07.2007
Dieser Text bezieht sich auf einen gelöschten Beitrag vom 17.07.2007!  Bezugstext gelöscht

Hallo,
ich habe ganz normal mit der Hand gebohrt
(Bohrschaube, Gestänge, T-Stück.)
Ein Bohrgerät habe ich leider nicht zur Verfügung.
Ich habe mir einen 1m Spitzmeißel mit einem Fallgewicht von ca.6Kg gebaut, aber die Sandschicht auf dem Stein behindert mich.
Gibt es keine Möglichkeit einen "Kernbohrer selbst zu bauen" und damit von Hand zu arbeiten?

Gruß
Thomas



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