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Kategorie: > Wissenschaft > Wasserqualität
Brunnenwasseruntersuchung
Gast (Antonius smi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.08.2007

Hi,

mein Brunnen ist nun endlich fertig und so tief wie ich eben kam:)

nun möchte ich das Wasser untersuchen lassen.
Kann mir jemand sagen wann es Sinn macht eine solche Untersuchung durchführen zu lassen.
Zum einen bzgl alter des Brunnen (sprich wie lange/ welche Menge sollte schon entnommen sein bevor die Probe gezogen wird) und zum anderen in welcher Jahreszeit macht es Sinn (von wegen Hochwasser aktuell oder Schmelzwassr im Frühjahr )

Gruß Antonius



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 9
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  17.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Fred vom 16.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Fred,

entschuldige bitte, Du hast Recht, eine Verwechselung - psychomotorische Fehlzündung :-))

Beste Grüße
Wilfried
P.S. für 24 Std. in Hannover ...)
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 15.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

"Selbstverständlich wollen wir auch Fred helfen, mit einem individuellen, fachlichen Rat. Aber ich befürchte, er hat über die Lawine von Universalratschlägen schon den Mut verloren, was doch schade wäre"

kann es sein, dass Du hier Antonius und mich verwechselt hast?

Grüsse nach China

Fred
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  15.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wulf vom 15.08.2007!  Zum Bezugstext

Zitat:
"hallo Antonius,

warum willst Du das Wasser untersuchen lassen?
Wofür soll das Wasser genutzt werden?"

Zitat Ende.

Genau diese zwei Fragen waren notwendig um in diesem Thread überhaupt eine dienliche Antwort geben zu können.
Wer hier schon vor der Antwort postet, der tut weder dem Antonius noch diesem Forum einen Gefallen!

Und bevor mir hier vorgehalten wird, wie megawichtig doch auch Allgemeinplätze sind, bitte ich doch zu bedenken, dass die korrekte Antwort in diesem Forum garantiert schon mehr als 100-fach steht - entschuldigt, aber das kauen wir quasie monatlich durch. Selbstverständlich wollen wir auch Fred helfen, mit einem individuellen, fachlichen Rat. Aber ich befürchte, er hat über die Lawine von Universalratschlägen schon den Mut verloren, was doch schade wäre.

Beste Grüße, im Moment aus China
Wilfried
Gast (Hartmut Schmitt)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Fred vom 15.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo an alle Leser/innen dieses Themas,

grundsätzlich gebe ich Fred recht. In der Praxis kommt es jedoch häufig vor, dass Privatleute nicht bei jeder Trinkwasserfragestellung vor Ort gleich Behörden, Sachverständige oder Labors einschalten wollen. Manche scheuen auch die Probenahmekosten durch ein Labor. Deshalb kommt es immer wieder vor, dass Privatleute mit einer mehr oder weniger gefüllten  "Sprudelflasche" ihr Wasser untersuchen lassen wollen, ohne vorher mit dem Labor Kontakt aufzunehmen. Das ist die denkbar schlechteste Lösung.

Nimmt der Auftraggeber vor der Untersuchung Kontakt mit dem Labor auf, um die Modalitäten der Untersuchung und der Probenahme abzuklären, wird ein Labor ihm die Zusammenhänge erläutern und ihm vorschlagen, die Probenahme durch das Labor durchführen zu lassen. Will der Auftraggeber dies aus irgendwelchen Gründen nicht, macht das Labor ihn darauf aufmerksam, wann er das rechtlich muss und wann nicht. Wenn es rechtlich nicht möglich wäre, als Auftraggeber die Probe auch selbst zu entnehmen, dürfte es die Angebote von Labors und anderen Firmen für Untersuchungen mit Probenahme durch den Auftraggeber gar nicht geben. Der Auftraggeber muss dann aber wissen, dass die selbst durchgeführte Probenahme nicht überall anerkannt wird (z.B. nicht bei offiziellen Untersuchungen nach der Trinkwasserverordnung und nicht in Beweissicherungsverfahren und rechtlichen Auseinandersetzungen).

Wer Prüfberichte zu Untersuchungsergebnissen durch zugelassene Labors einmal genauer ansieht, wird feststellen, dass dort regelmäßig vermerkt ist, wer die Probenahme durchgeführt hat. Steht dort der Name einer nicht ausreichend qualifzierten Person, wird das Ergebnis auch dann nicht offiziel anerkannt, wenn die sonstigen Untersuchungen durch ein zugelassenes Labor durchgeführt wurden.

Wer also Untersuchungsergebnisse über das eigene Interesse hinaus braucht, sollte wirklich ein zugelassenes Labor mit der Probenahme beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Schmitt
Gast (Christoph)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.08.2007

Hi,
vor allem muss dir vorher klar sein, auf was untersucht werden soll!
Wohnst du auf dem Land sind vielleicht Nitrat und Biozide interessant, in ner Stadt würd ich auf jeden Fall auf CKW, FCKW, Öl untersuchen lassen.
Oder gehts dir um Trinkwasserqualität oder nur den Mineralgehalt? Manche Untersuchungen sind extrem teuer,
andere, zB. Nitrat eher billig...


Gruß
Christoph
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.08.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hartmut Schmitt vom 15.08.2007!  Zum Bezugstext

Hallo zusammen,

"Du solltest vor der Probenahme mit dem Labor Kontakt aufnehmen und fragen, worauf Du dabei achten musst (Flschenmaterial, Flaschenvolumen, Probenahmebedingungen"

Da man bei einer Probennahme viel falsch machen kann, was zu nicht unerheblichen Fehlmessungen bei den späteren Untersuchungen führen kann und wird, sollte die Probennahme nur durch eine hierfür speziell ausgebildete Person (Mitarbeiter des Labors) durchgeführt werden.

Grüsse

Fred
Gast (Hartmut Schmitt)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.08.2007

Hallo Antonius smi,

eine Wasseruntersuchung des Brunnens macht dann Sinn, wenn das zu untersuchende Wasser repräsentativ für die späteren Betriebsbedingungen ist. Je nach den Grundwasserverhältnissen kann dies schon nach wenigen Tagen aber auch erst nach vielen Wochen sein.

Bei offiziellen Grundwasseruntersuchungen wird bei der Probenahme grundsätzlich darauf geachtet, dass das Brunnenvolumen durch Abpumpen wenigstens einmal komplett gegen frisches Grundwasser ausgetauscht wurde, bevor die Probenflaschen abgefüllt werden. Zur Probenahme sollte möglichst eine Unterwasser-Druckpumpe und keine Saugpumpe verwendet werden, da letztere die Gaslöslichkeiten (Sauerstoff, Kohlendioxid usw.) zu stark beeinflusst.

Wenn Du befürchtest, dass Jahreszeiten und Witterungseinflüsse die Wasserqualität nachteilig verändern, solltest Du wenigstens auch eine Untersuchung zu solch "ungünstigen" Zeiten durchführen. Der Untersuchungsumfang richtet sich nach der Fragestellung, wie dieses Wasser genutzt werden soll. Wenn dieses noch nicht genau bekannt ist, sollte eine umfangreichere Übersichtsanalyse vorgenommen werden. Schon die fachgerechte Probenahme kann einiges Kosten, sodass die Einholung eines Angebots sinnvoll ist.

Das Alter eines Wassers wird unter Zuhilfenahme bestimmter Isotope ermittelt. Du solltest vor der Probenahme mit dem Labor Kontakt aufnehmen und fragen, worauf Du dabei achten musst (Flschenmaterial, Flaschenvolumen, Probenahmebedingungen).

Bevor Du Dich aber in ein möglicherweise finanzielles Abenteuer stürzt, lass Dir Angebote kommen und überlege, ob Dir die geplante Nutzung dieses auch wert ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Schmitt
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.08.2007

Hallo Antonius Zumm einen  sollte  eine Wasseruntersuchung nicht sofort nach Fertigstellug des Brunnens  erfolgen da eine solche total falsche Ergebnisse liefen   kann.(erst in ein zwei Monaten).Besonders Brunnen  welche wegenn ihrer geringen    Tiefe und einer schlechten Abdichtung mehr oder minder auch  mit Oberflächenwasser gespeist werden kann die Wasserqualiät  bes bei Regenwetter sehr unterschiedlich sein.Einen Brunnen mit geringer Tiefe  kann mann meist schlecht gegen das eindringen von Oberflächenwasser abdichtenn weil man dann kaum Wasser  hat.  mfg sepp
Gast (Wulf)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.08.2007

hallo Antonius,

warum willst Du das Wasser untersuchen lassen?
Wofür soll das Wasser genutzt werden?

Gruß
Wulf



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