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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Choliforme Keime im Grundwasser
Gast (Markus Bietmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.10.2007

Hallo,

wir haben in unserem Grundwasser choliforme Keime, dies kam bei einer routinemäßigen Untersuchung des Wassers heraus.

Nachdem wir unser Bohrloch, unsere Enthärtungsanlage und unsere Leitungen einigemale mit Chlor gespült haben kam keine Besserung in Sicht.

Wir haben also neu nach Grundwasser gebohrt und dies vor ein paar Wochen angeschlossen. Die Keime sind allerdings immer noch im Wasser.

Wir haben jetzt die Option den Filterkies in der Enthärtungsanlage auszutauschen, welcher aber durch das viele Chlor eigentlich nicht belastet sein sollte.

Was gibt es da für mögliche Lösungen? Eine Desinfizierungsanlage oder eine Umkehrosmose Anlage? Die müsste wenn auch direkt hinter der Enthärtungsanlage angebracht werden. Ich hab bisher nur Anlagen gesehen, die man nur direkt unter einen Wasserhahn bauen kann.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 2
Gast (Bernd Kathmann )
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.10.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 20.10.2007!  Zum Bezugstext

Hallo, Ich würde erst einmal eine Wasserprobe direkt am Brunnen ziehen, wenn dort das Wasser auch schon verkeimt ist, bringen die ganzen anderen Aktionen gar nichts! Dann muss überprüft werden ob Oberflächenwasser im Brunnen gelangen kann oder der Brunnen eine Oberflächenabdichtung hat. Dann kann man genaue Urteile bilden!
Gruß
Bernd
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  20.10.2007

Hallo Markus,

zunächst wäre die Ursache der Verkeimung festzustellen, wo dann wahrscheinlich das Eindringen von Oberflächenwasser ausgemacht wird. Erst wenn sich hier keine Abhilfe schaffen lässt sollte man technische Entkeimungsmöglichkeiten untersuchen. Für Überlegungen dazu müssten wir aber mehr über den Wasserbedarf und über die Wasserqualität wissen - gut wäre eine Analyse.

Bemerkt sei noch, dass der Betreiber gem. § 25 TrinkwV verpflichtet ist das Problem beim Gesundheitsamt zu melden - aber ich denke mal, das ist bei Euch längst passiert.

Beste Grüße
Wilfried



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