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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Nitrat.- & Nitritgehalt im Wasser
Gast (Sebastian Vergin)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.03.2008

hallo liebe forengemeinde.
ich habe mal eine frage zum thema nitrit und nitrat.

ich bin vor kurzem auf ein grundstück gezogen wo ein brunnen vorhanden war, ich habe das wasser untersuchen lassen und mir wurde gesagt das der nitrit und nitratgehalt viel zu hoch sein.

nitratgehalt: 50 mg/l
nitritgehalt:  2 mg/l

aber leider weiß ich nicht was diese werte für auswirkungen haben.

ist das gefährlich wenn ich es trinken würde oder damit z.b. essen kochen würde?

was kann ich tun um die werte zu senken?

gibt es da filter?

schon mal vielen dank im voraus und mfg basti



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 4
alterkicker
(Mailadresse bestätigt)

  06.10.2021

Hi Zusammen,

ich weiß der Beitrag ist schon ein bisschen älter, aber für alle die es noch interessiert. Ich bin bei der Recherche für ein Referat über "Nitrat im Trinkwasser" auf zwei recht gute Artikel gestoßen. Ist gar nicht mal so witzig.

In diese Artikel werden die einzelnen Grenzwerte der jeweiligen Bundesländer aufgezeigt: https://e-water.world/nitrat-im-trinkwasser/

Und dieser Artikel berichtet ganz gut über die Folgen von Nitrat: https://www.dw.com/de/macht-nitrat-im-leitungswasser-krank/a-44596906

Ich hoffe ich konnte helfen.

Viele Grüße
alterkicker
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.03.2008

Hallo Sebastian auf Grund deiner Waserwerte nehme ich an  dass du in einem  Gebiet wohmst wo Die Landwirtschaft intensiv betrieben wird ,Sandboden vorhanden ist und dein Wasser  eher Oberflächenwasser ist (kein tiefer Brunnen)oder dieser wenn es doch ein tiefer Brunnen ist, dieser schlecht gegen das eindringen von Oberflächenwasser schlecht abgedichtet ist.Nicht umsost ist es in der vegetationslosen Zeit ein audsbringeverbot von Stickstoffdünger wie Jauche, Gülle,Mist.
So hatte /oder hat man noch in der Eferdinger- Gegend(Oberösterreich) wo Sandboden ist und intesiv Gemüsebau betrieben wird gross Probleme mit viel zu hogen Nitratgehalt im Grundwasser.
Ps vieleicht solltest du dir über deinen Brunnen Gedanken machen ob derartiges zutrifft,bzw. eine Sanierung möglich ist.  mfg sepp
Hartmut Schmitt
hartmutschmitthartmutschmitt.de
(Mailadresse bestätigt)

  04.03.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 04.03.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Vergin,

vielleicht sollte man noch ergänzen, dass es in der deutschen Trinkwasserverordnung für Nitrat und Nitrit noch einen Kombinationsgrenzwert gibt: Die Summe aus Nitratkonzentration in mg/L geteilt durch 50 und Nitritkonzentration in mg/L geteilt durch 3 darf nicht größer als 1 mg/L sein.

Das bedeutet, bei einem Nitratgehalt von 49 mg/L und einem Nitritgehalt von 0,4 mg/L würde der Kombinationsgrenzwert mit rund 1,113 mg/L  überschritten, obwohl die Einzelgrenzwerte z.B. in einer Hausinstallation gerade noch eingehalten würden.

Viele Grüße

Hartmut Schmitt
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  04.03.2008

Hallo Sebastian,

Nitrate sind weit ungefährlicher als man leicht meinen könnte, doch eine Gefahr besteht insbesondere für Babys und Kleinkinder. 50 mg/l wäre genau der Grenzwert in Deutschland.
http://de.wikipedia.org/wiki/Nitrate#Nitrate_in_Trinkwasser

Hingegen ist ein Nitritgehalt von 2 mg/l schon ein Hammer. Hier liegt der Grenzwert gemäß Trinkwasserverordnung 2003 bei 0,1 mg/l am Wasserwerksausgang und bei 0,5 mg/l am Wasserhahn der Verbraucher. Es kann durchaus erst durch chemische Reduktion von Nitrat in Ihrer Hausinstallation entstehen, wenn verzinkte Stahlrohre verwendet wurden.

Filter gibt es auch für kleine Wassermengen in Kartuschenform.

Beste Grüße
Wilfried



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