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Kategorie: > Umwelt > Wasserverschmutzung
Oelfilm und geruch im Brunnenwasser
Manfred Hirsch
(Mailadresse bestätigt)

  28.05.2008

Hallo zusammen, mei Name ist Manfred und ich bin neu hier im Forum.Benoetige etwas Hilfe

Wir liesen uns vor kurzem einen Brunnen bohren ca 95 m tief.Das Bohrunternehmen verwendete einen Superschaum um das Bohrgut nach oben zu bekommen.
Das Brunnenwasser hat einen oeligen Geruch.Der Brunnenbauer erklaerte mir das dies mit dem Bohrgeraet zusammenhaengt und sich nach einiger Zeit erledigt.
Wir haben bis heute haben wir ca. 60000L Wasser entnommen.Un der Geruch ist immer noch vorhanden und manchmal kann man einen Oelfilm auf dem Wasser erkennen.
Wie kann ich das Oel wegbekommen? Ich denke da es auf der Oberflaeche schwimmt wird es kaum moeglich sein das es durch die Pumpe abgesaugt werden kann.
Vielen Dank im Vorraus
Kia Ora





Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  02.06.2008

Hallo

Ölfilm würde ich versuchen erst einmal mit Ölbindetüchern (örtliche Feuerwehr mal fragen) zu entfernen.
Nur nicht Abpumpen mit großer Absenkung, es kommt zur Verschleppung des Öls. Ganz kritisch wird es, wenn in den Bereich des Filterrohres abgesenkt wird, denn dann gelangt es frei in den Grundwasserleiter!
Aber vielleicht hat das die Bohrfirma sowieso schon geschafft.
Ohne Frage, die Bohrfirma muss dafür gerade stehen. Nur Recht haben und bekommen - kostet Geld und Zeit - und kann dauern, bis da endlich etwas passiert.
Aber das muss jeder letztendlich selber wissen.
Da wäre noch der Weg über die Innung oder IHK, bzgl. des Mangels. Was aber auch nicht unwesentlich ist, die Verunreinigung wird das Wasserwirtschaftsamt, die Untere Wasserbehörde und das Umweltamt interessieren.
Von dort gibt es vermutlich sofort Reaktionen. Aber da ist die erste Adresse eher der Grundstückseigentümer.
Auf alle Fälle, den Schaden / Mangel bei der Bohrfirma anmahnen und denen eine Frist zur Beseitigung setzen.
Sicherheitshalber sollte nach der Beseitigung von einem Labor noch eine Wasserprobe gezogen und analysiert werden.
Denn wenn es dumm kommt, steht sonst der Grundstückseigentümer nach Jahren dafür gerade.

Jetzt noch eine ketzerische Frage... wurden die Bohrarbeiten ordnungsgemäß angezeigt und war die Bohrfirma auf Rechnung da?

Hoffe es hilft weiter - mit freundlichen Grüßen
Gast (Wolfgang)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.05.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Walter vom 29.05.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Walter,
habe so ein Problem bei einem Bekannten. Es wurde wohl ein nicht zulässiges Schneidöl benutzt. Das Wasser riecht und schmeckt immer nach diesem Öl.
Hilft da auch diese Bioversallösung?
Danke
Wolfgang
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.05.2008

Hallo zusammen,

erschwerend stellt sich für mich die Frage, ob sich dieser Ölfilm nicht unter Umständen auch unterirdisch ausbreiten kann und somit weiteres Grundwasser verunreinigt.

Grüsse
Fred
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.05.2008

Hallo Manfred
Wir haben bei einem Unfall - Ölabscheider ist in der Nähe einer Quellfassung durch Schmelzwasser übergegangen und eine große Menge Öl drang in den Sammelschacht ein, sehr guten Erfolg mit 0,1% Bioversallösung. Auch bei Verwendung von nicht zugelassenem Schneidöl beim TW-Leitungsbau kommt es zu gleichartigen Problemen und nur spülen mit Heiswasser bringt auch nur langsam den gewünschten Erfolg. Eine Einwirkungszeit von 1/2 Stunde sollte jedoch nicht wesentlich überschritten werden, damit es zu keiner größeren Verfrachtung im GW-Bereich kommt. Es gibt sicher auch Fachfirmen die derartige Arbeiten übernehmen. Die Kosten sind eindeutig dem Brunnenbauer zu verrechnen. Normalerweise ist nach einer Bohrung ein entsprechendes TW Gutachten vom Brunnenbauer in Auftrag zu geben und bei derartigem Mangel bekommt er einfach keine Kohle.
lg
Walter
Gast (Dr. Tim Koeckritz)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.05.2008

Guten Tag,

konsultieren Sie bitte einen Anwalt! Es ist doch wohl logisch, dass der Brunnenbauer hier in die Verantwortung genommen werden muß.

Viel Glück

TK
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.05.2008

Hallo Manfred da war doch beim Bohrgerät etwas undicht so dass Öl in den Brunnen kam . Mit einer solchen Anlage zu bohren bei der bis zu 100 m Tief Öl verfrachtet wird unverzeihlich  (ausser einem nicht- vorhesehbaren Defekt)  bis alles heraussen ist könnte Monate dauern  ob es ausser viel pumpen eine alternative gibt ???   mfg sepp

Ps der Einsatz eines Emulgators könnte zwar eine Wasser-öl Emulsion ergeben und so eine schnellere Reinigung des Brunnens bewirken aber ????An sich muss der Brunnebauer dafür die Verantwortung  übernehmen und Abhife schaffen, so etwas ist sicher bei Brunnenbaufirmen schon öfter pasiert so das sicher eine Stelle  zu finden ist welche Auskunft geben kann wie so etwas zu sanieren ist



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