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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Durchbohren von Ton - Abdichten womit???
Gast (Michel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.06.2008

Hallo,

habe gerade im Forum gelesen, dass Leute die Brunnen mit Ton abdichten in den Knast gehören.
Meine Frage ist, womit denn sonst Abdichten?

Situation: Wenn ich ein 200er Rohr nehmen würde, um dadurch mit einem 200er Bohrer (naja, etwas kleiner) durch eine Tonschicht bis zur Sandschicht bohren zu wollen, müsste ich ja nach Einbringung des blauen 150er-Filterrohres im Anschluss beim Ziehen der anderen beiden KG-Rohre, alles ordenlich wieder abdichten, aber womit, wenn nicht mit Tonpellets?



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 7
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 09.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Hydrogeotest ich war der Ansicht das wir die erste Runde nicht überstehen,scheint sich zu bestättigen! Wen es nur eine Uhr ist dann geht es  ja noch, wenn es aber ein  Bohrkopf ist  das schmerzt.So geschehen bei der genannten 160 m Bohrung in welcher Tiefe habe ich nicht gefragt auf alle Fälle musste danebebn neu gbohrt werden  .  mfg sepp
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  09.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 08.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

100 bis 160 m Teufe, das sind doch schon nette Löcher. Solche Tiefen sind bei der Trinkwassererkundung bzw. -gewinnung auch in Deutschlands bergigen Regionen keine Seltenheit.
Ja da heißt es Uhr ab und die Reißverschlüsse zu, ansonsten - was einmal da unten ist... bleibt da, auch wenn es nicht dahin gehört.

Gruß ins EM-Gastgeberland - wie lange haltet Ihr durch? ;-))
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 08.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Hydrogeotest so etwas kann kein Hobbybohrer machen was ich auch erwähnt habe.  Im übrigen werden  bei uns in Oberöterreich  nur wenige Brunnen von Hobbibohrern hergestellt.In  meiner näheren Umgebung gibt es mindestens 5 Profi Bohrunternehmmen.Auch die Bohrverhätnisse laden in den  meisten Fällen  nicht dazu ein selbst einen Brunnen zu bohren. Entweder 7 m Lehmiger Schotter  mit grossen  Steinen oder Bohrtiefen von 100 m oder gar wie mit heute jemand erzählt hat, eine Tiefe von 160 m  mfg sepp
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  08.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 04.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

habe noch von keinem Hobbybrunnenbauer gehört, welcher mit einer Verrohrung bis zum Stauer gebohrt hat, diese dann abgesetzt und als "verlorene" Verrohrung im Loch zurück gelassen hat. Um dann eine weitere Verrohrung einzubauen und durch diese die Bohrung dann weiter abzuteufen. Und - letztendlich die Bohrung ordnungsgemäß verfüllt, sowie dann mit Hochdruck zementiert hat.
Das erforderliche Wissen und die benötigte Ausrüstung ist dann wohl schon etwas umfangreicher, ich glaube kaum das der Fragesteller darüber verfügt.

... und wir beziehen uns doch Beide auf Hobbybrunnenbauer...
... und der Fragesteller schreibt von KG-Rohr!! Wenn dieser das mit den Muffen durch den Stauer gebracht hat, ist selbiger mit dem KG-Rohr nicht abgedichtet!
Das KG-Rohr kann er auch nicht mehr ziehen um anschließend abzudichten. Und auch selbst wenn es Ihm möglich wäre, ist der Bereich wassererfüllt und im rolligem Boden (Sand, Kies usw.), fließt das Loch beim Ziehen zu, also keine Chance den Stauer ordnungsgemäß wieder abzudichten.

UND - darum geht es.
Wo immer er auch den Unfug mit dem Ton=Knast her hat.
Er sollte sich bewusst sein, das ihm für das Verbinden von Grundwasserleiter oder Durchbohren von Stauern, und nichts anderes ist das Durchtrennen einer Tonschicht welche den Grundwasserleiter oben begrenzt (schützt), kein Amt genehmigen würde.

MfG



Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 03.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Hydrogeotest das einbetonierte Aussenrohr bleibt ja drinen.Bei mir wurde ja auch die erste   stark eisenhältges Wasser- führende Schicht durchbohrt und deshalb das Dichtrohr 23 m vollständig  einbetoniert.Dass dies einwandfrei gelumndgenn ist zeigt sich darann dass wir jetzt kein Eisen mehr im Wasser haben aber einen etwas höheren  Kalkgehalt 7,3°  mfg
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  03.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 03.06.2008!  Zum Bezugstext

Ah-ja...Sepp

und wie soll so ein Hobbybohrer dann seine "Verrohrung" wieder ziehen?
Wo auch immer er es gelesen hat mit dem Ton und dem Knast, so sollte er sich bewusst sein, daß das Durchteufen von Grundwasserstauern nicht ganz problemlos ist und eine nicht ordnungsgemäße Abdichtung der durchteuften Tonschicht unter Umständen verheerende Folgen haben kann.
Im Regelfall erfolgt die Abdichtung mit Quellton, welche Spezifikation gewählt wird, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Auch eine Zement-Tonsuspention könnte verpresst werden...

MfG
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.06.2008

Hallo Michel man kann es mit Beton machen ist allerdings  nichts für Hobbybohrer . Dazu wird eine "Zementbrühe" in das Bohrrohr  welches  bis zum  des Aussenrohres hinunterreicht und der Brunnenkopf montiert werden pumpt ( zudem muss sich im Aussenrohr Wasser befinden sonst füllt sich auch der zwischenraun zwschen aussen und Bohrrohr mit Beton) man nun die "Zementbrühe" nach unten  wird diese dann unten und wird mangels einer anderen Möglichkeit aussen zwischen  Aussen/  Schutz / Dichtrohr und der Bohrlochwand wieder nach oben gedrückt bis  diese  Zementbrühe oben austritt.Dadurch wird eine gute abdichtung  gegen das eindringen von Oberflächenwasser bzw. des Wassers von oberen wasserführenden Schichten erreicht .
mfg sepp
Die se Arbeit ist noch komplizierter als ich dies beschrieben  habe.



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