Wasser.de
Lexikon
Shop
Wasser Forum
   mehr als 6300 Themen und 30800 Antworten
Zurück zur Übersicht! Datenschutz FAQ Hilfe Impressum



 

Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Warmwasser ohne Druck
Bernd Frenken
(Mailadresse bestätigt)

  14.06.2008

Hallo,

seit einiger Zeit hat der Druck in den Warmwasserleitungen ständig weiter abgenommen - auch wenn nur eine Zapfstelle geöffnet wird. Nun macht das Duschen keinen Spass mehr.

Zum System und Umgebung:
Einfamilienhaus, 28 Jahre alt - auch der Heizkessel und Boiler.
Warmwasserversorgung über Heizkessel mit angeflanschtem Boiler und Pumpe im Keller.
2 Geschosse mit ausgebautem Dachgeschoss - jeweils mit Warmwasserzapfstellen.
keine Ringleitungen.
Der Druck in den Kaltwasserleitungen ist OK.
Die Warmwasserpumpe läuft (alle Pumpen ausgestellt und Warmwasserpumpe wieder eingeschaltet, Laufgeräusch hörbar)

Wer kann helfen?



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 15
Bernd Frenken
(Mailadresse bestätigt)

  02.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Janßen vom 01.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,

dein Tipp ist richtig. Der Rückflußverhinderer klemmte.

Vielen Dank

Bernd
Bernd Frenken
(Mailadresse bestätigt)

  02.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wolfgang Vollmer vom 30.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wolfgang,

dein Tipp ist richtig. Der Rückflußverhinderer klemmte.

Vielen Dank

Bernd
Gast (Bernhard Janßen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.07.2008

Das Problem hatten wir schon zweimal. Überprüfe mal den Kaltwasserzulauf zum Boiler. Dort sollte sich ein Absperrhahn befinden. In dem Absperrhahn befindet sich eine Feder, die sich durch Kalkablagerungen mit der Zeit festsetzt. Also: Den Kopf des Hahns herausdrehen (vorher natürlich Hauptwasserhahn zudrehen),  die Feder gängig machen und wieder montieren. Damit sollte das Problem gelöst sein.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wolfgang Vollmer vom 30.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wolfgang  da Bernd schreibt  das im Boier überhaupt kein Kalk war /ist scheidet diese Vermutung wohl aus. Trotzdem muss irgendwo eine Engstelle vorliegen. Bei einer Armatur  habe ich einmal erlebt dass sich eine  Dichtungsscheibe gelöst hat und diese den Wasserlussesstark behinderte ,es könnte ja auch im Warm-Wasserekreislauf irgedwo ein Sieb eingebaut sein welches den Warmwasserfluss behindert (Muss ja nicht unbedingt Kalk sein.   mfg sepp
Ps auch bei Kuhgelhähnen ist es schon vorgekommen dass der Hebel auf offen stand aber die Kugel kaum aufmachte
Gast (Wolfgang Vollmer)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.06.2008

Hallo,
bei DIN-gerechter Installation besitzt der Boiler
einen Rückflußverhinderer im Kaltwasserzulauf kurz vor dem Boiler, dieser kann durch Kalk oft nur noch teilweise öffnen was den verminderten Warmwasserdruck erklären würde.
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  28.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Frenken vom 28.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Bernd,

möglicher Weise klemmt eine Armatur? Gibt es ein Mischventil, welches die Wassertemperatur regelt?

Viel Glück bei der weiteren Suche

Wilfried
Bernd Frenken
(Mailadresse bestätigt)

  28.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Frenken vom 22.06.2008!  Zum Bezugstext

Gibt es noch andere Möglichkeiten außer der nicht vorhandenen Verkalkung?
Bernd Frenken
(Mailadresse bestätigt)

  22.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 15.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo,

nach harter Arbeit steht fest, dass es keine Verkalkung des Boilers war. Das Innere des Boilers sieht so gut aus (kalkfrei), dass mann den Boiler im Laden stellen und verkaufen könnte.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  15.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Frenken vom 15.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo,

ja das Hauptproblem wird zunächst das Finden eines Zuganges sein. Wenn der Boiler dann erst ein mal geöffnet ist, wird man sehen wie schlimm das Ganze ist. In der Praxis handelt es sich um eine Ansammlung von Splittern abgeplatzem Materials, welches an der Behälterwand anhaftete und um "griesähnliche" Ausfällungen. Es kann gut sein, dass das Warmwasserrohr nur direkt am Auslauf zugewachsen ist. Je nach Mineralienzusammensetzung löst sich das Zeug relativ leicht.
Bei dem Alter der Anlage stellt sich einem natürlich die Frage, ob nach einem Säubern nicht als nächster Schritt die Korrosion Probleme macht. Man sollte das gut ansehen, ob da irgendwo Ansätze vorhanden sind. Auch sollte man wenn schon, die Opferanode ansehen und gegebenenfalls erneuern.

Ach ja die Farbe des angefallenen "Kalks" ist normalerweise recht hell von weiss bis Elfenbein. Eine deutliche braunrötliche Einfärbung lässt auf bereits vorhandene Korrosion schliessen. Aber vielleicht hast du Glück und der Kessel ist damals noch ordentlich emailliert geliefert worden und euer Wasser hat ihn  nicht geschafft.

Hallo Sepp,

ja wir haben die Auswirkungen des Erdbebens deutlich gemerkt. Waren aber keine grösseren Schäden zu verzeichnen. Das Epizentrum lag ja auch 150 km von uns weg.

LG aus GR

Lothar
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Frenken vom 15.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo ich she in der Zeichnung keine Reinigungsöffnungist meist einetwa 20 cm grosser Deckel welcher durchda lsennvunetlichenn Schrauben zu lösen ist aber vorher die Anlage drucklos  machen und das Wasser ablassen  sonst ist eine Überschwemmung einzuplanen Mit dem herausräumenn des Kalkes teils kiesartig alleine ist es aber nicht getan, weil vermutlich auch Leitungen zu sind. Wen du sonst nie mit so etwas zu tun hatetst dann wird wohl die Beiziehung eines Fachmannes notwendig sein!Besonders das aus dem Boiler kommende Warmwaserrohr ist meist ziemlich zu .Den Kalk brauchst du nicht entsorgen ab in die Mülltonne/Garten fertig.Die Boilerladepumpe hat mit dem geringen Wasserluss wenig /nichts zu tun.
Bernd Frenken
(Mailadresse bestätigt)

  15.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 14.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

vielen Dank für die Antwort.

Ich möchte meine weiteren Fragen an Sepp nicht wiederholen, aber du kannst sie gerne auch beantworten.

Viele Grüße

Bernd
Bernd Frenken
(Mailadresse bestätigt)

  15.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 14.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

danke für die Antwort.

Ich habe noch eine Zeichnung des Heizkessels (Schalenberg) gefunden siehe Bild. Was ich als Warmwasserpumpe bezeichnete wird dort als Ladepumpe bezeichnet.

Unten an dem Boiler ist eine "Entleerung" gezeichnet. Reicht es hierüber den Kalk abzulassen? Ich vermute es handelt sich dabei um einen dickflüssigen Schlamm.

Wie kann ich den Kalk entsorgen?

Was ist sonst zu beachten?

Viele Grüße

Bernd


Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 14.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo der  Boiler   der Buchhalterin von meinem   ehem. Arbeitgeber kam grossteils   nur  noch Dampf aus der Leitung de Rätsels Lösung der  Thermostadtstab im Boiler war derart vekalkt dass es zu keiner Steuerung der Temp. mehr kam .(Boiler  musste erneuert werden) mfg sepp
Vomm   Sommer bei  uns derzeit keine Spur und bei euch?war da nicht ein Erdbeben?
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  14.06.2008

Hallo Bernd,

vermutlich ist der Boiler halb voll mit ausgefallenem "Kalk". Teile davon setzen auch die Rohre zu und so hat das Wasser dann so einen hohen Fliesswiderstand, dass der Druck abfällt.
Vor ein paar Wochen habe ich bei uns im Bad an einem 6 Jahre alten Elektroboiler die Heizung ausgewechselt und musste mich erst durch eine etwa 20cm hohe Schicht von dem Zeug kämpfen um überhaupt den alten Heizkörper heraus zu bekommen. Anschliessend füllte dieses Material mehr als zwei Eimer, bevor alles draussen war.

LG aus GR

Lothar
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.06.2008

Hallo Bernd was sol eine Warmwasserpumpe wen keine Ring/Zirkulationsleitung  da ist?
Das Warmwasser wird ja  durch das  nachströmende Kaltwasser aus demm  Warmwasserhahn gedrückt . Verwechsetst du da doch nicht etwas ? Wenn  wenig  Warmwasser  aus dem Hahn /der Brause kommt kämen als erstes wohl  verkalkte Warmwasserleitungen und der Boiler in Frage  .Heizkessel mit aufgebautem Boiler sind da  bes. kalkanfälling  weil bei diesen das Wasser mehr oder minder direkt aufgeheizt wird,wobei da sehr hohe Wasertemp  entstehen können, was die kaklkablagerung sehr begünstigt.Deiner  Beschreibung nach hast du so einen  Boiler .Daher falls du alkhältiges Wasser hast den Bioler entkalken wen nicht dann ist der geringe Warmwasserfluss woaders zu suchen.
mfg sepp
Ps ich habe schon  aus  den  Boiler führende Warmwasseranschlüsse gesehen welche so "zu" waren dass ich mich gewundert habe dass da überhaupt noch Wasser herausgekommenn ist.

Hätest du eisenhältiges Wasser dann wärenn auch der Kaltwasserfuss geringer .



Werbung (3/3)
Laboruntersuchung für Ihr Brunnenwasser


Zurück zu Wasser.de
© 1999 - 2018 by Fa. A.Klaas