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Kategorie: > sonstiges > Mythos Wasser
Wassergeschmack in Deutschland
Gast (Bertie)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.06.2008

Ich weiß, das ist grundlegend erstmal eine persönliche Geschmacksfrage, aber man hört von jedem etwas anderes. Viele behaupten in Bayern und BW schmecke das Leitungswasser beiweitem nicht so gut als anderswo. Ist da was dran? Welche Gründe hat das? Gibt es irgendwo Studien oder Umfragen, die sich mit dem Wassergeschmack und nicht ständig nur mit Qualität und den Inhaltsstoffen beschäftigen? Oder kann man daraus irgendeinen Zusammenhang ziehen? Habe im Web bisher nichts gefunden, was die Bundesländer vergleicht.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 4
Hartmut Schmitt
hartmutschmitthartmutschmitt.de
(Mailadresse bestätigt)

  21.06.2008

Hallo Forum,

wer wissen will, wie sein Trinkwasser schmecken könnte, sollte 'mal ein Glas mit in den Keller nehmen. Wenn in der Nähe des Wasserzählers ein Wasserhahn ist, sollte man diesen so lange Laufen lassen, bis frisches Wasser von draussen kommt, und dieses einmal probieren. So mancher wird sich wundern, wie gut sein Wasser schmecken könnte, wenn es nicht durch die Hausinstallation erwärmt (siehe Lothar Gutjahr und Gerd-Wilhelm Klaas) und durch die Leitungsmaterialien, die an das Wasser Stoffe abgeben können, geschmacklich verändert wird.

Viele Grüße

Hartmut Schmitt
Gerd-Wilhelm Klaas
infowasser.de
(Administrator)

  21.06.2008

Diese Mär, dass das Wasser im Bayern u.BW besser schmeckt als im Rest der Republik ist ein Schmarn.
Ich bestätige, dass das Wasser aus Bayern besonders aber aus dem Bodensee gut schmeckt.
Das beste Wasser gibt es allerdings in Westfalen und zwar in Plettenberg.
In Plettenberg (29000 Einwohner)gibt es neben den Stadtwerken noch mindestens 7 Wassergenossenschaften die zwischen 20 und 1800 Bürger versorgen. Jeder dieser Vorsteher hat mir versichert, dass das Wasser wesentlich besser sei als das der Stadtwerke sowieso, aber auch besser als die anderen Genossenschaften. Eine einheitliche Meinung konnte in Plettenberg nicht gewonnen werdn.
Das Stadtwerkewasser wurde z.B. 1992 mit nach Dresden genommen. Dort wurde eine Trinkwasserbar betrieben aus denen man Wässer aus dem vereinigten Deutschland trinken konnte. Danach konnte man per Karte sein Urteil zu den einzelnen Wässern abgeben.
Dort wurde das Plettenberger Wasser als bestes Wasser ausgezeichnet... oder war es das Hamburger?
Jedenfalls bei 8 Grad getrunken dürften alle Wässer gut schmecken.
Bei Körpertemperatur getrunken schmeckt weder Wasser noch Bier.
Na dann Prost
Von Griechenland bis nach Plettenberg Ohle, sehr zum Wohle
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  21.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klaus J. Nick vom 21.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo,

was meiner Meinung nach dann auch noch eine Rolle spielt, ist die Temperatur. So ist für das Empfinden kühles Wasser meist köstlicher als lauwarmes.

LG aus GR

Lothar
Klaus J. Nick
nickwasser-agentur.de
(Mailadresse bestätigt)

  21.06.2008

Hallo Bertie,

mir sind keine Umfragen bekannt, aber es gibt einen Zusammenhang zwischen dem pH und dem Geschmachsempfinden:
niedriger pH (6-7) - angenehm erfrischend
höherer pH (7-9) - seifig bis muffig
Mineralwasser mit Kohlensäure (Sprudel) hat etwa 4,5-5 und stilles Wasser etwa 6. Daher der angenehme Geschmack.
Leider kann man kein saures Wasser (niedriger pH) in die Leitungen schicken, weil es aggressiv bzw. korrosiv gegenüber den Rohrleitungen ist. Der pH wird daher im Wasserwerk meistens angehoben.
Etwas Zitronensäure oder Aufsprudeln mit Kohlendioxid verbessert den Geschmack von Leitungswasser.

Gruß,
Klaus



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