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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Alten Brunnen wiederbeleben
Gast (Tom Maresch)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.06.2008

'nabend.
Ich habe in einem kürzlich erworbenen Haus aus 1912 in der ehemaligen Waschküche eine alte Schwengelpumpe an der Wand, deren Saugseite auf einem Eisenrohr sitzt. Die Pumpe selbst muß zur Wiederbelebung noch mit neuen Dichtungen etc. versehen werden. Nun habe ich allerdings einige Fragen zur damaligen Brunnentechnik.
Das Rohr hat 60mm Durchmesser und führt ca. 3m hinunter, dann folgt ein Bogen welcher es unmöglich macht weiter die Tiefe zu messen. Wie wurden damilige Brunnen gebaut (technischer Aufbau) ? Sind an der Entnahme, also im Erdreich, Filter o.ä. Dinge zu erwarten und wenn ja, was kann mit denen nach jahrelanger Nichtbenutzung passiert sein ?
Kurzum, wie kann man den Brunnen wiederbeleben ?
Eine weitere Frage dann noch: an der Unterkante der Pumpe, wo also der Kolben endet wurde scheinbar ein Loch (5mm D) gebohrt. Ebenfalls in das Eisenrohr wurd ein gleichgroßes Loch gebohrt. Sollte dies einmal die Anlage unbrauchbar machen ? - Z.B. durch den örtlichen Wasserversorgungsverband ?
Noch zum Brunnen: Wenn das Rohr mit Wasser gefüllt wird , dann kann es bis zu 60 Sekunden dauern, bis das Rohr gefüllt ist (1" Schlauch). Die dann vorhandene Wassersäule fällt nach dem Stop der Wasserzufuhr ab, allerdings recht langsam. Steck man den Gummistopper der Pumpe auf das Rohr vernimmt man das entstehende Vakuum.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 1
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.06.2008

Hallo Tom kann schon sein ich nehme aber an dass man das Loch Löcher gebohrt hat damit das Wasser abfließt damit es zu keinen Frostschäden  kommt.
Dass das Wasser abfließt ist an sich normal weil bei dieser Art von Brunnen /Pumpen kein Rückschlagventil/ Bodenventil eigebaut wurde  ebensowenig  ein  Fiter .Wen du die Pumpe abmontierst musst du auch das Stechventil  unten an der Pumpe  überprüfen  ebenso das Ventil im Kolben. mfg sepp



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