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Kategorie: > Technik
Unerklärliches Wasser im Keller
Sabine Schröter
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2008

Hallo an Alle,

wir haben seit ca. 2 Wochen Wasser in unserem Gewölbekeller das stetig nachfließt. Im Betonboden befindet sich ein Schacht in den wir jetzt eine Pumpe gehängt haben um das Wasser aus dem Keller abzuleiten. Genau aus diesem Schacht fließt das Wasser rein. Ganz gleichmäßig und kontinuierlich. Es ist klares Wasser ohne Geruch. Wir glauben deshalb an einen Rohrbruch der außerhalb liegen muß, weil an unserem Haus alles überprüft wurde auch Abwasserkanal. Das Wasseramt hat eine Wasserprobe genommen. Das Wasser hat keine Trinkwasserqualität, weil sowohl Coliforme Bakterien als auch Escherichia coli (>300) gefunden wurden. Lt. Wasseramt( Gemeinde) hat sich jetzt deren Zuständigkeit erledigt. Das Wasser wird auf keinen Fall mal abgestellt und wir hätten Bergwasser. Das Haus ist in leichter Hanglage und der Keller ist schon ein paar hundert Jahre alt. Bergwasser hat es dort nie gegeben und auch sonst hat keiner der Nachbarn ein Wasserproblem. Was können wir da wohl machen. Gibt es sonst eine Möglichkeit festzustellen wo das Wasser herkommt und was wird uns das wohl kosten??? Schluck.
Das Haus mit Gewölbekeller haben wir vor ca. 1 Jahr gekauft und umgebaut. Am Haus befand sich eine Scheune ohne Wasseranschluß, die wir abgerissen haben (schon vor 3 Monaten). Bin für alle Ratschläge dankbar.

Bine


   



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 30
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  20.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sabine schröter vom 20.07.2008!  Zum Bezugstext

Alternative... das Wasser für eine Wärmepumpenheizung nutzen. Oder nach eingehender Prüfung, auch dazu benötigt man das Wissen um die eindeutige Herkunft, den Zulauf so abdichten, das es frei nach oben über eine Leitung abläuft. Ist genug Druck vorhanden, könntet Ihr Euch evtl. sogar die Pumpe sparen, wenn Ihr die Möglichkeit habt den Ablauf noch tiefer bergab zu platzieren, um so besser.
Wenn der Druck für eine Wärmepumpenanlage ohne Pumpe reichen würde wäre das doch sehr energiesparend.

Alles vorausgesetzt, das Wasser verschwindet nicht wieder plötzlich, oder der Nachfluss wird deutlich weniger.

MfG
Gast (sabine schröter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 20.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Hydrogeotest, Hallo Sepp
vielen Dank für die Informationen. Ich denke beim Landratsamt mal anfragen kostet ja erst mal nichts. Die Stromkosten sind natürlich schon hoch. Was hätten wir als Alternative?
Gruß Sabine
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 20.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Hydrogeotest Du schreibst: Wenn dieser Schacht also schon da war, wird er ja nicht ohne Grund gebaut worden sein.
Das stimmt aber in vielen alten Kellern war so etwas vorhanden zum einem  um ab und zu eintretendes Wasser bei viel Regen aus demm Keller damals zu "tragen"  Pumpen gab es ja noch  keine .
Des weiteren  wurden  Kellerböden auch mal mit einigen Eimern Wasser gereinigt   die Böden  hatten ein Gefälle Richtung Schacht aus dem dann das Wasser geschöpft und wieder hochgetragen wurde wurde.
Meine Muter hat mir erzählt, sie heirate ein,( so ein Ausdruck bei uns ) infolge des  fehlenden Kellerdainage einfach durch  ein Loch in den Schachtbtrunnnen eine soche  vorhanden war. Dass ihr von so einen Wasser grauste und das Loch zubetonierte ist nicht vewunderlich gewesen.Was allerdings zur Folge hatte das sie bei Regenwetter Wasser aus dem Keller tragen musste .(Ein kleiner Schacht zum Schöpfen war gemacht worden als man die "Brunnendrainage" dicht gemacht hatte. mfg sepp
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 20.07.2008!  Zum Bezugstext





Hallo Hydrogeotest Zur Preisangabe wäre zu bemerken das dass sich hier wohl um die Untergrenze handelt  und bei Sabine auf Grund des wesntlich grösseren  Aufwandes  wesentlich höher sein dürfte,Sabine hat ja nur um einen Richtwert  gefragt.
Welche(s)   Wort/Wörter   kannst du mir statt "greifbar" vorschlagen.
mfg sepp
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  20.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 20.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp

Meinst Du die Preisangabe ist irgenwie hier zu verwenden? Die Kosten - kommen immer auf die Vorgehensweise an.

Zitat von Sepp: "... ein Geologe würde zu an Hand von greifbaren Unterlagen versuchen fe(s)tzustellen woher das Wasser kommen könnte".  

Stop !!! Ich hab es ... hinter mir liegen ein paar greifbare Telefonbücher (auch Unterlagen) - da könnte ich ja für viel Geld mal versuchen...
Auf, auf zum fröhlichen Geologische Kartenlegen...

Wir versuchen ja schon alle herauszubekommen woher es kommen KÖNNTE.

Ein geologisches Gutachten wird doch nicht ausgewürfelt, es hat Fakten und weitergehende Empfehlungen zu enthalten, falls das Problem nicht erschöpflich gelöst.

Sepp - auch wenn die EM vorüber ist, ich hole gleich die "Gelbe Karte" raus!


Du bohrst doch auch - oder versuchst Du es nur mal, mit dem was Du gerade zu Hand hast und kassierst dann ab?

Aber den Hinweis auf die Stromkosten sollte Sabine sich zu Herzen nehmen.

MfG
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  20.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sabine schröter vom 19.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Sabine,

Du hattest geschrieben: "Im Betonboden befindet sich ein Schacht in den wir jetzt eine Pumpe gehängt haben um das Wasser aus dem Keller abzuleiten."

Deshalb noch einmal die Frage: wann, hat wer und warum diesen Schacht gemacht? Habt Ihr an selbigen etwas verändert, außer eine Pumpe rein gehangen.

Schafft Ihr es eigentlich den Schacht total leer zu pumpen? Wenn ja, wie sieht es unten aus? Könnt Ihr erkennen, wie das Wasser eintritt?

Wenn dieser Schacht also schon da war, wird er ja nicht ohne Grund gebaut worden sein.

Gab es das Problem vielleicht doch schon mal früher?

Manchmal wird beim Verkauf etwas verschwiegen, oder ganz einfach vergessen, weil das Problem schon viele Jahre zurück liegt.

Um die Ursachen zu finden gibt es genug Möglichkeiten.
Mit dem Eingrenzen selbiger wurde versucht dir hier zu helfen. Leider sind die Möglichkeiten hier begrenzt. Ohne sich selber ein Bild von der ganzen Sache gemacht zu haben, ist es kaum möglich da weiter groß zu helfen.

Die Mitglieder des Forums haben sehr unterschiedliche Fachgebiete und können in Ihrem Bereich mit fundiertem Wissen und Erfahrung helfen. An den unterschiedlichen Richtungen der kann man auch schon ungefähr auf das Arbeitsgebiet derjenigen schließen.

Im Forum bleibt da nur das Frage - Antwortspiel um da weiter zu helfen.
Manchmal sind die Zusammenhänge für einige sofort zu erkennen, aber dafür müssen von den Betroffenen auch immer die richtigen Informationen kommen.

Nur glaube ich nicht, das Du uns mit Beiträgen auskömmlich beschreiben kannst, wie das Gelände aussieht und welche geologischen Verhältnisse Ihr direkt vor Ort habt. Deswegen ist es fast unmöglich hier ohne Ortskenntnisse weiter zu helfen.

Es gibt regionale Behörden, die für die Geologie, Grundwasser, Umwelt zuständig sind. Beim Landratsamt nachfragen. An diese wenden und um Hilfe bitten - Kosten dürften da erst mal keine entstehen. Aber - überzeugen werden müssen diese erst einmal. Nun 50 l/min sind ja nicht nichts und in Verbindung mit der Befürchtung, das da etwas unterspült werden und/oder es zu Hangrutschungen oder Setzungserscheinungen kommen kann, sollte man da nicht auf taube Ohren stoßen.

Ursächlich muss aber geklärt werden, woher das Wasser kommt. Dazu muss eine Zuordnung erfolgen können und das erfolgt in erster Instanz über die chem.- physikalischen Parameter.

Was ich vermisst habe, ist die Angabe der elektr. Leitfähigkeit (manchmal auch als Leitwert angegeben). Müsste mit mS/cm oder µS/cm angegeben sein. Dazu noch eine Angabe der Referenztemperatur, entweder 20°C oder 25°C.

Wenn klar ist, das es sich um Grund- bzw. Schichtwasser handelt, wird versucht den Ursprung und die Fließrichtung zu klären. Kennt man die geologische(n)  Formation(en) in welcher das Wasser es fließt, kennt man auch die theoretisch möglichen Fließwege und das Verhalten im Grundwasserleiter.

Aber ohne vor Ort gewesen zu sein... sorry - aber da möchte ich mich wirklich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Eine Idee hätte ich noch. Frag doch mal nach, ob es irgendwelche gefassten und dann unterirdisch abgeleiteten (Rohrleitung) Oberfächenwässer bei euch gibt.
Wenn solch eine Rohrleitung defekt wäre, würde es passen. Da Ihr das Wasser anscheinend mit annähernd gleichbleibender Menge habt, wäre das nach defekter Trinkwasserleitung und natürlichem Grund-/Schichtwasser die vermutlich einzige weitere Möglichkeit.

So etwas wie defektes Abwasserrohr, oder Regenwasserversickerung oberhalb scheint aufgrund des kontinuierlichen Nachflusses auszuscheiden.

Gibt es oberhalb Teiche oder Rückhaltebecken für Regenwasser?


So – erst einmal genug...

Ein schönes restliches Wochenende!

MfG
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sabine schröter vom 19.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo  sabine ein Geologe würde zu  an Hand von greifbaren Unterlagen versuchen fezustellen woher das Wasser kommen könnte .Kosten ab 435 € (musste ich für ein einfaches Gutachten bezahlen  bezahlen in welchen er auf Grund der Bohruntelagen bestättigte dass das Bohrloch auf grund des stabilen  Gebiges auch ohne verrohrung standfest sei,so dass eine solche nicht notwendig sei .(Vorausseztzung für eine Förderung)

Zu einer abpumpug der doch grossenn Wassermenge wäre  zu sagen dass dazu eine Pumpe nötig ist welche einen  stromaufnahme   vonn etwa 200 Watt hat und somit bei einer laufzeit von 20 Stunden  /Tag im Jahr eine Stromverbrauch von etwa 1500 KW hatt  = etwa 285 €
mfg sepp
Gast (sabine schröter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 19.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,
also das wären mal 50 l pro Minute. Ansonsten habe nicht den Eindruck, dass irgentjemand außer uns selbst an der Lösung des Problems interessiert ist. Solange das nur in unserem Keller austritt und kein Trinkwasser ist will die Gemeinde damit nichts zu tun haben. Was würde denn ein Hydrogeologe wohl genau machen und vor allem kosten?(Vielleicht kann "Hydrogeotest" dazu was sagen)  Ich dachte wenn wir den Schacht tief ausheben lassen und mit Pumpe rauspumpen würde sich das Wasser ja unten sammeln und wir hätten somit keine Gefahr fürs Haus.
Erst mal wieder vielen Dank
Sabine
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.07.2008

Hallo Sabine ehe du die guten Vorschlägen  von  Hydrogeotest in die Tat umsetzt, soltest du unbedinhgt testen vieviel Waser in de nKeller hereinfließt Du wirst sicher ein grösseres Gefäß  (Inhalt ausrechnen) haben in welches du das Wasser einleiten  kannst und dan die Zeit stoppenn bis es voll ist,es ist sicher  bei den Behördengängen  vom Vorteil wen du die Zuflussmenge  angeben  kannst,wen es nur einige Liter pro Min. sind wirst du aber vermutlich erfolglos bleiben und damit möglicherweise das Geld zum  Fenster hinauswerfen  mfg sepp
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  19.07.2008

Hmmm - man bzw. Frau müsste jetzt einen anderen Weg einschlagen, damit die Kosten nicht alle an euch hängen bleiben.
Den Behörden müsste irgendetwas präsentiert werden, woraufhin diese aktiv werden müssen.

Wie wäre es damit...

Irgendwoher kommend, hat sich im Untergrund Wasser einen neuen Weg gesucht hat. Den zu euch...
Damit kommt es auch zu Veränderungen am Untergrund (Stabilität z.B.).
Vielleicht auch erst eine Veränderung des Untergrund und deshalb das Wasser bei euch. (die Henne - das Ei... oder doch umgekehrt?)
Ich halte das in einer Hanglage, wenn sich darunter bindige Schichten (Lehm, Ton)befinden, für nicht ganz unbedenklich.
Die Haftung / Stabilität zwischen den Schichten kann durch die Wassersättigung geringer werden und dann kann es zum Abgleiten / Rutschungen / Setzungen kommen.

Einfach mal schriftlich zu bedenken geben...

Kenne zwar das Gelände nicht wo Ihr wohnt, aber so abwegig ist so etwas nicht...

Es kann viele Ursachen geben, mein Gefühl sagt mir - holt euch mal einen Geologen / Hydrogeologen vom Amt vor Ort, damit er sich die Verhältnisse dort mal anschaut und dazu Stellung bezieht. Sieht er Handlungsbedarf, werden er und / oder andere wohl tätig werden.

MfG - Schönes WE
Hartmut Schmitt
hartmutschmitthartmutschmitt.de
(Mailadresse bestätigt)

  16.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sabine schröter vom 16.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Sabine,

die einfachste Ursache (Trinkwasserrohrbruch) scheidet nach diesen Ergebnissen und den geschilderten Umgebungsbedingungen wohl aus. Die Zusammensetzung im Keller entspricht aber auch nicht normalem Grundwasser. Könnte es vom Umfeld her eine Beeinflussung durch undichte Abwasserleitungen, eine Sickerwassergrube oder eine Altlast (Müll) im Bereich des Steinbruchs oder Kellers handeln? Wenn die zuständigen Behörden kein Interesse haben, die erhöhten Werte zu klären, wird es schwierig, da die Auftraggeber zunächst einmal weitere Untersuchungskosten tragen müssten und bisher nicht klar ist, ob diese Kosten jemals weitergegeben werden können.

Insofern neige ich dazu, Sepp Recht zu geben. Die Messwerte würde ich den zuständigen Stellen (Wasserwirtschaftsverwaltung beim Landratsamt) trotzdem weitergeben.

Viele Grüße

Hartmut Schmitt
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sabine schröter vom 16.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo sabinedas ganze deutet nun dochareauf hin das das Waserdoch nicght vonneinemRohrbruchstamt es sei den die Erde ist derart kontramieniert dass sich dieses derart anreichert
Deine Meinung die Eureonen dafür auszugeben das Wasser aus dem Keller herauszubringen  als für weitere Untesuchungen auszugenben halte ich für  richtig.
mfg sepp
Gast (sabine schröter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hartmut Schmitt vom 11.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Hartmut,

nun die Ergebnisse von der Chemischen Untersuchung. Die Werte unterscheiden sich im Vergleich zum Trinkwasser bis um das 5-fache (leider). So haben wir für immer mg/l
Chlorid: 40,1  
Nitrat: 38,7
Sulfat: 53,2
Phosphat:7,3
Ammonium: 0,017
alles im Wasser Kellerschacht. Trinkwasser in gleicher Reihenfolge ergab die Werte : 8,9; 5,8; 17,9; <0,1, 0,013.
Ansonsten habe ich keine Werte. Aber ich glaube alleine die sprechen ja schon für sich. Wir könnten jetzt noch das Kellerwasser mit dem nächstgelegenen Bachwasser vergleichen lassen. Die Frage ist nur, ob man nicht die Euronen verwendet, um das Wasser aus dem Keller rauszubringen.
Grüße von Sabine  
Gast (sabine schröter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 13.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo nochmal,

nein es haben keine Bauarbeiten stattgefunden. Liter pro Stunde kann ich nicht sagen. Wenn der normale Gartenschlauch an der Pumpe hängt würde die ohne Unterlass arbeiten. Wir haben einen dicken Schlauch an der Pumpe die jetzt alle eineinhalb Minuten angeht (kann man mitstoppen). Vorbesitzerin war 25 Jahre eine alte Frau. Es hat kein Wasser gegeben. Haben auch die Nachbarn bestätigt. Der Keller war ganz trocken als wir das Haus gekauft haben. Der Betonboden kam also vor ca. 25 Jahren rein, darunter war Lehmboden. Die Klappe einfach zur Sicherheit, dass man darunter noch drankommt.
Sabine  
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  13.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sabine schröter vom 13.07.2008!  Zum Bezugstext

Ebenfalls einen schönen Abend!

Wenn Ihr am Hang wohnt, wäre es nicht ausgeschlossen, das Ihr in den "Genuß" von Schichtwasser gekommen seit, welches unterhalb Eures Hauses austritt.
Dagegen spricht die vorangegangene Trockenperiode.
Ursachen könnten Bau- / Schachtarbeiten oberhalb Eures Hauses sein, mal prüfen ob da in letzter Zeit was war.
Abschließend noch zwei Fragen, welche Funktion hat der Schacht eigentlich und wieviel könnt Ihr bei gleichbleibendem Wasserspiegel abpumpen (l/h)?
Könnt Ihr den Vorbesitzer dazu befragen?

MfG
Gast (sabine schröter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 13.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo,

ja vielen Dank. Die Testergebnisse zum Vergleich mit dem Trinkwasser müsste ich Anfang nächster Woche schon haben. Hoffentlich steht da die Leitfähigkeit auch dabei. Wir wollen diese dann auch noch mit dem nächstgelegenen Bach vergleichen.

Schönen Abend Sabine
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  13.07.2008

Hallo,

wie Hartmut Schmitt schon geschrieben hat, als erstes mal die Leitfähigkeit (Leitwert) des Wassers messen und mit dem vom Trinkwasser vergleichen. Wenn dann noch bei einem Nachbarn (Hang aufwärts) einen flacher Brunnen oder ein offenes Fließgewässer ist, dort auch noch messen.

Die Werte dann mal mitteilen. So ein Messgerät haben viele Aquarianer und Fischzüchter, vielleicht läßt sich da mal eins leihen.

Alles andere hat Hartmut Schmitt ja schon bestens erklärt.

Es klingt sehr nach Wasserrohrbruch ... ich würde da nicht locker lassen. Ansonsten mal das Geologische Landesamt, bzw. Untere Wasserbehörde kontaktieren.

MfG
Gast (sabine schröter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 13.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

ja wir begreifen das auch nicht so ganz. Selbst wenn es sich zeigt, dass es nichts mit einem Rohrbruch zu tun hat könnten wir ja nach der Ursache weitersuchen. Aber so wissen wir seit über 2 Wochen gar nichts. Hoffe nicht, dass unser Haus Schaden nimmt. Das Wasser kommt ja aus dem Schacht im Boden und wird dort abgepumpt. Der Gewölbekeller liegt tief und ist richtig massiv. Falls wir auf dem Problem alleine sitzen bleiben ist schon die Idee mit Zisterne da um später den Garten zu bewässern.
Gruß Sabine
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.07.2008

Hallo Sabine warum das Wasserwerk nich abstellen will verstehe ich nicht schließlich bezahlt für ein Wasser welches durch einen Rohrbruch vor den Zählern austritt niemand , den eigentlichen Schaden hat nur das Wasserwerk selbst wobei auch durch einen grossen wasseraustritt an deinem   Gebäude Schaden entstehen  könnte.Warum diese nicht abstellen düftre darin seinen grund haben weil dadurch die Wasserversorgung mehrer Häuser untererbrochen wird und es nicht ausreicht für eine Stunde den Hahn zuzudrehen weil vermutlich der Boden ziemlich wassergesättigt ist und es daher einige Stundenn  dauert bis der Wassserfluss aufhört bzw. geringer  wird .mfg sepp
Maehler
maehler-wilfriedt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  13.07.2008

Im Bereich von Dossenheim - Leutershausen stehen unterschiedliche geologische Situationen an. Hier würde ich als ersten Schritt beim Vermessungsamt anfragen, ob und wer einen geologischen Aufschluß  über den betroffenen Bereich zusammengestellt hat. Bei Steinbrüchen und bergbaulichen Anlagen (Sandstein oder Kalk z.B.), werden hydologische Untersuchungen des Untergrundes getätigt und kartographiert. Entlang der Bergstraße ging der Altbergbau (Erze - Silber, Kupfer und dergl. siehe Museumsbergwerk in Schriesheim)um, so daß auch ggf. das Bergamt diverse Kartenwerke besitzt, auf deren Basis ihr Problem im besten Fall erklärbar wird.  
Gast (sabine schröter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Maehler vom 12.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,
es ist eine Gemeinde an der Bergstraße. Darüber befindet sich ein Steinbruch, der seit Jahren stillliegt. Gearbeitet wurde da nicht in letzter Zeit. Ansonsten gibt es ein Bach der aber in eine andere Richtung (andere Bergseite) fließt. Es befindet sich keine Güllegrube in der Nähe.
Grüße von Sabine
Maehler
maehler-wilfriedt-online.de
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2008

Hallo Sabiene,
beschreibe doch mal die Umgebung. Hanglage ist klar, aber was vielleicht auch helfen würde ist
- in welcher Stadt oder Region
- ist dort Bergbau umgegangen
- gibt es alte Stollenanlagen
- wurde im Umfeld vor kurzem etwas verfüllt oder verpresst
- gab es anderweitige Bauarbeiten im Umfeld, speziell im darüber liegenden Hangbereich
- gab oder gibt es dort Bäche, Zisternen oder Teiche
- sind ggf. alte, nicht mehr in Betrieb befindlichen Abwasserkanäle vorhanden
- befindet sich eine alte Güllegrube oder ähnliches im Bereich des abgerissenen Bau

darüber hinaus wären geologische Kenntnisse hilfreich

Deshalb der Tip: erst einmal die naheliegenden  Möglichkeiten untersuchen, wenn eine undichte Abwasserhaltung nicht ursächlich ist.

Mit einem freundlichen Glückauf
Wilfried  
Gast (sabine schröter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Frenken vom 12.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Bernd,
der Hausschieber wurde letzte Woche zugedreht ohne Ergebnis. Wir haben normal Druck auf der Leitung und unser Zähler läuft auch nicht. Unsere Vermutung ist eher, dass der Rohrbruch weiter weg ist. Unser Haus ist in Hanglage (das erste Haus in der Straße unten am Hang) mit dem tiefsten Keller. Die Straße führt ziemlich steil in den Wald. Mit Wasserabstellen wären wir da auf jeden Fall schon weiter.
Sabine
Bernd Frenken
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2008

Hallo Bine,

auch wenn das Wasserwerk das Wasser auf keinen Fall absperren will, würde ich den Trinkwasserhausanschluss an der Hauptwasserleitung selber absperren. Bei den meisten Wasserwerken die ich kenne besteht diese Möglichkeit - auf der Oberfläche über der Hauptwasserleitung befindet sich dann eine kleine Kappe (runder Stahldeckel) und darunter ein Gestänge welches sich mit einer Wasserpumpenzange zudrehen lässt (das Wasserwerk oder Baufirmen haben dazu passende Schlüssel).
So könntest du feststellen ob der Wasserzulauf geringer wird oder ganz aufhört. Ist dies der Fall, wäre die Ursache im Bereich der Hausanschlussleitung zu suchen.

Eine Alternative wäre die Trinkwasserhausanschlussleitung außerhalb des Gebäudes freizulegen. Ist der Boden rund um diese Leitung nass oder fließt gar Wasser im Graben (außerhalb der direkten Umgebung aber nicht) würde ich dies dem Wasserwerk anzeigen.

Falls die Ursache nicht im Bereich der Wasserleitung liegt, ist eine weitere Möglichkeit die Abdichtung des Kellers (nur von außen) und der Einbau einer Drainage mit Anschluss an eine Sickergrube. Somit hälst du Bergwasser oder Schichtenwasser vom Keller fern.

Was sagt der Vorbesitzer? Einen Schacht im Betonboden macht man nicht ohne Grund!!!

Viele Grüße

Bernd
Gast (sabine schröter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 11.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,
ja wenn das irgentwie mit Regen in Zusammenhang zu bringen wäre würde es mich auch nicht wundern. Aber das ganze hat vor 2 Wochen angefangen und das letzte Mal lange geschüttet hat es im April. Es war eine Affenhitze und weit und breit kein Regen. Das Wasser kommt auch ganz kontinuierlich und viel. Mit dem Gartenschlauch an der Pumpe läuft er ununterbrochen. Das mit der Drainage muß ich nochmal abchecken (hab keine Ahnung). Die Scheune wurde auch schon vor 4 Monaten abgerissen und jetzt erst das Wasser?
Danke erstmal Sabine
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sabine schröter vom 11.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo sabine  wozu der Aufwand was solls, bei nus fließt wen es viel regnet  auch Wasser in den Keller herein und bei der Drainage wieder hinaus, als diese einmal verstopft war hatten wir nahezu zu 30 cm  Wasserstand im  Keller. Es gibt viele alte Keller wo Wasser eintitt  deshalb werden / wurden diese auch  drainiert,heutzutage werden die Keller als wasserdichte Wanne ausgeführt wenns klappt sind sind diese auch dicht.Dass solches Wasser keine Trinkwasserqualität hat ist ganz normal. Vieleicht ist dieser Schacht einmal angelegt worden um bei viel Regen das Wasser abzupumpen. ein abdichenn ist ziemlich nutzlos irgendwo kommt das Wasser trotzdem in den Keller.Wenn dieses Wasser erst seit dem Abriss der Scheune  in den Keller eintritt dann könnte auch das nuhrmehr  "dachlose" Grundstück den wassereintrtitt in den Keller ermöglichen.Wie wäre es mit einer Kellerdrainage  statt einer Pumpe ?  mfg sepp
PS Früher als es  noch keine Kühlgeräte gab hatte man sogar einen Nutzen vom durchfliesendem Wasser weil dieses den Keller "kühlte"  
Hartmut Schmitt
hartmutschmitthartmutschmitt.de
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sabine schröter vom 11.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Sabine,

der Wert von >300 (auf deutsch: größer als 300) Colibakterien ist zunächst einmal ziemlich vage. Das können 301, aber auch 30.000 oder mehr sein. Wenn man bedenkt, dass 1 Gramm Faeces von Menschen im Durchschnitt etwa 12.000.000 Fäkalcoliforme enthält, Hunde sogar 23.000.000 und Katzen immerhin noch 7.900.000, dann erscheint diese Zahl sehr gering. Wenn man aber berücksichtigt, dass Trinkwasser in 100 ml (100 Gramm) nicht einmal 1 Escherichia coli enthalten darf, dann ist diese Zahl sehr groß.

Es gibt noch andere Untersuchungsmethoden (z.B. eine Markierung verdächtigen Grundwassers mit Uranin), diese  sind aber sehr aufwändig und teuer (oft mehrere Hundert € und mehr). Wegen ihrer Beeinflussung des Umfeldes bedürfen sie auch einer speziellen Genehmigung und sind daher in der Regel auch den Hydrogeologen zur Bearbeitung besonderer Fragestellungen vorbehalten.

Die von mir und Bernhard Schmitt vorgeschlagenen Vergleichsuntersuchungen dürften wohl das kostengünstigste (im Hinblick auf Untersuchungen) sein. Noch kostengünstiger wäre es, wenn man die bisherige Untersuchung im Keller bezüglich der genannten Parameter mit dem öffentlichen Trinkwasser schon vergleichen könnte. Dies setzt aber voraus, dass die letzte Trinkwasseruntersuchung repräsentativ für den Probenahmezeitpunkt und das Umfeld des Kellers ist.

Viele Grüße

Hartmut Schmitt
Gast (sabine schröter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hartmut Schmitt vom 11.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Hartmut,

ja das mit dem Vergleich zum Trinkwasser macht wohl am meisten Sinn. Soweit ich weiß waren erhöhte Nitratwerte im Wasser, aber es wurde nur das Wasser aus dem Keller untersucht. Was die Bakterien angeht ist da >300 viel?
Alles in allem dauert das natürlich seine Zeit mit Gutachten hin und her. Gibt es vielleicht noch eine andere Untersuchungsmethode?

Grüße Sabine
Bernhard Schmitt
berndschmitt1aol.com
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2008

Hallo Sabine,

dem Vorschlag von Hartmut, der nicht mit mir verwandt ist, würde ich noch 3 Untersuchungsparameter hinzufügen: Chlorid, Phosphat und Silikat. xxxxxxxxxxxxxxx

Gruß Bernhard Schmitt

editiert wegen Werbung, W.

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Hartmut Schmitt
hartmutschmitthartmutschmitt.de
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2008

Hallo Sabine,

ein Wasser nimmt bei der Bodenpassage je nach Aufenthaltszeit und Bodenbeschaffenheit mehr oder weniger viele Inhaltsstoffe und Bakterien (der Boden ist ja nicht steril) auf. Das Vorhandensein von Colibakterien ist also kein Ausschlussgrund für einen Rohrbruch. Vielmehr müsste man nach Parametern untersuchen, die sowohl im öffentlichen Trinkwasser als auch im Keller untersucht werden (damit man sie vergleichen kann) und die nicht allzu große Veränderungen bei der Bodenpassage erfahren. Dann sollte es noch kostengünstig sein. Ich würde mich 'mal zunächst auf die Leitfähigkeit (Bezugstemperatur beachten), den Chloridgehalt, Nitratgehalt, Sulfatgehalt und die Wasserhärte konzentrieren. Sind alle Messwerte der Zusammensetzung des öffentlichen Wassers sehr ähnlich oder nur etwas höher (Mineralienaufnahme durch die Bodenpassage), dann ist der Verdacht eines Rohrbruchs durchaus gegeben, wenn das öffentliche Trinkwasser nicht gerade die Zusammensetung des Grundwassers um das Haus hat. Diese Methode klappt umso besser, je schneller das Wasser den Boden passiert.

Die Kosten können je nach Untersuchungsinstitut variieren. Einfache Teststreifen sind für diesen Zweck meist nicht geeignet. Am besten bei einem Untersuchngsinstitut in der Nähe anfragen (vielleicht das Institut, das die Untersuchungen für das Wasserwerk macht). Ich könnte mir vorstellen, dass man mit reinen Untersuchungskosten pro Probe von 50,- bis 100,- € hinkommt.

Viele Grüße und viel Erfolg bei der Suche

Hartmut Schmitt



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