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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Waagerechte Saugrohrleitung zieht nicht
Brunnenfrust
(Mailadresse bestätigt)

  25.07.2008

Hallo zusammen,

nach Reparatur einer ca. 30 - 40 Jahre alten Kreiselpumpe , die bis auf ein paar Undichtigkeiten stets einwandfrei, aus einem 8,5 m tiefen Brunnen pumpte, Wasserstand bei c.a 5-6,5 m, außerdem wegen Durchrostung neuverlegter Rohre (neue aus PE 40mm 1 1/4 '', natürlich mit Ventil im Brunnen), saugt die Pumpe kein Wasser mehr.

Die Pumpe ist in Ordnung und saugte bei einem Test einen Eimer Wasser aus einem halben m Höhe. Leistung war in etwa 4800 l/h vor Reparatur aus vermutlich gleicher Saughöhe, allerhöchstens und maximal 7,5 m insgesamt.  

Die neuen Rohre gehen in den Brunnenschacht in einem Bogen etwa 1,6 m unter Pumpenhöhe, von dort bis ca. 6,8 - 7 m in den Brunnen (der Zugang zum Brunnen ist 80 cm unter Erde). Die Höhendifferenz von Brunnen zur Pumpe wird weitgehend bis zum Gebäude, in dem die Pumpe ist, bewältigt (ca. 1m Höhe von den 1,6 m, durchbruch konnte nicht tiefer gemacht werden), die restlichen 60 cm bis auf Pumpenniveau werden  innerhalb des Gebäudes sehr flach  bewältigt. Gesamtlänge der Leitung ist derzeit ca. 20 m (durch Bögen), Länge nur von Brunnen bis Haus ca. 6 m, innerhalb des Hauses bis zur Pumpe weitere ca. 5 m. Saugrohr-Ventil ist dicht (kein Wasserverlust) und inkl. Pumpe gefüllt, hochwertige und Dichte Messingverbindungen wurden benutzt.

Frage: Ist evtl. die Leitung zu lang, die Fließgeschwindigkeit zu hoch (wegen möglichen Wassersturz, Länge war vorher kürzer), bremsen die zwei Bögen im Rohr zu sehr, ist der Anstieg/Wassersäule unmittelbar vor der Pumpe zu flach?

Wer hat Tipps? - Für die wäre ich sehr dankbar!

Grüße

der Brunnenfrustierte



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 12
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenfrust vom 26.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenfrust dakmit eine Oberwasserpumpe richtig saugt muss alls dicht sein. Schließlich ist die Ansaughöhe bei dir schon grenzwertig . Bei einer Ansauhhöhe von 0,5 M  aus    einem Eimer funktioniert auch eine undichte Pumpe noch.  mfg sepp
Ps Drehrichtung ?OK
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  27.07.2008

Die Fotos würde ich gerne mal sehen. Aber ich denke wenn du dir alles nochmal in ruhe anschaust wirst du den Fehler finden. Manchmal übersieht man was beim Zusammenbau.
Gast (Brunnenfrust)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenfrust vom 26.07.2008!  Zum Bezugstext

Nochwas ;) :

Ich mache Morgen wohl mal ein Paar Fotos von dem guten Stück, sofern Ihr interessiert seid. Dann könnt Ihr gerne  noch etwas über Sinn und Unsinn dieser nun folgenden Reparaturarbeiten sagen. Bisher sind wir bei 75 Euro für den Einbau einer Quetschdichtung und eines neuen Lagers, das zwar noch ging trotz des Verlustes einiger Kugeln (wir haben hier leider keinen Wellenabzieher), hinzu kommt ein neues PE-Rohr inkl. neuem Anschlussstück mit Reduzierstück auf 1 1/4 '', eine Rohrkupplung und Rohr-Knick (wobei der Sinn der Aktion mittlerweile sehr fraglich ist - evtl. war das alte Rohr, welches nun definitiv nicht mehr nutzbar ist, doch noch in Ordnung), was zusammen irgendwas zwischen 80 und 100 Euro kostete. Insgesamt sind wir also schon bei maximal 185 Euro. Jetzt noch mal abziehen lassen, evtl nochmal Ersatzteile ... ich bin gespannt. Was bei der Hitze derzeit aber wirklich ins Geld geht, ist der Zeit- und Wasserverlust.

Grüße

Brunnenfrust
Gast (Brunnenfrust)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 26.07.2008!  Zum Bezugstext

Dies noch kurz an Sepp:

Die einzelnen Stufen sind tatsächlich nicht ganz dicht. Es kommt ganz minimal Wasser (bzw. später dann Luft - geringfügiges Zischen) momentan heraus, das lässt sich aber sicher beheben. Die Nagelneue vom Fachmann eingebaute Quetschdichtung auf der Welle ist da schon weniger dicht (darüber konnte ich mich vor lauter Verwunderung noch gar nicht ärgern ;) ). Die Undichtigkeit hält sich noch aber  in Grenzen. Wie das aussieht, wenn die Pumpe richtig pumpt, da bin ich noch gespannt. Zumal sie direkt auf den Starkstrom-Elektromotor dann zielt.

Grüße

Brunnenfrust
Gast (Brunnenfrust)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 26.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo zusammen!

Wie gesagt es entsteht ein Sog, wenn man die Hand so dran hält, wie glaube ich Brunnenmeister es beschrieben hat. Wenn man die Hand wegnimmt, dann fällt der Sog sofort weg. Die Anordnung habe ich geändert ohne Erfolg.

Mein Verdacht ist, dass die "Flügelräder" beim Auseinanderziehen die Position auf der Welle verändert hatten, wodurch evtl. der Zapfen aus der Nut der Welle gefallen ist. Evtl. sitzen diese Pumpenräder noch halbwegs fest auf der Welle, aber ab einem gewissen Druck geben Sie nach. (Schließlich hat das Wasser in der Pumpe ja auch das bestreben nach unten zu fließen, und wenn man die Hand drunter hat, dann kann es das ja nicht. So könnte dann der anfängliche Sog noch erzeugt werden.)

Eine andere plausible Erklärung fällt mir nicht ein. Ich werde Euch mit allerbestem Dank auf dem Laufenden halten.

Schöne Grüße

Brunnenfrust
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenfrust vom 26.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo  Brunnenfrust möglich wäre es schonn dass die Reihenfolge bei deiner Pumpe stimmenn  muss  könnte es sein  das du sowohl  Flügel nicht alle ) als auch die Zwischenstücke  verkehrt herun eingebaut hast.Ob dies überhaupt möglich ist weis sich allerdings nicht.Zudem käme noch in Frage dass die Pumpe verkehrt herumbetrieben wird, weitere Fehlermöglichkeiten undichte Stopfbuchse sowie undichte Dichtungen in den  Zwischenstücken der Pumpe.Hast du diese selst gemacht oder konntest du solche kaufen ,sind an sich nich ganz leicht zu machen  .mfg sepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  26.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenfrust vom 26.07.2008!  Zum Bezugstext

Die Laufräder sind rund. Da ist es egal wie man sie einbaut. Aber die Pumpe kann nicht auf einmal kaputt gegangen sein. Wenn sie vor dem Rohrleitungstausch ging muss sie jetz auch gehen.

Du stellst einen Eimer auf dem Boden und steckst das Saugrohr rein. Dann befüllst du die Pumpe und machst sie an. Wenn du nun mit der Hand an das Saugrohr gehst sollte ein Sog entstehen und das Wasser gepumpt werden.
Gast (Brunnenfrust)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 26.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo nochmal,

das Saugrohr war nun draußen und ist wieder drin im Brunnen, das Ventil scheint in Ordnung zu sein.

Eine erstaunliche und beunruhigende Wendung gibt es trotzdem:

Ein erneuter Versuch Wasser aus einem Eimer aus 1m Höhe zu saugen, schlug nun auch fehl. Es liegt also an der Pumpe. Was aber so seltsam ist, ist dass die Pumpe erst ansaugt und fühlbar deutlich Druck aufbaut, wenn man das 1m Rohr mit der Hand zu hält, so bald man aber loslässt, hört die Pumpe auf zu saugen. Es handelt sich um eine Mehrstufige Kreiselpumpe. Wäre es möglich, dass evtl. die einzelnen Stufen verdreht zusammen gebaut wurden und dies dadurch kommt? Auf den Stufen sind oben, unten, links und rechts Römische Zahlen ()ich meine I - IV). Müssen diese evtl. mit den folgenden Stufen an gleicher Stelle übereinstimmen? Oder hat jemand eine andere Erklärung dafür?

Beste Grüße

Brunnenfrust
Gast (Brunnenfrust)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 26.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo und Danke für Eure Antworten!

@ Brunnenbaumeister:

Die Wassersäule steht und läuft nicht ab. Das Ventil (unten am Ende des Saugrohrs im Brunnen) ist also dicht. Ich werde gleich mal schauen, ob es auch öffnet, wenn gesaugt wird. Das kann allerdings etwas dauern, den Schlauch wieder rauszuholen.

@ Sepp S.:

das Ventil ist am Ende unten im Brunnen. Bei den ersten Versuchen - das Saugrohr liegt noch nicht in seiner endgültigen Position und Länge, da wir erst sichergehen wollen, dass es saugt, bevor wir es am Ende zu viel kürzen, die Schlaufe im Haus sollte dann entfallen - gab es "Senken" im Verlauf. Aufgrund der Vermutung, dass sich dort Luft sammeln könnte, haben wir versucht das Rohr und die Schlaufe so zu legen, dass es kontinuierlich ansteigt. Beim Befüllen ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit voll Wasser und ohne Luft gewesen. Als wir es direkt ohne an die Pumpe angeschlossen zu sein aus größerer Höhe (ca. 1,5 m höher) befüllt haben, ließ sich feststellen, dass nichts abläuft.

Am Ende werden evtl. noch ein bis zwei Meter gekürzt -  aber ob das einen Unterschied macht... Die Alte (Zu)Leitung verlief nicht wie diese vom Brunnen zur Pumpe mit 6m, dann rechter Winkel und 5 m, sondern direkt Diagonal (unter dem Rasen), wenn mich nicht alles täuscht nach Pythagoras ca. 7,8 m vom Brunnen zu Pumpe insgesamt statt 11 m +- .

Grüße

(noch) Brunnenfrust
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  26.07.2008

Wenn die Pumpe vor dem erneuern aus der gleichen Entfernung Wasser gesaugt hat, sollte sie dies wieder tun. Hast du alles mit Wasser befüllt? Läuf das Wasser ab? Dann das Ventil begutachten.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.07.2008

Hallo Brunnenfrust"  wenn die Pumpe aus einem halben M ansaugt so ist nicht gesagt dass diese auch aus eine Tiefe von 6-7 m ansaugt . Du hast nicht eingezeichnet wo sich das Rückschlagventil befindet,wen dieses nicht am Ende der Saugleitung im Brunnen ist dann wurde auch die Saugleitung beim befüllen nicht voll .Da  undichtheiten    vonn dir ausdgeschlossen werden kann es sein dass im Zuge der doch langen  Saugleitung noch eine Luftblase vorhanden ist.Ist im zuge der Leitung irgendwo eine "Senke"?  mfg sepp
Brunnenfrust
(Mailadresse bestätigt)

  26.07.2008

Eine Zeichnung (grob Maßstabsgetreu):





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