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Kategorie: > Technik > Regen- / Brauchwassernutzung
Mit regenwasser Waschmaschiene speisen geht das???
Gast (Bartolo Di Maggio)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.07.2008

hallo zusammen,habe intensiv verschiedene beiträge zu dem thema gelesen ,aber leider ist mir immer noch nicht klar ob ich regenwasser für die waschmaschiene nutzen kann oder nicht!
wenn ja bitte wie,welche filter,oder welche keimtöter brauche ich für die wasserauffangbehälter.
im vorraus vilen dank
mfg bartolo



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 28
H2O
(gute Seele des Forums)

  01.10.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von KIM ALEXANDER vom 01.10.2008!  Zum Bezugstext

Ich halte das ebenfalls für eine Falschmeldung. Regenwasser ist im Regelfall kein Trinkwasser, wenn nicht eine entsprechende Aufbereitung und Kontrolle erfolgt.

Mir ist erst kürzlich ein Bericht auf den Tisch gekommen bei dem es darum ging Metallgehalte im Regenwasser bezüglich Umweltbelastung einzuschätzen. Dabei wurden von einer Vielzahl unterschiedlicher Dachbedeckungen und Regenwasserauffangsystemen Proben analysiert. Unter anderem auch die biologischen Parameter der aufgefangenen Regenwässer.

Unter den Regenwasserproben befand sich keine einzige Probe die nicht mit Fäkalkeimen belastet war. Die Verfasser des Berichts kamen daher zur Auffassung das eine Belastung von Regenwässern mit Fäkalkeimen unvermeidbar ist.

Schon dieser Umstand sollte erklären warum sich die Trinkwasserverordnung nicht mit privaten Regenwassersystemen beschäftigt.

Gruß
H2O
Gast (KIM ALEXANDER)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.10.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Barbara Rockstroh vom 30.09.2008!  Zum Bezugstext

"Regenwassernutzung für die Waschmaschine ist im Rahmen der Einführung der aktuellen Trinkwasserverordnung bei Ein- und Zweifamilienhäusern ausdrücklich erlaubt."


Hallo Barbara!

Wo steht das in der Trinkwasserverordnung?

Seit wann werden Zweifamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser in der Trinkwasserverordnung unterschiedlich behandelt?

In "meiner" TrinkwV 2001 kann ich eine Genehmigung und unterschiedliche Behandlung nicht entdecken, aber vielleicht nennst Du mir/uns die entsprechenden Paragraphen in der Verordnung einfach einmal, damit ich/wir es alle überprüfen können.


Gruß

KIM ALEXANDER
Gast (Barbara Rockstroh)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.09.2008

Regenwassernutzung für die Waschmaschine ist im Rahmen der Einführung der aktuellen Trinkwasserverordnung bei Ein- und Zweifamilienhäusern ausdrücklich erlaubt. Ein 4-Personen-Haushalt kann Trinkwassergebühren für bis zu  80.000 Liter pro Jahr und – da das Regenwasser sehr weich ist – Waschmittel einsparen. Siehe auch

Buchtipp entfernt H2O

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Gast (Möller)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dipl.-Ing. Frank Wiesner vom 10.09.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Wiesner,
natürlich haben Sie Recht. Die Regenwassernutzung für kleine Gebäude (oft auch für große) amortisiert sich nicht. Das war aber hier nicht die Frage. Lediglich ganz einfache Regentonnen zum Garten gießen sind schnell rentabel. Desto trotz, werden RWN-Anlagen geplant und gebaut. Die Gründe sind unterschiedlich. Oft wird die in der Baugenehmigung vorgeschriebene Regenwasserrückhaltung einfach mit der Regenwassernutzung verbunden.
Ich plane RWN-Anlagen so, dass das anfallende Regenwasser dem Erdreich am Grundstück z.B über Gartenbewässerung, Teich etc. zugeführt wird.
Auch was die „Trinkwasserknappheit“ in Deutschland angeht, stimme ich Ihnen voll zu. Das „Wasser-Sparen“ und Anschlusszwang kostet uns richtig Geld. Besonders wenn die Leitungen gespült werden müssen.
Allerdings hat sich meine persönliche Ansicht an Wasserbewirtschaftung seit meinem Besuch in Asien grundsätzlich geändert. Ich frage mich sehr oft, ob Alles was wirtschaftlich ist auch „richtig“ ist.
Gruß
Möller
Gast (Dipl.-Ing. Frank Wiesner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  10.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Möller vom 21.08.2008!  Zum Bezugstext

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich Regenwassernutzung in Deutschland für Einfamilienhäuser nicht lohnt - weder für den eigenen Geldbeutel noch für die Umwelt.

Die Abwassergebühren (ca. 70% des kombinierten Wasser-/Abwasserpreises) fallen ja für das verbrauchte Regenwasser trotzdem an, jedenfalls in den meisten Gemeinden. Gespart werden kann also nur der Trinkwasseranteil (ca. 30%), und der reicht in der Regel nicht mal, um den Stromverbrauch für das benötigte Hauswasserwerk zu rechtfertigen. Von einer Armortisation der Investitionskosten (ca. 3000-5000 EUR) kann überhaupt keine Rede sein.

Beispiel:
Einfamilienhaus, 4 Nutzer, 160 m³ Wasserverbrauch, Regenwasserdeckung 40% = 64 m³
Ersparnis Trinkwasser         64 * 0,90 = 58 EUR
Stromkosten Hauswasserwerk 300 kWh*0,20 = 60 EUR

Vielleicht sieht die Rechnung bei anderen Parametern ja günstiger aus, aber den Taschenrechner sollte man vorher schon mal bemühen. Ich kann mit nicht vorstellen, dass es eine Konstellation gibt, die sich rechnet.

Und was den Umweltschutz und den Ressourcenverbrauch angeht: Die Ressource Trinkwasser ist in Deutschland nicht knapp und wird es nie werden, was man auch am Beschaffungspreis ablesen kann, der sich in den letzten 10 Jahren im Gegensatz zum Öl quasi nicht verändert hat. Und wenn das Wasser erst mal durch die Klospülung gerauscht ist, muss es maschinell geklärt werden, egal ob Regen- oder Trinkwasser.

Alle Fachleute, die die Regenwassernutzung gutreden, verdienen Geld damit. Also selbst nachdenken!

Ich kann von diesem Unfug nur abraten.
Gast (Möller)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.08.2008

Hallo Bartolo,
ich plane schon seit bereits mehr wie 12 Jahren Regenwassernutzungsanlagen. Ich bin kein Hersteller aber Planer! Für Vorstellung: Die Größe der von mir geplanten Regenwasserzisternen bewegte sich von 9 m³ bis 650 m³. Das bedeutet von kleinen Kompaktanlagen bis zu selbst konzipierten Großanlagen. Vor kurzem haben wir Untersuchungen angestellt wie ist das Wasserqualität in den Zisternen. Zur Erläuterung: Ich empfehle wegen konstanter Temperatur lediglich Regenwasserzisternen für Erdreicheinbau. Im Sommer kann passieren, dass bei wenig Wasser in der Zisterne, die nicht im Erdreich eingebaut ist, das Wasser „umkippt“. Besonders wenn der Betreiber es sehr gut meint und seine Zisterne regelmäßig „reinigt oder desinfiziert“ mit was auch. Aber dazu habe ich schon bereits in diesem Forum öfters meine Erfahrungen geschrieben. Aber zurück zur der Untersuchung. Die Wasserqualität ist hervorragend. Ich wurde es nach der Zugabe von Desinfektionsmittel, der auch bei wasser.de zu kaufen ist, ohne jegliche Angst trinken. Sehr wichtiger Faktor ist die Härte 3°dH. Wenn man sich vorstellt, dass das Trinkwasser in unsere Gegend Härtegrad 3 (25°dH) hat, ist die Frage über Nutzung selbst beantwortet. Lediglich in der Regenwasserzisterne wo Dachflächen mit extensive Dachbegrünung und Kiesdächer angeschlossen sind, ist das Wasser trüb also die Nutzung ist nur begrenzt. Solche Wasser wurde ich auch nicht zum Wäschewaschen empfehlen.
Noch Etwas zu schmunzeln: Bei Bau einer Anlage wurde von der ausführende Firma die Kaffeemaschine mit Regenwasser (Brauchwasser) statt mit Trinkwasser angeschlossen. Die Anlage wurde ca. 1 Jahr im Betrieb. Durch Zufall wurde der Fehler bemerkt und korrigiert. Schade nur dass der Kaffee danach nicht mehr so geschmeckt hat :-))
Gruß
Möller


Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  20.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von KIM ALEXANDER vom 20.08.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Kim Alexander,

meine Ermahnung, nicht Ihre penetrante, einseitige Argumentation fortzuführen scheinen Sie schon wieder vergessen zu haben. Hier zu Ihrer Erinnerung:
http://www.wasser.de/aktuell/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000004832&seite=1&begriff=Regenwassernutzung&tin=&kategorie=
(insbesondere 02.08.2008     23:48:59)

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Möller)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von KIM ALEXANDER vom 20.08.2008!  Zum Bezugstext

Zitat aus der von Ihnen erwähnten Unterlagen Stand 2005:
"Allerdings ergab oben genannte Untersuchung auch, dass die vorschriftsmäßig installierten, betriebenen, gewarteten und hygienisch überprüften Regenwassernutzungsanlagen – also solche, die nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik geplant, erbaut und betrieben wurden – auch nach mehrjähriger
Betriebszeit hygienisch nicht zu beanstanden waren. Regenwassernutzungsanlagen für den Haushalt bedürfen einer ständigen Überwachung und Pflege. Hier ist Eigenverantwortung der Betreiber gefordert. Beanstandungen sind häufig darauf zurückzuführen, dass die erforderlichen Wartungsarbeiten nicht durchgeführt
werden."
Das sagt doch alles!
Gast (KIM ALEXANDER)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Möller vom 20.08.2008!  Zum Bezugstext

........kein Gesundheitsrisiko!

Das sieht das Umweltministerium und das Umweltbundesamt aber etwas anders, z. B.

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2973.pdf

Warum erwähnt der Fachverein eigentlich nie das
DVGW-Regelwerk W 555 "Nutzung von Regenwasser (Dachablaufwasser) im häuslichen Bereich"?


Hier noch ein interessanter Bericht:

Wird Regenwasser im Haushalt salonfähig?

http://www.bdew-nord.de/wasser/trinkwasserverordnung/publikation-20000615-teil2.html


Gruß

KIM ALEXANDER
Gast (Möller)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bartolo Di Maggio vom 06.08.2008!  Zum Bezugstext

Richtige Entscheidung siehe auch
Fachvereinigung für Betriebs- und Regenwassernutzung, siehe unter:
http://www.fbr.de/150.html unter Top2
Gast (Bartolo Di Maggio)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von DK4DY vom 06.08.2008!  Zum Bezugstext

Hallo liebe leute,
also erstens mal danke an alle die mir geholfen haben bei meinem problem,bzw. frage zu dem thema regenwasser und waschmaschiene.
Ihr habt mir sehr geholfen und nach gründlichem lesen der beiträge und überlegen bin ich zu dem schluss gekommen,das clohr nicht verwendet wird! die aussage das man mit badewasser auch wäsche waschen kann hat mich überzeugt,wenn ich im see baden gehe dort ist ja auch nur regenwasser drinne:-)und ich bin davon noch nicht krank geworden!!!
also kein chlor und was sonst noch für gifte ins regenwasser beimischen sondern auf eine gut funktionierende anlage achten,das mit dem sauerstoff leuchtet mir ein,also ab in den baumarkt und so eine pumpe kaufen und dann sehe ich kein grund mehr wäsche nicht mit regenwasser zu waschen!.nochmals vielen dank an alle:
gruss Bartolo
Gast (DK4DY)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner F vom 06.08.2008!  Zum Bezugstext

Berechtigte Frage Heiner...

dieser Prof ist schon der Richtige, nur seine Aussage zu Zisternen ist schwer zu finden. Hier ist sie:

http://www.michaelbach.de/misc/zist/zist-d.html

Dieselbe Billigpumpe habe ich auch im Einsatz. Klappt ganz hervorragend. Aquarienpumpen sind übrigens nicht ausreichend.
Gast (Heiner F)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von DK4DY vom 06.08.2008!  Zum Bezugstext

Hallo DK4DY,
jetzt muss ich doch mal nachfragen, was denn Prof. Bach mit Regenwassernutzungsanlagen zu tun hat. Wenn ich den von dir angegebenen URL eingebe, werde ich auf die Seite von Prof. Michael Bach bei der Augenklinik der Uni Freiburg weitergeleitet. Dort ist aber nun gar nichts zum Thema Regenwassernutzung zu finden. Also bitte mal den URL der Seite mit der Luftpumpentherapie angeben, damit wir alle auch was davon haben.

Gruß
Heiner F
Gast (DK4DY)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 06.08.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

ich wollte hier eigentlich Bartolos Fragen zur Regenwassernutzung beantworten. Lassen wir's auch dabei.

Ich denke, daß Bartolo jetzt genug Hintergrundinformationen hat, sich selbst zu überlegen, ob er - falls die Wäsche mal muffeln sollte - lieber die Luftpumentherapie nach Prof Bach/Freiburg anwenden will, weil die sowohl den fehlenden Sauerstoff als auch die fehlende Bewegung in das Wasser bringt, oder die Chlor-Giftspritze, die weder Sauerstoff noch Bewegung bringt und deshalb leider auch nicht dahin reichen kann, wo schon der Sauerstoff nicht ausreichend hinkommen konnte....
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  06.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von DK4DY vom 05.08.2008!  Zum Bezugstext

Hallo DK4DY,

Algenblüte gibt es in Zisternen natürlich nicht, war nur als Beispiel gedacht, dass Teichwasser kein Maßstab für Wasserqualität sein kann, Badegewässer hingegen schon.

Und die Gefahr des anaeroben Millieus habe ich ausdrücklich auf die Rohrleitungen bei länderer Stagnation bezogen - da nutzt eine Reifenluftpumpe gar nichts, auch nicht gegen Biofilm.

Das Chlor hochgiftig ist kann man so allgemein auch nicht sagen, dass ist, wie bei allen Stoffen doch nur eine Frage der Konzentration. Chlor wird auch in Privatschwimmbädern von Laien gehandhabt und niemand regt sich darüber auf.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (DK4DY)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 05.08.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

jetzt kommen die Wortmeldungen schneller, als man antworten kann....

Denk nochmal nach...kann es in einer stockdunklen Zisterne Erscheinungen wie Algenblüte geben ?? Weshalb also nach einem Grenzwert für Algenkonzentration etwa suchen? Ordnungsgemäß getrenntes und gelagertes Regenwasser ist oberhalb des Bodensediments stets glasklar.

Die Gefahr des anaeroben Millieus besteht in der Tat, wenn längere Zeit kein sauerstoffreiches Frischwasser zugeführt wird. Weshalb aber mit Kanonen nach Spatzen schießen, weshalb gleich hochgiftiges Chlor zuführen, wenn wir doch wissen, daß Sauerstoff fehlt?? Den kann man völlig ungiftig mit einer Reifenluftpumpe aus dem Kaufhaus applizieren.

Gast (DK4DY)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 05.08.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

Bochum ?? Ich hatte das nicht erwähnt. Ist richtig! Dann kennst Du auch meinen Namen und meine Adresse - hihi.

Ich empfinde wohldefinierte Grenzwerte bei Wasser eher als ziemlich unangemessen, weil es nur zwei Wasserqualitäten gibt, die für alle Menschen bekömmlich sind - nämlich "isotonische Salzlösung" und "Tafelwasser"

"Trinkwasser" erfüllt diese Anforderung nicht - bzw lediglich im Umkreis von 200 km vom Wohnort. Der Genuß von "fremden Trinkwasser" muß trainiert werden, denn "fremdes Trinkwasser" ist normalerweise unbekömmlich. Wer nicht viel reist, sollte sich in größerer Entfernung vom Wohnort besser an Coca-Cola (=Tafelwasser) halten. Sprudelwasser ist noch lange nicht immer bekömmlich, weil es schneller verkauft und verbraucht wird, als die schwache Kohlensäure die unbekömmliche örtliche Wasserbiologie abtöten kann.(mindestens 7 Tage)

Es ist deshalb mit noch so großen Anstrengungen nicht möglich, sinnvolle "Grenzwerte" anzugeben. Du schriebst: Wasser, in dem man baden kann, kann man auch zu Wäschewaschen nehmen.... Ja, das nenne ich eine sinnvolle Regel. Viel sinnvoller als jede DIN-Norm
Hartmut Schmitt
hartmutschmitthartmutschmitt.de
(Mailadresse bestätigt)

  05.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bartolo Di Maggio vom 05.08.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Bartolo,

wenn Regenwasser zum Beregnen oder Gießen im Garten verwendet wird, würde ich es nicht chloren (zumindest diesen Teil des Regenwassers nicht), da man durch dieses Gift die ganze oberflächennahe Mikrofauna im Boden durcheinander bringen und es zu Geruchsbelästigungen kommen kann. Eine Desinfektion ist eigentlich nur da angebracht, wo sie tatsächlich auch nötig ist. Der Umgang mit dem Chlor kann nämlich auch für die anwendenden Personen gefährlich werden.

Ich musste 'mal für die Kriminalpolizei tätig werden, als eine sachunkundige Person durch unsachgemäßen Umgang mit Chlorbleichlauge und pH-Senker fast gestorben wäre (Chlorgasentwicklung in einem geschlossenen Raum). Die betroffenen Verantwortlichen waren dann wegen schwerer Körperverletzung d'ran. Also Vorsicht mit der Anwendung von Chlor. Ggf. die Gefahrstoffverordnung beachten.

Viele Grüße

Hartmut Schmitt
Gast (Bartolo Di Maggio)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 05.08.2008!  Zum Bezugstext

okok,also mache ich das so,ab und zu mische ich die entsprechende menge clohr bei um alles zu desinfiezieren,denke mal alle 20  cbm wasser.wäre das so ok?
gruss bartolo
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  05.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von DK4DY vom 05.08.2008!  Zum Bezugstext

Hallo DK4DY,

nun frage ich mal ganz direkt, wo gibt es eine Definition für Teichwasser? Teiche können z.B. durch Algenblüte und Wassergeflügel total versifft sein. Überleg mal selber... ;-))

Das Wasser bei Regenwassernutung zu desinfizieren hatte ich mal erwogen, hauptsächlich um die Biofilme inden Rohrleitungen zu bekämpfen. Dort sehe ich nämlich durchaus die Gefahr, dass sich größere Flächen lösen und dannin der Wäsche hängen. Dort sehe ich auch die Gefahr, dass sich bei längeren Stillständen ein anaerobes Millieu bildet. Also zumindest zu Wartungszwecken sollte man Desinfektionsmittel nicht verteufeln.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (DK4DY)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bartolo Di Maggio vom 05.08.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Bartolo,

überleg mal selber..
Regenwasser hat Teichwasserqualität, ist also nicht gesundheitsschädlich, höchstens unbekömmlich - und Chlor? Chlor ist doch auch für Menschen ein sehr starkes Gift!
Gast (Bartolo Di Maggio)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von DK4DY vom 05.08.2008!  Zum Bezugstext

hallo liebe leute,vielen dank für die hilfreichen infos zumthema wäsche waschen mir regenwasser. hat mir seht geholfen und denke das ich nun bedenkenlos waschen kann,eine frage habe ich aber noch,was haltet ihr davon dem regenwasser clohr in der entsprechenden dosierung beizumischen und so die keime oder bakterien die im wasser enthalten sind ganz den gar auszumachen,wäre das unsinn oder würde es doch was bringen.
gruss bartolo
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  05.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von DK4DY vom 05.08.2008!  Zum Bezugstext

Hallo DK4DY,

eine sympatische Darstellung eigener Erfahrungen. Was mir etwas Unbehagen bereitet ist der Begriff "Teichwasser". Da findet man leider häufig nur eine mäßige bis schlechte Wasserqualität - will sagen, die Qualität ist nicht definiert, so wie bei Badegewässern, wo es Grenzwerte gibt.

Interessant ist übrigens, dass diese Grenzwerte von Regenwassernutzungsanlagen um ein Vielfaches unterschritten werden. Und ich meine, in einer Wasserqualität wo man drin baden darf, darf man auch Wäsche waschen ;-))

Beste Grüße nach Bochum
Wilfried
Gast (DK4DY)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.08.2008

Hallo Bartolo,

ich habe gerade an anderer Stelle in diesem Forum gelesen, daß Du Dich schon länger mit diesen Fragen befaßt. Dehalb möchte ich als erfahrener Zisternenbetreiber klar und deutlich zusammenfassen:

Regenwasser ist nach heutigen Recht zwar kein Trinkwasser, hat aber Teichwasserqualität und ist jahrhundertelang ganz selbstverständlich als Trinkwasser verwendet worden. Das Wasser weiß von dieser juristischen Änderung noch nichts - es kann nicht lesen....

Und deswegen gibt es auch heute noch eine ganze Reihe von Anwendungen, für die richtig gelagertes Regenwasser absolut salonfähig ist.

Gartengewässerung (keine wießen Ränder an Blumentöpfen mehr)

Toilettenspülung (Wasser aus Zisternen mit Vorfilter oder Wasserabscheider ist eben nicht trübe)

Fensterputzen und Autopflege (Regenwasser macht das Nachtrocknen/Abledern überflüssig)

Waschmaschine (früher - nicht lange her - haben die Leute ihre Wäsche im Fluß gewaschen)

usw.
Regenwasser enthält auch keine Allergene, die nicht sowieso in der Luft enthalten sind. Regenwasser ist chemisch sauer (saurer Regen) aber das ist nicht schlimm, Bier und Coca-Cola sind chemisch noch saurer.

Gast (DK4DY)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bartolo Di Maggio vom 31.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Bartolo,

ich betreibe seit 14 Jahren eine 12qm Zisterne für Garten, 5 Toiletten und 2 Waschmaschinen. Unter der Voraussetzung, daß Regenwasser kühl und dunkel (mögl. unterirdisch) gelagert wird, ist es stets ausreichend sauber und frei von unerwünschten Keimen. Chemisch etwas sauer kann es die Seifenlauge sogar besser ausspülen als reines Wasser.
Auf dem Zisternenboden bildet sich im Laufe der Zeit ein Bodenschlamm aus abgestorbenen Organismen, in dem  mitunter auch höhere Tiere (Frösche, Lurche) fröhlich leben. Den sollte man alle paar Jahre mal enfernen.
Und dann gibt es allerdings auch ein Problem, das leicht verleitet Regenwasser für ungeeignet zu halten, wenn man's nicht richtig kennt:
In Zisternen können sich (nur sehr selten) auch die anaeroben Bekterien ansiedeln, die wir in Kläranlagen brauchen. Und dann - ja, dann müffelt die Wäsche deutlich. Der Geruch verscheucht alle Freunde..
Für diesen Fall sollte jeder Zisternenbetreiber (empfiehlt Prof Bach-www.michaelbach.de) stets eine elektrische Reifenluftpumpe und einige Meter Aquarienluftschlauch zur Hand haben, von oben Luft an den Zisternenboden drücken zu können, denn Luft macht anaeorobe Bakterien tot. Dann ist der Spuk ganz schnell wieder weg... (ich hab's in 14 Jahren nur zweimal gehabt und nach Prof Bach binnen 3Std. kuriert)
Gast (Möller)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.08.2008

Hallo,
sehr gute Informationen findet man unter
http://www.xxxxxxxxxxxxxxxxx siehe Wäschewaschen.
mfg
Möller

Editiert wegen Werbung
W.

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Gast (Bartolo Di Maggio)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 31.07.2008!  Zum Bezugstext

hallo sepp,
erstmal danke für deine antwort:-)
sorry vieleicht habe ich es falsch geschrieben,ich betreibe momentan 2 wc spülungen und die gartenbewässerung,dazu würde ich gerne die waschmaschiene anschliessen aber weiss nicht genau wie ich das wasser aufbereiten bzw. filtern müsste damit ich bedenkenlos waschen kann.
ich habe es mir durchgerechnet ,trotz der abwassergebühren rechnet es sich immer noch gut ca 24 % ersparnis gegenüber vorher. um noch mehr ersparnis zu haben würde ich nun die WM anschliessen.
meine anlage ist ein hauswasserwerk der firma gardener,nicht gardena, im baumarkt gekauft für 149 € das teil läuft sehr gut, bisher habe ich kosten für die anlage von ca. 250 € gehabt,also nicht allzuviel da ich alles selber montiert habe und für die leitungen die neu verlegt werden musste das material schon hatte,kupferrohre usw.leider kann ich wonirgens etwas drüber erfahren wie das regenwasser für die waschmaschiene benutzen kann. mfg bartolo
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.07.2008

Hallo Bartolo einiges an Aufwand ist schon nötig damit man bedenkenlos Regenwasser in der Waschmaschine verwenden  kann. Zumm  Vor und Hauptwaschgang kann  mann dieses an sich ohne viel Aufwand verwenden aber zum   spülen nun ja da habe ich doch ein etwas ungutes Gefühl . Wenn schon Regenwasernutzung  betrieben  wird dann ist der Aufwand dazu vieleicht  vertretbar aber für die WM- eine Regenwasesranlage zu bauen  extra zu bauenn ist der Aufwand zu hoch.In vielen Gemeinden muss man für das Abwasser trotzdem Kanalgebühr bezahlen .      mfg sepp



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